Wartezeiten

Wartezeiten finden sich häufig bei Zahnzusatzversicherungen. Aber was genau ist damit gemeint? Und hat jede Zahnzusatzversicherung auch Wartezeiten?


Heute leisten die gesetzlichen Krankenkassen oft nur noch Festzuschüsse. Deswegen sind für den Zahnbereich Zusatzversicherungen immer beliebter geworden. Leistungen und Beiträge sämtlicher Anbieter werden verglichen. Und Verträge werden abgeschlossen, um möglichst schnell von dem zusätzlichen Versicherungsschutz zu profitieren.

Was ist, wenn Versicherer mit Wartezeiten arbeiten?

Wenn Versicherer allerdings mit sogenannten Wartezeiten arbeiten, kann es zu Problemen kommen. Ist das der Fall, so muss der Versicherte nach Abschluss der Police eine Übergangsfrist einhalten, bevor er die Leistungen der Zusatzversicherung in Anspruch nehmen kann.

Gibt es unterschiedliche Wartezeiten?

Wie lange die Wartezeit andauert ist unterschiedlich, weil sie von der entsprechenden Versicherungsgesellschaft und den für nötig befundenen Leistungen abhängt. Bei „normalen“ Behandlungen oder für eine professionelle Zahnreinigung sehen die meisten Versicherer im Regelfall eine Frist von drei Monaten vor. Deutlich länger kann es dauern, wenn Zahnersatz oder kieferorthopädische Maßnahmen anstehen.

Warum gibt es Wartezeiten?

Begründet wird die Wartezeit durch die Versicherer mit dem Schutz langjähriger, ehrlicher Versicherungsnehmer. Es soll verhindert werden, dass Neukunden direkt hohe Kosten durch Versicherungsfälle verursachen, ohne bislang aber in den gemeinschaftlichen Versicherungstopf eingezahlt zu haben.

Es empfiehlt sich immer, mehrere Zahnzusatzversicherungen auf Bedarf und Leistungsangebot zu überprüfen, um am Ende einen für sich geeigneten Tarif herauszufinden.