Zahnreinigung

Professionelle Zahnreinigung: Ablauf, Vorteile, Kosten & Risiken

Mindestens einmal im Jahr geht die überwiegende Zahl der Bundesbürger zum Zahnarzt. Obwohl die meisten Menschen ihre Zähne regelmäßig pflegen, müssen bei der jährlichen Kontrolle dennoch Plaque und Zahnstein entfernt werden. Häufig klagen Patienten auch über bakterielle Entzündungen, Karies oder Parodontose-Erkrankungen. Bei regelmäßiger, professioneller Zahnreinigung kann man diesen Problemen vorbeugen. Bestehen Vorerkrankungen oder ist eine Patientin schwanger, sollten mögliche Risiken einer professionellen Zahnreinigung im Vorfeld abgeklärt werden.


Ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll?

Die herkömmliche Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnpasta bietet eine gute Basis für den Erhalt der Zähne. Bei der täglichen Reinigung können hartnäckige Verfärbungen und Verunreinigungen allerdings nicht zu 100 Prozent entfernt werden. Denn mit der Zahnbürste erreicht man nur schlecht engere Stellen, wie den hinteren Bereich des Mundes, die Zahnzwischenräume oder den Zahnfleischrand. Lagern sich dort Essensreste oder Speichelbestandteile ab, kann sich Plaque bilden. Dieser Zahnbelag stellt eine optimale Grundlage für Bakterien dar. Die Folge können Karies oder Parodontitis sein. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden auch die Partien im Mund gereinigt, die man alleine nur schlecht oder gar nicht erreicht. Zahnstein kann so gründlich entfernt werden, die Zähne werden geglättet und gestärkt. Sie erstrahlen wieder in einem helleren Weiß. Auch Kronen und Brücken profitieren von der professionell durchgeführten Reinigung. Ihre Lebensdauer kann bei regelmäßiger Pflege um Jahrzehnte verlängert werden. Das Risiko für Erkrankungen der Zähne wird deutlich gesenkt.

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Wie ist der Ablauf einer professionellen Zahnreinigung?

Ob Kaffee, Tee oder Tabak – unsichtbare und sichtbare Beläge schädigen die Zähne. Mit einer professionellen Zahnreinigung können die Zähne schonend und gründlich gereinigt werden und die natürlichen Zähne somit dauerhaft erhalten bleiben. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt den Ablauf einer professionellen Zahnreinigung.

Zahnreinigung Einfärben der BelägeSchritt 1: Einfärben der Beläge mit einem Plaque-Test

Um Plaque und Zahnstein sichtbar zu machen gibt es Test-Tabletten zum Einfärben der Zähne. Ältere Zahnbeläge erscheinen danach z. B. in einer bläulichen Farbe.

 

 

Zahnreinigung Entfernung von ZahnsteinSchritt 2: Die Entfernung von Zahnstein

Nachdem die Verfärbungen sichtbar gemacht sind, reinigt der Zah­narzt die betroffenen Stellen in einem schonenden Verfahren ent­weder mit Handinstrumenten wie Scaler und Küretten, oder mit speziellen Airflow- und Ultraschallgeräten. Bei Ablagerungen in den Zahnzwischenräumen und an den Zahnfleischrändern kommen Zahnseide und dentale Geräte wie Interdentalbürsten und Schaber zum Einsatz.

Zahnreinigung mit Airflow-PulverstrahlSchritt 3: Zahnreinigung mit Airflow-Pulverstrahl

Mit einem Pulverstrahlgerät entfernt der Zahnarzt Zahnverfärbungen z. B. von Genussmitteln.

 

 

Reinigung der Zähne mit Wasser und Luft Schritt 4: Reinigung der Zähne mit Wasser und Luft

Im nächsten Schritt werden die Zähne mit Wasser gespült und anschließend mit Luft getrocknet.

 

 

Politur der ZähneSchritt 5: Die Politur der Zähne

Nach der gründlichen Reinigung der Zähne werden freiliegende Zahnhälse und feine Risse innerhalb der Zahnsubstanz mit einer Spezialpaste poliert und versiegelt.

 

 

Fluoridierung bietet KariesschutzSchritt 6: Eine Fluoridierung bietet Kariesschutz

Im Anschluss an der Politur wird dann ein Fluorid-Gel aufgetragen. Am Ende strahlen die Zähne wieder und auch die Neubildung von Belägen wird durch die Fluoridierung erschwert.


Wie lange dauert eine professionelle Zahnreinigung?

Wie lange eine professionelle Zahnreinigung dauert – das hängt vom nötigen Aufwand und der angewandten Methode in der Zahnarztpraxis ab. So behandelt nicht jeder Zahnarzt routinemäßig mit Fluoridlack. Häufig kommen auch unterschiedliche Reinigungsinstrumente zum Einsatz. In der Regel muss man für die PZR eine Zeitspanne von 45 bis 60 Minuten einkalkulieren.

Wie oft sollte man eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen?


Grundvoraussetzung, um seine Zähne dauerhaft zu erhalten, ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung in nicht zu großen Abständen. Zahnärzte empfehlen daher, sie zweimal im Jahr vornehmen zu lassen. Mittels Ultraschall, Zahnseide und ggf. Pulvergeräten werden Zahnstein und Plaque gründlich von jedem einzelnen Zahn entfernt. Auch hartnäckige Belege, die sich in Zahnzwischenräumen oder bis unter den Zahnfleischrand gebildet haben, können von den Zahnpflegeexperten erfolgreich beseitigt werden.

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Vorteile der professionellen Zahnreinigung

Es gibt medizinische und kosmetische Vorteile einer professionellen Zahnreinigung. Zu den medizinischen Vorteilen zählen die Vorsorge gegen Karies und Parodontitis, die Glättung und Mineralisierung der Zähne und nicht zuletzt auch der Erhalt einer gesunden Mundflora. Darüber hinaus gibt es kosmetische Vorteile, wie glattere Oberflächen und deutlich hellere, strahlende Zähne. Besonders vorteilhaft ist die professionelle Zahnreinigung für Träger von Zahnspangen und Zahnersatz, denn Problemstellen erreicht man mit der Zahnbürste nur schwer oder gar nicht. Außerdem sind Brücken und Kronen bei regelmäßiger Pflege langlebiger. Auch Personen mit schmerzempfindlichen Zahnhälsen und Patienten mit chronischen Krankheiten sowie Schwangere und Stillende profitieren von der professionellen Zahnreinigung.

Professionelle Zahnreinigung: Besonders wichtig für ältere Menschen, Raucher, Diabetiker und Implantatträger

Die professionelle Zahnreinigung sollte ein- bis zweimal im Jahr von einem Zahnpflegeexperten beim Zahnarzt vorgenommen werden. Bestimmte Patientengruppen leiden jedoch häufiger an Zahn- und Zahnfleischerkrankungen und sollten die Prozedur daher öfter im Jahr durchführen lassen. Besonders empfohlen wird dies älteren Menschen, Diabetikern und Rauchern. Ebenso Patienten, die ein Implantat tragen oder Medikamente einnehmen, die den Speichelfluss hemmen (Antidepressiva, Blutdruckmittel, Antihistaminika).

Menschen mit schwachem Immunsystem, einer Herzmuskelentzündung und Träger einer künstlichen Herzklappe haben bei PZR ein erhöhtes Risiko. Sie müssen vor der Reinigung ein Antibiotikum einnehmen oder eine spezielle Desinfektion durchführen lassen. Dies ist wichtig, da ansonsten die Gefahr besteht, dass evtl. freigesetzte Bakterien in die Blutbahn gelangen.

Viermal im Jahr sollten Patienten zur PZR gehen, wenn ein oder mehrere der nachfolgend genannten Kriterien auf sie zutreffen:

  • tiefe Zahntaschen
  • Veranlagung zu Karies
  • besonders verwinkelt stehenden Zähnen
  • Parodontitis-Vorerkrankung

Was ist bei einer Schwangerschaft zu beachten?

Patientinnen, die schwanger sind, wird eine sogenannte Schwangeren-Prophylaxe beim Zahnarzt empfohlen. Speziell für werdende Mütter ist die professionelle Zahnreinigung eine wichtige Maßnahme. Durch die Entfernung von sämtlichen Belägen und Zahnstein kann man unterschiedliche Risiken, wie der Entwicklung einer möglichen Schwangerschafts-Gingivitis (Zahnfleischerkrankung), vorbeugen. Die PZR dient auch der Prophylaxe vor einer Schwangerschafts-Parodontitis. Eine Zahnbetterkrankung kann das Risiko für Frühgeburten erhöhen. Die PZR findet üblicherweise im Liegen statt. Wird das weniger gut vertragen, weil Schwindel auftritt oder eine Ohnmacht droht, sollten Patientinnen einfach ihren behandelnden Zahnarzt darauf hinweisen. Die Kosten für die Schwangeren-Prophylaxe entsprechen in der Regel denen der klassischen professionellen Zahnreinigung und können beim behandelnden Zahnarzt erfragt werden.

Mögliche Folgen ohne regelmäßige professionelle Zahnreinigung

Zahnzwischenräume, Zahnfleischtaschen und Backenzähne sind mit der Zahnbürste nur schwer zu erreichen. Schon nach kurzer Zeit bildet sich ein dünner Film – die sogenannte Plaque entsteht. Plaquebakterien wandeln Zucker in Säure um und greifen die Zahnsubstanz an. Es entsteht Zahnstein und es bilden sich Entzündungen, die zu einer Parodontitis führen können. Parodontitis kann nicht nur einen Zahnverlust verursachen, sondern auch schwerwiegende organische Erkrankungen auslösen. Deshalb ist eine gründliche Zahnpflege durch eine professionelle Zahnreinigung sehr zu empfehlen.

Risiken der professionellen Zahnreinigung

Wie jede medizinische Behandlung ist auch die professionelle Zahnreinigung nicht völlig risikofrei. Schädigungen des Zahnschmelzes sind zwar sehr selten, aber dafür kann es durch ungünstige Umstände zu anderen Problemen kommen:

Freisetzung von Bakterien

Aus den Zahntaschen können während der Reinigung Bakterien freigesetzt werden und durch kleine Mikrorisse im Zahnfleisch in die Blutbahn gelangen. Für immunschwache Patienten kann das gefährlich sein. So müssen etwa Patienten mit Herzpass eine Stunde vor der Behandlung vorbeugend ein Antibiotikum einnehmen. Für gesunde Patienten genügt eine Mundspülung mit einer desinfizierenden Lösung, um die Belastung durch Bakterien zu senken. Als naturheilkundliche Mittel bieten sich alternativ auch Teebaum- und Wacholder-Öl an. Von den ätherischen Ölen werden wenige Tropfen in die Zahnzwischenräume eingebracht und sollten vor der Behandlung einige Zeit einwirken können.

Infektion mit Erregern

Jede Behandlung, die mit Blutungen verbunden ist, kann zu einer Infektion mit Keimen aus der unmittelbaren Umgebung führen. Das Risiko hängt stark von den Hygienestandards in der Praxis ab. Da sich diese aus Patientenwarte nur schwer beurteilen lässt, ist eine vorbeugende Desinfektion des Mundraums immer empfehlenswert. Neben der Spülung mit konventionellen Lösungen, wie Chlorhexamed, bieten sich hier auch bestimmte ätherische Öle aus der Naturheilkunde an.

Schädigung der Zahnoberfläche

Von den Geräten und Hilfsmitteln, die für die professionelle Zahnreinigung genutzt werden, geht bei geschultem Einsatz kaum Gefahr für Beschädigungen des Zahnschmelzes aus. Sollte bei Airflowgeräten jedoch Natriumcarbonatpulver eingesetzt werden, besteht ein gewisses Risiko für die Schädigung der Zahnoberfläche. Schonender sind hier Aminosäurepulver, die auch für Implantate und freiliegende Wurzelhälse zugelassen sind.

Kratzer auf Implantaten

Sehr viel empfindlicher als der natürliche Zahnschmelz sind die Titanoberflächen von Implantaten. Hier kann es bei der professionellen Reinigung durchaus zu Kratzern kommen. Herkömmliche Instrumente sind zwar für die Behandlung geeignet, aber nur unter Einsatz spezieller Instrumente aus Kunststoff oder Titan kann man eine Beschädigung vermeiden. Bei der Arbeit mit Airflowgeräten sollte ein besonders schonendes Pulver verwendet werden.

Fluoride aus naturheilkundlicher Sicht

Naturheilkundler sehen in synthetisch hergestelltem, ungebundenem Fluorid ein Gesundheitsrisiko für den Menschen. Die Verwendung von künstlichem Fluorid bei der professionellen Zahnreinigung wird daher prinzipiell abgelehnt. Negative Einflüsse der Fluoride konnten bisher allerdings wissenschaftlich nicht belegt werden.

Schnelle Neubildung von Plaque

Nach der professionellen Zahnreinigung bildet sich innerhalb von 24 Stunden wieder ein Biofilm auf den behandelten Zähnen. Auch die typischen Verfärbungen durch den Konsum von Tee, Kaffee und Rotwein zeigen sich nach einiger Zeit wieder. Trotzdem ist die gründliche Entfernung von Zahnstein und Plaques als Ergänzung der eigenen Zahnpflege sinnvoll und stellt eine gute Vorsorge gegen Karies und Parodontitis dar.

Schmerzen während der Behandlung

Die Professionelle Zahnreinigung verläuft meist völlig schmerzfrei, so dass auch keine Betäubung erforderlich ist. Allerdings können Patienten, deren Zahnhälse freiliegen, das Entfernen des Zahnsteins als schmerzhaft empfinden. Die Reinigung der Zähne am Zahnfleischrand kann ebenfalls als unangenehm wahrgenommen werden. Ist dies der Fall, bietet der Zahnarzt eine leichte Oberflächenanästhesie an, bei der er auf das Zahnfleisch ein Gel aufträgt. Eine Spritze ist nicht notwendig. Wer wegen eventueller Schmerzen besorgt ist, sollte vorab mit seinem Zahnarzt sprechen. Wird die Mundhygiene zu Hause gründlich durchgeführt und werden die Termine für eine professionelle Zahnreinigung regelmäßig eingehalten, dann müssen in der Regel auch nur geringe Mengen an Zahnstein und Plaque entfernt werden. Die Behandlung ist dann weniger aufwendig, zeitintensiv und belastend.

Schmerzen nach der Behandlung

Hin und wieder klagen Patienten nach einer professionellen Zahnreinigung über Schmerzen. Grund dafür kann die Entfernung des Zahnsteins sein: Er bildet eine Art Schutzschicht, so dass es nach der PZR bei sensiblen Menschen an den Zahnhälsen zu Schmerzempfindungen kommen kann. Besonders heiße oder kalte Getränke sind dann häufig Auslöser, ebenso säurehaltige Lebensmittel. Auch Menschen mit  größeren Zahnfleischtaschen können nach der PZR stärkere Reizungen empfinden. Treten leichte Blutungen bei der Behandlung auf, ist das Zahnfleisch meist entzündet.

Ein anderer Grund für Beschwerden kann unsanftes Vorgehen des Zahnarztes oder der zahnmedizinischen Fachhelferin sein. Wird beispielsweise beim Einsatz des Airflows das Pulver mit zu hohem Druck auf die Zahnfleischfurche aufgetragen, führt dies auch zu Schmerzen. Üblicherweise klingen mögliche Beschwerden nach der PZR innerhalb von zwei bis drei Tagen völlig ab. Ist dies nicht der Fall, sollte der Zahnarzt noch einmal aufgesucht werden.

Wie kann man sich auf die Reinigung vorbereiten?

Eine professionelle Zahnreinigung ist in der Regel kein schmerzhafter Vorgang. Dennoch gibt es Patienten, die sich davor ängstigen. Ihnen wird empfohlen, eine Praxis zu konsultieren, die mit Hypnosetechniken arbeitet.  Aber auch eine klassische Oberflächenanästhesie mit einem Gel kann eventuelle Schmerzen unterbinden. Die Betäubung ist dann nur leicht. Am Ende der Behandlung wird meist künstliches Fluorid auf die Zahnhälse aufgetragen, so dass die Schmerzsensibilität stark reduziert wird. Vor und nach der PZR wird Patienten eine desinfizierende Mundspülung empfohlen.

Wer ein Implantat trägt, sollte den Zahnarzt bzw. die Zahnpflegeexpertin sicherheitshalber vorab darauf hinweisen. Implantate dürfen nämlich nur mit ausgewählten Mitteln gereinigt werden.

Besteht für einen Patienten ein erhöhtes Risiko, an einer Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut) zu erkranken, sollte vor der PZR unbedingt eine Antibiotikaprophylaxe durchgeführt werden.

Worauf sollten Patienten achten, bevor sie der Zahnreinigung zustimmen?

Der Zahnarzt sollte die Empfehlung für eine professionelle Zahnreinigung erst dann aussprechen, wenn er sich ein umfassendes Bild von den Zähnen des Patienten gebildet hat. Erfolgt vorab keine Kontrolluntersuchung, sollte der Patient beim Arzt nachhaken. Wichtig ist auch, dass entweder der Zahnarzt oder dafür ausgebildetes Fachpersonal die Reinigung vornimmt. Patienten haben das Recht, sich alle Schritte der professionellen Zahnreinigung und auch die dafür eingesetzten Instrumente erläutern zu lassen. Selbst die Frage, ob das ein oder andere wirklich nötig ist, kann gestellt werden. Denn je aufwendiger die Zahnreinigung ausfällt, desto höher sind die Kosten. Der Preis für die professionelle Zahnreinigung sollte vorab erfragt werden. Das ermöglicht Vergleiche mehrerer Angebote.

Was kostet die professionelle Zahnreinigung?

Die professionelle Zahnreinigung ist als medizinisch notwendige Maßnahme zwar anerkannt, ist aber trotzdem nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu finden. Die Kosten für die Prophylaxe richten sich nach der noch vorhandenen Anzahl und dem individuellen Zustand der Zähne und variieren dementsprechend zwischen 70 und 100 Euro – können aber auch deutlich höher liegen. Wichtig ist es daher, vorab die Kosten und den genauen Ablauf der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt zu ermitteln. Es gibt teilweise große Qualitätsunterschiede, die sich auch beim Preis widerspiegeln.

Darauf können Patienten achten:

  • Teilweise kann man selbst prüfen, ob wirklich alle Zähne einer professionellen Reinigung unterzogen werden müssen. Auch der Zahnarzt kann darauf angesprochen werden. Bei einem vollen Gebiss (28 bis 32 Zähne) muss nicht immer jeder Zahn so gründlich behandelt werden.
  • Die Abrechnung richtet ich unter anderem nach dem erfolgten Arbeits- und Zeitaufwand. Sind die Zähne mit viel Zahnstein und Plaque belegt, ist der Reinigungsaufwand höher als bei einem besser gepflegten Gebiss. Oftmals werden auch Zusatzleistungen angeboten. Zum Beispiel das Entfernen von Belägen und Zahnstein unter dem Zahnfleischrand. Dieser Aufwand wird zusätzlich berechnet.
  • Spezielle Anwendungen, wie das Reinigen mit Ultraschall oder das Polieren mit dem Pulverstrahlgerät, erhöhen die Kosten. Hier sollte jeder Patient abwägen, ob er die Vorteile dieser Leistungen in Anspruch nehmen möchte.
  • Abhängig vom Reinigungsaufwand können Zahnärzte einen höheren oder niedrigeren Abrechnungssatz zugrunde legen. Bei normalem Arbeits- und Zeitaufwand kann man pro Zahn rund 3,50 Euro kalkulieren. Ist der Aufwand für den Zahnarzt jedoch größer, können sich die Kosten auf ca. 5,50 Euro pro Zahn erhöhen, denn dann darf ein höherer Berechnungsfaktor angesetzt werden.

PZR Kosten: Warum schwanken sie so stark?

Die Kosten für die professionelle Zahnreinigung richten sich stark nach dem individuellen Gebiss des jeweiligen Patienten. Sind die Zähne gepflegt, auch weil ein Patient regelmäßig zur PZR geht, dann können die Kosten niedriger ausfallen. Zeit- und Arbeitsaufwand sind dann häufig geringer als bei stark mit Zahnstein und Plaque belegten Zähnen. Berechnet wird jeder einzelne Zahn, aber auch Zusatzleistungen können zu Buche schlagen.

Und schließlich hängt es von der behandelnden Praxis ab, wie hoch die Kosten ausfallen.

Was zahlt die Krankenkasse und was leistet die DFV bei Zahnprophylaxe ?

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung nicht. Wer dann zum Zahnarzt geht und eine professionelle Zahnreinigung durchführt, muss die Rechnung aus der eigenen Tasche bezahlen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich unbedingt eine private Zahnzusatzversicherung abzuschließen, die diese Kosten ganz oder zumindest teilweise übernimmt.

Die ausgezeichnete Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz beteiligt sich an den Kosten einer professionellen Zahnreinigung. In der Tarifausprägung Exklusiv erstattet die Zahnzusatzversicherung bis zu 200 Euro im Jahr für die Zahnprophylaxe.

 

Kosten Zahnprophylaxe 80,00 €
Über GKV abrechenbare Leistung 0,00 €
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung 80,00 €
Kostenerstattung durch DFV ZahnSchutz Exklusiv 80,00 €
Verbleibender Eigenanteil 0,00 €

 

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Was muss ich nach einer professionellen Zahnreinigung beachten?

Im Anschluss an eine professionelle Zahnreinigung erhalten Patienten in der Regel Empfehlungen und Tipps für die Gesunderhaltung ihrer Zähne. In den Stunden unmittelbar nach der Behandlung ist Folgendes zu beachten:

  • In der nächsten Stunden nicht essen und möglichst nur Wasser trinken
  • Das Rauchen für rund acht Stunden einstellen.
  • Zeitnah keine färbenden Lebensmittel, wie Kaffee, Tee, Wein, Cola, Karotten, Rote Beete, o.ä. essen.

Wer sich an diese Ratschläge hält, kann seine Zähne vor schnellen, neuen Verfärbungen schützen. Denn noch einige Stunden nach der professionellen Zahnreinigung sind die Zahnoberflächen besonders sensibel.

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

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