Rückenschmerzen

Rückenschmerzen erkennen und behandeln

Rückenschmerzen sind wohl das Volksleiden Nr. 1 in Deutschland. Es gibt kaum einen Bundesbürger im Erwachsenenalter, der nicht schon einmal Rückenprobleme hatte. Ob Muskelverhärtung, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall – die Krankheitsbilder sind genauso vielfältig wie häufig.


Wie Rückenschmerzen entstehen

Rückenschmerzen entstehen vor allem durch strapazierte Muskeln und Bänder oder Verschleiß der Wirbelsäule und Bandscheiben. Meistens liegt der Schmerz im Kreuz, d.h. in der Gegend oberhalb des Gesäßes. Mitunter strahlen sie aber auch in die Umgebung aus, zum Beispiel ins Bein. Anfällig für Rückenschmerzen sind Menschen mit sitzender Lebensweise aber auch mit körperlicher Belastung. Kommt zu diesen Lebensweisen noch eine unausgewogene Ernährung und mangelnde Sportaktivitäten hinzu, dann bleiben früher oder später Rückenschmerzen nicht aus.

Viele Bundesbürger greifen bei Rückenschmerzen zur Selbstmedikation mit Schmerztabletten. Doch diese wirken auf unterschiedliche Weise und können erhebliche Nebenwirkungen verursachen und sind für Patienten mit bestimmten Erkrankungen oftmals nicht geeignet. Deshalb sollte man die Einnahmen von Medikamenten mit seinem Arzt besprechen. Die Ärzte können nicht nur mit Medikamenten helfen, sondern auch effektive Spritzen einsetzen. Darüber hinaus bieten auch vom Arzt verschriebene Massagen und Krankengymnastikstunden eine effektive Therapiemöglichkeit.

Bewegung hilft gegen Schmerzen

Sind die Rückenschmerzen behoben, dann wird die eigene Schwachstelle bei den meisten Menschen auch schnell wieder vergessen. Doch das Fatale ist, dass Rückenschmerzen leider meistens immer wiederkehren. Das Zauberwort gegen die meisten Rückenprobleme heißt „Bewegung“. Fast jedes Rückenleiden kann mit stabiler Muskulatur und gestärkten Sehnen und Bändern entgegengewirkt werden. Ein gut trainierter Rücken neigt weniger zu Verkrampfungen und erholt sich auch besser, wenn er mal wieder überansprucht wurde. Empfehlenswert sind z. B. ein beaufsichtigtes Training in einem geeigneten Fitnessstudio oder das Erlernen von speziellen Übungen beim Physiotherapeuten. Darüber hinaus, sollte bei der Matratze nicht gespart werden und diese auch bei Verschleiß entsprechend ausgetauscht werden.

Es gibt also vielfältige Möglichkeiten dauerhaft etwas Gutes für seine Rücken zu tun. Rückenschmerzen sind keine Bagatellerkrankung und können im schlimmsten Fall sogar zu einer Berufsunfähigkeit und zu einer Pflegebedürftigkeit führen. Was mit leichten Schmerzen anfängt, kann sich irgendwann zu einem massiven Rückenproblem ausweiten. Tun Sie daher Ihren Rücken etwas Gutes – es lohnt sich!

Alle Angaben ohne Gewähr.

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