Zähneknirschen

In Deutschland wird geknirscht und zwar mit den Zähnen – etwa 20 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Das meist durch Stress ausgelöste Zähneknirschen (Bruxismus) belastet nicht nur die Kiefergelenke, sondern vor allem das gesamte Gebiss, dass unter der Reibung nach und nach abgetragen wird.


Gibt es Symptome für das Zähneknirschen?

Erste Symptome können verspannte Kaumuskeln, Risse im Zahnschmelz, Zahnschmerzen sowie bereits schon ersichtliche Abschleifungen der Kauflächen sein. Um ein Fortschreiten der Zahnbeschädigung zu vermeiden sollte eine Aufbissschiene getragen werden. Noch dazu helfen Entspannungsübungen sowie Massage oder Wärmebehandlungen, um den verspannten Kaumuskel zu lockern.

Die Hauptursachen des Zähneknirschens sind oft psychischer Stress, der während des Schlafens verarbeitet wird. Dabei überträgt sich die innere Anspannung auf den Kaumuskel, dieser wird als Ventil des Körpers benutzt, um Frust und Ärger abzubauen. Eine weiter Ursache könnten jedoch auch Störungen des Kaubereiches sein, wenn bspw. Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) nicht richtig sitzt oder auch eine Funktionsstörung des Kiefergelenkes vorliegt.