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Windpocken – Symptome, Verlauf und Behandlung

Windpocken sind eine hochansteckende Infektionserkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst werden. In der Regel erkranken Kinder häufiger als Erwachsene. Für Schwangere und Immungeschwächte kann die Krankheit gefährlich sein.


Was sind Windpocken?

Windpocken (Varizellen) werden durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Die Erreger sind weltweit verbreitet und sehr ansteckend. Windpocken zählen zu den am häufigsten vorkommenden Infektionserkrankungen, die durch eine Impfung vermeidbar sind. Meist erkranken Kinder im Kindergarten- oder Schulalter. Bei ihnen verläuft die Virusinfektion in der Regel gutartig. Die Krankheit heilt dann nach sieben bis zehn Tagen von selbst ab.

Bei Erwachsenen, die an Windpocken erkranken, besteht ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf. Besonders gefährdet sind immungeschwächte Menschen, chronisch Kranke sowie Schwangere. Wenn sich das Kind im Mutterleib oder das Neugeborene bei der Geburt infizieren, droht eine schwere Erkrankung.

Da Windpocken hoch ansteckend sind, infiziert sich beinahe jeder mit dem Erreger. So sind bei über 95 Prozent der Erwachsenen im Blut Antikörper gegen das Varizella-Zoster-Virus nachweisbar. Rund 20 Prozent der an Windpocken Erkrankten, sind im späteren Leben zusätzlich von einer Gürtelrose betroffen.

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Was ist der Unterschied zwischen Windpocken und Gürtelrose?

Ausgelöst wird Gürtelrose durch den gleichen Erreger wie die Windpocken. Er stammt aus der Familie der Herpesviren. Gürtelrose ist die Zweiterkrankung der Windpocken. Denn wer schon einmal Windpocken hatte oder wer dagegen geimpft ist, trägt das Virus ein Leben lang in sich. Nach einer Windpocken-Erkrankung oder -Impfung, zieht sich das Virus in die Ganglien, die sensiblen Nervenstränge des Körpers, zurück. Dort ruht es, wie eine Art „Schläfer“. In Schach gehalten wird das Virus von der körpereigenen Immunabwehr. Allerdings kann es reaktiviert werden und somit Gürtelrose auslösen. Die Krankheit ist deutlich weniger ansteckend als Windpocken.

Wie werden Windpocken übertragen?

Windpocken sind sehr ansteckend. Der gemeinsame Aufenthalt in einem Raum mit einer erkrankten Person genügt meist schon für eine Infektion mit den auslösenden Varizellen-Viren. Die Ansteckung erfolgt als Tröpfcheninfektion über die Luft – quasi mit dem Wind. Daher auch der Name: Windpocken. Feinste Tröpfchen aus der Atemluft setzen sich bei einer Ansteckung auf den Schleimhäuten von Menschen in der Umgebung fest. Außerdem ist auch der Inhalt der Windpocken-Bläschen infektiös. Besonders in der Krankheitsphase, wenn sich die Windpocken-Pusteln öffnen und Flüssigkeit entlassen. Bei Übertragung der Krankheit durch Hautkontakt, spricht man von einer Schmierinfektion. Das gilt auch für den Hautausschlag bei einer Gürtelrose, die ebenfalls durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Auch hier kann die Berührung des Hautausschlages oder des austretenden Sekretes zu einer Infektion mit Windpocken führen. Wer von den Windpocken genesen ist oder aber eine (zweimalige) Windpocken-Impfung hatte, ist gegen eine Ansteckung weitgehend immun. Es besteht lebenslang keine Infektionsgefahr mehr, auch bei engem Umgang mit Erkrankten.

Wer ist besonders gefährdet?

Da Windpocken so ansteckend sind, erkranken die meisten Menschen bereits im Kindesalter. Windpocken sind aber keine reine Kinderkrankheit. Auch bei Erwachsenen kann die Infektion ausbrechen. Dann ist sogar ein schwererer Verlauf zu befürchten. Besonders, wenn chronisch Kranke, Immungeschwächte oder schwangere Frauen betroffen sind. Auch das ungeborene Kind, kann in diesem Fall schwer an Windpocken erkranken. Am häufigsten stecken sich Kinder im Schul- oder Kindergartenalter an. Sofern sie nicht geimpft sind. In dieser Entwicklungsphase sind die erkrankten Kinder meist schon nach sieben bis zehn Tagen wieder vollständig genesen.

Welche Symptome treten bei Windpocken auf?

Windpocken stellen sich mit einem typischen Hautausschlag dar. Meist treten die Windpocken-Symptome etwa 14 bis 16 Tage nach einer Ansteckung auf. Die Inkubationszeit kann aber manchmal auch nur acht Tage betragen und in anderen Fällen wiederum bis zu drei Wochen andauern. Bevor sich der Hautausschlag bei Infizierten zeigt, kommt es häufig zu einem unbestimmten Krankheitsgefühl mit Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und leichtem Fieber. Viele Erkrankte leiden jedoch nicht an diesen ersten Symptomen und der Hautausschlag zeigt sich bei ihnen dann unvermittelt. Charakteristisch sind rote Flecken und juckende Bläschen. Die Bläschen können sich ebenfalls unter den Augenlidern, auf der Mundschleimhaut, der behaarten Kopfhaut und den Geschlechtsorganen zeigen. Rote Flecken, Bläschen und auch geöffnete Bläschen sind meist gleichzeitig sichtbar. Dieses typische Krankheitsbild wird auch als „Sternenhimmel“ bezeichnet. 

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Typisches Aussehen der Windpocken:

Zunächst zeigen sich kleine rote Flecken im Gesicht und am Rumpf. Innerhalb weniger Stunden entwickeln sich aus diesen Flecken Bläschen, gefüllt mit einer klaren Flüssigkeit. Es kommt zu starkem Juckreiz. Bei einigen Patienten steigt zeitgleich das Fieber auf bis zu 39 Grad. Andere Erkrankte bekommen gar kein Fieber. Der charakteristische Ausschlag breitet sich anschließend aus: auf Arme, Beine, Kopfhaut, Mundschleimhaut und Genitalien. Neue Bläschen bilden sich immer wieder, aber nach drei bis fünf Tagen endet dieser Prozess. Ein bis zwei Tage nach dem Auftreten eines Bläschens, trocknet es ein und verkrustet.

Die Anzahl der Bläschen unterscheidet sich von Patient zu Patient. Es treten meist 250 bis 500 Bläschen auf. Bei kleinen Kindern zeigen sich jedoch oft weniger Bläschen als bei Erwachsenen. Zu Beginn der Erkrankung ähneln die roten Flecken manchmal Mückenstichen. Allerdings lassen sich Windpocken recht gut davon unterscheiden: Sie zeigen sich immer zuerst im Gesicht und am Rumpf und bilden dann Bläschen aus. Anders als ein Mückenstich, sind Windpocken-Bläschen grundsätzlich mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt.

Wie werden Windpocken diagnostiziert?

Zeigen sich erste Symptome einer Erkrankung an Windpocken, sollte der Arzt aufgesucht werden. Das kann der Kinderarzt sein, bei Erwachsenen der Hausarzt und bei Schwangeren der Gynäkologe. Da Windpocken hoch ansteckend sind, sollte man bereits bei der telefonischen Terminvereinbarung auf den Windpocken-Verdacht hinweisen. Gegebenenfalls wird dann ein individueller Termin vergeben, um andere Patienten in der Praxis vor einer Ansteckung zu schützen.

Der Arzt lässt sich zunächst die aktuellen Beschwerden schildern und den Zeitpunkt ihres ersten Auftretens. Im Rahmen der folgenden körperlichen Untersuchung wird der charakteristische Hautauschlag meist zuverlässig erkannt. Die Diagnose der Windpocken-Infektion kann in der Regel unmittelbar gestellt werden.

Weitere Untersuchungen:

Nur in seltenen Fällen sind zur Diagnostik der Windpocken zusätzliche Untersuchungen angezeigt. So beispielsweise bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem. Bei ihnen verläuft die Krankheit oft untypisch. Auch Personen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder einer Lungenentzündung empfiehlt der Arzt häufig weitere Untersuchungen. Dies gilt ebenso für Schwangere. In den weiterführenden Untersuchungen geht es darum, das Virus beziehungsweise Teile davon nachzuweisen. Das ist für bestimmte Patienten relevant, da bei ihnen oftmals eine spezielle Behandlung gewählt werden muss.

Direkter Nachweis des Windpocken-Virus:

Um das Erbgut der Viren nachweisen zu können, untersucht der behandelnde Arzt Bläschenflüssigkeit, Liquor (Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit), Lungensekret oder das Blut der Patienten. Zum Nachweis des Windpockenvirus bei Ungeborenen, wird eine Probe der Plazenta (Chorionzottenbiopsie), des Fruchtwassers (Fruchtwasseruntersuchung) oder des kindlichen Blutes (Nabelschnurpunktion) entnommen.

Indirekter Nachweis des Windpocken-Virus:

Zur Kontrolle, ob Betroffene schon einmal Kontakt mit den Varizella-Zoster-Viren hatten, werden Blut oder Gehirnflüssigkeit auf Antikörper hin untersucht. Mithilfe dieser Analyse lässt sich feststellen, ob ein Patient früher bereits an Windpocken erkrankt ist oder ob sich die Impfung dagegen als wirksam erwiesen hat.

Wie können Windpocken behandelt werden?

Bei Kindern verlaufen die Windpocken in der Regel gutartig. Die Krankheit heilt auch ohne ärztliche Behandlung meist innerhalb von sieben bis zehn Tagen ab. Erwachsene sind jedoch teilweise von schwereren Verläufen betroffen. Es zeigen sich vermehrt Bläschen auf der Haut und die Genesung dauert länger. Auch das subjektive Krankheitsgefühl ist stärker ausgeprägt. Die Patienten klagen öfter über Fieber und Gelenkschmerzen. Bei schwerem Verlauf oder Risikopatienten verschreibt der Arzt häufig Virostatika. Diese Medikamente (zum Beispiel Aciclovir oder Famciclovir) sollten gleich mit dem ersten Auftreten der Hautveränderungen eingenommen werden. Dann können sie die Ausbreitung der Varizellen-Viren frühzeitig bremsen.

Innerhalb von fünf Tagen nach der Infektion (3 Tage nach Auftreten des Hautausschlags) kann der Arzt noch eine "aktive" (normale) Windpocken-Impfung verabreichen. Eine Alternative, besonders für Schwangere, ist die "passive" Impfung mit Antikörpern gegen das Varizella-Zoster-Virus. Beide nachträglichen Impfungen können den Krankheitsverlauf abkürzen und im Idealfall sogar den Ausbruch der Krankheit vermeiden.

Gegen Fieber und Schmerzen werden beispielsweise Paracetamol oder Ibuprofen gegeben. Erwachsene erhalten alternativ auch ASS. Gegen den Juckreiz helfen Salben, Gels oder Lotionen mit Inhaltsstoffen wie Zink oder Gerbstoff. Auch lokale Betäubungsmittel sind geeignet. Wenn der Juckreiz nicht zu stark ist, bringen feuchte, kühlende Umschläge Entlastung. Vor allem Kinder können sich bei Juckreiz kaum beherrschen und kratzen die Windpocken-Bläschen auf, was zu bleibenden Narben führen kann. Für sie ist eine lokale Behandlung der betroffenen Hautpartien besonders hilfreich. Tägliches Baden oder Duschen kann vermeiden, dass die Windpocken-Bläschen von Bakterien besiedelt werden, wodurch sich eine zusätzliche Belastung ergibt. Leichte Bekleidung vermeidet Stauwärme und fördert die Abheilung der Bläschen.

Wie kann man Windpocken vorbeugen?

Die einfachste Empfehlung ist, konsequent den Kontakt mit Personen zu vermeiden, die an Windpocken oder Gürtelrose erkrankt sind. Sehr viel sicherer und zuverlässiger ist dagegen eine Impfung gegen Windpocken. Zur Immunisierung werden zwei Impfdosen, im Abstand von vier Monaten, verabreicht. Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die erste Windpocken-Impfung bereits Kleinkindern im Alter von elf Monaten zu geben. Es bietet sich an, die Immunisierung gemeinsam als Mumps Masern Röteln Windpocken Impfung vorzunehmen. Unabhängig von dieser Kombi-Impfung, kann die Windpocken-Impfung auch einzeln absolviert werden. Zu weiteren Impfungen muss man dann allerdings einen Mindestabstand von einem Monat einhalten.

Auch in späteren Jahren ist die Impfung empfehlenswert, wenn zwischenzeitlich noch keine Windpockenerkrankung durchgemacht wurde. Das gilt in besonderem Maße für chronisch Kranke, immungeschwächte Menschen und Frauen mit Kinderwunsch. Die Impfung ist sehr wirksam. Bei circa 95 Prozent der Geimpften wird der Ausbruch der Krankheit erfolgreich vermieden. Eine Erkrankung an Windpocken führt ebenfalls zur lebenslangen Immunisierung.

Windpocken – Was übernimmt die DFV?

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FAQ zum Thema: Windpocken

Kann man die Windpocken zweimal bekommen?

Wenn man einmal an Windpocken erkrankt war, kann man die Krankheit kein zweites Mal bekommen. Man ist lebenslang immun. Allerdings schlummern die Viren weiterhin in Nervenzellhaufen im Bereich der Wirbelsäule. Ein gesundes und aktives Immunsystem hält die Viren in der Regel in Schach. Doch unter bestimmten Bedingungen können die Erreger wieder aktiv werden. Zum Beispiel durch eine altersbedingte Immunschwäche oder eine schwere Grunderkrankung, wie Krebs. Die erneute Aktivierung äußert sich dann als Gürtelrose (Herpes zoster). Das Virus ist nämlich verantwortlich für beide Krankheitsbilder: Windpocken und Gürtelrose.

Für wen sind Windpocken gefährlich?

Im Erwachsenenalter verläuft eine Erkrankung mit Windpocken oft nicht so mild wie bei Kindern. Das Risiko für einen schweren Verlauf ist deutlich erhöht, wenn sich immungeschwächte Menschen oder chronisch Kranke mit Windpocken anstecken. Aber auch für Schwangere und das Kind im Mutterleib können die Windpocken ernste Folgen haben. Das gilt ebenso für Neugeborene, die sich bei der Geburt mit dem Virus anstecken.

In welchem Alter bekommt man Windpocken?

Windpocken treten meist im frühen Kindesalter auf. Kindergarten- und Schulkinder bis zu zehn Jahren sind besonders häufig betroffen. Jugendliche und Erwachsene, die nicht gegen Windpocken geimpft sind, können sich aber auch mit dem Varizella-Zoster-Virus anstecken. Bei Erwachsenen verläuft die Krankheit oft schwerer als bei Kindern.

Was soll man tun, wenn man Windpocken hat?

Wer an Windpocken erkrankt ist, sollte sich zu Hause auskurieren und den Kontakt mit Personen meiden, die an einer Abwehrschwäche leiden. Dies gilt ebenfalls im Kontakt zu Schwangeren und Neugeborenen. Für sie kann eine Ansteckung gefährlich sein. Bei Verdacht auf Windpocken, sollte man die Arztpraxis vor einem Besuch telefonisch über die Symptome informieren. Gegebenenfalls erhält man dann einen individuellen Termin, um andere Patienten zu schützen. Zudem dürfen Kinder und Erwachsene, die an Windpocken erkrankt sind, keine Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten oder Schulen, besuchen. Es gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes.

Wie ansteckend sind Windpocken?

Windpocken sind sehr ansteckend. Man kann sich bei Erkrankten bereits ein bis zwei Tage vor Auftreten des Ausschlags infizieren. Die Ansteckungsgefahr endet erst, wenn alle Bläschen verkrustet sind. In der Regel ist das fünf bis sieben Tage nach Beginn des Ausschlags. Auch bei Gürtelrose endet die Ansteckungsgefahr, nachdem die letzten Bläschen verkrustet sind.

Wie unterscheiden sich die Windpocken von Affenpocken?

Beide Krankheiten werden durch unterschiedliche Viren ausgelöst. Trotz des gleichlautenden Begriffs „Pocken“ in den Bezeichnungen Windpocken und Affenpocken, gibt es zwischen beiden Infektionen keine Verbindung. Windpocken werden durch das Herpesvirus übertragen. Das Affenpocken-Virus hingegen ist verwandt mit dem ursprünglichen Menschenpocken-Virus, das weltweit durch Impfung ausgerottet wurde.

Wie unterscheiden sich die Windpocken von Affenpocken?

Beide Krankheiten werden durch unterschiedliche Viren ausgelöst. Trotz des gleichlautenden Begriffs „Pocken“ in den Bezeichnungen Windpocken und Affenpocken, gibt es zwischen beiden Infektionen keine Verbindung. Windpocken werden durch das Herpesvirus übertragen. Das Affenpocken-Virus hingegen ist verwandt mit dem ursprünglichen Menschenpocken-Virus, das weltweit durch Impfung ausgerottet wurde.

Quellen

  • Robert Koch-Institut.: „Windpocken (Varizellen), Gürtelrose (Herpes zoster)“ www.rki.de (Abruf 30.05.2022)
  • Kinderärzte im Netz: Windpocken: www.kinderaerzte-im-netz.de (Abruf 30.05.2022)
  • Paul-Ehrlich-Instut, „Gürtelrose-Impfstoffe“: www. pei.de (Abruf 30.05.2022)
  • S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Zoster und der Postzosterneuralgie der Dermatologische Gesellschaft: www.awmf.org (Abruf 31.05.2022)
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Windpocken / Gürtelrose“, www.infektionsschutz.de (Abruf 31.05.2022)
  • Süddeutsche Zeitung: „Der Zusammenhang zwischen Windpocken und Gürtelrose“, www.sueddeutsche.de (Abruf 30.05.2022)
  • MDR: „Gürtelrose: Wenn Erreger erneut erwachen“, www.mdr.de (Abruf 31.05.2022)
  • SWR: „STIKO-Chef Mertens: Affenpocken nicht so gefährlich wie Coronavirus“, www.swr.de (Abruf 13.06.2022)

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