Abtretungsverbot

Manchmal wäre es vielleicht praktikabel, wenn der Versicherungsnehmer seinen Versicherungsanspruch einfach an Dritte weitergeben könnte. Dieses wird aber durch das sogenannte Abtretungsverbot verhindert. Somit kann der Versicherte ohne Zustimmung des Versicherers nicht einfach seine Ansprüche auf andere übertragen. Das Abtretungsverbot gilt insbesondere vor der endgültigen Schadensfeststellung. In dieser Zeit stimmt die private Haftpflichtversicherung solchen Vorhaben oftmals nicht zu.


Warum gibt es ein Abtretungsverbot?

Das Abtretungsverbot ist deswegen von Bedeutung, weil die Policen ja normalerweise genau auf die Person der jeweiligen Versicherten ausgerichtet ist. Würde keine Abtretungsverbot bestehen, dann könnte es dazu kommen, dass die Die Versicherungsgesellschaften unter Umständen einen Versicherungsfall mit ihnen völlig unbekannten, nicht in die Policen involvierten Personen abwickeln müssten. Das soll mit der Klausel zum Abtretungsverbot vermieden werden.

Rechtliche Probleme im Zusammenhang mit dem bestehenden Versicherungsverhältnis sollen lediglich mit dem tatsächlichen Versicherungsnehmer erörtert werden. Eine gewünschte Abtretung muss vom Versicherer genehmigt werden. Eine Übertragung der Ansprüche auf andere Personen ist generell unzulässig und damit unwirksam, wenn diese ohne Zustimmung des Versicherers erfolgte.

Beim Abtretungsverbot unbedingt beachten:
Wenn Sie als Versicherter eine Anspruchsübertragung auf Dritte wünschen, sollten Sie zuvor unbedingt die Genehmigung Ihrer Haftpflichtversicherung einholen. Ansonsten gilt das Abtretungsverbot. Dies führt dann zu Problemen bei der Schadensregulierung!