Corona Impfung: Wirkung, Ablauf, Nebenwirkungen © Gustavo Fring © Gustavo Fring

Corona Impfung: Wirkung, Ablauf, Nebenwirkungen

Deutschland hat im Dezember 2020 mit den Corona-Schutzimpfungen begonnen. Nachdem der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer als erster Impfstoff zugelassen wurde, sind – mit den Corona-Vakzinen von Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson - mittlerweile vier Impfstoffe in der EU zugelassen. Weitere befinden sich derzeit im fortgeschrittenen Stadium. Hier erfahren Sie alles zu Wirkung, Sicherheit, Ablauf sowie Nebenwirkungen und erhalten Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Corona-Impfung.


Inhaltsverzeichnis

Corona Impfstoff: Wirkung und Sicherheit

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson sind in der EU zugelassen. Weitere Projekte befinden sich derzeit in einem fortgeschrittenen Stadium. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt derzeit 283 Impfstoff-Projekte.

Impfstoffe werden im Allgemeinen erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Die Überprüfung unterteilt sich in präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung sowie die Nachzulassungsbeobachtung. So auch bei Covid-19 -Impfstoffen. Die klinischen Studien zum Corona Impfstoff haben mehrere zehntausend Probanden eingeschlossen, die dabei stets unter intensiver medizinischer Beobachtung standen. Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung wurden in drei Studienphasen überprüft.

Wie lange der Impfschutz gegen Corona bei einer geimpften Person besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Außerdem ist noch unklar, in welchem Maße die Übertragung durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. In jedem Fall bietet die COVID-19 Impfung erwachsenen Personen einen sehr guten Schutz vor der Erkrankung. 

Biontech/ Pfizer

Seit dem 21.12.2020 ist der Impfstoff BNT162b2 von Biontech/Pfizer für die Prävention von COVID-19 unter dem Namen COMIRNATY zugelassen. Bei dem Impfstoff handelt es sich um einen sogenannte mRNA-Impfstoff. Dabei wird dem Körper genetisches Material des Coronavirus verabreicht. Das menschliche Immunsystem reagiert darauf mit der Bildung von Antikörpern. Der Vorteil solcher genbasierten Impfstoffe liegt in der Geschwindigkeit der Produktion. Sie können schneller hergestellt werden als konventionelle Impfstoffe. Andererseits muss der genbasierte Impfstoff von Biontech/Pfizer bei einer Temperatur von minus 70 Grad gelagert werden, was die Auslieferung des Corona Impfstoffs sehr aufwändig macht. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff bis zu fünf Tage im Kühlschrank lagern.

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer zeigte eine Wirksamkeit von 95 Prozent - gemessen sieben Tage nach der zweiten Dosis. Das bedeutet, dass unter den Probanden der geimpften Gruppe 95 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als unter den Placebo-Geimpften.

Moderna

Am 6. Januar 2021 erhielt der Corona-Impfstoff mRNA-1273 von Moderna die bedingte Zulassung für die EU. Beim Impfstoff des US-Unternehmens handelt es sich ebenso wie bei Biontech/Pfizer um einen mRNA-Impfstoff. Auch die Wirksamkeit der beiden Impfstoffe ist sehr ähnlich. Moderna hat Ende November 2020 mitgeteilt, dass sein Impfstoff – gemessen 14 Tage nach der zweiten Dosis - eine Wirksamkeit von 94,1 Prozent aufweist. Die Messung bezieht sich auf die bisher durchgeführten Phase-3-Studien.

Der Moderna-Impfstoff muss mit etwa minus 20 Grad Celsius, im Vergleich zum Biontech/Pfizer-Impfstoff, nicht ganz so kalt gelagert werden. Nach dem Auftauen ist er 30 Tage bei Kühlschranktemperatur und zwölf Stunden bei Raumtemperatur stabil.

AstraZeneca

Am 29. Januar 2021 hat AZD1222 des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca als dritter Corona-Impfstoff eine Zulassung in der EU erhalten. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff. Dieser basiert auf modifizierten Adenoviren, die bei Schimpansen Erkältungen auslösen, für den Menschen allerdings harmlos sind. Mittels Gentechnik wird diesem Erkältungsvirus ein kleiner Teil des Erbguts vom Coronavirus eingesetzt. Dieser Teil enthält die Bauanleitung für das Corona-Schlüsselprotein: das Spike-Protein. Wird der Impfstoff dann gespritzt, gelangen die Vektorviren, die die Bauanleitung des Coronavirusproteins in sich tragen, in die menschlichen Zellen. Diese beginnen daraufhin, das Spike-Protein selbst herzustellen. Sollte das Coronavirus irgendwann tatsächlich in den Körper gelangen, ist dieser vorbereitet und kann es bekämpfen. 

Vektorimpfstoffe werden bereits gegen Dengue sowie Ebola eingesetzt. Der Vorteil liegt vor allem im günstigen Preis sowie in der schnellen Herstellung. Laut aktueller Erkenntnisse sind sie gut verträglich. Zudem können die Ampullen bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad Celsius gelagert werden.

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca hat in Studien eine etwas geringere Wirksamkeit als die anderen Vakzine aufgewiesen – durchschnittlich 70 Prozent im Zeitraum ab 15 Tage nach Verabreichung der 2. Impfstoffdosis.

Nach einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts wurde Mitte März 2021 in Deutschland sowie in zahlreichen anderen europäischen Ländern über einen kurzen Zeitraum nicht mehr mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Aufgrund von Berichten über das Auftreten von Blutgerinnseln nach der Impfung hatte die Bundesregierung diese vorsorglich ausgesetzt. Nachdem die Zusammenhänge näher untersucht und überprüft worden sind, hat die Europäische Arzneimittelbehörde den Impfstoff erneut als sicher eingestuft. Die EMA war der Ansicht, dass die Vorteile des Vakzins größer sind als die Risiken. Die Verabreichung des Impfstoffs von AstraZeneca wurde fortgesetzt. Unter den möglichen Nebenwirkungen wurde eine Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen aufgenommen.

Kurze Zeit später änderte sich diese Einschätzung wieder. Laut einem Beschluss vom 30. März 2021 der Gesundheitsminister von Bund und Ländern soll der Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Die Ständige Impfkommission hatte zuvor eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Personen unter 60 sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Weiterhin kann das Vakzin bei allen Menschen über 60 eingesetzt werden, unabhängig von ihrer Prioritätsgruppe. Die Länder sollen nun auch schon 60- bis 69-Jährige für das Mittel von Astrazeneca mit in ihre Impfkampagnen einbeziehen können.

Die Altersempfehlung für das Vakzin von AstraZeneca wurde geändert, da seltene aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen bei jüngeren Geimpften auftraten. Dabei geht es um insgesamt 31 Fälle von Hirnvenenthrombosen, die im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen aufgetreten waren. Betroffene waren vorwiegend Frauen unter 55.

Wer unter 60 ist und bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hat, kann laut aktueller Stellungnahme der Stiko (1. April 2021) 12 Wochen nach der Erstimpfung eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten. 

Johnson & Johnson

Im März 2021 erhielt der Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson die EU-Zulassung und soll Personen ab 18 Jahren verabreicht werden. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson handelt es sich, wie auch bei AstraZeneca, um eine Vektorimpfung. Das Präparat hat zwar eine geringere Wirksamkeit (66 Prozent) als die bereits zugelassenen Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna, könnte das gesamte Impfgeschehen jedoch deutlich vereinfachen und beschleunigen: Im Gegensatz zu den anderen Impfstoffen ist beim Präparat von Johnson & Johnson nur eine einzige Injektion nötig. Zudem kann das Mittel leichter transportiert und aufbewahrt werden, denn es ist mindestens drei Monate lang bei zwei bis acht Grad Celsius haltbar. 

Nachdem in den USA Fälle von Sinusvenenthrombosen nach der Impfung aufgetreten sind, wurde die Auslieferung in der EU zunächst verschoben. Daraufhin ist die EU-Arzneimittelbehörde EMA einem möglichen Zusammenhang zwischen den Thrombosefällen und dem Impfstoff von Johnson & Johnson nachgegangen. Nach eingehender Untersuchung ist die EMA zu dem Schluss gekommen, dass eine mögliche Verbindung zwischen der Impfung und der Thrombose besteht, die Vorteile der Impfung gegenüber den Risiken allerdings überwiegen. Das Vakzin sollte also zunächst wie geplant verabreicht werden. Der Beipackzettel wurde mit einer Warnung vor den Blutgerinnseln als sehr seltene Nebenwirkung versehen.
Mitte Mai 2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson schließlich für Personen im Alter von über 60 Jahren empfohlen. Bund und Länder folgten dieser Empfehlung nicht in Gänze. Da zu erwarten ist, dass bis Anfang Juni alle Impfwilligen über 60 Jahren auch tatsächlich geimpft sind und große Liefermengen von Johnson & Johnson erst ab Juni erwartet werden, wird das Vakzin auch jüngeren Menschen angeboten. Sie sollen den Impfstoff, ebenso wie bei AstraZeneca, nach ärztlicher Risikoaufklärung nutzen dürfen. Bundesweit kann sich also jeder Erwachsene damit impfen lassen.

Welche weiteren Impfstoffkandidaten gibt es?

Während die ersten Vakzine bereits geimpft werden, arbeiten Unternehmen und Forscher an weiteren Impfstoffen.

Curevac: Das Tübinger Unternehmen Curevac entwickelt derzeit einen mRNA-Impfstoff gegen Corona und befindet sich in der dritten und letzten Testphase. Die EMA prüft Curevac bereits seit Februar im rollenden Zulassungsverfahren. Bis Ende 2021 will Curevac 300 Millionen Impfstoffdosen herstellen.

Novavax: Ende Dezember 2020 startete auch das US-Unternehmen Novavax mit einer Phase-III-Studie. Mit einer Wirksamkeit von 90 Prozent macht der Impfstoff-Kandidat große Hoffnung. Beim Impfstoff NVX-CoV2373 handelt es sich um einen proteinbasierten Impfstoff, der kleinste Partikel des im Labor gezüchteten Spike-Proteins des Coronavirus enthält. Da er drei Monate im Kühlschrank haltbar ist, scheint er besonders geeignet für Impfungen in Arztpraxen. In der EU will Novavax im zweiten Quartal einen Zulassungsantrag stellen. Das rollende Zulassungsverfahren bei der EMA läuft bereits seit Februar.

Sanofi: Der französische Pharmakonzern Sanofi gab jüngst den Beginn einer Phase-2-Studie für seinen Hauptimpfstoffkandidaten bekannt, der mit dem britischen Unternehmen GSK (GlaxoSmithKline) entwickelt wird. Eine vorherige Studie ergab, dass die Immunantwort bei älteren Erwachsenen nicht ausreichend ist. Ende Februar starteten die Konzerne mit einem modifizierten Vakzin erneut in Phase 2. Sollten die Ergebnisse der Phase-2-Studie positiv ausfallen, ist bereits eine Phase-3-Studie im zweiten Quartal geplant. Ein Zulassungsantrag könnte dann in der zweiten Jahreshälfte 2021 erfolgen, woraufhin der Impfstoff dann im vierten Quartal verfügbar sein könnte.

NVD-HXP-S: Der Impfstoff NDV-HXP-S der University of Texas und der New Yorker Icahn School of Medicine stellt eine robustere und günstigere Alternative gegenüber anderen Impfstoffen dar. Das Vakzin basiert auf einer besonderen Form des Spike-Proteins, mit dem das Coronavirus in den Körper vordringt. Es ist hitzebeständiger und robuster, was Produktion, Transport und Lagerung erleichtert. Nach Angaben der Entwickler könnte der Impfstoff zum Ende des Jahres auf den Markt kommen. 

Sputnik V: Der Impfstoff Sputnik V wurde im August 2020 als erster Corona-Impfstoff in Russland zugelassen. Die europäische Arzneimittelkontrolle hat Anfang März das rollende Zulassungsverfahren gestartet, wobei der Behörde allerding noch nicht genügend Daten für eine Überprüfung vorliegen. 

Schützen die Impfstoffe auch vor Mutationen des Corona-Virus?

Laut einer Laborstudie von Biontech/Pfizer wirkt der Impfstoff auch gegen die in Großbritannien und Südafrika erstmals aufgetauchten Varianten von Sars-CoV-2. Es sei nachgewiesen worden, dass Geimpfte genügend Antikörper im Blut haben, die die Mutationen neutralisieren. Dies deutet darauf hin, dass die Notwendigkeit eines neuen Impfstoffs gegen die Mutationen nicht besteht. 

Ebenso hat sich das Moderna-Vakzin bisher als wirksam gegen die britische Mutation erwiesen. Bei einer Infektion mit der südafrikanischen Variante sei die Menge der Antikörper allerdings sechsmal geringer. Laut Angaben des Unternehmens sei diese Menge dennoch ausreichend, um vor dem Virus zu schützen. In weiteren Tests soll die Wirkung einer zusätzlichen Auffrischungsdosis sowie eine Anpassung des Präparats untersucht werden.

Bei AstraZeneca besteht die Möglichkeit, dass der Impfstoff nicht ausreichend wirksam gegen neue Virusvarianten ist. Eine Studie der Universitäten von Witwatersrand und Oxford kommt zu dem Ergebnis, dass der Wirkstoff leichte Erkrankungen durch die südafrikanische Variante kaum noch verhindert. Für die in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 soll das Vakzin allerdings eine gute Schutzwirkung bieten. AstraZeneca arbeite laut eigenen Angaben bereits an einer möglichen Anpassung des Impfstoffs.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson wurde an einer größeren Anzahl von Probanden in Brasilien und in Südafrika getestet. Bei den mutierten Varianten zeigte sich in ersten Ergebnissen in Brasilien eine Wirksamkeit von 68,1 Prozent. In Südafrika lag die Wirksamkeit bei 64 Prozent.

Der in der EU noch nicht zugelassene Impfstoff von Novavax zeigte in Studien ebenfalls eine hohe Wirksamkeit (85,6 Prozent) gegen die britische Corona-Mutation. Gegen die südafrikanische Variante B.1.351 scheint der Schutz allerdings nicht ausreichend. Eine kleinere Studie in Südafrika mit 4400 Probanden zeigte eine Effektivität des Präparats von nur 49,4 Prozent. Laut Studie stieg der Wert allerdings auf 60 Prozent bei den 94 Prozent der Teilnehmer, die HIV-negativ waren. Nach Angaben von Novavax befindet sich ein Impfstoff, der gezielt gegen die südafrikanische Mutante schützen soll, in Entwicklung.
Curevac kündigte an, einen gänzlich neuen mRNA-Impfstoff entwickeln zu wollen, der vor den mutierten Corona-Varianten schützt.

Warum sollte man sich gegen Corona impfen lassen?

Die Corona Impfung trägt sowohl zum Schutz eines jeden Einzelnen als auch zur Eindämmung der weltweiten Pandemie bei. Da das Virus sehr leicht übertragbar ist, breitet sich SARS-CoV-2 schnell aus, so dass Mitte Juni 2021 weltweit mehr als 170 Millionen Corona-Infizierte und mehr als 3 Millionen Todesfälle verzeichnet wurden. Allein in Deutschland sind bis Mitte Juni 2021 über 3,7 Millionen Menschen daran erkrankt und 89.390 Menschen an Corona gestorben. 

Der Impfstoff kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko um ein Vielfaches reduzieren, die Eindämmung der Pandemie beschleunigen und so dazu beitragen, Kontaktbeschränkungen zu lockern. Ebenso ermöglicht der vollständige Impfschutz ein weitaus unbeschwerteres und sichereres Reiseverhalten. So verzichten viele Länder bereits auf die Test- und/oder Quarantänepflicht für Geimpfte. Gelockerte Einreiseregeln im Ausland mit Corona-Impfung werden voraussichtlich weiter zunehmen.

Bevor wieder Normalität einkehren kann, muss ein Großteil der Bevölkerung Immunität gegen das Virus entwickeln. Der Corona-Impfschutz ebnet den Weg zu einer relevanten Bevölkerungsimmunität.

Wie viel Impfstoff hat die EU bestellt und wie viel bekommt Deutschland?

Die EU-Kommission hat mit sechs Impfstoff-Herstellern Rahmenverträge über die Lieferung von insgesamt 2,3 Milliarden Impfstoffdosen geschlossen. Von Biontech/Pfizer sollen die EU bis zu 600 Millionen Dosen erreichen. Von Moderna sollen es 160 Millionen Dosen sein. AstraZeneca sollte die EU bis Ende März 2021 eigentlich mit 80 Millionen Impfdosen versorgen. Dass es nach EU-Angaben nun nur 31 Millionen sein sollen, sorgt momentan für Diskussionen zwischen Brüssel und dem Hersteller. 

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat sich Deutschland mehr als 90 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer gesichert. Von Moderna sind es rund 50 Millionen Dosen. Für den Impfstoff von AstraZeneca sollten es eigentlich rund 56 Millionen sein. 

Wie wird der Corona Impfstoff verabreicht?

Drei der bisher zugelassenen Covid-19-Impfstoffe werden in zwei Impfdosen verabreicht. Beim Impfstoff von Biontech/Pfizer erhält der Patient im Abstand von etwa drei Wochen jeweils eine Dosis, beim Produkt von AstraZeneca sind es mindestens vier Wochen, während der Abstand bei Moderna rund vier Wochen beträgt. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson wird lediglich eine Impfdosis verabreicht.

Eigentlich sollten Personen, die die erste Dosis mit einem Impfstoff beginnen, die zweite Impfung auch mit diesem Produkt des jeweiligen Herstellers fortführen. Nun gibt es allerdings Personen, die bereits die Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben und nach der neuen Impfverordnung, die dieses Vakzin nur noch für über 60-jährige vorsieht, laut STIKO keine zweite Impfdosis mit AstraZeneca bekommen sollen. Diese Personen sollen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer oder Moderna) erhalten.

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Wer wird zuerst gegen Corona geimpft?

Eine Priorisierung der zu impfenden Personen ist notwendig, da der Impfstoff zunächst nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht, um alle impfwilligen Menschen damit zu versorgen. Die Reihenfolge der Corona Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt. Diese Impfverordnung baut auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut auf und trat erstmals ab dem 15.12.2020 in Kraft. 

Am 08.02.2021 wurde die Verordnung aktualisiert und berücksichtigte damit erste Erfahrungen aus der Impfkampagne. So sollten unter anderem Menschen mit bestimmten schweren Krankheiten schneller dran kommen. Zudem kann in Einzelfällen auch von der Reihenfolge abgewichen werden, wenn dies "zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist". Auf diese Weise können Impfdosen, die übrig sind, weil eine Person nicht zum Termin erschienen ist, doch noch Verwendung finden. Zudem haben die Änderungen auch mit dem AstraZeneca-Impfstoff zu tun, mit dem vorerst nur Menschen unter 65 Jahren versorgt werden sollen. Als Reaktion auf den zunehmenden Präsenzunterricht in vielen Bundesländern wurden außerdem Erzieher und Grundschullehrer in die nächsthöhere Corona-Impfgruppe aufgenommen.

Für den Corona-Impfstoff von AstraZeneca sowie für das Vakzin von Johnson & Johnson haben Bund und Länder die Priorisierung vollständig aufgehoben. 
In Deutschland können sich also alle Erwachsenen in ihrer Arztpraxis mit AstraZeneca impfen lassen, sofern aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht.

Am 7. Juni soll die seit Dezember geltende Impfpriorisierung dann bundesweit in den Arztpraxen aufgehoben werden. Ab dem 7. Juni sollen zudem erstmals auch Betriebs- und Privatärzte Impfungen durchführen. Die Bundesländer können selbst entscheiden, ob sie die Impfreihenfolge in den Impfzentren aufrechterhalten.

Bis dahin sieht die Impf-Verordnung sieht folgende Priorisierung für die Impfstoffe von Biontech und Moderna vor:

Gruppe 1 - Höchste Priorität

  • Personen in einem Alter von über 80 Jahren
  • Personen, die in stationären Pflegeeinrichtungen behandelt, betreut oder gepflegt werden 
  • Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen
  • Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten 
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Erkrankungsrisiko (Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren, Bereiche mit infektionsrelevanten Tätigkeiten)
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen

Gruppe 2 - Hohe Priorität

  • Personen in einem Alter von über 70 Jahren
  • Personen mit Trisomie 21, Demenz, geistiger Behinderung, mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, Personen nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Pflegeinrichtungen
  • Bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Beschäftigte in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen und Beschäftigte ambulanter Pflegedienste, die regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Beschäftigte in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Corona-Infektionsrisiko (v.a. Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste sowie in SARS-CoV-2-Testzentren)
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst (z. B. bei Demonstrationen) einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Beschäftigte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind

Gruppe 3 - Erhöhte Priorität

  • Personen in einem Alter von über 60 Jahren
  • Personen mit bestimmten Krankheiten (Adipositas, chronische Nierenerkrankung, chronische Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, diverse Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma)
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Infektionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Beschäftigte in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Beschäftigte in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, in der öffentlichen Versorgung sowie Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Schulen tätig sind (außer in Grund-, Sonder- und Förderschulen) oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen 

Gruppe 4 - Ohne Priorität

  • Alle Personen, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Covid-19-Verlauf zu erleiden. Diese sollen nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot erhalten.

Wie erfahre ich, ob und wann ich mich impfen lassen kann?

Die Corona-Impfung regelt jedes Bundesland eigenständig. Aus diesem Grund ist die Organisation der Impfung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Konkrete Informationen zur Terminvergabe in Ihrem Bundesland finden Sie auf den Seiten des jeweiligen Bundeslandes oder der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Die allgemeine Hotline 116117 wird als Zugangsnummer für die Terminvergabe in Impfzentren genutzt. Zudem sind Möglichkeiten der digitalen Terminvereinbarung vorgesehen. Weiterhin können seit April 2021 auch niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte Termine zur Impfung in ihren Praxen vergeben. Die Onlineplattform www.sofort-impfen.de vermittelt Impfangebote von Ärztinnen und Ärzten.

Corona-Impfung: Wer kann nicht geimpft werden?

Der Impfstoff steht momentan nur für Erwachsene zur Verfügung. Der Biontech/Pfizer-Impfstoff ist für Menschen ab 16 Jahren vorgesehen. Allerdings hat das Unternehmen bereits die Zulassung ihres Corona-Vakzins für Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahre bei der europäischen Arzneimittelbehörde beantragt. Studien wiesen auf eine hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit hin. Der Impfstoff von Moderna sowie der von AstraZenenca ist zunächst für Menschen ab 18 Jahren bestimmt. Moderna hat bereits damit begonnen, den Impfstoff bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zu testen. Der britische Pharmakonzern AstraZenenca will seinen Impfstoff vorerst nicht an Kindern oder Jugendlichen testen.

Da momentan keine Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, empfiehlt die STIKO Schwangere nicht zu impfen. In Einzelfällen kann Schwangeren mit Vorerkrankungen und einem dementsprechend hohen Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf, eine Impfung angeboten werden.

Menschen, die allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren oder schwere allergische Reaktionen nach einer vorherigen Dosis aufwiesen, können natürlich kein zweites Mal geimpft werden.

Wo kann ich mich gegen Corona impfen lassen?

Die Impfung erfolgte zunächst nur in Impfzentren, die die Bundesländer eingerichtet haben. Zudem gibt es mobile Impfteams, die stationäre Pflegeeinrichtungen versorgen. Aktuelle Informationen zu den Impfzentren sind bei den jeweiligen Landesregierungen zu finden. Seit April 2021 impfen auch niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte regulär in ihren Praxen.

Corona Impfung: Kosten

Unabhängig vom Versicherungsstatus steht die Impfung der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung. Der Bund zahlt den Impfstoff, während die Kosten für Aufbau und Organisation der Impfzentren von den Ländern und der gesetzlichen sowie der privaten Krankenversicherung getragen werden. Für die zweite Phase der Corona Impfungen ist die Verabreichung in Arztpraxen vorgesehen. Dann übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherungen die Kosten der ärztlichen Leistung.

Corona Impfstoff: Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Insgesamt gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass es durch die Corona Impfung zu schweren Nebenwirkungen kommt. Wie bei jeder anderen Impfung auch, können Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an.

Das Paul-Ehrlich-Institut (deutsches Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel) überwacht auftretende Nebenwirkungen. Impfkomplikationen können dem PEI direkt über die Webseite mitgeteilt werden. Ärzte, Apotheker sowie die Unternehmen sind zur Meldung verpflichtet.

mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna

Die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna werden hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit von der Ständigen Impfkommission (STIKO) als gleichwertig beurteilt. Zur Ermittlung der Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach der Impfung auftraten, wurden Geimpfte mit einer Placebo-geimpften Kontrollgruppe verglichen.

Die Auswertung zeigt, dass sich vorübergehende Impfreaktionen der Corona Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wie folgt äußern können:

  • Schmerzen an der Einstichstelle (Biontech/Pfizer: 83 %, Moderna: 88 %)
  • Abgeschlagenheit (Biontech/Pfizer: 47 %, Moderna: 65 %) 
  • Kopfschmerzen (Biontech/Pfizer: 42 %, Moderna: 59 %)  
  • Fieber nach der ersten Impfdosis (Biontech/Pfizer: 4 %, Moderna: 0,8 %)
  • Fieber der zweiten Impfdosis (Biontech/Pfizer: 16 %, Moderna: 15,5 %)

In den Zulassungsstudien beider mRNA-Impfstoffe wurden wenige vorübergehende Gesichtslähmungen beobachtet, deren Zusammenhang mit der Corona-Impfung nicht ausgeschlossen werden konnte. Schwere unerwünschte Ereignisse sowie lebensbedrohliche Ereignisse traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Weder in der Impf- noch in der Placebogruppe traten Todesfälle auf, die auf den Impfstoff oder die Kochsalzlösung (Placebo) zurückzuführen waren.

Vektorimpfstoff von AstraZeneca

Zur Ermittlung der Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach der Impfung auftraten, wurden Geimpfte mit einer Kontrollgruppe verglichen. Die Kontrollgruppe wurde entweder Placebo-geimpft (Kochsalzlösung) oder erhielt einen Meningokokken-Impfstoff. 

Die Auswertung zeigt, dass sich vorübergehende Impfreaktionen des Corona Impfstoffs von AstraZeneca wie folgt äußern können:

  • Schmerzen an der Einstichstelle (54,2 %)
  • Spannungsgefühl (63,7 %)
  • Abgeschlagenheit (53,1 %)
  • Kopfschmerzen (52,6 %)
  • Krankheitsgefühl (44,2 %) 
  • Erhöhte Temperatur (33,6 %)
  • Fieber (7,9 %)

Laut Hersteller sei die Häufigkeit von Impfreaktionen nach der 2. Dosis geringer als nach der 1. Dosis. Schwere unerwünschte Ereignisse sowie lebensbedrohliche Ereignisse traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf.

Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson

Die Nebenwirkungen des Johnson & Johnson-Impfstoffs entsprechen weitgehend den Erfahrungen bei anderen Corona-Impfstoffen: 

  • Schmerzen an der Einstichstelle (48 %) 
  • Abgeschlagenheit (38 %)
  • Kopfschmerzen (40 %) 
  • Muskelschmerzen (33 %)
  • Fieber (9 %)

Die Impfreaktionen waren bei jüngeren Personen deutlicher als bei älteren, weil jüngere Menschen ein aktiveres Immunsystem haben. Die Reaktionen waren im Durchschnitt nach zwei Tagen abgeklungen.
 

Wer haftet bei Nebenwirkungen durch die Corona Impfung?

Kommt es zu Impfkomplikationen und ggf. zu einer Schädigung durch einen Impfstoff, kann je nach Fallgestaltung das pharmazeutischen Unternehmen haftbar gemacht werden. Haftungsregelungen können sich im Allgemeinen aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs ergeben. Wann genau jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann, ist im Infektionsschutzgesetz geregelt. Das ist beispielsweise möglich, wenn eine von der zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlene Impfung gesundheitlichen Schaden am Geimpften zur Folge hatte.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich außerdem der Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Im DFV-UnfallSchutz sind Impfschäden (unerwünschte, negative Folge einer Impfung) grundsätzlich versichert. Sie profitieren damit im Fall der Fälle u. a. von hohen Invaliditätsleistungen, einer Sofortleistung bis zu 20.000 €, Krankenhaustagegeld sowie weltweitem Schutz. Auch wenn die Impfrisiken der Corona Impfung gering sind, sind Sie so rundum geschützt. Der DFV-UnfallSchutz konnte mit der hervorragenden Note „SEHR GUT“ (1,3) bei Stiftung Warentest überzeugen und gehört damit zu den besten Unfallversicherungen Deutschlands.

Corona Impfstoff: FAQ

Kann man das Coronavirus trotz Impfschutz übertragen?

Momentan ist noch nicht abschließend geklärt, ob man sich trotz einer Corona Impfung mit dem Virus anstecken kann, in der Folge aber beschwerdefrei bleibt. Ebenfalls ist noch ungeklärt, ob eine geimpfte Person das Coronavirus dennoch übertragen kann.

Wird es eine Impfpflicht geben?

Nein, es wird keine Impflicht geben. Ob man sich impfen lässt oder nicht, liegt im Ermessen eines jeden einzelnen. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Wann werden weitere Corona-Impfstoffe zur Verfügung stehen?

Neben den bereits zugelassenen Impfstoffen der Pharmaunternehmen Biontech/ Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson werden aktuell weltweit Corona-Impfstoffe entwickelt und getestet. Sollten sich die Studien hierzu positiv entwickeln, könnten im Laufe des Jahres 2021 noch weitaus mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Muss ich nach der Impfung noch eine Maske tragen? 

Die bestehenden Empfehlungen sowie Einschränkungen zur Eindämmung der Corona Pandemie gelten auch weiterhin für Menschen, die bereits geimpft sind. 

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Bis zum 21. Mai 2021 wurden 21.808.253 Menschen in Deutschland erstmalig gegen Corona geimpft. 10.915.832 Personen haben bereits eine Zweitimpfung erhalten. Die Impfquote für die Gesamtbevölkerung (vollständiger Impfschutz) liegt bei 13,1 Prozent. 

Kann man sich den Impfstoff aussuchen?

Nein, man kann sich den Impfstoff nicht aussuchen. Aufgrund der Impfstoffknappheit beinhaltet der Anspruch auf Schutzimpfung gegen Covid-19 nicht das Recht, sich den Impfstoff eines bestimmten Herstellers auszusuchen.
 

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  • Ambulante Leistungen
  • Stationäre Leistungen
  • Zahnärztliche Leistungen
  • Krankenrücktransport
  • 24-Stunden-Reise-Notrufservice
  • Arznei-, Heil- und Verbandmittel

Quellen

Ärzteblatt: www.aerzteblatt.de (Abruf: 23.02.2021)

Berliner Morgenpost: www.morgenpost.de (Abruf: 23.02.2021)

Bundesgesundheitsministerium: www.bundesgesundheitsministerium.de (Abruf: 07.05.2020)

Bundesregierung: www.bundesregierung.de (Abruf: 25.02.2021)

Deutschlandfunk: www.deutschlandfunk.de (Abruf: 23.02.2021)

Frankfurter Rundschau: www.fr.de (Abruf: 22.12.2020)

Gelbe Liste Online: www.gelbe-liste.de (Abruf: 24.02.2021)

Gesundheitsinformation: www.gesundheitsinformation.de (Abruf: 21.12.2020)

Impfdashboard: www.impfdashboard.de (Abruf: 11.05.2021)

Pharmazeutische Zeitung: www.pharmazeutische-zeitung.de (Abruf: 22.12.2020)

Frankfurter Rundschau: www.fr.de (Abruf: 22.12.2020)

Tagesschau: www.tagesschau.de (Abruf: 21.05.2021)

Ärzteblatt: www.aerzteblatt.de (Abruf: 23.02.2021)

SWR: www.swr.de (Abruf: 24.02.2021)

Rbb24: www.rbb24.de (Abruf: 24.02.2021)

Bundesregierung: www.bundesregierung.de (Abruf: 25.02.2021)

Robert Koch Institut: www.rki.de (Abruf: 21.05.2021)

Sofort-Impfen: www.sofort-impfen.de (Abruf (10.05.2021)

Vfa:  www.vfa.de (Abruf: 25.02.2021)

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