Zahngesundheit bei Kindern Hätten Sie das gewusst?

Nützliche Infos für Eltern, die sich mit dem Thema Zahngesundheit mit Ihren Kinder gemeinsam auseinandersetzen möchen um ein gutes Basis schon bei den Milchzähnen mit viel Zahnspaß zu schaffen.

Wußten Sie schon...

Milchzähne

Bereits in der 6 bis 8 Schwan­ger­schafts­woche werden die Milchzähne gebildet

Ab dem 2-ten Lebensjahr sollten KInderzähne zweimal täglich geputzt werden

Über 20% der Dreijährigen leiden an frühkindlicher Karies

Zahnfee

In Mexiko gibt es keine Zahnfee sondern eine Zahnmaus

Zahndurchbruch

Ab dem sechsten Lebensjahr brechen die bleibenden Zähne durch

Zahnspange

Mehr als 60 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland benötigen eine Zahnspange.

Verteilung Zahnarztkosten

Häufige Zahnbehandlungen bei Kindern

Die meisten Behandlungen in der Altersgruppe von 0-20 Jahren spielen sich im Bereich der Kieferorthopädie ab. Die Kosten für eine Zahnspange lassen sich im Vorfeld nur schwer kalkulieren. Leichte Zahnfehlstellungen sind viel einfacher und kostengünstiger zu behandeln als schwere. Eine Kassenleistung erhält man allerdings nur, wenn das Kind eine KIG 3-5 Einstufung erhält. Dann liegt für die Krankenkasse eine schwerere Zahnfehlstellung vor. Teilweise kann eine Behandlung allerdings auch schon bei KIG 2 vom Zahnarzt medizinisch angeraten sein. Zudem ist auch die Art der Behandlung ein relevanter Kostenfaktor. Moderne Techniken und Materialen machen die Zahnspange teurer.

Hohe Kosten entstehen auch im Bereich der Prophylaxe, denn wie für Erwachsene ist die professionelle Zahnreinigung für Kinder ein wichtiger Baustein in der Vorsorge. Die Kosten dafür sind keine Kassenleistung. Auch Kunststofffüllungen stellen eine Leistung dar, die häufig benötigt, allerdings nur im Frontzahnbereich als Kassenleistung erstattet wird. Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich müssen Eltern für ihre Kinder selbst tragen.

Etwa 60 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland benötigen eine Zahnspange.

Kostenfaktor: Kieferorthopädie

Etwa 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland benötigen eine Zahnspange, denn ein ideales Gebiss haben von Natur aus nur die wenigsten. Mit der Zahnspange werden Kiefer- und Zahnfehlstellungen korrigiert, die medizinische sowie ästhetische Folgen für Betroffene haben können. Bei Kindern lassen sich Fehlstellungen der Zähne durch regelmäßige Zahnarztbesuche frühzeitig erkennen und ausgleichen oder durch gute Pflege und gesunde Ernährung sogar vermeiden. Je ausgebildeter der Kiefer zum Zeitpunkt des Milchzahn-Verlusts ist, desto besser passen sich die nachwachsenden Zähne an. Das heißt, der vorzeitige Verlust der Milchzähne (wegen schlechter Pflege) schadet den nachwachsenden Zähnen. Fehlstellungen der Milchzähne führen zudem auch zu Fehlstellungen des dauerhaften Gebisses.

Julia

Fall Julia

  • 13 Jahre alt
  • starker Überbiss
  • Behandlung: Hochwertige Zahnspange, die schmerzfreier ist als das Kassenmodell und die Behandlungszeit verkürzt.

Kostenerstattung aus dem Tarif ZahnSchutz Exklusiv 100

Rechnungsbetrag für eine Lingualzahnspange (fest, unsichtbar) 6.500,00 €
Kostenerstattung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse 4.000,00 €
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung 2.500,00 €
Kostenerstattung durch DFV-Zahnschutz Exklusiv 2.500,00 €
Verbleibender Eigenanteil 0,00 €

Rund 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen erleiden bis zum 16. Lebensjahr einen Zahnunfall.

Zahn

Kostenfaktor: Zahnunfall

Seit vielen Jahren verzeichnen Zahnmediziner einen Anstieg von Zahnunfällen. Diese gehören bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten Ursachen einer Zahnbehandlung. Beim Spielen zusammengestoßen, im Schwimmbad an den Beckenrand geprallt, die Fahrradtour rasant mit einem Sturz beendet und schon ist es passiert: ein Zahn ist abgebrochen oder ausgeschlagen. Zahnunfälle passieren zu Hause, in der Freizeit, beim Sport, in Kindergarten und Schule. Kinder und Jugendliche, die sportlich aktiv sind, gehören dabei zur Risikogruppe.

Jonas

Fall Jonas

  • 16 Jahre alt, Fußballspieler
  • Zusammenstoß beim Fußballspiel
  • Vorderzahn ausgeschlagen
  • Behandlung: langlebiges und hochwertiges Implantat

 

Kostenerstattung aus dem Tarif ZahnSchutz Exklusiv 100

Rechnungsbetrag für eine Implantatversorgung (Implantat + implantatgetragener Zahnersatz) 2.269,86 €
Kostenerstattung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse für das Implantat 0,00 €
./. Kostenerstattung Ihrer gesetzlichen Krankenkasse für den implantatgetragenen Zahnersatz 300,36 €
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung 1.969,50 €
Kostenerstattung durch DFV-Zahnschutz Exklusiv 1.969,50 €
Verbleibender Eigenanteil 0,00 €

Häufige Fragen

Umfassende Zahnhygiene sollte schon vom allerersten Zähnchen an beginnen.

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Zahndurchbruch blau

Zahn­durch­bruch­pass Junge

Zahndurchbruch rosa

Zahn­durch­bruch­pass Mädchen

Sortierspiel

Sortierspiel "Was ist gut oder schlecht für die Zähne"

Die wichtigsten Vorsorgetipps für gesunde Kinderzähne

  • Lecken Sie den Schnuller oder Löffel Ihrer Kinder nicht ab. Wenn Sie das tun, fördern Sie die Übertragung von Kariesbakterien. Da Karies eine Infektionskrankheit ist, sollten Schwangere ihre eigenen Zähne frühzeitig vor der Geburt, am besten noch vor einer Schwangerschaft, zahnärztlich betreuen und gegebenenfalls sanieren lassen.
  • Beginnen Sie bereits beim Milchgebiss mit gründlicher Zahnpflege.
  • Der kindliche Speiseplan sollte wenig Zucker und genügend Kalzium vorsehen.
  • Nach dem Verzehr von süßen Speisen sollten Kinderzähne möglichst umgehend gereinigt werden oder der Mund zumindest mit Wasser ausgespült werden.
  • Lassen Sie Babys nicht dauerhaft an einer Flasche mit zuckerhaltigem Getränk nuckeln.
  • Suchen Sie mit Ihrem Nachwuchs einen Zahnarzt auf, sobald die ersten Milchzähne durchgebrochen sind.
  • Achten Sie auf Regelmäßigkeit beim Zähneputzen. Schaffen Sie Gewohnheit und lassen sie sich nicht auf Diskussionen ein. Erklären Sie immer wieder, warum Zähneputzen wichtig ist und wie es funktioniert.
  • Der Putzvorgang sollte mindestens 2 Minuten dauern, besser 3 Minuten. Nutzen Sie dafür einen Timer oder auch eine Sanduhr.
  • Putzen Sie gemeinsam Zähne. Die Kleinen lernen durch Nachahmung.
  • Lassen Sie ihren Nachwuchs mitentscheiden, welche Zahnpasta und Zahnbürste sie nutzen wollen.
  • Bringen Sie den Kleinen ab etwa 3 Jahren das Zähneputzen mit der KAI-Methode bei.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Fluoriden.
  • Auch wenn Ihr Kind die Zähne bereits alleine putzt, sollten Sie alle Zahnflächen bis zum Schulalter immer noch mal nachputzen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind gut kaut und zwischen den Mahlzeiten Pausen einhält, in denen die Zähne mit Hilfe des Speichels wieder die notwendigen Mineralstoffe einbauen können.
  • Sind Milchzähne durch Karies geschädigt, sollten sie unbedingt zahnärztlich behandelt werden, damit Ihr Kind gut beißen und kauen kann und die bleibenden Zähne nicht angesteckt werden.
  • Nach dem Verzehr von süßen Speisen sollten Kinderzähne möglichst umgehend gereinigt werden oder der Mund zumindest mit Wasser ausgespült werden.

  • Lassen Sie Babys nicht dauerhaft an einer Flasche mit zuckerhaltigem Getränk nuckeln.

  • Suchen Sie mit Ihrem Nachwuchs einen Zahnarzt auf, sobald die ersten Milchzähne durchgebrochen sind.

Ab einem Alter von 2,5 Jahren bis zum vollendeten 6. Lebensjahr hat jedes Kind Anspruch auf drei zahnärztliche Früh­erkennungs­untersuchungen.

Zahnmedizinische Vorsorge und Früherkennung

Regelmäßige ärztliche und zahnärztliche Untersuchungen führen dazu, dass immer mehr Kinder ein gesundes Gebiss haben. Zahnkaries ist in den letzten Jahrzehnten bei Kindern und Jugendlichen insgesamt deutlich zurückgegangen. Somit bleiben den Kleinen nicht nur schmerzhafte Behandlungen erspart - auch für das weitere Leben besteht eine erhöhte Chance auf dauerhafte Zahngesundheit.

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