Mandelentzündung

Mandelentzündung – Ursachen, Symptome, Behandlung

Eine Mandelentzündung ist eine schmerzhafte Erkrankung. Die etwa bohnengroßen Mandeln befinden sich am Eingang der Atem- und Speisewege und schützen den Körper in der Regel vor Viren und Bakterien. Ist das Immunsystem geschwächt, kann es zu einer Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillitis) kommen.


SOS Tipps: Das hilft bei Mandelentzündung

Tritt eine leichte Mandelentzündung als Begleiterscheinung einer Erkältung auf, hilft es oft schon, dem Körper Ruhe zu gönnen und gegen die Beschwerden einige Hausmittel anzuwenden. Bei Fieber und einem schweren Verlauf mit eitrigen Mandeln sollte besser der Arzt weiterhelfen.

Das kann man selbst gegen die Beschwerden machen:

  • Warme Halswickel anlegen, ggf. auch kalte Wickel zum Beispiel mit Quark. Allerdings nur dann, wenn die Kühlung angenehm ist.
  • Mit Salzlösung gurgeln.
  • Raumluft anfeuchten (zum Beispiel eine mit Wasser gefüllte Schüssel auf den Heizkörper stellen.
  • Viel Trinken, um Krankheitserreger auszuspülen (zum Beispiel Tee aus Salbei, Lindenblüten oder Spitzwegerich sowie Wasser).
  • Speisen essen, die man leicht schlucken kann. Nicht stark würzen.
  • Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen gegen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
  • Antientzündliche und abschwellende Mittel aus der Apotheke wie Lutschtabletten oder Rachen-Sprays anwenden.

Was ist eine Mandelentzündung?

Von einer Mandelentzündung (Tonsillitis oder Angina tonsillaris) spricht man, wenn die Gaumenmandeln schmerzhaft entzündet sind. Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sind typische Symptome. Übertragen wird die Mandelentzündung meist durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen, Sprechen oder auch beim Küssen. Häufig folgt auf eine anfänglich virale Infektion noch ein Befall mit Bakterien. Das führt in der Regel zu einer eitrigen Mandelentzündung. Auf den Gaumenmandeln sind dann weiß-gelbliche Eiterstippchen sichtbar. Diese eitrige Tonsillitis ist sehr ansteckend. Richtig behandelt, dauert eine Mandelentzündung nicht länger als ein bis zwei Wochen. Sind die Beschwerden jedoch nach drei Monaten noch immer nicht abgeklungen, hat sich eine chronische Mandelentzündung entwickelt.

Ursachen für Mandelentzündung

Ursache einer akuten Mandelentzündung sind häufig Erkältungs- oder Grippeviren. Aber auch andere Erreger wie Streptokokken, Pneumokokken oder Hämophilus influenzae sind mögliche Auslöser. Mandelentzündungen können auch als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen auftreten. Häufig ist das der Fall beim Pfeifferschen Drüsenfieber und auch bei Scharlach. 

An einer Entzündung der Mandeln kann man in jedem Alter erkranken. Kinder bis zum fünften Lebensjahr sind allerdings besonders häufig betroffen, da deren Immunsystem noch nicht so entwickelt ist, wie das älterer Menschen.

Eine Mandelentzündung ist gerade in den ersten Tagen der Erkrankung hoch ansteckend. Bei einer akuten Entzündung können die Erreger beim Niesen, Husten, Sprechen oder Küssen durch Speicheltröpfchen übertragen werden. Aber auch durch Oberflächen wie Türgriffe und andere von vielen Menschen berührte Objekte kann die Tröpfchen-Infektion weitergeleitet werden.

Bei einer Angina tonsillitis, die mit einem Antibiotikum behandelt wird (wenn Bakterien der Auslöser sind) sinkt die Gefahr einer Ansteckung bereits nach einem Tag der Therapie. Sind Viren der Auslöser, kann die Ansteckungsgefahr so lange andauern, wie die Symptome bestehen (rund ein bis zwei Wochen).  

Mandelentzündung – Symptome

Eine Mandelentzündung verursacht eine Verengung der sog. Rachenenge. Das wiederum führt zu Schluckbeschwerden. Bei einer akuten, durch Bakterien hervorgerufenen, Tonsillitis sind die Gaumenmandeln auf beiden Seiten des Zäpfchens gerötet und geschwollen. Außerdem bilden sich gelblich-weißliche Eiterflecken (Stippchen) auf den Mandeln. Halsschmerzen, Mundgeruch und vermehrter Speichelfluss kommen hinzu. Betroffene leiden häufig unter Fieber, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit. Die Lymphknoten an Hals und Kiefer sind geschwollen.

Tritt die Mandelentzündung aufgrund einer Scharlacherkrankung auf, ist die Zunge tiefrot gefärbt (sogenannte Himbeerzunge) und der für Scharlach typische Hautschlag setzt ein.

Nur eine Gaumenmandel ist bei der seltener vorkommenden Angina Plaut-Vincent betroffen. Dementsprechend stellen sich die Symptome lediglich einseitig dar. Die Mandel ist gerötet und es bildet sich ein schmieriger, grau-weißlicher und unangenehm riechender Belag.

Leiden Kinder an einer Tonsillitis können zusätzlich Beschwerden wie Bauchschmerzen und Erbrechen dazukommen.

Mandelentzündung – wann zum Arzt?

Eine akute Mandelentzündung heilt meist nach ein bis zwei Wochen von alleine. Als Hausmittel haben sich Halswickel bewährt und auch antiseptische sowie lokal betäubende Gurgellösungen. Gegen stärkere Schmerzen helfen in der Regel Mittel wie Paracetamol und Ibuprofen. Schafft es das körpereigene Immunsystem jedoch nicht, die Viren und, oder die Bakterien zu bekämpfen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Umgehend behandelt werden muss eine Entzündung der Mandeln, wenn sich ein Abszess gebildet hat. Die Eiteransammlung befindet sich zwischen Mandel und umgebender Kapsel und führt zu starken Schluckbeschwerden. Ebenso sollte bei hohem Fieber der Arzt konsultiert werden.   

Mandelentzündung – Diagnose

Im Anschluss an eine gründliche Anamnese (Erfassung der Krankengeschichte), wird der Arzt den Patienten auch körperlich untersuchen. Dabei sieht er sich Mund, Rachen, Nase und Ohren genau an und wird die Lymphknoten an Hals und Hinterkopf ertasten. Der Arzt prüft auch, ob die Mandeln gerötet und geschwollen sind und ob sich gegebenenfalls ein weißer Belag darauf befindet.

Ein sogenanntes Scoring-System (Punkte-System) hilft dem Arzt dabei einzuschätzen, ob die Mandelentzündung durch Viren oder Bakterien verursacht wurde. Kriterien sind unter anderem Symptome wie Fieber oder vergrößerte Halslymphknoten. Vermutet der behandelnde Arzt eine durch A-Streptokokken hervorgerufene Mandelentzündung, wird er einen Rachenabstrich vornehmen. Vorhandenen Erreger können häufig schon durch einen Streptokokken-Schnelltest nachgewiesen werden. Nach nur wenigen Minuten liegt das Testergebnis bereits vor. Allerdings ist eine Untersuchung im Labor genauer, birgt jedoch den Nachteil, dass man einige Tage auf das Ergebnis warten muss.

Leidet jemand bereits länger an einer Mandelentzündung oder immer wieder, liegt der Verdacht auf eine chronische Tonsillitis nahe. Bei einer sogenannten Spiegeluntersuchung stellen sich die Mandeln dann häufig vernarbt und zerklüftet dar. Beim Druck auf den Gaumenbogen lässt sich meist Eiter herausdrücken. Wichtig ist nun zu untersuchen, ob die entzündeten Mandeln bereits als Herd ausstrahlen und Entzündungen in anderen Organen hervorgerufen haben. Neben einem Blutbild und einer Blutsenkung ist auch ein spezieller Antikörpertest (Antistreptolysin O)sinnvoll, um eine Streptokokken-Infektion klar zu identifizieren.

Besteht ein Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber, wird auch eine Blutanalyse vorgenommen. Eine Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile oder die zusätzliche Entnahme einer Gewebeprobe können ebenfalls sinnvoll sein. 

Behandlung einer Mandelentzündung

Sind Viren für die Mandelentzündung verantwortlich, zum Beispiel bei einer Erkältung, lässt man die Erkrankung in der Regel alleine ausheilen. Die Gabe eines Antibiotikums nützt dann nichts. Bei viralen Infektionen kann man aber zumindest Begleitsymptome wie Schmerzen behandeln.

Antibiotika werden dann verordnet, wenn Bakterien die Mandelentzündung verursacht haben. Hat der Betroffene Fieber und eitrig belegte Mandeln, aber keine Erkältung, spricht viel für eine bakterielle Entzündung. Wird diese nicht behandelt, kann sich eventuell eine Mittelohrentzündung oder auch ein Abszess entwickeln. Weitere Begleiterkrankungen können Schäden an Herz und Nieren, Schuppenflechte oder Gelenkentzündungen sein.

Hat sich bereits ein Abszess gebildet (eine starke einseitige Schwellung im Rachen), wird der HNO-Arzt sofort eine Antibiotika-Therapie einleiten. In bestimmten Fällen kann auch eine Operation nötig sein.

Eine chronische Tonsillitis kann unter Umständen die Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) erfordern.

Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie hat dazu umfassende Informationen in ihrer „Leitlinie Entzündliche Erkrankungen der Gaumenmandeln/Tonsillitis“ veröffentlicht. 

Mandeloperation:

Eine operative Entfernung der Tonsillen (Gaumenmandeln) kann in einigen Fällen angezeigt sein. Zum Beispiel, wenn eine Mandelentzündung immer wieder auftritt oder wenn sich in den letzten zwölf Monaten mehr als drei akute Entzündungen entwickelt haben. Allerdings schützt die sogenannte Tonsillektomie nicht immer vor weiteren Halsentzündungen. Nach dem Eingriff kann sich nämlich noch Abwehrgewebe im seitlichen, hinteren Rachen entzünden (Seitenstrang-Angina).

Aufgrund möglicher Komplikationen und auch Risiken einer OP muss der Eingriff gut überlegt werden. Bei rund vier bis zehn Prozent kommt es zu Nachblutungen. Dabei kann eine Blutung so stark sein, dass der Patient daran stirbt. Aus diesem Grund sollte man die Entscheidung über eine Mandelentfernung nicht leichtfertig treffen und sich ausführlich durch einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beraten lassen.

Akupunktur bei Mandelentzündung

Bei der Akupunktur kommen sehr feine Nadeln zum Einsatz, die den gestörten Energiefluss wieder ausgleichen sollen. Die Traditionelle Chinesische Medizin geht davon aus, dass bei Erkrankungen bestimmte Energieflüsse im Körper blockiert sind. Mithilfe von Akupunktur lassen sich diese Stauungen lösen. Im Fall einer Mandelentzündung kann ein erfahrener Akupunkteur dabei unterstützen, das Immunsystem zu stärken.

Homöopathie bei Mandelentzündung

Abhängig von der spezifischen Symptomatik werden bei einer akuten Mandelentzündung unter anderem folgende homöopathische Mittel empfohlen:

Aconitum: bei plötzlichen Halsschmerzen, geröteten Mandeln und Fieber.

Apis: bei stechendem Schmerz, wenig Durst und wenn das Zäpfchen stark aufgequollen ist.

Belladonna: wenn der entzündete Bereich sehr rot aussieht, bei pochendem Schmerz und hohem Fieber. Betroffener ist schnell reizbar und erschöpft.

Hepar sulfuris: bei Beschwerden im Rahmen einer eitrigen Nasenrachenentzündung, splitterartigem Schmerz und geschwollenen Halslymphknoten. Wenn warme Umschläge und Getränke gut tun.

Phytolacca: wenn die rechte Mandel dunkel verfärbt und geschwollen ist. Schmerzen strahlen bin in das Ohr, den Nacken oder die Schulter aus. Verschlimmerung durch heiße Getränke.

Die Behandlung sollte nach eingehender Beratung durch einen erfahrenen Homöopathen erfolgen.

Mandelentzündung bei Kindern

Kinder erkranken deutlich öfter als Erwachsene an einer Mandelentzündung. Bis zum fünften Lebensjahr tritt die Krankheit am häufigsten auf, denn bis dahin sind die Abwehrmechanismen des Körpers noch nicht ausreichend aufgebaut. 

Am besten hilft es, viel zu trinken. Gut geeignet sind Tee oder Wasser. Bei starken Schluckbeschwerden können breiige Speisen, Pudding oder Joghurt sinnvoll sein. Gegebenenfalls können dem kranken Kind auch schmerzstillende Lutschtabletten gegeben werden. Bettruhe ist wichtig. Da eine Mandelentzündung sehr ansteckend ist, sollte das Kind bis zum Abklingen der Symptome nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen.

Dauern die Symptome der entzündlichen Erkrankung länger als drei Tage an oder kommen Fieber und stark vereiterte Mandeln dazu, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Meist werden schmerz- und fiebersenkende Mittel verschrieben. Bei einer Strepptokokken-Infektion auch Antibiotika.

Mögliche Komplikationen bei einer Angina tonsillaris des Kindes sind eine Mittelohrenzündung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung. In einigen Fällen kommt es im Zeitraum von ein bis vier Wochen nach einer durch Streptokokken ausgelösten Mandelentzündung auch zu Rheumatischem Fieber mit Gelenkentzündungen, Entzündung der Herzklappen, des Herzbeutels oder Herzmuskels. Auch eine Nierenentzündung kann sich durch Streptokokken entwickeln.

Mandelentzündung: ICD-Code

Jeder Krankheit ist in der Medizin ein eigener ICD-Code zugeordnet. Die Abkürzung ICD (englisch) steht dabei für International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems. Das Klassifizierungssystem ist weltweit anerkannt und eines der wichtigsten für medizinische Diagnosen. So wird beispielsweise eine chronische Tonsillitis unter dem ICD-Code „J35“ erfasst. Häufig hilft die Eingabe dieser Codes auch bei der Recherche im Internet weiter.

Mandelentzündung – Wie finde ich das richtige Krankenhaus?

Auf der Suche nach einem passenden Krankenhaus, das sich mit der Behandlung von Mandelentzündung gut auskennt erhält man über die Webseite www.aerzteblatt.deeinige hilfreiche Verlinkungen. Unter anderem zu www.weisse-liste.de, www.kliniken.deund www.krankenhaus.de. Eine besonders umfassende Übersicht bietet die Seite www.kliniken.de. Hier sind aktuell 3.846 Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelistet. Zusätzlich gibt es detaillierte Informationen zu Fachabteilungen der Kliniken sowie Qualitätsberichte. 

Auf die Startseite von www.kliniken.degehen: Unter dem Menüpunkt „Top-10“ kann man speziell nach Krankheiten und Diagnosen suchen. Für eine chronische Tonsillitis gibt man hier den ICD-Code: „J35“ ein. Anschließend auf das darunter liegende Feld mit dem Text „X Krankheiten des Atmungssystems“ klicken. Dann noch einmal auf das Feld darunter klicken „J30-J39 Sonstige Krankheiten der oberen Atemwege“ und schließlich auf das Feld „J35 Chronische Krankheiten der Gaumen- und Rachenmandeln“. Dann erscheinen rechts davon die gesuchten Krankenhäuser, sortiert nach dem Ranking ihrer Fallzahlen. Auf Platz 1 findet sich das Kath. Marienkrankenhaus Hamburg, auf Platz 2 das Klinikum Stuttgart und Platz 3 belegt die Charité Berlin, usw.

FAQs zum Thema Mandelentzündung

Woran erkennt man eine Mandelentzündung?

Wer eine Mandelentzündung hat, leidet meist unter starken Halsschmerzen und  Schluckbeschwerden. Außerdem sind die Gaumenmandeln gerötet und geschwollen. Bei einer akuten Mandelentzündung kommen noch Fieber und starke Abgeschlagenheit dazu. Liegt eine bakterielle Infektion vor, bilden sich auf den Mandeln weiß-gelbliche Eiterstippchen. Ein typisches Merkmal der Erkrankung ist auch unangenehmer Mundgeruch.

Was kann man gegen eine Mandelentzündung tun?

Gegen die Beschwerden einer Mandelentzündung kann man selbst einiges tun. Wichtig ist, dass man sich Ruhe gönnt. Gegen die Schmerzen helfen meist spezielle Lutschpastillen, Lösungen zum Gurgeln oder Sprays aus der Apotheke. Bei vielen Betroffenen lindern warme Halswickel die Beschwerden. Aber auch kalte Halswickel können als angenehm empfunden werden. Viel zu trinken ist ratsam. Zum Beispiel Salbeitee oder Wasser. Auch feuchte Raumluft wird empfohlen. Dazu kann man einfach ein Behältnis mit Wasser auf den Heizkörper stellen.

Kommt hohes Fieber dazu und gehen die Beschwerden auch nach drei Tagen nicht zurück, sollte ein Arzt die Behandlung fortführen.

Wie lange dauert eine Mandelentzündung?

Nach ein bis zwei Wochen klingt eine akute Tonsillitis in aller Regel ab. Bis zum dritten Tag der Erkrankung bessern sich die Symptome meistens schon. Halten die Beschwerden dennoch an, sollten der Hausarzt oder ein HNO-Arzt konsultiert werden. Bei einem über drei Monate andauernden Krankheitsverlauf spricht man von einer chronischen Mandelentzündung.

Ist eine Mandelentzündung ansteckend?

Wenn man gegen eine bakterielle Mandelentzündung ein Antibiotikum einnimmt, kann die Ansteckungsgefahr schon nach einem Tag gebannt sein. Eine von Viren ausgelöste Tonsillitis ist meist länger ansteckend. Man geht davon aus, dass erst mit dem Abklingen der Krankheitssymptome auch die Gefahr einer Ansteckung endet.

Welche Medikamente kann man gegen eine Mandelentzündung nehmen?

Sind die Beschwerden sehr stark, können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen. Bei einer bakteriellen Entzündung werden häufig Antibiotika eingesetzt. Wurde die Tonsillitis durch Viren verursacht, helfen Antibiotika nicht. Hier können Betroffene lediglich die Symptome lindern. Wer nicht zu starken Schmerzmitteln greifen möchte, erhält in der Apotheke auch antiseptische und lokal betäubende Gurgellösungen.

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