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Assistenzhunde

Hunde als Helfer in allen Lebenslagen

Hundefreunde wissen, dass die geselligen Vierpfoter intelligent und empathisch sind. Da liegt es doch nahe, Hunde als Helfer in den verschiedensten Bereichen einzuspannen. Zum Beispiel als Gesundheitsassistenz von alten und kranken Menschen oder als Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung – körperlicher oder seelischer Natur. So gibt es mittlerweile verschiedenste Ausbildungen, im Rahmen derer Hunde für unterschiedliche Einsatzzwecke geschult werden. Die neueste Entwicklung: Es gibt bereits Initiativen, die sich für die Schulung spezieller Covid-19-Hunde einsetzen.

Der Therapiehund leistet beachtliche Erfolge

Ob bei der Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Sprachproblemen oder Lernstörungen: Neurologisch oder psychisch erkrankte Menschen können stark von einem Therapiehund profitieren. Und zwar im Rahmen von tiergestützten medizinischen Behandlungen, die immer gemeinsam mit einem professionell ausgebildeten Hundeführer durchgeführt werden. Dieser ist auch der offizielle Besitzer des Hundes. Er wohnt dementsprechend permanent bei ihm – begleitet ihn jedoch auch bei seiner täglichen Arbeit.

Wie eine Therapie mit Hund funktioniert?

Oftmals reicht allein die Anwesenheit des Hundes aus, um das Wohlbefinden des Patienten deutlich zu steigern. Meist von Erfolg gekrönt: spielerisches Toben und intensive Kuschelstunden. Das liegt daran, dass hier vermehrt Oxytocin, auch bekannt als Glücks- oder Kuschelhormon, ausgeschüttet wird. So werden beispielsweise an Depressionen erkrankte Personen zu lang unterdrückten Gefühlsregungen animiert. Weitere „Wunder“, die immer wieder aus Therapien mit Hunden berichtet werden: Patienten öffnen sich im weiteren Verlauf der Therapie, sprechen flüssiger oder bewegen plötzlich ein Körperteil, das vorher unbeweglich war.

Assistenzhunde helfen in unterschiedlichsten Lebenslagen

Im Gegensatz zum Therapiehund wird ein Assistenzhund immer nur speziell für den Bedarf eines Menschen ausgebildet. Entsprechend der vorliegenden Erkrankung oder Beeinträchtigung erlernt die intelligente Fellnase mindestens drei Aufgaben, die dem Partner direkt weiterhelfen. Er ist 24/7 für seinen Menschen da – und begleitet ihn überall hin. Sei es zum Einkaufen, zum Arzt oder auch innerhalb der eigenen vier Wände. Das besondere an diesen Hunden als Helfer: Sie müssen hohe Standards in der Öffentlichkeit einhalten und dürfen z. B. nicht herumschnüffeln oder andere Hunde oder Menschen beachten. Um alle diese Anforderungen zu meistern, werden Assistenzhunde in etwa zwei Jahre ausgebildet.

Mögliche Einsatzgebiete für Hunde als Helfer :

  • Diabetikerwarnhund
  • Blindenführhund
  • Austismushund
  • Migränewarnhund
  • Mobilitätsassistenzhund
  • Demenz-Assistenzhund
  • Schlaganfall-Warnhund

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