Invalidität

Invalidität liegt vor, wenn ein Mensch körperlich oder geistig so eingeschränkt ist, dass er auf Dauer z. B. keinen Beruf mehr ausführen kann.


Was ist Invalidität?

Invalidität ist die dauernde Beeinträchtigung körperlicher oder geistiger Leistungsfähigkeit, die aufgrund von Krankheit, Unfall oder Gebrechen zu einer dauernden Dienst- oder Berufsunfähigkeit führt.
Die Beeinträchtigung wird dann als dauerhaft angesehen, wenn sie voraussichtlich länger als drei Jahre besteht und eine Änderung dieses Zustandes nicht mehr erwartet wird.

Bestimmung des Invaliditätsgrades

Der Grad der Invalidität wird durch ein ärztliches Gutachten bestimmt. Mit Hilfe einer sogenannten Gliedertaxe werden einzelne Körperteile oder Sinnesorgane bestimmten Prozentzahlen zugeordnet. Diese entsprechen dann dem Invaliditätsgrad.

Anhand des Invaliditätsgrades wird auch die Höhe der Leistung ermittelt, die dem Versicherten im Fall von Invalidität zusteht. Zum Beispiel zahlt die Versicherung bei Verlust eines Auges 50 Prozent und bei Verlust der großen Zehe fünf Prozent der versicherten Leistung aus.

Da sich rund 70 Prozent aller Unfälle zu Hause und in der Freizeit ereignen, empfiehlt es sich, z. B. eine Unfallversicherung abzuschließen, weil Sie bei Verletzungen in der Freizeit keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung haben.