Querschnittslähmung

Von einer Querschnittslähmung spricht man dann, wenn es sich um eine vollständige Lähmung des Rumpfes und der Beine handelt. Eine Heilung hierfür gibt es leider nicht.


Was ist eine Querschnittslähmung?

Werden  verletzte Nervenstränge nicht mehr richtig versorgt, so kann dies Lähmungen zur Folge haben, d. h. genau die Körperteile, die von diesen Nervensträngen betroffen sind, können nicht mehr bewegt werden. Außerdem sind sie unempfindlich gegen Schmerz, da die Reizleitung nicht mehr stattfinden kann bzw. unterbrochen ist.

Spricht man von einer Querschnittslähmung, so handelt es sich um eine vollständige Lähmung des Rumpfes und der Beine.  Hierbei können Schmerzen, Berührungen aber auch Temperaturunterschiede nicht mehr wahrgenommen werden.

Querschnittslähmung: Was ist beeinträchtigt?

Zudem sind auch die Funktion des Darms, die Blasenfunktion und die Funktion der Geschlechtsorgane in Mitleidenschaft gezogen. Oft ist eine  starke Verletzung des Rückenmarkkanals die Ursache für eine Querschnittslähmung. In der Regel sind die Nervenkanäle komplett durchtrennt.  

Eine Querschnittslähmung ist nicht heilbar. Betroffene sind für den Rest ihres Lebens pflegebedürftig. Die Krankenkassen müssen sämtliche Kosten für die Versicherten übernehmen.

Ist nach der Querschnittslähmung ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich?

Ist eine Person bereits querschnittsgelähmt, so kann er keine private Krankenversicherung mehr abschließen. Er bleibt kann demnach nur gesetzlich versichert bleiben.

War der Betroffene jedoch vor dem Unfall oder der Krankheit als Auslöser der Querschnittslähmung bereits privat versichert, so ist die private Krankenversicherung hier ebenso in der Pflicht, wie die gesetzliche Krankenkasse.