Amtshaftpflichtversicherung

Die Amtshaftpflichtversicherung ist vor allem für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst eine wichtige Absicherung. Sollten einmal falsche Entscheidungen getroffen oder ungerechtfertigte Ablehnungen von Anträgen erfolgen, so werden Risiken, die sich daraus ergeben könnten mit der Amtshaftpflichtversicherung gemindert.


Gegen welche Forderungen schützt die Amtshaftpflichtversicherung?

Angehörige dieser Berufsgruppen können sich so gegen Forderungen und Haftpflichtansprüche Dritter versichern. Die Amtshaftpflichtversicherung kann im Einzelfall neben fahrlässigen Personen- oder Sachschäden auch im Falle vorsätzlich verursachter Ereignisse im Zusammenhang mit der Amtspflicht greifen.

Zielgruppen der Amtshaftpflichtversicherung

Die Amtshaftpflichtversicherung eignet sich vor allem für Lehrer oder Mitarbeiter bei städtischen Einrichtungen und Behörden. Sollte es zum Beispiel bei einer Klassenfahrt einmal zu irgendwelchen Schäden kommen, oder ein Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes hat falsche Berechnungen vorgenommen oder falsche Auskünfte erteilt, so tritt für solche Fälle die Amtshaftpflichtversicherung in Kraft. Auch bei Abhandenkommen von Dienstschlüsseln findet der Versicherungsschutz Anwendung.

Auch für leitende Angestellte bieten die Versicherer eine gute Absicherung. Der passive Rechtsschutz gehört nämlich auch zur Amtshaftpflichtversicherung. Demnach prüfen die Versicherer, ob überhaupt ein Verschulden durch die Versicherten vorliegt. Erst dann könnten Haftungsansprüche überhaupt erst geltend gemacht werden.