Geschädigter

Geschädigter ist derjenige, dem ein Schaden entstanden ist, der durch eine andere Person verursacht wurde und nun von Seiten des Gesetzgebers einen Anspruch auf Schadenersatz geltend machen kann. Dabei sieht das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) keine Obergrenze vor. Das bedeutet, der Verursacher eines Schadens ist dem Geschädigten gegenüber in vollem Umfang haftbar.


Ansprüche des Geschädigten

Da das BGB die Anspruchshöhe des Geschädigten im Falle eines Schadens durch eine andere Person nicht begrenzt, sollten Versicherungsnehmer, als potentielle Schädiger, bei ihrer privaten Haftpflichtversicherung eine möglichst hohe Deckungssumme vereinbaren. Das verhindert, das im Schadensfall der Versicherte, der einem anderen einen Schaden zufügt, mit seinem eigenen Vermögen haften muss. Deswegen sollte die Deckungssumme mindestens zehn Millionen Euro umfassen. Damit ist ein Geschädigter über die private Haftpflichtversicherung ausreichend abgesichert.

Festlegung der Haftungsgrenzen

Sollte die private Haftpflichtversicherung nur eingeschränkt einspringen, ist es wichtig, dass man zuvor exakte Haftungsgrenzen festgelegt hat. So soll vermieden werden, dass nach einem verursachten Schaden sehr hohe Kosten nicht bewältigt werden können, wenn die private Haftpflichtversicherung nicht oder nur eingeschränkt einspringt.