Zuzahlung

Die Zuzahlung zu einer ärztlichen Leistung ist in der Regel eher den gesetzlich Versicherten vertraut, da die gesetzlichen Krankenkassen viele Leistungen oft nicht oder nur teilweise zahlen. Ursache hierfür ist der Leistungskatalog, der nach mehreren Gesundheitsreformen stark eingeschränkt wurde.


Wie entstehen Zuzahlungen?

Die Ärzte sind angehalten, sich für die günstigste Behandlungsform zu entscheiden, wenn dieses medizinisch zu vertreten ist. Darunter fallen nur noch die Behandlungen, die aus medizinischer Sicht dringend und notwendig sind. Hierbei spricht man auch oft von der sogenannten Regelversorgung. Bei allem, was über die Notwendigkeit hinausgeht, muss der Patient mit einer Zuzahlung rechnen, die er aus eigener Tasche zahlen muss.

Faktisch ist es so, dass viele Therapien mit einer hohen Zuzahlung für die Patienten belegt sind. Außerdem ist es schon fast die Regel, dass Patienten eine Zuzahlung für Medikamente und für  Heil- und Hilfsmittel leisten. Auch Sehhilfen sind inzwischen vollständig selbst zu zahlen. Und auch beim Zahnersatz muss der gesetzlich Versicherte immer mit einem erheblichen Eigenanteil und damit mit einer hohen Zuzahlung rechnen.

Zuzahlung im Krankenhaus

Auch im Krankenhaus ist eine Zuzahlung für den Patienten als gesetzlich Versicherter normal.  Die Zuzahlung für einen Krankenhausaufenthalt liegt bei zehn Euro pro Tag.

Mit einer Krankenzusatzversicherung für ambulante ärztliche Leistungen oder einer Krankenzusatzversicherung für stationäre Leistungen im Krankenhaus, können gesetzlich Versicherte die hohen Zuzahlungen finanziell sehr gut auffangen und gleichzeitig bessere, medizinische Leistungen in Anspruch nehmen.

Damit haben gesetzlich Versicherte den gleichen Anspruch auf eine bestmögliche, hochwertige ärztliche Versorgung wie ihn auch Privatpatienten genießen.