Langzeitpflege

Langzeitpflege liegt immer dann vor, wenn der Pflegebedürftige aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr ohne eine Pflegeperson klarkommt. Der Bedarf an fremder Hilfe sollte dann mindestens über 90 Tage beanspruchen.


Was bedeuten die Phasen in der Langzeitpflege?

In der Langzeitpflege wird nach Phasen unterschieden: Besteht die Pflegebedürftigkeit bereits 365 Tage, also ein ganzes Jahr, so setzt die zweite Phase ein. Manchmal ist die Langzeitpflege in Phase  eins noch auf Befähigung ausgerichtet. Mit dem Eintreten in die zweite Phase der Langzeitpflege wird dann davon abgesehen.  Die Langzeitpflege erfolgt meist in Pflegeheimen und wird von professionellem Personal durchgeführt.

Was ist ursächlich für eine Langezeitpflege?

Die Langzeitpflege wird immer dann in Betracht kommen, wenn chronische und/oder degenerative Erkrankungen vorliegen. Das wäre z.B. der Fall bei einer Alzheimer-Erkrankung aber auch bei multipler Sklerose, Morbus Huntington oder die Parkinson-Krankheit. Ziel der Langzeitpflege ist es, dem Pflegebedürftigen nach Möglichkeit die Lebensqualität zu erhalten oder durch Linderung der Schmerzen zu verbessern. Ist die Krankheit des Patienten in der  Langzeitpflege nicht mehr aufzuhalten und der Pflegebedürftige droht zu sterben, so endet die Langzeitpflege, wobei die Einrichtungen mit ganzheitlichem Konzept  neben dem Patienten selbst auch die Angehörigen auf das unweigerliche Ende vorbereiten.