Kopfschmerzen

Kopfschmerzen - Arten, Ursachen und Behandlung

Rund 70 Prozent aller Bundesbürger leiden unter Kopfschmerzen. Dabei entzünden sich die Blutgefäße der Hirnhaut. Die Entzündung selbst ist harmlos – die Schmerzen können den Alltag von Betroffenen allerdings erheblich beeinträchtigen.


SOS: Erste Hilfe Tipps bei Kopfschmerzen

  • ein kühles Tuch auf die Stirn legen
  • Schläfen, Scheitel und Nacken sanft massieren (z. B. mit Pfefferminzöl)
  • Gehen Sie an die frische Luft
  • Baden entspannt die Muskulatur
  • Kaffee steigert die Durchblutung und kann so Kopfschmerzen lindern
  • Entspannungs- und Atemübungen (z. B. autogenes Training und progressive Muskelentspannung)
  • Medikamente wie Acetylsalicylsäure und Paracetamol
  • Bei häufigen Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen

Was sind Kopfschmerzen?

Der medizinische Begriff für Kopfschmerzen ist Cephalgie. Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Der Schmerz wird meistens durch übererregte Zellen im Schädel verursacht. Beim Kopfschmerz besteht kein offensichtlicher körperlicher Schaden, allerdings geraten Neuronen-Verbände aus dem Gleichgewicht. Er entshet außerhalb des Gehirns, denn das Gehirn selbst besitzt keine Schmerzrezeptoren und ist somit schmerzunempfindlich. Zu starker Druck auf die Hirnhäute und die in ihnen verlaufenden Nervenbahnen kann allerdings Schmerzen auslösen. Auch eine verringerte Durchblutung oder eine Entzündung der Hirnhaut (Meningitis) kann die Beschwerden auslösen.

In Deutschland leiden mehr als 50 Millionen Menschen im Laufe ihres Lebens an unterschiedlichen Kopfschmerz-Arten. Kopfschmerzen zählen damit neben Rückenschmerzen, vor allem bei Frauen, zu den häufigsten Leiden. Die Beschwerden fallen sehr vielseitig aus. Sie können verschiedene oder mehrere Stellen des Kopfes betreffen, in Attacken auftreten oder durchgehend spürbar sein. Kopfschmerzen gelten entweder als eigenständige Erkrankung oder auch als Begleitsymptom. Am häufigsten kommen die sogenannten „Bagatellschmerzen“ vor, bei der die Ursache z. B. eine lange Partynacht, eine Grippe oder Überlastung am Computer ist. Eine ernsthafte Erkrankung liegt in diesen Fällen nicht vor.

Kopfschmerzen: Arten

Kopfschmerzen werden nach der Liste der IHS (International Headache Society) nicht mehr nach ihrer Ursache, sondern phänomenologisch, also bspw. nach Art und Häufigkeit der Symptome, eingeteilt. Insgesamt geht die IHS von mehr als 200 Kopfschmerzarten aus, fasst diese jedoch in zwei Kategorien zusammen: primäre und sekundäre Kopfschmerzen.

Primäre Kopfschmerzen

Bei primären Kopfschmerzen ist keine eindeutige Ursache erkennbar.

Spannungskopfschmerzen

Die häufigste Form der Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen. Diese können zwischen einer halben Stunde und einer Woche lang anhalten. Dabei sind beide Seiten des Kopfes von einem drückenden oder beengenden Schmerz in leichter bis mittlere Stärke betroffen. Die Schmerzen strahlen vom Hinterkopf zur Stirn oder in die Schulter aus. In der Regel treten die Beschwerden nur gelegentlich auf, können jedoch auch zum Dauerzustand werden. Der Spannungskopfschmerz ist als chronisch zu kategorisieren, wenn er über mindestens drei Monate hinweg an mehr als 14 Tagen pro Monat auftritt. Vor allem Stresssituationen rufen die Spannungskopfschmerzen hervor. Auch muskuläre Verspannungen des Nackens sowie Nikotin oder Alkohol zählen zu den Auslösern. Körperliche Aktivität kann die Beschwerden lindern.

Migräne

Migräne ist die zweithäufigste Kopfschmerz-Art und kann den Alltag von Betroffenen stark einschränken. Sie äußert sich durch einseitige, anfallsartige, pulsierende und starke Schmerzen, die im Verlauf der Attacke auch die Kopfseite wechseln und sich schon bei leichter körperlicher Aktivität verschlimmern. Eine Attacke kann wenige Stunden bis mehrere Tage anhalten. Migräne ist im Gegensatz zu anderen Kopfschmerzarten chronisch. Etwa die Hälfte aller Betroffenen erleidet eine Attacke pro Monat, jeder Zehnte hat mit vier und mehr Anfällen zu kämpfen. Geräusche und Licht wirken oft schmerzverstärkend. Zudem gehören Übelkeit und Erbrechen zu den gängigen Symptomen. Eine Attacke kann von Sehstörungen wie Flimmern, Schlieren, Linien oder Gesichtsfeldausfällen, Kribbeln in Armen und Beinen sowie Wortfindungsstörungen begleitet werden. Typische Vorzeichen, die bereits vor Einsatz des eigentlichen Kopfschmerzes auftreten, sind Stimmungsänderungen wie Niedergeschlagenheit und Hyperaktivität oder auch Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel und Speisen.

Der Auslöser für Migräne kann in den Genen liegen. Bestimmte Umstände, die von Mensch zu Mensch variieren, lösen sie dann letztendlich aus. Neben Klimaeinflüssen, zählen dazu auch bspw. grelles Licht, Wetterumschwünge, hormonelle Veränderungen (der weibliche Zyklus oder die Einnahme von Hormonpräparaten), Stress, seelische oder körperliche Anstrengung sowie Änderungen im Tages- und Lebensrhythmus. Auch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel wie Rotwein und Schokolade sowie bestimmte Arzneimittel können Migräneanfälle begünstigen.

Im Vergleich zu chronischen Spannungskopfschmerzen lässt sich eine Migräne sehr gut medikamentös behandeln. Eine nicht-medikamentös eingestellte Migräne kann für Betroffene eine sehr starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Schon kleine körperliche Anstrengungen sind dann oft nicht möglich.

Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzen sind eine sehr seltene Form der Kopfschmerzen, die gehäuft, episodisch auftritt (englisch cluster = Haufen). In Deutschland ist nur jeder Tausendste davon betroffen, wobei sie bei Männern häufiger auftreten als bei Frauen. Betroffene werden über Wochen oder Monate täglich bis zu achtmal von den Schmerzen heimgesucht, dann über Monate oder Jahre gar nicht. Darüber hinaus gibt es auch chronische Fälle ohne oder mit nur sehr kurzen schmerzfreien Phasen. Der Schmerz wird von Betroffenen als heftig, bohrend oder stechend beschrieben. Die Attacken dauern in aller Regel jeweils zwischen 15 Minuten und drei Stunden an. Die Schmerzen äußern sich einseitig im Bereich der Augenhöhle und der Schläfen. Tränende und gerötete Augen, Rötungen des Gesichts, eine laufende oder verstopfte Nase und/oder ein hängendes Augenlid sind typische Begleiterscheinungen. Manche Patienten laufen während einer Attacke ununterbrochen hin und her oder schaukeln mit dem Oberkörper vor und zurück. Alkohol, flackerndes oder grelles Licht sowie bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe gehören zu den häufigsten Auslösern.

Sekundäre Kopfschmerzen

Sekundäre Kopfschmerzen sind in der Regel Begleiterscheinungen einer anderen Erkrankung an Hals, Ohren oder Zähnen. Diese symptomatischen Kopfschmerzen können aber auch in Zusammenhang mit einer Infektion, als Nebenwirkung von Medikamenten oder Verletzungen am Kopf auftreten. Bei funktionalen Störungen wie z.B. Sprachstörungen, sollten mittels neurologischer Untersuchungen schwerwiegendere Erkrankungen (Hirntumore) ausgeschlossen werden. Auch bei Infektionen der Atemwege wie einem Schnupfen kann es häufig zu kopfschmerzähnlichen Symptomen kommen.

Sekundäre Kopfschmerzen sind seltener als primäre Kopfschmerzen. Sie machen nur rund acht Prozent aller Kopfschmerzleiden aus.

Medikamentenkopfschmerz

Schmerzmittel zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen können zu Dauerkopfschmerzen führen. Betroffene greifen aus Angst vor Schmerzattacken teilweise täglich zu Schmerzmitteln oder erhöhen die Dosierung eigenmächtig. In der Folge entsteht ein Teufelskreis, denn die überdosierte Einnahme kann sich auf den Gehirnstoffwechsel auswirken und die Grenze, ab der ein Reiz als Schmerz wahrgenommen wird, herabsenken. Reize, die vom Schmerzzentrum zuvor als normal bzw. nicht schmerzhaft wahrgenommen wurden, führen dann zu Schmerzempfinden. In der Folge werden die Kopfschmerzen chronisch und halten mindestens 15 Tage pro Monat an. In Deutschland sind etwa 40 bis 50 Prozent aller Patienten mit chronischen Beschwerden vom Medikamentenkopfschmerz betroffen.

Sobald Schmerzmittel über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten an mindestens 10 bis 15 Tagen pro Monat eingenommen werden, besteht das Risiko, dass sich daraus chronische Kopfschmerzen als Folge des Schmerzmittel-Übergebrauchs entwickeln.

Kopfschmerz infolge einer Erkrankung

In seltenen Fällen resultieren Kopfschmerzen aus organischen Schäden, Krankheiten oder Verletzungen.

Bei diesen Anzeichen, ist ärztlicher Rat einzuholen:

  • Fieber und Schüttelfrost
  • Steifer Nacken und/oder Schmerzen in Nacken und Rücken
  • Muskel- und Gelenkschmerzen, die schlimmer werden oder dauerhaft bestehen
  • Müdigkeit
  • Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen gepaart mit Erschöpfung, Übelkeit, Schwindelgefühl und Schwierigkeiten beim Gehen
  • Wenn sich gewohnte Kopfschmerzen nach Jahren plötzlich verändern

Auslöser dieser Kopfschmerzen können Infekte, Verspannungen, Flüssigkeitsmangel, nicht korrigierte Sehschwächen, Wetterfühligkeit oder Stress sein. Auch der Katerkopfschmerz gehört dazu. Die meisten Auslöser von gelegentlichen sekundären Kopfschmerzen sind allerdings unbedenklich. Die Beschwerden lassen sich meistens durch Schlaf und Entspannung, Bewegung an der frischen Luft, zwei Liter Wasser täglich sowie ausgewogene Ernährung in den Griff kriegen.

Tipp, um den Auslöser der Beschwerden zu identifizieren: Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch. Ihre Beobachtungen zu Art, Dauer, Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen sowie zu Ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können dem Arzt Erkenntnisse für seine Diagnose liefern.

Kopfschmerzen: Ursachen

Als mögliche Auslöser für die primären Arten kommen verschiedene Ursachen in Frage. Manchmal liegt es einfach an Flüssigkeitsmangel und man muss nur etwas trinken. Manchmal liegt es an aufgebrauchter Luft im Raum und es genügt, kurz das Fenster für frische Luft zu öffnen. Aber auch bei Wetterumschwüngen, Verspannungen im Rücken oder bei weiblichen Hormonschwankungen während des Zyklus kann es zu verschiedenen Arten von Kopfschmerzen inkl. der häufigsten Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Kreislauf-Problemen kommen.

Verspannte Nackenmuskulatur: Diese Ursache ist in den meisten Fällen Folge von Bewegungsmangel, dauerhaftem Sitzen, der falschen Matratze, unbequemen Schuhen oder Stress. Durch den verkrampften Rücken-Nackenbereich werden oft Nerven eingeklemmt, die im Kopfbereich enden und es kommt zu Spannungskopfschmerzen. In diesem Fall kann Wärme wohltuend wirken. Betroffene sollten eine Wärmflasche etwa 30 Minuten auf den Nacken legen. Stellt sich keine Besserung ein, können Schmerztabletten helfen.

Hormonschwankungen: Ein Ungleichgewicht wichtiger Botenstoffe kann Kopfschmerzen, vor allem Migräne, auslösen. Ist der Serotonin-Spiegel im Gehirn zu hoch, ziehen sich Blutgefäße zusammen, was unter Medizinern als Ursache für Migränekopfschmerzen diskutiert wird. Ärzte empfehlen bei den ersten Anzeichen der Attacke, ein Antiemetikum einzunehmen. Es lindert Übelkeit und verstärkt die Wirkung von Schmerzmitteln.

Schmerzmittel: Auch Schmerzmittel können Ursache von Kopfschmerzen sein. Werden diese zu häufig konsumiert, können zusätzliche chronische Beschwerden auftreten. Diese äußern sich dann oft in dumpf-drückenden bis stechenden Kopfschmerzen, die den ganzen Tag anhalten. Typischerweise sind beide Kopfhälften für mindestens zwei Wochen von den Beschwerden betroffen. Aus diesem Grund sollten Kopfschmerz-Patienten an höchstens zehn Tagen im Monat Analgetika oder Migränemittel (Triptane) einnehmen. Damit verhindern sie, dass Medikamente zur Ursache für chronische Kopfschmerzen werden. Es dauert allerdings mehrere Jahre bis sich dieser Kopfschmerz, aufgrund von Übergebrauch rezeptfreier Schmerzmittel, einstellt.

Lebensstil: Stress, Rauchen oder Alkohol können Migräne auslösen. Aber auch langes Sitzen vor dem Bildschirm, Schlafmangel oder unregelmäßiger Schlaf kommen als Auslöser für Migräne und andere primäre Kopfschmerz-Formen in Betracht.

Erkrankungen: Sind Krankheiten die Ursache der Kopfschmerzen, handelt es sich um sekundäre Kopfschmerzen. Zu den unbedenklichen Ursachen zählen bspw. Erkältung oder eine unbehandelte Sehschwäche.

Sekundären Kopfschmerzen können allerdings auch ein Indiz für eine ernste Erkrankung sein. Treten heftige Beschwerden und Begleitsymptome wie Übelkeit, Schwindel oder Bewusstseinsstörungen plötzlich auf, sollten Sie einen Notarzt rufen. Mögliche Ursache könnte dann ein Schlaganfall sein. Nackensteifigkeit und Fieber können Hinweis auf eine Hirnhautentzündung sein. Bei schweren Erkrankungen der Atemwege wie der chronischen Bronchitis oder Asthma bronchiale können Kopfschmerzen, aufgrund der verminderten Sauerstoffaufnahme, auftreten. Bluthochdruck und Unterzuckerung bei Diabetes führen ebenfalls zu Kopfschmerzen. Gehirntumore verursachen eher im Ausnahmefall Schmerzen im Kopfbereich. 

Kopfschmerzen: Symptome

Je nach Ursache, treten Kopfschmerzen entweder nur in bestimmten Bereichen des Kopfes oder im gesamten Kopf auf. Die Schmerz-Intensität kann sehr unterschiedlich sein und hängt auch vom individuellen Schmerzempfinden des Betroffenen ab. Patienten beschreiben verschiedene Formen der Kopfschmerzen als dumpf, stechend, drückend, pochend oder bohrend. Bei einigen sind die Beschwerden immer gleichbleibend, bei anderen schwankend.

Die Schmerzen können so stark sein, dass dem Betroffenen übel wird und er sich übergeben muss. Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen gehören ebenfalls zu den möglichen Begleitsymptomen. Beides kann zu Depressionen führen. Werden die Kopfschmerzen von hohem Fieber, Erbrechen, Nackensteifigkeit und Bewusstseinseintrübungen begleitet, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.

Kopfschmerzen: Diagnose

Bei der Diagnose gilt es zunächst herauszufinden, um welche Art des Schmerzes es sich handelt.

Patientengespräch

Der Arzt befragt Betroffene zu Häufigkeit, Art und Dauer der Schmerzen sowie dem betroffenen Kopfbereich und Begleiterscheinungen wie Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel. Danach geht er verschiedene Ursachen wie Verletzungen, Medikamente oder aktuelle Lebensumstände durch, um die Ursache weiter einzugrenzen.

Körperliche Untersuchung

Der behandelnde Arzt überprüft die Gesichts- und Halsmuskulatur, denn Kopfschmerzen sind nicht selten Folge von Verspannungen. Um Defekte der Nerven ausschließen zu können, untersucht er Augenbewegungen, das Gefühl im Gesicht sowie Hör- und Sehvermögen. Es folgen evtl. Tests des Gleichgewichtssystems, der Bewegungskoordination und der Arm- und Beinkraft. In entspannter Rückenlage können zudem die Reflexe von Armen und Beinen geprüft werden.

Apparative Untersuchungen

Apparative Untersuchungen wie Computer- (CT) oder Magnetresonanz- bzw. Kernspintomografie (MRT) des Kopfes werden nur in seltenen Fällen vorgenommen, bspw. wenn Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung besteht und der Kopfschmerz nur Begleiterscheinung sein könnte. Mit den apparativen Untersuchungen lassen sich Veränderungen im Gehirn feststellen. Um auszuschließen, dass das Nervensystem entzündet ist, kann eine Untersuchung des Nervenwassers (Lumbalpunktion) erfolgen. Abnutzungserscheinungen der Halswirbelsäule, z. B. bei einer Arthrose, werden mittels Röntgen sichtbar. Ob die Blutgefäße im Kopf verengt oder auffällig sind, erkennt der Arzt anhand einer Doppler-Sonografie oder einer speziellen Röntgenaufnahme (Angiografie).

Kopfschmerztagebuch

Bei Patienten mit anhaltenden und wiederkehrenden Beschwerden empfiehlt es sich, ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Dieses Protokoll nutzt der Arzt dann für die Diagnose. Eine detaillierte Dokumentation der Beschwerden ermöglicht es oft, den Auslöser (Trigger) zu identifizieren und daraufhin gezielt zu vermeiden. Mit einem Kopfschmerztagebuch lässt sich ebenfalls nachvollziehen, wie gut eine Therapie wirkt.

Kopfschmerzen: Verlauf

Ist die Ursache der Kopfschmerzen z. B. eine Erkältung, verschwinden sie recht schnell auch wieder, sobald die Grunderkrankung überwunden ist. Bleiben die Beschwerden bestehen, muss ein Arzt die Ursache klären. Möglicherweise bestehen dann weitere, bisher unentdeckte Grunderkrankungen wie Bluthochdruck oder Nierenschwäche. Werden diese Erkrankungen erfolgreich behandelt, verschwinden meistens auch die Kopfschmerzen. Resultieren die Beschwerden aus einer Kopfverletzung, hängt der Verlauf vom Grad der Verletzung ab. Kleinere Schäden heilen normalerweise innerhalb weniger Tage bis Wochen ab.

Findet man über das Tagebuch heraus, dass die Kopfschmerzen z. B. durch die Ernährung ausgelöst werden, wie bei einer Glutamat-Unverträglichkeit, überlegt man sich Strategien, um Nahrung mit diesem Inhaltsstoff zu vermeiden.

Kopfschmerzen: Behandlung

Was kann der Arzt machen?

Medikamente

Bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen und leichter Migräne mit Schmerzmitteln gibt es unter anderem Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen oder Paracetamol. Allerdings sollten solche Medikamente mit Bedacht genommen werden. Für schwere Migräne-Attacken gibt es Triptanen und bei Cluster-Kopfschmerzen verschiedene Möglichkeiten wie Triptane, Sauerstoffinhalation oder eine örtliche Betäubung in das Nasenloch der schmerzenden Seite. Medikamenteninduzierter Kopfschmerz lässt sich in der Regel nur über den Entzug der entsprechenden Substanz stoppen.

Konservative Therapie

Orthopädische Spannungskopfschmerzen werden mittels konservativer Therapie behandelt.

Dabei werden folgende Methoden angewendet:

  • Wärme- oder Kälteanwendungen
  • Training der Halswirbelsäulen- und Schultermuskulatur
  • Stretching und Massagen
  • Stressbewältigung und Entspannungstherapien
  • Spineliner Therapie

Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit des Bewegungsapparates zu verbessern, Verspannungen zu lösen und Fehlstellungen, insbesondere der Halswirbelsäule, auszubalancieren.

Operative Therapie

In sehr seltenen Fällen wird bei Migräne-Patienten ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen. Bei dem Verfahren wird ein Stirnmuskel durchtrennt. Zwischen den Augenbrauen, an der Nasenwurzel, liegt der Muskel „Corrugator“. Zieht man diesen zusammen, entstehen die typischen Zornesfalten auf der Stirn. Bei manchen Menschen quetscht dieser Muskel die kleinen Äste des Gesichtsnervs, des Trigeminusnervs, zusammen. Die starke Stimulierung des Nervengeflechts kann theoretisch eine Migräneattacke auslösen. Bei einigen Menschen, die sich den Muskel durchtrennen ließen, minderten sich danach auch die Migränebeschwerden.

Vor der Operation testet der Arzt den möglichen Erfolg. Zu diesem Zweck lähmt er den Zornesmuskel vorübergehend mit dem Nervengift Botulinumtoxin. Sollte die Anzahl der Migräneanfälle in den folgenden Wochen um mehr als die Hälfte sinken, wird der Patient zur Operation zugelassen.

Was kann man selbst machen bei Kopfschmerzen?

Kopfschmerz-Tagebuch

Führen Sie Ihr Kopfschmerz-Tagebuch wie einen Kalender, am besten über ein bis zwei Monate. Halten Sie diese Punkte bzgl. Ihrer Beschwerden fest:

  • Zeitpunkt
  • Stärke und Dauer
  • Schmerzart (z.B. pochend, hämmernd, pulsierend, dumpf, drückend, stechend)
  • Lokalisation (einseitig, beidseitig, eher vorne, hinten etc.)
  • mögliche Auslöser (Stress, Wut, Alkohol, Kaffee, andere Lebens- und Genussmittel, Medikamente usw.)
  • Symptome einer Aura (Lichtblitze, Sprachstörungen, Gesichtsfeldausfälle)
  • zusätzliche Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Lärmempfindlichkeit
  • ob Ruhe oder Bewegung Linderung verschafft haben
  • Wetteränderungen
  • Medikamente und deren Wirkung
  • bei Frauen: ob Sie gerade die Regel haben bzw. in welchem Zyklusstadium Sie sich befinden

Auslöser vermeiden

Wenn Sie durch Ihr Tagebuch herausgefunden haben, welche Auslöser für die Beschwerden verantwortlich sind, versuchen Sie diese Faktoren und Situationen zu vermeiden und beobachten Sie, ob Besserung eintritt.

Lebensführung

Achten Sie auf regelmäßigen und ausreichenden Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten sowie wenig Alkohol und Nikotin. Ihr Körper und Ihr Geist werden dadurch widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen.

Bewegung und Sport

Regelmäßige Bewegung und Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren können Ihr langfristiges Befinden ebenfalls verbessern. Wenn Sie unter Verspannungen leiden, kann sich körperliche Aktivität positiv auf Ihre Muskulatur auswirken. Auch ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft tun dem Kopf gut.

Entspannungstechniken und Stressbewältigung

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga-Übungen, autogenes Training und andere alternative Methoden können Ihre Kopfschmerzen bessern. Das Biofeedback ist eine Therapie, bei der Patienten lernen  Hirnströme, Herzrate oder Blutdruck zu beeinflussen. Diese Form der Eigenbehandlung erfordert ein sehr gutes Körpergefühl und Übung, um bereits bei den ersten Anzeichen reagieren zu können. Auch Stressbewältigungstechniken wie z.B. eine Verhaltenstherapie können hilfreich sein.

Diese Hausmittel helfen bei Kopfschmerzen:

Wärme

Wärme wirkt vor allem bei Spannungskopfschmerzen. Sie senkt die Muskelspannung z. B. mittels eines erwärmten Kirschkernkissens oder einer feucht-warmen Kompresse. Bei Migräne empfehlen sich auch warme Fußbäder oder Senfmehlfußbäder. Auch Wechselduschen nach Kneipp sowie Fuß- und Armbäder mit ansteigender Temperatur helfen.

Kälte

Verspüren Sie einen pochenden Schmerz, kann Kühlung angenehm sein. Ein Gelkissen aus dem Kühlschrank oder ein kalter Waschlappen für mehrere Minuten auf Stirn oder Schläfen halten, verringert die Schmerzwahrnehmung. Wenn der Kopfschmerz von Müdigkeit und niedrigem Blutdruck begleitet wird, kann ein kaltes Armbad nach Kneipp die Durchblutung der Arme verstärken und sorgt dadurch für veränderte Kreislaufverhältnisse in der oberen Körperhälfte.

Ätherische Öle

Pfefferminzöl wirkt schmerzlindernd. Tragen Sie es großflächig auf Stirn und Schläfen auf. Vorsicht: Für Kleinkinder und evtl. auch für Asthmatiker sind ätherische Öle nicht geeignet.

Weidenrinde

Dieses pflanzliche Mittel enthält Salicylate, Vorläufer des bekannten Schmerzhemmers Acetylsalicylsäure (ASS). Die Inhaltsstoffe der Weidenrinde wirken ähnlich, jedoch nicht so intensiv wie ASS. Sie ist als Tee, Tabletten oder Kapseln erhältlich. Die Anwendung wird für Kinder sowie für Menschen, die Blutverdünner einnehmen, nicht empfohlen.

Mädesüß

Leidet man während eines grippalen Infekts unter Kopfweh, haben sich Tees mit dieser Heilpflanze bewährt. Mädesüß enthält ebenfalls Vorstufen der Acetylsalicylsäure und wirkt schmerzlindernd.

Koffein

Ist zu niedriger Blutdruck Grund für die Kopfschmerzen, kann Espresso oder Kaffee die Beschwerden bessern, da Koffein die Gefäße verengt und den Blutdruck erhöht.

Homöopathie bei Kopfschmerzen

Bei Kopfschmerzen und Migräne können homöopathische Mittel helfen. Dabei kann man sich an den Symptomen orientieren. Die Zahl der empfohlenen Mittel ist groß. Bei Kopfschmerzen durch geistige Anstrengung eignet sich Acidum phosphoricum in der Potenz D6, alle vier bis sechs Stunden. Bei heftigen, plötzlich auftretenden Kopfschmerzen, die klopfend und vor allem rechts über dem Auge lokalisiert sind, wird alle 30 Minuten bis vier Stunden Belladonna D12 empfohlen. Bei Kopfschmerzen, die von der Stirn zum Nacken ziehen, an den Schläfen und hinter den Augen, wenn Patienten reizbar sind und ihre Ruhe haben wollen, weil kleinste Bewegungen die Schmerzen verschlimmern, hilft Bryonia D12 - jede Stunde bis alle vier Stunden. Bei Kopfschmerzen durch Wetterwechsel, die sich bei Bewegung und Bücken verschlechtern, ist Calcium phosphoricum D6, dreimal täglich, geeignet.

Die Liste geeigneter Globuli ist lang. Sprechen Sie am besten mit einem erfahrenen Homöopathen, um das für Sie geeignete Mittel zu finden.

Akupunktur bei Kopfschmerzen

Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) fließt die menschliche Lebensenergie durch sogenannte Meridiane (Leitbahnen) im Körper. Gerät dieser Fluss ins Stocken, treten entsprechende Symptome wie z. B. Kopfschmerzen auf. Die Stimulation bestimmter Meridiane soll die Blockade lösen und Beschwerden lindern.

Zur Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzen kann Akupunktur die schulmedizinische Behandlung sinnvoll ergänzen. Sie ist in der Wirkung vergleichbar mit entsprechenden vorbeugenden Medikamenten.

Kopfschmerzen Therapie: Was übernimmt die GKV und was muss man selbst bezahlen?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen die Akupunktur-Kosten aufgrund der fehlenden Studiennachweise nicht immer. Eine Sitzung mit Beratung kostet zwischen 26 und 60 Euro, die unter Umständen privat zu tragen sind.

Die Operation zur Muskeldurchtrennung bei Migränepatienten wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Die Operation einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen schlägt mit etwa 5000 Euro zu Buche, die Betroffene selbst bezahlen müssen.

Die Kosten für eine Schmerztherapie in einer Schmerzklinik übernimmt in der Regel jede gesetzliche Krankenkasse, da es sich um eine vertragsärztliche Leistung handelt. Allerdings können weitere Kosten (wie z. B. Zuzahlungen für Verordnungen) privat anfallen.

Medikamente zur Akuttherapie und zur Prophylaxe der Migräne müssen vom Betroffenen oft komplett oder als Zuzahlung selbst übernommen werden.

Kopfschmerzen vorbeugen

  • Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und nehmen Auszeiten vom Stress im Alltag. Gehen Sie gezielten Entspannungs-Übungen nach.
  • Achte Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme – zwei bis drei Liter Wasser und ungesüßten Tee am Tag.
  • Schalten Sie TV, Computer und Smartphone öfter mal aus.
  • Bewegen Sie sich an der frischen Luft und werden regelmäßig sportlich aktiv.

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

Kopfschmerzen gehören nicht zu den üblichen Schwangerschaftsbeschwerden, kommen aber vor.

Der Körper einer Schwangeren gerät anfangs komplett aus dem Gleichgewicht. Der Kreislauf schwankt und die Hormone stellen sich um. Eine mögliche Folge sind auch Kopfschmerzen. Eine weitere mögliche Ursache für Kopfschmerzen während der Schwangerschaft kann ein plötzlicher Verzicht auf Koffein sein. Bei den meisten Frauen klingen die Kopfschmerzen nach den ersten drei Monaten ab und verschwinden oft ganz. Experten vermuten, dass die Hormone dann kontrollierter fließen und der Körper sich an die veränderte Chemie gewöhnt hat.

Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft unter Kopfschmerzen litten, können in der Schwangerschaft vollkommen beschwerdefrei sein, bei anderen können sich die Kopfschmerzen aber auch verstärken. Frauen, die unter Migräne leiden, sind während der Schwangerschaft oft von diesen Schmerzen befreit.  

FAQs zum Thema Kopfschmerzen

Wie lange dauert ein Spannungskopfschmerz?

Der Spannungskopfschmerz bezeichnet einen dumpf-drückenden Dauerkopfschmerz, meist im gesamten Kopf. Er dauert eine halbe Stunde bis eine Woche. Dauer und Schweregrad variieren von seltenen, kurz andauernden leichten Kopfschmerzen bis hin zu täglichen Dauerkopfschmerzen. In manchen Fällen besteht zusätzlich eine leichte Lärm- oder Lichtscheue oder geringe Übelkeit ohne Erbrechen.

Wie äußert sich eine Migräneattacke?

Der typische Migräne-Kopfschmerz betrifft meistens eine Hälfte des Kopfes. Die Seite der Attacke ist bei vielen Patienten immer die gleiche. Der Schmerz baut sich allmählich über ein bis zwei Stunden auf und hat einen bohrenden oder hämmernden Charakter. Der Schmerz kann im Stirn- oder Schläfenbereich sitzen oder auch hinter einem Auge besonders intensiv sein. Körperliche Anstrengung sollte gemieden wird.

Welcher Arzt bei starken Kopfschmerzen?

Die meisten Kopfschmerzen können selbst behandelt werden. Wenn sie jedoch öfter auftreten und schlimmer werden, sollte ein Arzt konsultiert werden. Bei weniger komplizierten Kopfschmerzerkrankungen kann der Hausarzt meistens weiterhelfen. Ein Spezialist für Kopfschmerzen ist der Neurologe. Menschen mit chronischen Kopfschmerzen sollten spezielle (Kopf-)Schmerztherapeutische Einrichtungen aufsuchen. Dort werden Behandlungen interdisziplinär, unter Beteiligung von Neurologen, Psychologen und anderen Therapeuten, durchgeführt.

Was ist ein Kopfschmerz?

Der Begriff Kopfschmerz oder Kopfweh (Cephalgie, Kephalgie, Kephalalgie, Zephalgie, Cephalaea) bezeichnet Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes. Die Schmerzen resultieren aus Reizungen schmerzempfindlicher Kopforgane (Schädel, Hirnhäute, Blutgefäße im Gehirn, Hirnnerven, oberste Spinalnerven). Die Gehirnsubstanz (ein Teil des Zentralnervensystems) an sich ist nicht schmerzempfindlich. Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Was kann Kopfschmerzen verursachen?

In etwa 10% der Fälle haben Kopfschmerzen eine körperliche Ursache. Bei schlechten Zähnen, vereiterten Nasennebenhöhlen oder einer Mittelohrentzündung erstrecken sich die Schmerzen bis in den Kopf. Auch Herz-, Schilddrüsen-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Bluthochdruck werden oft von Kopfweh begleitet. Weitere Ursachen sind z. B. abgenutzte Halswirbel, eine Gehirnerschütterung oder einer Hirnhautentzündung. Hirntumore rufen erst dann Kopfschmerzen hervor, wenn sie direkt oder indirekt auf die Hirnhäute drücken.

Was bei Kopfschmerzen essen?

Kaffee regt die Durchblutung an. Datteln, Rosinen und getrocknete Aprikosen haben einen hohen Anteil an natürlicher Salicylsäure, dem Inhaltsstoff von Aspirin & Co. Sie wirken schmerzlindernd. Natur-Joghurt und Kefir ohne Zusatzstoffe verbessern die Aufnahme von Magnesium. Vollkorn in Form von Weizen, Gerste, Hirse, Roggen, Hafer oder Reis sind Energiequellen für das Gehirn. Kartoffeln sorgen für einen ausgeglichenen Energiehaushalt und beugen einem Blutzuckerabfall vor. Oregano enthält das schmerzlindernde ätherische Öl Carvacrol. Viel Wasser trinken hilft besonders gut bei einem Kater, denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe. Beides ist im Mineralwasser enthalten.

Welche Lebensmittel können Kopfschmerzen verursachen?

In seltenen Fällen können Kopfschmerzen ernährungsbedingt sein.

Bei einer Glutamatunverträglichkeit leiden Betroffene unter Kopfschmerzen nach dem Verzehr des Geschmacksverstärkers Glutamat. Die Beschwerden beginnen 10 bis 30 Minuten nach dem Essen und äußern sich durch Schläfendruck, Engegefühl im Brustkorb und Stresssymptome (Magenschmerzen, Bluthochdruck, Herzklopfen). Die Kopfschmerzen können mehrere Stunden anhalten. Glutamat ist in Fertigprodukten, Chips oder Sojasaucen enthalten. In der Zutatenliste ist Glutamat als Mononatriumglutamat oder E621 beschrieben.

Kopfschmerzen können auch durch eine aspartamreiche Ernährung ausgelöst werden. Der künstliche Süßstoff Aspartam steckt vor allem in Light- und Diätprodukten, Softdrinks und Kaugummis.

Histamin ist in Hartkäse, Wein, Gepökeltem, Nüssen sowie Thunfisch enthalten und kann ebenfalls Kopfschmerzen auslösen. Zusätzlich kommt es oft zu Hautrötungen, Ausschlag, Müdigkeit, Schwindel, Kreislauf- oder Verdauungsproblemen.

Welche Kopfschmerztabletten darf man in der Schwangerschaft nehmen?

Paracetamol ist in begrenzten Dosen, die ganze Schwangerschaft über, unbedenklich. Es etwa einmal in der Woche einzunehmen, gilt als unproblematisch. Ibuprofen und Acetylsalicysäure sind nur in Ausnahmefällen bis zur 28. Woche erlaubt, da sie zu Fehlgeburten und Missbildungen des Herzens führen können. Bei starken Migräneanfällen dürfen Schwangere auch Triptane nehmen, soweit sie unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.


Alle Angaben ohne Gewähr.

Neueste Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Inhaltsverzeichnis