Objektives Risiko

Das objektive Risiko steht im Gegensatz zum subjektiven Risiko, welches sich aus den Verhaltensweisen und der allgemeinen Lebensführung des Versicherungsnehmers ergibt.


Wie wird das objektive Risiko eingeschätzt?

Bei Vertragsschluss mit einer privaten Versicherungsgesellschaft wird immer erst einmal das Risiko des Neukunden bewertet. Um dies abschätzen zu können, muss der  Kunde z. B. Fragen zu seinem  Gesundheitszustand und seinen allgemeinen Lebensumständen wahrheitsgemäß beantworten.  Dies geschieht in der Regel bereits im Versicherungsantrag.

Die Antworten geben Aufschluss darüber, wie hoch das Versicherungsrisiko für diesen Kunden sein könnte. Es wird also abgeschätzt,  wie hoch die Möglichkeiten von Erkrankungen oder chronischen Krankheiten sind oder ob es vielleicht, aufgrund der ausgeübten Tätigkeiten, zu Sportunfällen oder auch Berufsunfällen kommen könnte. Geprüft wird also, ob der Kunde ein hohes Risiko für die Versicherungsgesellschaft darstellen könnte.

So wird das objektive Risiko ausgewertet

Durch ein objektives Risiko wird z. B. auch eingeschätzt, ob der Antragsteller überhaupt in die Versicherung aufgenommen werden kann. Dabei spielt das Alter der zu versichernden Person eine wichtige Rolle.

Einige Versicherungen können ab einem bestimmten Alter nicht mehr abgeschlossen werden. Das gilt übrigens auch dann, wenn bereits Krankheiten vorliegen. Und liegt ein erhöhtes, objektives Risiko vor, darf die Versicherungsgesellschaft einen sogar Risikozuschlag erheben.

Wurde aus allen Angaben des Versicherungsnehmers eine objektives Risiko ermittelt, bzw. geschätzt, wird anschließend der Beitrag kalkuliert.