Nichtanlage von Zähnen

Etwa jeder dritte Erwachsene ist von der Nichtanlage von Zähnen betroffen, wobei meist nur einzelne Zähne fehlen. Beispielsweise kann eine Nichtanlage von Zähnen auftreten, wenn bei der Geburt keine Backenzähne angelegt sind. Auch kommt es gelegentlich vor, dass ein oder mehrere Weisheitszähne fehlen.


Ursachen für die Nichtanlage von Zähnen

Eine Nichtanlage von Zähnen kann unterschiedliche Ursachen haben. Ein genetischer Erbdefekt, Entwicklungsstörungen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder Down-Syndrom können eine Nichtanlage von Zähnen verursachen.

Behandlungsmöglichkeiten für die Nichtanlage von Zähnen

Eine Zahnunterzahl kann festgestellt werden, wenn beispielsweise Milchzähne lange im Kiefer verbleiben. Hierbei kann der Verdacht auf eine Zahnunterzahl durch eine Röntgenaufnahme festgestellt werden, die alle permanenten Zähne aufzeigt. Um eine Nichtanlage von Zähnen zu behandeln,  gibt es unterschiedliche Therapiemöglichkeiten. Eine Möglichkeit ist den Milchzahn bei dem kein permanenter  Zahn festgestellt worden ist nach Wachstumsabschluss  zu entfernen, um die Lücke mit einem Implantat  zu schließen. Jedoch ist diese Therapie nur möglich, wenn der Milchzahn weitestgehend  in einem gesunden Zustand befindet. Sollte der Milchzahn vor dem Wachstumsabschluss entfernt werden müssen, dann kann ein Lückenhalter eingesetzt werden, um die Lücke offen zu halten, um nach Wachstumsabschluss ein Implantat einzusetzen. Eine andere Therapiemöglichkeit besteht darin den Milchzahn zu entfernen und unter kieferorthopädischen Maßnahmen die Lücke zu schließen. Hierbei muss beachtet werden, dass die Zähne in einem korrekten Zusammenbiss eingestellt werden müssen.