Bestens versorgt mit dem DFV-AmbulantSchutz
Ob Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, erweiterte Diagnostik oder alternative Behandlungen – der DFV-AmbulantSchutz erstattet Ihnen Kosten, für die eine gesetztliche Krankenkasse nicht aufkommt.
© insta_photosBurnout beschreibt einen Zustand tiefer körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung.
Typische Anzeichen sind Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und psychosomatische Beschwerden.
Auslöser sind meist Dauerstress, hoher Leistungsdruck und perfektionistische Ansprüche.
Therapie und Erholung gelingen durch Psychotherapie, Stressabbau und eine ausgewogene Lebensweise.
“Burnout“ bedeutet soviel wie „ausgebrannt sein“. Die Bezeichnung für das Phänomen wurde 1974 von dem amerikanischen Psychotherapeuten Herbert J. Freudenberger geprägt. Damals trat die Symptomatik oft bei in Sozialberufen tätigen Menschen auf. Heute weiß man, dass auch Beschäftigte anderer Berufsgruppen bis hin zu Schülern davon betroffen sein können.
Burnout stellt bislang keine anerkannte wissenschaftliche Diagnose des international geltenden Klassifikationssystems psychischer Erkrankungen dar. Zwar tritt das „Ausgebrannt sein“ häufig begleitend zu einer psychischen Krankheit auf. Als eigenständige psychische Erkrankung wird der Begriff jedoch nicht verwandt. Daher existieren auch noch keine einheitlichen Behandlungsstandards.
Die Bezeichnung Burnout wird meist dann gewählt, wenn Betroffene sich – vornehmlich in beruflichen – Situationen erleben, die sie als nicht zu bewältigen und/oder als kränkend empfinden und deren Belastungen sie als psychischen beziehungsweise psychosomatischen Druck wahrnehmen. Einige der Beschwerden des Burnout-Syndroms entsprechen denen einer Depression. Das sind etwa Mutlosigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, niedergedrückte Stimmung und das Gefühl von Leere sowie Sinnlosigkeit. Entsprechend der medizinischen Kriterien erfüllt etwa jeder Sechste, der sich ausgebrannt fühlt, die Kriterien einer Depression. Nicht jeder Betroffene, der sich im Burnout-Zustand empfindet, leidet jedoch an einer Depression. – Allerdings kann sich das Gefühl des Ausgebranntseins auch erst als Folge einer Depression einstellen. Daher ist immer wichtig zu klären, was Auslöser und was Folge der gefühlten Überforderungssituation ist.
Charakteristische Symptome eines Burnout-Syndroms sind tiefe emotionale, körperliche und geistige Erschöpfung. Betroffene fühlen sich meist überfordert, können sich schlecht konzentrieren und sind oft beruflichem Stress ausgesetzt. Wer an Burnout leidet, kann auch psychosomatische Beschwerden ausbilden. In welcher Art und Weise sich die Burnout-Symptome zeigen, ist individuell unterschiedlich und auch abhängig von der Phase der Erkrankung.
Einem Burnout-Fragebogen zufolge, der häufig in wissenschaftlichen Untersuchungen verwendet wird, sind diese Symptome wesentlich:
Burnout-Symptome entwickeln sich über eine längere Zeitspanne und verändern sich währenddessen. Daher spricht man von verschiedenen Phasen des Burnout-Syndroms. Symptome können sich sowohl psychisch als auch rein körperlich bemerkbar machen.
Von Burnout Betroffene sind beruflich meist stark engagiert und fühlen sich unentbehrlich. Persönliche Bedürfnisse werden ignoriert. Typisch ist das Empfinden, nie Zeit zu haben. Ständige Müdigkeit und Erschöpfung stellen sich ein. Zeit für Erholung ist in der Regel knapp bemessen. Dauert dieser Zustand länger an, prägt sich das Gefühl der Erschöpfung zunehmend stärker aus. Das berufliche Über-Engagement fordert seinen Preis und mündet in verminderte Leistungsfähigkeit, Stimmungslabilität und in eine Unfähigkeit zur Erholung. Die empfundene Müdigkeit wird chronisch. Innere Unruhe, Nervosität und auch Aggressivität treten auf. Letztendlich erleben sich Patienten resigniert und entmutigt. Es kommt zur Verminderung der Frustrationstoleranz, zu Entscheidungsschwäche, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Minderwertigkeitsgefühlen.
Zu den frühen Anzeichen eines Burnout zählen:
Ist es nicht möglich, die bestehende Situation positiv zu verändern, stellen sich längerfristig Gefühle wie Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit ein, die dann auch zu einer Depression führen können.
Aufgrund der bestehenden psychischen Beschwerden leiden Burnout-Patienten mit der Zeit auch meist unter körperlichen Problemen. Es kommt unter anderem zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, da die seelischen Belastungen das Immunsystem schwächen. Auch Symptome wie Albträume, Schlafstörungen, sexuelle Probleme, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwindel, Atembeschwerden, Rückenschmerzen oder Gewichtsveränderungen können auftreten. Damit verbunden ist ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Suchterkrankungen und Unfälle.
Zu den körperlichen Symptomen eines Burnout zählen:
Ob Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, erweiterte Diagnostik oder alternative Behandlungen – der DFV-AmbulantSchutz erstattet Ihnen Kosten, für die eine gesetztliche Krankenkasse nicht aufkommt.
| Bereich | Symptome / Merkmale | Beschreibung / Beispiele |
|---|---|---|
| Typische Hauptsymptome | Emotionale, körperliche und geistige Erschöpfung, Überforderung, Konzentrationsprobleme, Dauerstress | Zentrale Anzeichen eines Burnouts, die sich meist schleichend entwickeln |
| Zentrale Warnzeichen (Kernsymptome) | Anhaltende Müdigkeit, distanzierte oder zynische Haltung gegenüber anderen, nachlassende Leistungsfähigkeit | Häufig verwendete Kriterien zur Einschätzung eines Burnouts |
| Frühe Warnsignale | Gefühl, unentbehrlich zu sein, ständiger Zeitdruck, Vernachlässigung eigener Bedürfnisse, Rückzug aus dem Privatleben, Unruhe und Nervosität | Erste Hinweise auf eine beginnende Überlastung |
| Psychische Beschwerden im Verlauf | Dauerhafte Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Nervosität, Konzentrations- und Entscheidungsschwäche, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Minderwertigkeitsgefühle | Zunehmende mentale Belastung, Erholung fällt immer schwerer |
| Mögliche Spätfolgen | Resignation, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle, Depression | Entwickeln sich, wenn keine Gegenmaßnahmen erfolgen |
| Körperliche Beschwerden | Schlafstörungen, Albträume, häufige Infekte, Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen, Verdauungsprobleme, Übelkeit, Herzrasen, Atembeschwerden, Libidoverlust, Gewichtsveränderungen | Körper reagiert auf die anhaltende psychische Belastung |
| Mögliche Folgen und Risiken | Suchtverhalten, erhöhtes Unfallrisiko | Können durch anhaltende Überforderung entstehen |
Wer an Burnout leidet, verausgabt sich meist im Beruf oder Privatleben. Anfangs fällt es Betroffenen schwer, nach der Arbeit abzuschalten und sich ausreichend zu erholen. Das Warnzeichen wird allerdings nur selten erkannt. Dann folgt meist schon die Phase des sogenannten Ausbrennens. Dazu kommt es, wenn erhoffte Anerkennung und erhoffte Erfolge oder Belohnungen nicht eintreffen. Als Folge der permanenten Überforderung – aufgrund selbst zu hoch gesteckter Ziele oder durch zu hohen Druck von außen – kommt es zu Erschöpfung und Frustration. Zusätzlich zu der seelischen Belastung treten oft auch psychosomatische Beschwerden auf. Das können Magen-Darm-Probleme, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sein. Je eher sich Betroffene ärztliche Hilfe suchen, desto erfolgreicher sind die Behandlungsaussichten des Burnout-Syndroms.
Abhängig von den individuellen Beschwerden, wenden sich Betroffene entweder an den Hausarzt oder an einen Psychotherapeuten. Zunächst wird der Patient beim Besuch des Hausarztes auf körperliche Erkrankungen hin untersucht. Im persönlichen Gespräch sollten die aktuellen Beschwerden umfassend geschildert werden. Dabei ist ebenfalls die Situation am Arbeitsplatz ein wichtiger Aspekt. Beispielsweise Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten oder unerfüllte Erwartungen. Auch die private Lebenssituation kann relevant sein. Familiäre oder partnerschaftliche Probleme sind unter Umständen bedeutsam für die eigene psychische und körperliche Verfassung. Gegebenenfalls wird der behandelnde Arzt den Patienten an einen Psychotherapeuten überweisen. Dieser wird für eine detaillierte Diagnostik Fragen zur seelischen Verfassung stellen, unter anderem zu möglichen depressiven Symptomen oder zu psychosomatischen Beschwerden. Häufig werden dabei standardisierte Fragebögen genutzt, die oft auf dem sogenannten Maslach Burnout Inventory (MBI) basieren.
In der Medizin existiert keine allgemeingültige klinische Burnout-Definition. Der Begriff wird von Patienten häufig dann verwendet, wenn sie sich ausgebrannt fühlen, zu viel Stress haben oder unter tiefer emotionaler Erschöpfung leiden. Ein Arzt wird daher prüfen, ob eventuell Kriterien einer psychischen Erkrankung erfüllt werden, beispielsweise die einer Depression.
Einige Burnout-Symptome ähneln denen einer Depression. Dazu zählen beispielsweise Niedergeschlagenheit, emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit oder Interessens- und Motivationsverlust. Allerdings sollte man nicht einfach für sich darauf schließen, dass man an einer Depression leidet, wenn sich diese Beschwerden zeigen. Im Unterschied zur Depression, die meist alle Lebensbereiche betrifft, ist das Burnout-Syndrom oftmals lediglich an bestimmte Arbeits- oder Privatsituationen gebunden. Im Fall einer Depression bleibt die Ursache nicht selten unerkannt. Ein von Burnout-Betroffener erlebt dagegen schon Erleichterung, wenn die auslösende Belastungssituation wegfällt. – Zudem sind typische Symptome der Depression Hoffnungslosigkeit und oft Selbsttötungsgedanken. Dies sind hingegen keine spezifischen Burnout-Symptome. Die Beschwerden eines Burnouts können das Risiko zwar erhöhen, an einer Depression zu erkranken. Jedoch steckt nicht hinter jedem Burnout gleich eine Depression.
Da sich Beschwerden des Burnout-Syndroms individuell unterschiedlich zeigen, orientiert sich die jeweilige Behandlung an deren spezifischer Ausprägung. In den meisten Fällen ist eine Psychotherapie angezeigt. Damit diese erfolgreich verlaufen kann, ist es wichtig, dass ein Patient in der Lage ist, sich einzugestehen, dass er überlastet beziehungsweise ausgebrannt ist. Diese Einsicht trägt entscheidend zu einer erfolgreichen Verhaltensänderung und damit zur persönlichen Entlastung bei.
Bei tiefenpsychologischen Verfahren und in der Psychoanalyse arbeiten Therapeut und Patient vor allem Hintergründe auf, die zur Entstehung der Erkrankung geführt haben. In verhaltenstherapeutischen Verfahren wird krankheitsförderndes Verhalten gezielt verlernt. Das Umsetzen gesundheitsfördernden Verhaltens wird hingegen erlernt. Insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie hat sich bei ausgeprägtem Stress und Burnout-Konstellationen als hilfreich erwiesen. Eine Therapie kann ambulant oder im Rahmen eines Klinikaufenthaltes wahrgenommen werden.
In psychosomatisch-psychotherapeutischen Kliniken werden berufsbezogene Therapieprogramme zur Stressbewältigung angeboten. Unter anderem zu „Stressbewältigung am Arbeitsplatz“. Für die Berufsgruppe der Lehrer gibt es zudem spezielle Therapieprogramme, wie „Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf – AGIL“.
Erfüllt ein Burnout-Patient die Kriterien einer Depression, ist es möglich, dass er Probleme nicht mehr eigeninitiativ und konstruktiv angehen kann. Die Behandlung des Krankheitsbildes Depression steht dann im Vordergrund der Therapie. Im Fall einer schweren Depression verordnet der Arzt auch öfter Medikamente. Meist sind dies Antidepressiva, beispielsweise aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI). – Die medikamentöse Therapie eines reinen Burnout-Symptoms ist umstritten, da eine erfolgreiche Behandlung wissenschaftlich nicht belegt ist.
Gerade Patienten, die noch nicht lange an den Symptomen des Burnout-Syndroms leiden, können ihre Beschwerden durch gezielte Maßnahmen auch alleine verbessern oder gar auflösen. Mit Unterstützung eines Verhaltenstherapeuten lassen sich viele der unten genannten Punkte allerdings wirkungsvoller und zielgerichteter umsetzen:
| Therapieform | Anwendung / Ansatz | Beispiele | Besonderheiten / Hinweise |
|---|---|---|---|
| Homöopathie | Begleitende Unterstützung zur Stabilisierung bei Burnout | Acidum phosphoricum: emotionale Erschöpfung, Schlafprobleme, Konzentrationsschwäche - Phosphorus: Gefühl des „Ausgebranntseins“, Nervosität, Ängste Sepia: Überlastung, Reizbarkeit, Rückzugswunsch Lycopodium: Überforderung, Verdauungsbeschwerden | Individuell abgestimmt; ergänzt eine gesunde Lebensführung (z. B. Work-Life-Balance) |
| Akupunktur (TCM) | Regulation von Körper und Psyche, Aktivierung der Selbstheilungskräfte | Behandlung mit feinen Nadeln nach TCM-Prinzipien | Kann Entspannung fördern und Beschwerden lindern; individuelle Beratung vor Beginn sinnvoll |
Jeder Krankheit ist in der Medizin ein eigener ICD-Code zugeordnet. Die Abkürzung ICD (englisch) steht dabei für International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems. Das Klassifizierungssystem ist weltweit anerkannt und eines der wichtigsten für medizinische Diagnosen. So werden „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ (beinhaltet auch Burnout) unter dem ICD-Code „Z73“ erfasst. Häufig hilft die Eingabe dieses Codes auch bei der Recherche im Internet weiter.
Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf medizinische Versorgung, müssen jedoch häufig Zuzahlungen leisten. Diese betragen in der Regel 10 % der Kosten, mindestens 5 € und maximal 10 € pro Leistung. Bei Medikamenten übernehmen Krankenkassen oft nur Festbeträge – ist ein Präparat teurer, muss die Differenz selbst gezahlt werden, günstige Mittel können zuzahlungsfrei sein.
Auch im Krankenhaus fallen 10 € pro Tag an (maximal 28 Tage im Jahr). Ähnliche Regelungen gelten für häusliche Pflege, Hilfsmittel und Haushaltshilfen. Bestimmte Leistungen wie Schmerztherapien werden meist übernommen. Akupunktur wird unter bestimmten Voraussetzungen bezahlt – allerdings nur bei ärztlicher Durchführung.
Die ambulante Krankenzusatzversicherung DFV-AmbulantSchutz erstattet Ihnen gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen für Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel und die Fahrtkosten im Rahmen einer ambulanten Behandlung. Der DFV-AmbulantSchutz bietet Ihnen zudem erweiterte Vorsorgeleistungen und steht Ihnen auch finanziell zur Seite, wenn eine schwere Krankheit festgestellt wird.
Im Falle einer Erkrankung warten Sie mit der Krankenhauszusatzversicherung DFV-KlinikSchutz Exklusiv nicht länger als 5 Tage auf einen Termin bei einem spezialisierten Facharzt.
Sie profitieren zudem von Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, freier Krankenhauswahl und Krankenhaustagegeld bei einem stationären Klinikaufenthalt. Der DFV-KlinikSchutz macht Sie zum Privatpatienten im Krankenhaus inkl. Auslandskrankenversicherung.
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© ArtmimAnhaltende Erschöpfung als Vorstufe zum Burnout entsteht durch chronischen Stress und fehlende Erholung. Warnzeichen sind Müdigkeit, Gereiztheit, Schlaf‑ und Konzentrationsstörungen sowie nachlassendes Engagement. Ohne Gegenmaßnahmen droht ein vollständiges Burnout. Frühzeitige Stressbewältigung, klare Abgrenzung im Alltag, Bewegung und das Suchen von Unterstützung helfen, vorzubeugen.
Wer an einem Burnout leidet, ist beruflich und oft auch im privaten Bereich stark eingeschränkt. Psychische Veränderungen wirken sich auf Leistungsfähigkeit, Gefühlsleben und Motivation Burn-out-Betroffener aus. Oft kommt es zu Problemen am Arbeitsplatz. Zusätzliche psychosomatische Beschwerden schränken Patienten körperlich und emotional ein. Erkrankte ziehen sich meist von anderen Menschen zurück. Dies führt nicht selten zu Konflikten mit Kollegen, Freunden und Familie. Menschen mit einem Burnout sind häufig nicht mehr eigenständig in der Lage, ihr Leben zufriedenstellend zu gestalten.
Burnout-Anzeichen stellen sich individuell sehr unterschiedlich dar. Meist merken Betroffene deutliche Veränderungen in ihrer emotionalen, psychischen und geistigen Leistungsfähigkeit. Die Beschwerden können sich aber auch psychosomatisch äußern. Chronische Überforderung, chronische Müdigkeit und körperliche Erschöpfung sind mögliche Anzeichen für das Syndrom. Wenn man unter Burnout-Beschwerden leidet, sollte man frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Abhängig von den spezifischen Beschwerden ist oftmals eine Psychotherapie angezeigt.
Betroffene sollten ihre Beschwerden dem Hausarzt oder einem Psychotherapeuten schildern. Wird die Diagnose Burnout gestellt, kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Häufig empfiehlt der Arzt zudem hilfreiche Maßnahmen, mittels derer die Patienten ihre aktuell belastende Lebenssituation unmittelbar verbessern können.
Der erste Schritt zur Überwindung der Erkrankung ist die Erkenntnis, dass man ausgebrannt und überlastet ist. Die meisten Patienten profitieren von einer kognitiven Verhaltenstherapie. Gemeinsam mit dem Therapeuten werden Strategien für positive Verhaltensänderungen erarbeitet. In einigen Fällen kann zudem die Behandlung in einer psychosomatisch-psychotherapeutischen Klinik sinnvoll sein. Zu den Interventionsmöglichkeiten, die man eigenständig umsetzen kann, zählen unter anderem Entspannungstechniken wie die Progressive Muskelentspannung, Yoga, Autogenes Training oder Meditation. Auch die Kontaktpflege zu Freunden und Familie wirkt sich stabilisierend aus. Neben gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung ist auch ausreichend viel Schlaf wichtig.
Wie lange ein Burnout dauert, hängt von individuellen Faktoren wie Ausmaß der Erschöpfung und Bewältigungsstrategien ab. Die Genesung kann Monate bis Jahre dauern. Frühzeitige Erkennung und professionelle Unterstützung fördern eine schnellere Besserung. Ohne Hilfe können Symptome chronisch werden und die Lebensqualität dauerhaft senken. Frühe professionelle Hilfe unterstützt die Heilung und beugt Rückfällen vor.
Burnout ist ein ernstzunehmender Erschöpfungszustand, der Körper und Psyche gleichermaßen betrifft. Da Ursachen vielfältig sind und Symptome denen einer Depression ähneln können, ist eine frühzeitige Abklärung entscheidend. Mit professioneller Unterstützung, bewusster Stressreduktion und gesunden Routinen lassen sich Belastungen abbauen und neue Energien für Alltag und Beruf gewinnen.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Gesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
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