Bewachungskosten

Ein Brand hat getobt und schon stehen Kriminellen Haus und Hof offen. Ohne großen Aufwand haben sie die Möglichkeit, sich über Dinge und Sachen, die durch die Hausratversicherung geschützt sind, herzumachen und sich rechtswidrig anzueignen. Demnach ist es sinnvoll, einen professionellen Dienstleister für die Bewachung der Immobilie zu engagieren, bis Wohnung oder Haus wieder hergestellt sind. Die daraus resultierenden Kosten sind die Bewachungskosten.


Gut bewacht – nicht geplündert

Um bei dem Beispiel des Brandes zu bleiben – so kommt es doch vor, dass ein Teil des Inventars unbeschadet bleibt. Ist der Weg zum Inventar jedoch frei zugänglich, so sind Plündereien eine nicht unwahrscheinliche Folge. Aus diesem Grund wird in solchen Fällen gerne ein professioneller Wachdienst aufgestellt, der alle Habseligkeiten vor „Langfingern“ schützen soll.

Wichtig für die Übernahme von Bewachungskosten

Bewachungskosten werden nur übernommen, wenn diese in den vertraglichen Bedingungen enthalten sind. Außerdem ist die genaue Schadensursache bzw. Schadensart von besonderer Bedeutung. Nur wenn die Bewachungskosten ausdrücklich im Versicherungsvertrag mitversichert sind, werden vom Versicherer auch übernommen.

Deswegen sollten die Versicherten auch immer alle Auftrags- und Rechnungsnachweise aufheben. Nur dann kann die Kostenübernahme durch die Hausratversicherung sichergestellt werden.