Altenpfleger/in

Für den Beruf des Altenpflegers sollte man stes den ganzen Menschen im Blick haben – samt Körper, Geist und Seele. Diese Aufgabe erfordert neben enormen Fachwissen auch unglaublich viel Empathie, d. h. Einfühlungsvermögen. In der Hauptaufgabe umfasst die Tätigkeit eines Altenpflegers die Körperpflege von Senioren sowie die Hilfe beim Essen, Anziehen oder Unterstützung bei der Tagesgestaltung.


Hauptaufgabe von Altenpfleger (innen)

Zum Hauptaufgabengebiet von Altenpfleger (innen) gehört das eigenverantwortliche und eigenständige Betreuen und Pflegen älterer Menschen – also die direkte Pflege.

Weitere Bereiche sind Rehabilitation, Erste Hilfe sowie Pflegenden und Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre in Vollzeit.

Warum Altenpfleger? Sieben gute Gründe 

1. Altenpflege ist eine sinnvolle Arbeit

Altenpfleger und Altenpflegerinnen unterstützen Senioren und Seniorinnen Tag für Tag bei der Bewältigung des Tages. Sie fangen bei der täglich erforderlilchen Grundreinigung an, gehen über die Verabreichung von gesunder und Nahrung bis hin zur Gestaltung eines abwechslungsreichen Tagesablaufes des Pflegebedürftigen. 

Für die meisten Altenpfleger (innen) sind die Freude und Dankbarkeit ihrer Patienten das Allergrößte. Das motiviert, jeden Tag auf's Neue, den Job immer auch als "Berufung" und nicht nur als "Beruf" zu betrachten.

2. In der Altenpflege schließt man Freundschaften

Altenpfleger betreuen ihre Patienten oft über Jahre hinweg. Dabei entsteht Vertrauen, Verständnis und damit eine enge Bindung zur jeweiligen Person. Man lernt die Geschichte der Patienten und oft auch der Angehörigen kennen – oft entstehen sogar richtige Freundschaften.

 3. Die Aufgabenbereiche der Altenpflege sind vielfältig

Altenpfleger (innen) benötigen für die Ausübung ihrer Tätigkeit ein solides Grundwissen in der Pflege, Medizin, Psychologie und sozialer Arbeit. Außerdem sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig. Ob in Altenheimen, Pflegeheimen, betreutem Wohnen, in der ambulanten Altenpflege oder bei mobilen Pflegediensten – überall dort kommen Altenpfleger (innen) zum Einsatz.

4. Altenpfler (innen) arbeiten im Team

In diesem Job verfolgen Ärzte, Kollegen und weitere Fachkräfte das gleiche Ziel. Alle wollen dem Patienten helfen. Das funktioniert nur dann in erfolgreicher Weise, wenn alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten. Das Zauberwort heißt Teamwork. Er so ist eine optimale Pflege des Patienten zu erreichen – und als Altenpfleger hat man die Möglichkeit, eine Menge dazu zu lernen.

5. Die Arbeitszeiten in der Altenpflege sind flexibel gestaltbar

Für Altenpfler (innen) gibt es die verschiedensten möglichkeiten, zu arbeiten. Diverse Pflegeeinrichtngen bieten diverse Dienste. In Vollzeit, wie in Teilzeit. Und das Beste: Altenpfeger (innen) werden in nahezu jeder Stadt benötigt. Ein Ortswechsel ist damit genauso unproblematisch, wie  die Änderung der Familienverhältnisse.

6. Gute Aufstiegschancen in der Altenpflege

Der Beruf des Altenpflegers bildet eine gute Basis im Pflegeberuf. Mit einer Weiterbildung zum Pflegeberater kann sogar eine leitende Funktion angestrebt werden.

Außerdem kann man das Fach Pflege oder Pflegemanagement studieren. Es eröffnen sich damit Karrieremöglichkeiten zum Leiter eines Pflegedienstes, einer Pflegeeinrichtung, eines ambulanten Dienstes, einer Wohn- oder Pflegegruppe, Leiter einer Altenpflege-Beruffachschule oder ein Praxisanleiter.

7. Altenpfleger – ein sicherer Job

Die Menschen werden immer älter. Und auch der demographische Wandel trägt dazu bei, dass es zukünftig mehr ältere Menschen geben wird. Leider bleiben sie oft nicht gesund und fit bis an ihr Lebensende, viele erkranken z. B. an Demenz oder Alzheimer oder leiden an  körperlichen Einschränkungen. Die logische Konsequenz: Altenpfleger werden immer mehr gebraucht. Damit ist der Job des Altenpflegers ein sicherer Job.