Schutzimpfungen

Schutzimpfungen sind Maßnahmen, die dazu dienen, Infektionskrankheiten vorzubeugen, die ansonsten schwere und nachhaltige Schäden hinterlassen könnten. Einige Schutzimpfungen werden von den Krankenkassen übernommen, allerdings nicht alle.


Wer sollte Schutzimpfungen erhalten? Wann sollte geimpft werden?

Schutzimpfungen für Kinder und auch für Erwachsene orientieren sich an den Empfehlungen der STIKO (ständige Impfkommission). Dort beschäftigt man sich mit der Frage, welche Schutzimpfungen wichtig sind. Und für wen Schutzimpfungen wichtig sind. Viele Schutzimpfungen werden von den Krankenkassen finanziert. Es gibt aber auch Schutzimpfungen, die selbst finanziert werden müssen. Das liegt daran, dass sie im eigenen Ermessen liegen, da spezielle Schutzimpfungen häufig nur auf Grund der individuellen Lebensumstände notwendig werden.

Welche Schutzimpfungen gibt es?

Es gibt Schutzimpfungen, die beugen z. B. einer Grippe vor. Hierbei handelt es sich dann um eine Impfung, die nicht unbedingt dem nachhaltigen Schutz dient. Eine Grippe ist zwar lästig, zählt aber nicht zu den Krankheiten, die nachhaltige Schäden hinterlässt, wenn man sie sorgfältig auskuriert.

Ähnlich ist es bei der Impfung gegen FSME. Dieses Virus wird z. B. durch Zeckenbisse übertragen. Hier ist die Notwendigkeit häufig regional abhängig. In anerkannten Zeckengebieten sind Personen besonders gefährdet. Auch die Lebensweise spielt hier natürlich eine Rolle. Wer sich mehr in der Natur aufhält und oft durch Felder und Gräser zieht ist eher gefährdet als ein „Stadtmensch“, die wahrscheinlich eher weniger der Gefahr von Zeckenbissen ausgesetzt sind. Die Kosten für diese Schutzimpfungen werden oft nicht übernommen.

Schutzimpfungen im Ausland

Gerade bei Reisen ins Ausland ist es empfehlenswert, rechtzeitig vor dem Reiseantritt mit dem Hausarzt über notwendige Schutzimpfungen zu sprechen. Gerade, wenn es nach Asien oder Afrika geht, empfehlen sich beispielsweise Impfungen gegen z. B. Malaria.

Wirkung von Schutzimpfungen

Die Wirkung der Schutzimpfungen hält oft über Jahre an. Im Impfpass wird die Dauer des Impfschutzes angegeben und festgehalten. Nach Ablauf der Impfschutzdauer sollten Schutzimpfungen wiederholt werden. Zu beachten ist hierbei vor allem, dass man gesund ist, wenn man sich impfen lässt. Leidet man während der Impfung an einem Infekt, so kann die Impfung unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen, weil sie z. B. Symptome noch verstärkt oder die Impfung entfaltet keine Wirkung.

Symptome nach Schutzimpfungen

Gerade bei Schutzimpfungen können in den ersten Stunden Symptome auftreten, die genau der Krankheit entsprechen, gegen die geimpft wurde. Ursächlich hierfür ist die Immunisierung, die durch das Verabreichen der entsprechenden Krankheitserreger erfolgen soll.
Mit dem Abschluss einer entsprechenden Krankenzusatzversicherung wie z. B. dem DFV-AmbulantSchutz schützen Sie sich vor hohen Zuzahlungen für Vorsorgeuntersuchungen und auch Schutzimpfungen.