Mietsachschäden

Mitsachschäden sind schnell gemacht. Eine ausschweifende Party oder ein Missgeschick beim Umstellen der Wohnung. Aber was genau ist eingentlich schon ein Mietsachschaden? Und gibt es Einschränkungen für Mietsachschäden?


Was sind Mietsachschäden?

Ein Mietsachschaden stellt eine Beschädigung durch den Mieter an der Wohnung/dem Haus des Vermieters dar. Bei Aufforderung des Vermieters muss dieser Mietsachschaden vom Mieter bezahlt werden.

Ein Beispiel für einen Mietsachenschaden: Mieter A feiert mit Freunden seinen Geburtstag in der Wohnung. Es wird versehentlich roter Wein auf den Teppichboden ausgeschüttet. Mieter A bemerkt erst am nächsten Tag die Sauerei, wobei in dieser Zeit der Rotwein in den Teppich eingezogen ist. Ohne professionelle Reinigung lässt sich dieser auch nicht mehr  entfernen. Mieter A meldet den Schaden an seinen  Vermieter B. Dieser verlangt die Reinigung des Teppichboden.

Welche Versicherung deckt Mietsachschäden?

Beim Mietsachschaden handelt es sich um die Forderung eines Dritten, sodass die Privathaftpflichtversicherung des Mieters für den Schaden aufkommen müsste. Hat jedoch ein Haustier einen Schaden an der Wohnung/dem Haus verursacht, so kann dies über die Tierhaftpflichtversicherung geregelt werden.

Einschränkungen der Mietsachschäden

Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden an festverbaute Mietsachen. Dazu gehören unter anderem Wände, Böden,  Fenster und Türen. Jedoch deckt die Versicherung keine Möbel oder Küchenzubehör, die vom Vermieter zur Verfügung gestellt worden sind.