Ist eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll?  © Andrea Piacquadio © Andrea Piacquadio

Ist eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll?

In Deutschland muss jeder Hundehalter für Schäden, die sein Vierbeiner verursacht, haften. Das ist gesetzlich festgelegt.

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist daher für absolut jeden Hundehalter sinnvoll, auch wenn nicht in jedem Bundesland eine generelle gesetzliche Versicherungspflicht besteht.

Die Versicherung schützt Sie vor den Kosten sowie den Folgekosten eines Schadens, den der treue Begleiter verursacht. Sind Sie im Fall der Fälle nicht abgesichert, haften Sie als Hundehalter mit Ihrem gesamten Privatvermögen für den entstandenen Schaden. Das kann schnell in einem finanziellen und emotionalen Desaster enden.

Mit einer Hundehaftpflichtversicherung schützen Sie sich und Ihren Hund vor den größten Risiken des Alltags und bleiben einfach tierisch entspannt. So lässt sich das Leben mit Fellnase unbeschwerter genießen.

 

Hier erfahren Sie wieso und für wen eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll ist.


Inhaltsverzeichnis

Gute Gründe für eine Hundehaftpflicht­versicherung

Kurz und knapp zusammengefasst:

  • Die Hundehaftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden, für die man als Hundehalter ohne Versicherung privat aufkommen muss.
  • In manchen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung sogar gesetzlich verpflichtend.
  • Der Versicherungsschutz sollte sich auch auf das weltweite Ausland, Hundeschulen, Hundeveranstaltungen und das Fremdhüten des eigenen Hundes erstrecken.
  • Die Versicherung kommt auch für Schäden am eigenen Hund auf, wenn diese durch Fremdeinwirkung entstanden sind und der Verursacher über keinen eigenen Versicherungsschutz verfügt.
  • Eine Hundehaftpflichtversicherung ist preiswert und schützt Hundehalter vor großen finanziellen Risiken. So können Hund und Halter sowohl im Alltag als auch auf Reisen unbeschwert die Welt entdecken.

Was sollte eine gute Hundehaftpflicht­versicherung abdecken?

Viele Hundehalter fragen sich, warum man überhaupt eine Hundehaftpflichtversicherung notwendig ist.

Wir zeigen Ihnen, welche Schäden eine Hundehaftpflichtversicherung abdeckt. 

Sachschaden: Ihr Hund rennt bei einem gewöhnlichen Spaziergang unerwartet auf die andere Straßenseite, wobei ein Auto ausweichen muss. Es kommt zu einem Unfall. Ihre Hundehaftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für die entstandenen Sachschäden. Sie greift allerdings auch schon bei kleineren Sachschäden. So z. B. wenn sich Ihr Hund unbemerkt an den kostspieligen Lederschuhen eines Gastes festbeißt. Die Versicherung übernimmt auch die Kosten für das zerstörte Schuhwerk. 

Personenschaden: Selbst der liebste Hund kann sich plötzlich und unerwartet bedroht fühlen und zubeißen. Auch wenn die Verletzung des Geschädigten nicht schwerwiegend ist, müssen Sie als Hundehalter für die unmittelbare medizinische Versorgung der Verletzung aufkommen. Bei schwereren Verletzungen kommen evtl. sogar hohe Schadensersatzforderungen für den Arbeitsausfall des Geschädigten hinzu. Ist Ihr Vierbeiner versichert, übernimmt die Hundehaftpflichtversicherung die Kosten eines Personenschadens. 

Mietsachschaden: Sie verlassen Ihre Mietwohnung und lassen Ihren Hund für kurze Zeit zurück. In der Zwischenzeit kehrt eine läufige Hündin bei Ihrem Nachbarn ein. Ihr Vierbeiner versucht instinktiv nach draußen zu gelangen und kratzt aufgeregt an der Eingangstür aus Holz. Ihre Hundehaftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für den entstandenen Schaden an der Tür. Das gilt auch für Schäden in einer Ferienwohnung, einem Hotelzimmer oder auch in und an gemieteten Autos, die durch Ihre Fellnase entstehen. 

Vermögensschäden: Bei Vermögensschäden wird zwischen reinen Vermögensschäden und Vermögensfolgeschäden unterschieden. Stellen Sie sich vor, Ihr Hund verletzt am Bahnhof einen Geschäftsreisenden. Der Geschädigte muss zum Arzt und verpasst seinen ICE. In diesem Fall entstehen Folgekosten durch die anfallenden Umbuchungsgebühren sowie durch den entgangenen Geschäftsgewinn
Ein reiner Vermögensschaden kommt recht selten vor, ist aber dennoch möglich. Sagen wir, Sie leinen Ihren Hund vor einem Geschäft an. Potenzielle Kunden sind vom Vierbeiner abgeschreckt, bleiben dem Geschäft fern und gehen stattdessen zur Konkurrenz nebenan. Der Besitzer des geschädigten Geschäfts könnte nun den entgangenen Gewinn von Ihnen einfordern. In beiden Fällen würde die Hundehaftpflichtversicherung die Kosten tragen. 

Führen ohne Leine oder ohne Maulkorb: In manchen Gemeinden und Städten besteht eine Pflicht zum Führen des Hundes mit Leine oder sogar mit Maulkorb. Sollten Sie mal vergessen, Ihren Vierbeiner anzuleinen oder ihm einen Maulkorb anzulegen, obwohl eine Pflicht dazu besteht, ist Ihr Hund dennoch für Personen- und Sachschäden versichert. 

Hundeschule und –veranstaltungen: Auch unsere treuen Begleiter müssen in den meisten Fällen von klein auf die Schulbank drücken. In der Hundeschule kann es schnell passieren, dass der Vierbeiner etwas übermütig wird und das Equipment der Hundeschule beschädigt. Die Hundehaftpflichtversicherung kommt für die Schäden auf. Hund und Herrchen oder Frauchen können seelenruhig weiter lernen. Das gilt auch für die Teilnahme an Hunderennen, Hundeschauen und Turnieren.

Welpen mitversichert: Ihre Hündin hat Welpen zur Welt gebracht. Die Kleinen wollen nun gerne die Welt entdecken und haben auch mal an allerlei Unfug viel Spaß. Da Sie die Kleinen trotz großer Fürsorge nicht 24 Stunden lang im Auge behalten können, hat ein Welpe schnell mal die teuren Markenschuhe einer Freundin zerbissen. Das Schuhwerk ist ruiniert aber Sie können ganz entspannt bleiben, denn die Hundehaftpflichtversicherung kommt auch für diese Schäden auf, da die Welpen des versicherten Muttertieres für einen gewissen Zeitraum automatisch mitversichert sind. 

Ungewollte Deckung: Ihr Rüde ist verliebt und deckt eine läufige Hündin, ohne das Einverständnis ihres Halters. Dabei können eine Reihe von Kosten entstehen wie z. B. Kosten für den Abbruch bei Trächtigkeit, Kosten für eine tierärztliche Versorgung der Hündin sowie langfristige Haltungs- und Versorgungskosten für die Welpen. Diese Kosten übernimmt die Hundehaftpflichtversicherung für Sie. 

Forderungsausfalldeckung: Ihr Hund wird bei einer Rangelei im Park von einem anderen Hund verletzt. Der Halter des verletzten Hundes hat leider vergessen, seinen eigenen Hund zu versichern und kann auch nicht privat für die Ihnen entstandenen Tierarztkosten aufkommen. Die Hundehaftpflichtversicherung übernimmt diese Kosten, so dass Sie nicht darauf sitzen bleiben. 

Abwehr unberechtigter Ansprüche: Ein Kind aus der Nachbarschaft wird auf offener Straße von einem Hund attackiert und trägt bleibende Schäden davon. Vermeintlich identifiziert ein Zeuge Ihren Hund als Übeltäter. Vor Gericht wird allerdings bewiesen, dass Ihr Hund zum Zeitpunkt des Geschehens beim Tierarzt war. Bei solchen Streitigkeiten steht Ihnen die Hundehaftpflichtversicherung zur Seite. Sie prüft, ob tatsächlich Haftpflichtansprüche gegen Sie bestehen und wehrt unberechtigte Ansprüche gerichtlich ab. 

Weltweiter Schutz: Sie möchten Ihren Hund auch im Urlaub nicht missen müssen? Das ist kein Problem, denn die Hundehaftpflichtversicherung erbringt alle Leistungen auch im Ausland. So können Hund und Herrchen oder Frauchen einfach sorglos die Ferien genießen. 

Für wen lohnt sich eine Hundehaftpflicht­versicherung besonders?

Vielreisende Hundehalter

Hundehalter, die gerne reisen und Ihren Vierbeiner auch unterwegs immer dabei haben wollen, sollten in jedem Fall eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen. Die Hundeversicherung deckt in den meisten Fällen Personen, Sach- und Vermögensschäden im weltweiten Ausland. So sind Mietsachschäden an der Ferienwohnung, dem Hotelzimmer oder auch dem Mietwagen abgesichert und Sie genießen einfach ganz entspannt Ihren Urlaub oder konzentrieren sich, neben Ihrem Vierbeiner, voll und ganz auf die Dienstreise. Auch einem Auslandssemester mit Hund steht so kein Hundehaftpflichtschaden mehr im Wege.

Teilnehmer an Hundeschulen/Veranstaltungen

Der Besuch einer Hundeschule gehört für die meisten Tierhalter zum Standardprogramm der Welpenerziehung, denn ein gut erzogener Hund macht zweifelsohne noch mehr Freude. Vor allem junge Hunde verhalten sich in der Gruppe jedoch unvorhersehbar. So kann auch der liebste Familienhund mal nervös werden und einen Artgenossen attackieren. Wenn der Vierbeiner in der Hundeschule ein anderes Tier beißt oder einen anderen Hundehalter verletzt, übernimmt die Hundeversicherung die Kosten des Schadens. Ebenso verhält es sich, wenn der versicherte Hund das Equipment der Hundeschule beschädigt. Zudem sind auch Schadenfälle, die sich während Veranstaltungen wie z. B. Hundeshow oder Hundeschlittenrennen ereignen, abgedeckt. So können Sie und Ihr Liebling unbekümmert durchstarten.

Hundehalter in parknaher Wohnlage

Wo ein Park ist, da kommt ein Vierbeiner selten allein. Vor allem Hundehalter, die in der Nähe einer hochfrequentierten Grünfläche oder eines Parks wohnen, kennen das Szenario: Was als harmlose Spielerei zwischen dem eigenen und einem fremden Hund beginnt, kann schnell ernst werden und dazu führen, dass einer der Hunde verletzt wird. Für solche Fälle lohnt sich eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter ganz besonders, denn die Versicherung kommt für die Kosten einer tierärztlichen Behandlung des verletzten Hundes auf.

Aktive Hundehalter

Hunde brauchen Auslauf. Doch gerade beim Gassigehen kommt es häufig zu Unfällen mit anderen Spaziergängern, anderen Tieren oder mit Radfahrern. Je öfter man draußen ist und je größer die Runden bis hin zu Wanderungen ausfallen, desto höher auch das Risiko für solch einen Zwischenfall. Vor allem bei Waldspaziergängen passiert es immer wieder, dass ein Hund ein Wildtier jagt und tötet. In solchen Fällen haftet der Hundebesitzer und muss für den entstandenen Schaden beim Jagdpächter aufkommen. Mit einer Hundeversicherung sieht das jedoch ganz anders aus. Der Schutz deckt auch diese Art von Schaden ab.

Hundehalter, die auf Fremdhütung angewiesen sind

Nicht jeder Hundehalter hat die Möglichkeit, seinen Vierbeiner mit auf die Arbeit, in den Urlaub oder auf dem Wochenendtrip mitzunehmen. Eine Hundeversicherung ist also vor allem für solche Hundehalter sinnvoll, denn neben den klassischen Abdeckungsfeldern Personen-, Sach- und Vermögensschäden, greift sie auch bei Fremdhütung. So ist der Vierbeiner auch dann versichert, wenn er mit jemand anderem als dem Halter unterwegs ist. Herrchen und Frauchen können die geliebte Fellnase dann auch unbesorgt bei Freunden oder in einer Hundepension des Vertrauens unterbringen.

Hundehaftpflichtversicherung: Nicht nur sinnvoll, sondern auch Pflicht 

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist nicht nur sinnvoll, sondern kann ich manchen Bundesländern sogar gesetzlich vorgeschrieben sein. Ob Sie als Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet sind, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, hängt davon ab, in welchem Bundesland Sie wohnen. So besteht in insgesamt sieben Bundesländern eine generelle Versicherungspflicht zur Hundehaftpflicht. In manchen Bundesländern müssen nur solche Hunde, die als gefährlich oder aggressiv eingestuft werden, verpflichtend versichert sein. Welche Rassen als sogenannte gefährliche Listenhunde eingestuft werden, ist wiederrum von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Hundehaftpflichtversicherung: Risiken minimieren 

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch muss jeder Tierhalter für durch das Tier verursachte Schäden aufkommen. Das gilt auch dann, wenn den Halter selbst keine eigene Schuld trifft wie z. B. bei einem Hund, der sich von einer Leine losreißt und einen Radfahrer zu Fall bringt. Anders als bei Kleintieren wie Hauskatzen, Vögel und Hamster sind Hunde nicht durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Aus diesem Grund ist eine Hundehaftpflichtversicherung für jeden Hundehalter unbedingt notwendig. Sie greift bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Je nachdem, welchen Schaden der Vierbeiner verursacht hat, können ohne diese wichtige Hundeversicherung schnell Kosten von mehreren tausend Euro auf den Hundehalter zukommen – so z.B. Behandlungskosten nach einem Biss, Schmerzensgeld oder auch Schadensersatz für die Beschädigung fremden Eigentums. Ein Autounfall mit Schwerverletzten kann Hundehalter ohne entsprechende Versicherung gar in den Ruin treiben. 

Mit einer Hundehaftpflichtversicherung sind Herrchen, Frauchen und Hund umfangreich geschützt, können die kleinen und großen Risiken des Alltags minimieren und so tierisch entspannt bleiben. 

Deckt die Hundehaftpflicht­versicherung auch eigene Schäden ab? 

Unter eigene Schäden versteht man Schäden, die ein Hund seinem Halter selbst zufügt oder am Eigentum des Halters verursacht. Ein Eigenschaden liegt z. B. vor, wenn ein Hund seinen Besitzer verletzt oder dessen Möbel sowie elektronische Geräte beschädigt oder zerstört.

Eigene Schäden sind nicht durch die Hundehaftpflichtversicherung abgedeckt, da diese Versicherung grundsätzlich nur Schäden abdeckt, die einer anderen Partei zugefügt werden. Somit muss jeder Hundebesitzer für Kosten, die ihm selbst durch den eigenen Hund entstehen, grundsätzlich selbst aufkommen. Für alle Schäden, die Ihr Hund an anderen Personen, Tieren oder Gegenständen verursacht, sind Sie mit einer Hundehaftpflichtversicherung auf der sicheren Seite. Der Abschluss ist in jedem Fall für jeden Hundehalter sinnvoll. 

Hundehaftpflicht­versicherung: Was übernimmt die DFV? 

Damit kleine Ausreißer Ihres Lieblings nicht zum Ruin führen, schützt Sie der DFV-Hundehaftpflichtschutz vor den kleinen und großen Risiken des Alltags. Sie erhalten beste Leistungen bei: 

  • Personenschäden (z. B. Schädigung von Gesundheit oder sogar Tod einer Person) 
  • Sachschäden (z. B. Zerstörung/Beschädigung fremden Eigentums)
  • Vermögensschäden (z. B. Verdienstausfall) 
  • Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche 
  • Mietsachschäden 
  • Führen ohne Leine oder Maulkorb 
  • Hundeschule und Veranstaltungen 
  • Forderungsausfalldeckung

Außerdem sind beim DFV-HundehaftpflichtSchutz hinzukommende Welpen des versicherten Muttertieres bis 12 Monate automatisch mitversichert. Ebenfalls versichert sind Schäden aus gewollten oder ungewollten Deckakten. Der Schutz gilt zudem weltweit! So steht auch dem Urlaub auf vier Pfoten nichts mehr im Weg. Unterwegs begleitet Sie unsere App, so dass Sie Ihre Vertragsunterlagen jederzeit zur Hand haben und Ihren Schaden mit nur wenigen Klicks per Foto melden können. 

Jetzt einfach in nur 2 Minuten abschließen und ein Hundeleben lang sicher sein – mit der Hundehaftpflichtversicherung der DFV! 

Quellen

  • Check24, www.check24.de (Abruf 14.08.2020) 
  • Einfach tierisch, www.einfachtierisch.de (Abruf 17.08.2020) 
  • Finanztip, www.finanztip.de (Abruf 18.08.2020) 
  • Haftpflicht Versicherungen, www.haftpflichtversicherungen-test.de (Abruf: 18.08.2020) 
  • Hundehaftpflichtversicherungen Vergleich, www.hundehaftpflichtversicherungen-vergleich.de (Abruf 17.08.2020) 
  • Schutzklick, www.schutzklick.de (Abruf 17.08.2020) 
  • Tierlando, www.tierlando.de (Abruf 14.08.2020) 
  • Transparent Beraten, www.transparent-beraten.de (Abruf 18.08.2020) 
  • Vergleichen und Sparen, www.vergleichen-und-sparen.de, (Abruf: 14.08.2020) 
  • Versicherungen preiswert billig, www.versicherungen-preiswert-billig.de (Abruf 17.08.2020) 

Alle Angaben ohne Gewähr. 

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