Schutz bei Trendsportarten

Schutz bei gefährlichen Trendsportarten

Slacklining „Seiltanzen“ im Park, Kitesurfen oder Freeclimbing in der Kletterhalle: die Bundesbürger haben neue Trendsportarten für sich entdeckt. Was viel Spaß macht, ist leider nicht immer ganz ungefährlich. Viele holen sich bei den neuen Trendsportarten Blessuren oder Knochenbrüche – und einige verunglücken so schwer, dass sogar bleibende Schäden zurückbleiben.


Freizeitsportler ohne gesetzlichen Unfallversicherungsschutz

Was viele nicht wissen: Wer in seiner Freizeit Sport treibt, ist dabei in der Regel nicht gesetzlich unfallversichert. Zwar kommt die Krankenkasse für die Kosten der medizinischen Behandlung auf, aber die gesetzliche Unfallversicherung zahlt für Folgeschäden nichts. Diese leistet nur, wenn ein Unfall während der Arbeit oder auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz passiert. Die Folgen für die Opfer von schweren Freizeitunfällen können dramatisch ausfallen: Heilbehandlungskosten, Lohnausfälle und die Kosten eines behindertengerechten Umbaus der Wohnung führen viele Unfallopfer in den finanziellen Ruin.

Private Unfallversicherung fängt finanzielle Folgeschäden auf

Um sich vor den Unfallfolgen von Freizeitunfällen zu schützen, ist eine private Unfallversicherung unentbehrlich. Durch die Leistungen einer privaten Unfallversicherung werden die finanziellen Auswirkungen von Unfällen im privaten und beruflichen Umfeld, etwa bei Invalidität, aufgefangen. Von Invalidität spricht man, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit der versicherten Person unfallbedingt dauerhaft beeinträchtigt ist. Eine Beeinträchtigung ist dauerhaft, wenn sie voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und eine Änderung des Zustandes nicht erwartet werden kann.Die Invalidität muss im Übrigen innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten und innerhalb von fünfzehn Monaten nach dem Unfall von einem Arzt schriftlich festgestellt sowie bei der Versicherung geltend gemacht worden sein.

Gliedertaxe bildet Basis der Unfallleistung

Grundlage für die Berechnung der Unfallleistung der Unfallversicherung bildet die Versicherungssumme und der Grad der unfallbedingten Invalidität. Die Höhe des Anspruchs auf Invaliditätsleistung ist in der der so genannten Gliedertaxe festgelegt. Diese zeigt meistens in Form einer Tabelle in den Versicherungsbedingungen auf, wie hoch der Invaliditätsgrad bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit einzelner Körperteile und Sinnesorganen eingestuft wird.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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