Wespen und wie Sie sich am besten Verhalten sollten© fotorobs

Wespenalarm: so verhalten Sie sich richtig

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Wespen sind auf jeder Grillparty im Sommer ungeladene Gäste. Doch so lästig sie auch sind, erfüllen die gelb-schwarzen Insekten wichtige Funktionen in der Natur. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über Wespen und erhalten die besten Tipps, wie Sie sich vor ihnen schützen können.


Was sind Wespen?

Die Wespe gehört zum Stamm der Gliedertiere, zur Klasse der Insekten und zur Ordnung der Hautflügler. Zu den Hautflüglern zählen auch die Ameise, die Biene und die Hornisse, wobei die Hornisse zur Unterfamilie der Echten Wespen gehört. Hier zu Lande sind vor allem die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe bekannt. Diese bilden Staaten von mehreren tausend Wespen, bestehend aus einer Wespenkönigin und vielen Arbeiterinnen. Eine Wespenkolonie ist gut organisiert. So hat jede Wespe eine bestimmte Aufgabe innerhalb des Staates. Die Wespenkönigin sucht bereits im Frühjahr einen geeigneten Ort für ein Nest und legt dort Eier. Im Anschluss kümmern sich die Arbeiterinnen vor allem um die Versorgung der Wespenkönigin und der Wespenlarven. Des Weiteren stehen einige Wespenarten (z.B. Gelbe Keiljungfer-Wespe, Sibirische Wespe) unter Arten- und Naturschutz, da sie einen bedeutsamen Teil der Artenvielfalt in Deutschland bilden. Sie dürfen also weder verletzt noch gefangen oder getötet werden. 

Wie unterscheiden sich Wespen von Bienen und Hummeln?

Aufgrund der schwarz-gelben Farbe ist es gar nicht so einfach Wespen, Hummeln und Bienen voneinander zu unterscheiden.

Hummeln sind größer als Wespen und fliegen deutlich ruhiger. Sie haben einen schwarz-gelben Pelz, Wespen haben dagegen keine Haare. Sie sind außerdem wesentlich „friedlicher“ als Wespen. Hummeln können zwar auch stechen, tun dies jedoch äußerst selten. Sie stechen nur dann zu, wenn z. B. ihr Körper gequetscht wird und sie sich bedroht fühlen. Befürchten sie einen Angriff auf ihr Nest, legen sie sich zunächst brummend auf den Rücken. Wenn darauf kein Rückzug erfolgt, kann es zu Attacken mit Bissen und Stichen kommen. Hummeln sind allerdings die friedlichsten Wehrstachelträger.

Bienen sind ebenfalls behaart, wenn auch nicht so stark wie die Hummeln. Wespen sind kleiner und schlanker als Bienen. Außerdem sind sie im Flug beweglicher und schneller als eine Biene. Bienen sind außerdem mehr schwarz-braun als schwarz-gelb. Im Vergleich zur Biene produziert die Wespe keinen Honig. Da Bienen sich von Blütennektar und Pollen ernähren, verfügen sie über einen Saugrüssel, mit dem sie den Nektar aus einer Blüte saugen. Wespen haben dagegen beißende Mundwerkzeuge, mit denen sie andere Insekten verspeisen. Beide Insektenarten bilden Staaten. Je nach Wespenart besteht ein Staat aus bis zu 7.000 Tieren. Ein Bienenvolk sogar aus 40.000 bis 60.000. Beide Völker sind arbeitsteilig organisiert. Sowohl bei Bienen als auch bei Wespen gibt es eine Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Im Gegensatz zu Bienen nutzen Wespen allerdings keinen Schwänzeltanz zur Kommunikation. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass Bienen sterben, nachdem sie einen Menschen stechen. Ihr Stachel ist mit einem Widerhaken ausgestattet, der in der menschlichen Haut dafür sorgt, dass die Biene den Stachel aus dem Hinterleib gerissen bekommt.

Biene
Biene

Wespe
Wespe

Hummel
Hummel

Wespenarten

Hier zu Lande leben über 500 verschiedene Arten von Wespen. Die bekanntesten Wespenarten in Deutschland sind die Deutsche Wespe (ca. 12-15 mm), die Gemeine Wespe (ca.10-1 3 mm), die Sächsische Wespe (ca. 8-10 mm), die Haus-Feldwespe (ca. 10-15 mm) und die Hornisse (3,5- 4 cm). Die Kolonien aller Arten bestehen aus einer Königin und Arbeiterinnen. Die Wespenkönigin ist in der Regel größer als die Arbeiterinnen und kann im Frühjahr dabei beobachtet werden, wie sie einen geeigneten Ort für den Nestbau sucht. Nicht selten wird die Wespenkönigin aufgrund ihrer Größe mit einer Hornisse verwechselt. Die deutlich erkennbare Wespentaille und die schwarze Streifenfarbe am Kopf sind auffallende Erkennungsmerkmale einer Wespenkönigin. Der Kopf einer Hornisse ist eher rötlichbraun gefärbt. Hin und wieder verirren sich auch schwarze Wespen in Ihren Garten. Dazu gehören die Schlupfwespe, die Grabwespe, die Halmwespe und die Wegwespe. Aber keine Sorge! Schwarze Wespen, sind nicht giftiger oder gefährlicher als gelb-schwarze und stechen wie andere Wespen nur, wenn sie bedroht werden. 

Zu welcher Jahreszeit treten Wespen vermehrt auf?

Wespen werden meist erst im August und September sehr lästig für den Menschen, denn zu dieser Zeit entwickeln sich neue Drohnen (männliche Wespen) und Königinnen. Jungköniginnen und Drohnen verlassen das Nest, sobald sie kräftig genug sind und paaren sich mit dem fruchtbaren Nachwuchs anderer Wespenvölker. Die Arbeiterinnen werden damit arbeitslos und gehen dann nur noch für sich selbst auf Suche nach kohlenhydratreicher Nahrung. Die Wespendrohnen sterben kurz nach dem Paarungsakt. Die befruchteten, jungen Königinnen machen sich währenddessen auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier, um den Fortbestand zu sichern. Der Rest des Wespenvolkes stirbt im Herbst / Winter, wenn die Temperaturen sinken. Wenn im Frühjahr die Temperaturen wieder ansteigen verlässt die Wespenkönigin ihr Winterversteck, um einen geeigneten Platz für den Aufbau eines neuen Nests zu finden.

Warum sind Wespen nützlich?

Wespen erfüllen eine wichtige Aufgabe im Ökosystem als natürliche Regulatoren der Natur. Sie bestäuben Blüten und nehmen als Insektenverzehrer die Rolle natürlicher Schädlingsbekämpfer ein (Fliegen, Raupen, Heuschrecken, etc.). Ein Wespenvolk kann an einem Tag fast ein halbes Kilo Insekten verarbeiten. Es gibt sogar Wespenarten, die bis zu 2 Kilogramm Insekten pro Tag töten. Raupen und kleine Insekten müssen sich vor allem im Sommer vor Wespen fürchten, denn zu dieser Jahreszeit wird der Wespen-Nachwuchs mit ihnen versorgt. Doch sie können noch viel mehr: Die Gemeine Wespe und auch die Hornnisse verwertet das Holz morscher Bäume und kann somit den Zersetzungsprozess beschleunigen.

Wie sollte man sich gegenüber Wespen verhalten?

So sollten Sie sich gegenüber Wespen verhalten:

  • süße Speisen und Getränke abdecken
  • süße Getränke mit Strohhalm trinken
  • keine Panik, ruhig bleiben und nicht nach fliegenden Insekten schlagen- dadurch werden sie gereizt und stechen zu
  • Kindern nach dem Essen Hände und Mund abzuwischen
  • Fallobst aufsammeln
  • Mülleimer geschlossen halten
  • mindestens zwei Meter Abstand zum Nest zu halten – direkt am Nest sind die Tiere sehr aggressiv
  • nicht barfuß auf Wiesen mit Blumen oder Streuobst laufen
  • Nester in Rollladenkästen oder in der Nähe von Haustüren von Fachleuten entfernen zu lassen 
  • Die Tiere nicht wegpusten - das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal
  • Keine Wespenfallen benutzen – eine Wespe in Not sendet Geruchsstoffe und das lockt wiederrum weitere Wespen an

Wie gefährlich sind Wespenstiche?

Wespenstiche sind zwar schmerzhaft aber normalerweise nicht gefährlich. Das gilt selbst für Stiche in Mund und Zunge. Sticht eine Wespe jedoch in den tiefen Rachenraum, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da die Atemwege ansonsten zuschwellen könnten.

Wer die Schmerzen lindern möchte, sollte die Stelle kühlen. Gegen Schmerzen und Schwellungen hilft auch das Trinken von Eiswasser, das Lutschen von Eis oder das Auflegen einer halbierten Zwiebel auf dem Einstich.

Allergiker reagieren auf Stiche mit Juckreiz, Hautquaddeln, Atemnot, Schwindel oder Übelkeit und können im schlimmsten Fall einen lebensbedrohlichen allergischen Schock erleiden. Experten raten Betroffenen zu einer Immuntherapie, die bei bis zu 95 Prozent der Patienten erfolgreich sei. Auf jeden Fall sollten Allergiker immer ein Erste-Hilfe-Notfallset mit Medikamenten sowie einer Adrenalinspritze dabeihaben.

Was hilft am besten gegen Wespenstiche?

Wenn Sie nicht allergisch auf einen Wespenstich reagieren, müssen Sie in der Regel keinen Arzt aufsuchen. Wir zeigen Ihnen, was Sie zu Hause gegen einen Stich tun können:

  • Stachel entfernen: Wenn der Stachel noch in Ihrer Haut steckt, entfernen Sie ihn vorsichtig. Eine Pinzette kann hilfreich sein, den Stachel herauszuziehen und zu verhindern, dass er weiter in die Haut gedrückt wird. 
  • Einstichstelle kühlen: Es empfiehlt sich, die betroffene Stichstelle mit einer Eispackung oder einem kalten Tuch zu kühlen. Kälte hilft dabei, die Schmerzen und die Schwellung zu reduzieren. 
  • Entzündungshemmende Salbe: Salben mit Hydrocortison oder Kamille-Extrakt sind bei der Linderung der Schmerzen und der Entzündung hilfreich.
  • Insektengel und Stichheiler: In der Apotheke können Sie spezielle Insektengele kaufen, die schmerzlindernd und kühlend wirken. Zudem sind in der Apotheke auch Stichheiler erhältlich, die das Wespengift mit Hitze bekämpfen, wenn sie direkt nach dem Stich angewendet werden. 
  • Schmerzmittel: Falls Sie die Schmerzen nicht aushalten, können Sie auch ein für sie verträgliches Schmerzmittel, wie Ibuprofen einnehmen. 
  • Saubere Stichstelle: Achten Sie darauf, die Stichstelle sauber zu halten. Ansonsten kann es zu einer Infektion kommen. 
  • Zwiebel: Sie können eine aufgeschnittene Zwiebel auf die betroffene Einstichstelle drücken. Sie besitzt eine kühlende und leicht entzündungshemmende Wirkung. 
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Was lockt Wespen an?

Kräftige oder gar grellbunte Kleidung lockt Wespen an, da sie diese Farben von Blüten gewohnt sind. Für Schwarz, Weiß, Grün, Braun und Grau interessieren sie sich hingegen kaum. Diese Farben sollte man nicht nur bei Kleidung, sondern auch bei der Wahl der Tischdecke berücksichtigen.

Die Insekten werden ebenfalls von starkem Parfum und duftenden Cremes angezogen. Diese Gerüche erinnern an süßes Obst.

Da pflanzliche Nahrung im Spätsommer kaum noch vorhanden ist und Wespen in dieser Zeit auf Nahrungssuche sind, werden sie außerdem von Süßspeisen, Fleisch und Wurst angezogen. 

Wespen vertreiben: Die besten Tipps

  • Ätherische Öle: Wespen meiden den Geruch von ätherischen Ölen wie Pfefferminze oder Lavendel. Solche Öle können in einer Duftlampe helfen, die Insekten fernzuhalten.
  • Ablenkung: Legen Sie etwa 10 Meter vom Esstisch entfernt, überreife Weintrauben aus. Die Trauben locken die Wespen an und die Kaffeetafel bleibt verschont.
  • Kaffeeduft: Füllen Sie 4 Löffel Kaffeepulver in eine feuerfeste Schale und stecken ein brennendes Streichholz in den Kaffeehaufen. Der Geruch hält die Wespen einige Zeit fern.
  • Schokolade: Wespen mögen keine Schokolade, deswegen ist Kuchen mit Schokoladenüberzug ein einfacher Trick, um die Kafeetafel draußen zu schützen.  
  • Citronella: Mit einer Citronella-Kerze lassen sich die Insekten vertreiben, denn der zitrusartige Geruch schreckt sie ab.

Was tun bei einem Wespennest?

Wenn Sie ein Wespennest in der Nähe Ihres Wohnraumes entdecken, entfernen Sie es unter keinen Umständen selbst. Die darin lebenden Wespen können äußerst aggressiv werden, wenn ihre Kolonie angegriffen wird. Stattdessen sollten Sie einen professionellen Imker oder Schädlingsbekämpfer kontaktieren, der das Nest mit dem richtigen Werkzeug sicher entfernen kann. Weitere Maßnahmen, die Sie beim Entdecken eines Wespennests treffen sollten, sind:  

  • Außer Reichweite begeben: Vermeiden Sie es, sich in der Nähe eines Wespennests aufzuhalten, da die Wespen sonst aggressiv werden können und eine erhöhte Stechgefahr besteht. Stellen Sie zudem sicher, dass auch Ihre Haustiere und weitere Familienmitglieder die Nähe des Nests meiden. 
  • Überbleibsel des Nests entfernen: Nachdem ein professioneller Imker oder Schädlingsbekämpfer das Wespennest entfernt hat, sollten Sie genau nachsehen, ob das gesamte Nest entfernt wurde und keine Rückstände geblieben sind. So verhindern Sie, dass die Wespen zurückkehren.
  • Illegale Entfernung: Beachten Sie, dass es in einigen Regionen verboten ist, Wespennester zu entfernen. Informieren Sie sich über lokale Vorschriften und kontaktieren sie am besten immer einen Schädlingsbekämpfer.

FAQs

Wann sind Wespen aktiv?

Wespen sind von Frühling bis Herbst aktiv, wenn wärmere Temperaturen herrschen. In der Regel beginnen Wespen im Frühling ihre Nester zu bauen und bleiben bis zum Herbst in ihren Kolonien wohnen. Am lästigsten für Menschen sind sie zwischen August und September, denn in diesem Zeitraum findet die Paarung statt. Zudem können Wespen auch nachts aktiv sein, wenn sie in der Nähe einer Lichtquelle leben. 

Wann kommen Wespen?

Wespen werden von süßen Speisen und Getränken angelockt. Die Insekten ernähren sich vorrangig von Nektar, Früchten und anderen süßen Substanzen. Wenn Sie Mahlzeiten, Süßigkeiten oder zuckerhaltige Getränke auf dem Tisch stehen haben, werden Wespen durch Geruch der Speisen und Getränke angelockt. Vor allem im späten Sommer, wenn die Nahrung knapper wird, verirren sie sich oftmals an unseren Esstisch. 

Warum werden Wespen so schnell aggressiv?

Wespen werden nur aggressiv, wenn sie sich bedroht fühlen oder die Nahrung knapp wird. Wespen sind soziale Insekten und leben in einer Wespenkolonie. Wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Nest bedroht wird, verteidigen sie dieses. Schneller aggressiv werden Wespen auch im Spätsommer und Herbst, da die Nahrungsquellen zu dieser Zeit immer knapper werden. 

Wann und warum sterben Wespen?

Die meisten Wespen sterben im Herbst aufgrund von sinkenden Temperaturen und Nahrungsknappheit. Wenn die Temperaturen im Spätsommer und im Herbst sinken und die Nahrungsquellen knapper werden, stirbt ein Großteil der Wespen. Vor allem Arbeiterinnen und Drohnen (männliche Wespen) sterben früher, da Sie für den Winter nicht mehr gebraucht werden. Diese waren entweder nur für die Befruchtung oder für die Brutpflege und den Nestbau zuständig. Lediglich die Wespenkönigin überwintert an einem geschützten Ort und beginnt im Frühjahr erneut mit dem Aufbau einer Kolonie.

Wie lange leben Wespen?

Die meisten Wespen leben nur für einige Wochen oder Monate. Je nach Art und Geschlecht, variiert die Lebensdauer von Wespen. In der Regel leben sie aber nur wenige Wochen oder Monate. Die Wespenkönigin hat die längste Lebensdauer und wird bis zu einem Jahr alt.

Was machen Wespen im Winter?

Bis auf die Wespenkönigin, stirbt der Rest der Kolonie im Herbst. Die befruchtete Königin überwintert an einem geschützten Ort (z.B. Baumhöhen oder in Gebäuden) und lebt von Energiereserven. 

Warum stechen Wespen auch dann, wenn wir ganz ruhig sind?

Selbst wenn wir uns ruhig verhalten, können Wespen sich bedroht fühlen. Wespen stechen, um sich selbst oder ihre Kolonie zu verteidigen. Auch wenn wir uns nicht hektisch bewegen, können Wespen sich bedroht fühlen. Wespen orientieren sich an Gerüchen. Wenn wir Angst vor ihnen haben und in ihrer Nähe ins Schwitzen geraten, können Wespen unseren Angstschweiß riechen. Dieser kann die Wespen in Alarmbereitschaft versetzen und zum Stechen bringen. 

Wie vertreibe ich ein Wespennest im Rollladenkasten?

Lassen Sie ein Wespennest von einem professionellen Schädlingsbekämpfer oder Imker entfernen. Es ist nicht empfehlenswert, ein Wespennetz selbst zu entfernen. Sie laufen sonst der Gefahr entgegen, mehrfach gestochen zu werden, da die Wespen ihr Nest verteidigen. Mithilfe von Kammerjägern oder Schädlingsbekämpfer, lässt sich das Wespennest aus ihrem Rollladenkasten entfernen und umsiedeln. Um in Zukunft Wespen von Ihrem Rollladenkasten fernzuhalten, sollten Sie keine Lebensmittelreste in der Nähe des Fensters aufbewahren. Abfälle und Lebensmittel lockt die Wespen an. Zudem haben sich angepflanztes Zitronengras oder Minze auf der Fensterbank als bewährte Hausmittel erwiesen, da Wespen diese Gerüche nicht mögen.

Kann man ein Wespennest selbst entfernen?

Das Entfernen eines Wespennests ist gefährlich und in einigen Regionen illegal. Ein professioneller Schädlingsbekämpfer kann das Wespennest entfernen. Für die Entfernung wird oftmals ein spezielles Spray oder Wespenschaum benutzt. Dieses wird in die Einflugschneise des Wespennests gesprüht und tötet alle Wespen, die sich im Nest befinden. 

Stehen Wespen unter Naturschutz?

Einige Wespenarten stehen in Deutschland unter Naturschutz. In Deutschland stehen nicht alle Wespenarten unter Naturschutz. Nur einige seltene Arten, wie die Gelbe Keiljungfer-Wespe und die Sibirische Wespe, dürfen nicht getötet und ihr Nest nicht entfernt werden. Obwohl die meisten Arten nicht unter Naturschutz stehen, spielen Wespen eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem. Sie sind natürliche Schädlingsbekämpfer und bestäuben Pflanzen. Aufgrund dessen sollten Sie die Insekten nicht töten.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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Quellen

  • Focus: www.focus.de (Abruf: 22.03.2023)
  • Gartenjournal: www.gartenjournal.net (Abruf: 22.03.2023)
  • Imkerverein Aalen: www.imkerverein-aalen.de (Abruf: 22.03.2023)
  • Bußgeldkartalog: www.bußgeldkartalog.org (Abruf: 22.03.2023)
  • Nabu: www.nabu.de (Abruf:22.03.2023)
  • WWF: www.wwf-junior.de (Abruf: 23.03.2023)
  • Peta: www.peta.de (Abruf: 23.03.2023)

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