KIG

In der Kieferorthopädie wird nach kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) unterschieden. Es gibt Gruppen von 1-5. Hiernach wird zum einen festgelegt, um was für eine Art Zahn- oder Kieferfehlstellung es sich handelt, bzw. wie schwer diese ist. Gleichzeitig wird aber auch die medizinische Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung überprüft. Je höher die Gruppe, desto schwerer und notwendiger die kieferorthopädische Behandlung. (1= geringe Notwendigkeit, 5 = hohe Notwendigkeit).


Eine Bewertung wird nach folgenden Ursachengruppen vorgenommen: Entwicklungsstörungen im Kopfbereich, Zahnunterzahl - Zahndurchbruchsstörung, distale Bisslage -> hierbei steht der Unterkiefer etwas zurück, mesiale Bisslage -> hierbei steht der Unterkiefer etwas vor, offener Biss, tiefer Biss, Kreuzbiss im Seitenzahnbereich, Abweichung der Kieferbreiten (z. B. Kopfbiss), kontaktpunktabweichungen (z. B. Engstand)- Platzmangel im Mund.

Kieferfehlstellungen betreffen Kinder, aber auch Erwachsene. Eine der wenigen Zahnzusatzversicherungen, die auch kieferorthopädische Leistungen (KIG 3-5) übernimmt, ist die Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz.

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