Grillsaison genießen

So genießen Sie die Grillsaison

Der Sommer und damit auch die Grillsaison laufen auf Hochtouren. Während früher oftmals kleine Holzkohlegrills zum Einsatz kamen, wurden in den letzten Jahren die Grills immer größer und professioneller. Doch Grundlegend gibt es immer noch drei Hauptgruppen von Grills: Holzkohlegrills, die zumeist mit Holzkohle/Holzhohlebriketts befeuert werden, Gasgrills und den mit Strom betriebenen Elektrogrill. Für jede dieser Wärmequellen gibt es große Fans. Am Ende zählen das Grillerlebnis und das Grillergebnis – und da schneiden alle Feuerstellen, für die jeweiligen Anhänger, am besten ab.


Gegenseitige Rücksichtnahme beim Grillen Pflicht

Während in den Gärten und auf den Wohnterrassen viele Holzkohle- und Gasgrills den Sommer befeuern, sind auf Wohnbalkonen zumeist nur Elektrogrills zu finden. Doch Vorsicht! Immer erst in den Mietvertrag oder in die Hausordnung schauen, ob überhaupt das Grillen erlaubt ist. Selbst wenn es erlaubt ist, heißt es auf den Nachbarn Rücksicht nehmen, denn dort wo Rauch und Dunst entstehen, ist die Klage des Nachbarn nicht weit und viele Fälle landen am Ende sogar vor dem Richter. Möchten Sie in einem öffentlichen Park grillen, so ist es sinnvoll, sich vorher beim zuständigen Ordnungsamt zu erkundigen, ob es dort erlaubt ist. 

 

Vorsicht vor Grillunfällen

Grillen macht Spaß, ist aber nicht immer ganz ungefährlich. Es empfiehlt sich z. B. nur unter freiem Himmel zu grillen. Grundsätzlich nie in geschlossenen Räumen grillen! Außerdem sollte immer ein ausreichender Abstand zu angrenzenden Gebäuden gewahrt werden. Geht durch Funkenschlag der Zaun des Nachbarn in Flammen, so muss der Verursacher für den Schaden gerade stehen. Sorgen Sie immer für einen sicheren Stand des Grills im Windschatten. 

Verwenden Sie beim Grillen Schutzhandschuhe und lange Grillzangen! Beim Anzünden sollte keine brennbaren Flüssigkeiten wie Benzin, Spiritus oder Öl verwendet werden, da diese unkontrollierbare Stichflammen verursachen können. Besser geeignet sind z. B. Zündwürfel. Insbesondere beim Holzkohlengrill gilt: Erst wenn die Kohle richtig durchgeglüht ist, kann man mit dem Grillen anfangen.

Beim Grillen grundsätzlich immer auf Kinder in der Umgebung achten. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Selbst ein Unfall mit einem kleinen Holzkohlegrill kann zu schwersten Verbrennungen führen. Nach dem Grillen die Glut immer komplett ausglühen lassen. Danach z. B. diese in einem Metallmülleimer – ohne brennbaren Inhalt – füllen. Damit beim nächsten grillen nichts anklebt, muss der Grillrost nach dem Grillen gründlich sauber gemacht werden. Das macht vielleicht nicht besonders viel Spaß, aber es lohnt sich, denn nach dem Grillen ist immer vor dem nächsten Grillen.

Welche Versicherung braucht der Grillmeister?

Verbrennt oder verletzt sich der Grillmeister oder ein anderes Mitglied der Grillrunde, so zahlt die gesetzliche Unfallversicherung für Behandlungs- und Reha-Maßnahmen oder Invaliditätsschäden keinen Cent! Für Freizeitaktivitäten ist daher die private Unfallversicherung die erste Wahl. Wird beim Grillen ein Dritter geschädigt, so ist das ein Fall für die private Haftpflichtversicherung. Haftpflichtschäden können außerordentlich teuer werden – eine Haftpflichtversicherung ist daher unbedingt zu empfehlen. Wird beim Grillen eigener Hausrat beschädigt, so ist dies ein Fall für die Hausratversicherung. In manchen Hausratversicherungen sind z. B. auch Gartenmöbel auf der eigenen Terrasse mitversichert. 

Die letzten Wochen der Grillsaison

Trotz aller Gefahren: Genießen Sie die Grillsaison! In ein paar Wochen ist der Grill in den meisten Haushalten wieder im Ruhezustand und dann heißt es wieder bis zum Sommer warten, bis es endlich wieder leckere Steaks und Würstchen vom Grill gibt.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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