Neubildungen

Was ist eigentlich mit Neubildungen gemeint? Wenn man von Neubildungen spricht, dann sind in der Medizin in der Regel Tumore gemeint. Es wird zwischen gutartigen Neubildungen und bösartigen Neubildungen unterschieden.


Neubildungen im weitesten Sinn

Neubildungen sind Wucherungen, Schwellungen, Geschwülste oder Gewächse und im weitesten Sinn jede Zunahme des Volumens eines Gewebes von höheren Lebewesen unabhängig von der Ursache. Bei einem Menschen ist hierfür in der Humanmedizin der Begriff des Tumors gebräuchlich.

Neubildungen im engeren Sinn

Spricht man von Neubildungen, so meint das im engeren Sinne Neubildungen von Körpergeweben (Neoplasien), die durch Fehlregulation des Zellwachstums entstehen. Hierbei kann es sich sowohl um gute als auch um böse Neubildungen handeln.

Gewebeveränderungen sind vererblich, aber beim Menschen generell nicht ansteckend. Sie haben jedoch die Fähigkeit, je nach Tumorart, Metastasen zu bilden.

Gutartige Tumore verdrängen durch Wachstum angrenzendes Gewebe, wachsen aber nicht hindurch und bilden keine Absiedlungen. Sie sind gut abgrenzbar und  der Zellgehalt ist niedrig.

Bösartige Tumore sind invasiv, d.h. sie wachsen in angrenzendes  Gewebe hinein und zerstören es.  Sie sind schlecht abgrenzbar und der Zellgehalt ist hoch. Oft werden sie als Krebs bezeichnet. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich über das Blut, die Lymphe oder durch Abtropfung zu verbreiten. Lungenkrebs oder Dickdarmkrebs sind Beispiele für bösartige Tumore bzw. Neubildungen.

Wird solch eine Diagnose festgestellt, wünscht man sich schnellstmöglich die Versorgung und Beratung durch  Fachärzte in dem Gebiet.

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