DFV Visual© DoraZett

Erbrechen beim Hund: Erste Hilfe und SOS-Tipps

Erstellt am Uhr

Das Erbrechen zählt bei unseren Vierbeinern zu den häufigsten Gesundheitsproblemen und in den meisten Fällen besteht kein Grund zur Sorge. Allerdings können auch gefährliche Erkrankungen dahinterstecken, die lebensbedrohlich werden können. Damit Sie die Ursachen kennen und wissen, wann Sie am besten zum Tierarzt gehen sollten, haben wir hier alles Wichtige für Sie zusammengefasst. 


Die häufigsten Ursachen für Erbrechen beim Hund

Wenn Hunde erbrechen, kann es vielerlei Ursachen haben. Die meisten sind zwar unbedenklich und harmlos, aber es können auch Unfälle oder ernste Erkrankungen dahinterstecken. Einige mögliche Ursachen sind: 

  • Reizung oder Entzündung des Magens durch bestimmte Lebensmittel
  • Verdorbene Nahrung
  • Schlingen und Überfressen
  • Verschlucken eines Fremdkörpers 
  • Infektion mit Parasiten, Viren oder Bakterien
  • Stress
  • Vergiftung

Zur Hundekrankenversicherung

Hund erbricht - Wann zum Tierarzt?

Hält das Erbrechen über einen längeren Zeitraum an und kommen weitere Symptome wie Apathie oder Durchfall hinzu, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Auch wenn es sich um chronisches Erbrechen handelt, muss vom Tierarzt in jedem Fall die Ursache abgeklärt werden, da schwerwiegende Krankheiten dahinterstecken können. Damit der Tierarzt die Ursache des Erbrechens schneller finden kann, hilft es, das Erbrochene zu fotografieren und die Konsistenz sowie das Aussehen des Erbrochenen genau beschreiben zu können. Eine genaue Beschreibung kann dem Tierarzt helfen, die richtige Diagnose zu treffen und Ihre Fellnase schnell von der Übelkeit oder schlimmeren zu befreien.

Diagnose und Behandlung-Welche Therapiemöglichkeiten gibt es für meinen Hund?

Hört Ihre Fellnase nicht auf, sich zu übergeben, ist ein Tierarzt gefragt. Dieser kann mithilfe von Medikamenten oder einem Tropf mit Flüssigkeit das akute Erbrechen Ihres vierbeinigen Lieblings stoppen. Der Tierarzt kann auch anhand des Aussehens und der Form des Erbrochenen und dem Verhalten des Vierbeiners in der Regel eine schnelle Diagnose stellen. Nicht nur der Tierarzt kann Ihrem vierbeinigen Liebling bei Übelkeit und Erbrechen helfen. Auch Sie können mit Hausmitteln das Wohlbefinden Ihres Hundes verbessern. So helfen auch Kräutertees und Schonkost, den Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes zu beruhigen. Die Mahlzeiten sollten gekocht, fettarm und hochverdaulich sein. Gekochter Reis, Hühnchen und Karotten bieten sich sehr gut für an Übelkeit leidende Fellnasen an.

Wie kann ich Erbrechen beim Hund vorbeugen und worauf ist beim Hundefutter zu achten?

Dass unsere Vierbeiner sich manchmal übergeben, ist völlig normal. Wenn jedoch die Ursache am Futter liegt, können Sie einiges tun, damit Ihre arme Fellnase nicht mehr von der Übelkeit geplagt wird. 

  • Langsame Futterumstellung: Abwechslung ist immer gut! Wenn Sie Ihrem Vierbeiner also mal was anderes zu fressen geben möchten, achten Sie bei der Futterumstellung darauf, dass Sie schrittweise vorgehen. Mischen Sie am besten kleinere Mengen des neuen Futters in das Alte und reduzieren Sie über mehrere Tage die Menge der alten Tiernahrung langsam. 
  • Raumtemperatur: Wenn Sie das Futter selbst zubereiten oder Nassfutter verwenden, sollte dieses immer Raumtemperatur besitzen. Wenn Sie es im Kühlschrank lagern, sollte das Futter vor der Fütterung immer ca. 30 Minuten vorher herausgeholt werden. Ansonsten kann es zu Magenverstimmungen, Durchfall, Verdauungsproblemen und Erbrechen kommen.
  • Haltbarkeit: Es gibt beim Essen nichts Schlimmeres als verdorbenes Essen! Überprüfen Sie vor jeder Fütterung den Geruch, die Farbe und die Konsistenz des Futters. Wenn Sie Abweichungen feststellen, geben Sie es sicherheitshalber nicht Ihrer Fellnase, denn sie steht genau wie wir Menschen auch nicht auf schlecht gewordenes Essen.
  • Anti-Schlingnapf: Anti-Schling-Näpfe verhindern eine zu schnelle Nahrungsaufnahme. Der Vierbeiner ist gezwungen, langsam zu fressen und der Magen-Darm-Trakt des Hundes wird nicht überlastet. Zu große Mengen an Futter in kurzer Zeit führen bei Hunden oftmals zu Übelkeit und Erbrechen.

Der beste Schutz für deinen Vierbeiner - DFV-TierkrankenSchutz für Hunde

In einigen Fällen ist beim Erbrechen Ihrer Fellnase medizinische Hilfe gefragt. Wenn der Tierarzt ein Fremdkörper entfernen muss oder der Hund erbricht, da er unter einer Vergiftung leidet, kann das sehr schnell sehr teuer für Sie werden. Der DFV-TierkrankenSchutz nimmt Ihnen zumindest die finanzielle Sorge ab und übernimmt bis zu 100 % der Kosten für notwendige medizinische Behandlungen bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT). Sie profitieren zudem von einer freien Tierarzt- und Klinikwahl sowie weltweiten Schutz. Gehen Sie also bei Übelkeit und Erbrechen Ihres Hundes lieber einmal zu viel als zu wenig zum Tierarzt und zögern Sie nicht aufgrund der hohen Rechnungen. Wir zahlen gerne für Sie! Mehr Informationen zu unserer Tierkrankenversicherung finden Sie unter: 

Hundekrankenversicherung© Branislav Nenin
Tierkrankenversicherung Stiftung Warentest
Der DFV-TierkrankenSchutz für Hunde übernimmt die Tierarztrechnung!

Kostenerstattung für die beste Versorgung Ihres treuen Begleiters inkl. Online-Videosprechstunden.

  • Jährliche Gesundheitspauschale
  • Bis zum 4-fachen GOT-Satz
  • Bis zu 100 % Kostenerstattung
  • Freie Tierarzt- und Klinikwahl

FAQ

Was kann ich meinem Hund gegen Erbrechen geben?

Der Tierarzt kann akutes Erbrechen mithilfe von Medikamenten stoppen. Wenn Ihr Hund nicht aufhört, sich zu erbrechen, ist ein Gang zum Tierarzt sehr empfehlenswert. Dieser kann das Erbrechen und die Übelkeit mit Medikamenten stoppen und der Fellnase einen Tropf mit Flüssigkeit verabreichen. Achten Sie auch zu Hause darauf, dass Ihr Vierbeiner immer genügend Trinkwasser zur Verfügung hat, damit er nicht dehydriert. 

Was beruhigt den Magen des Hundes nach Erbrechen?

Fasten und ausreichend Wasser unterstützen den Magen des Hundes sich zu erholen. Lassen Sie Ihren Hund für circa 12 Stunden fasten. So kann sich sein Verdauungssystem erholen und sich beruhigen. In der Zeit nach dem Erbrechen sollte der Vierbeiner außerdem genügend Wasser zur Verfügung haben, damit keine Dehydration stattfindet.

Wann zum Tierarzt, wenn mein Hund erbricht?

Wenn neben dem Erbrechen weitere Symptome (z. B. Durchfall, Apathie) auftreten, sollten Sie zum Tierarzt gehen. Wenn Ihr Hund unter chronischem Erbrechen, Durchfall oder Apathie leidet, sollten Sie in jedem Fall tiermedizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Auch wenn das Erbrechen über einen längeren Zeitraum anhält, müssen Sie zum Tierarzt gehen. Nur so kann die richtige Ursache gefunden und Ihrem Tier geholfen werden. 


Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Tiergesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Tiermediziner zu konsultieren.

Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus tiermedizinischen Fachpersonal und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.

Quellen

  • Green Petfood: www.green-petfood.de (Abruf: 21.06.2023)
  • Petdoctors: www.petdoctors.at (Abruf: 21.06.2023)
  • Online Tierarzt: www.drsam.de (Abruf: 19.06.2023)
  • Purina: www.purina.de (Abruf: 19.06.2023)

Alle Angaben ohne Gewähr.

Neueste Artikel

Sie benutzen einen veralteten Browser.
Dieser wird von uns nicht mehr unterstützt.

Browser-Alternativen finden Sie unter anderem hier: