häusliche Altenpflege

In der häuslichen Altenpflege übernehmen Altenpfleger die Versorgung von Pflegebedürftigen, die altersbedingt nicht mehr in der Lage sind, ihre Pflege selbst zu handhaben. Durch die häusliche Altenpflege wird es dem Pflegebedürftigen ermöglicht, seine eigene Wohnung trotz Pflegebedürftigkeit weiter zu bewohnen.


Was unterscheidet Häusliche Altenpflege und Häusliche Krankenpflege?

Häusliche Krankenpflege:

  • Kommt zum Einsatz, wenn die Person vorübergehenden hilfebedürftig ist, z. B. nach einem Unfall oder nach einer Operation
  • Die häusliche Krankenpflege findet oft im Anschluss an einem Krankenhausaufenthalt statt, oder anstelle dessen

Häusliche Altenpflege:

  • Die häusliche Altenpflege ist auf Dauer ausgerichtet
  • Eine Besserung des Zustands wird nicht erwartet
  • Angehörige und ambulante Pflegedienste versorgen den Pflegebedürftigen im Rahmen der Grund- und Basispflege

Häusliche Altenpflege – eine gute Alternative zum Pflegeheim

Tritt der Pflegefall ein, möchten die Betroffenen am liebsten in den eigenen vier Wänden, also in ihrem vertrauten Umfeld bleiben. Wer also nicht in ein Pflegeheim gehen will, dem bietet die häusliche Altenpflege eine gute Alternative.

Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass für eine häusliche Altenpflege bedeutend einfacher möglich ist, wenn die Wohnung des Pflegebedürftigen barrierefrei und damit auf altersgerechtes Wohnen abgestimmt ist.

Ein Umbau der Wohnung ist aber eine kostenintensive Angelegenheit. Deswegen empfiehlt es sich, schon frühzeitig eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Durch den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung kann die im Pflegefall entstehende Finanzierungslücke zum größten Teil oder sogar ganz geschlossen werden.