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Bei Kindern lassen sich Fehlstellungen der Zähne durch regelmäßige Zahnarztbesuche frühzeitig erkennen und ausgleichen. Eine gute Pflege und gesunde Ernährung können Zahnfehlstellungen sogar vermeiden. Je ausgebildeter der Kiefer zum Zeitpunkt des Verlustes der Milchzähne ist, desto besser passen sich die nachwachsenden Zähne an. Das heißt, der vorzeitige Verlust der Milchzähne durch schlechte Pflege schadet den nachwachsenden Zähnen. Fehlstellungen der Milchzähne führen zudem zu Fehlstellungen des dauerhaften Gebisses. Bei sehr ausgeprägten Zahn- und Kieferfehlstellungen ist es daher ratsam, schon im frühen Alter eine lockere Zahnspange einzusetzen, auch wenn noch Milchzähne vorhanden sind. So ist das Gebiss besser auf die spätere Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange vorbereitet.
Das optimale Alter für eine feste Zahnspange liegt zwischen 12 und 16 Jahren, da alle Milchzähne bereits ausgefallen sind, der Kiefer sich aber noch im Wachstum befindet. So lässt sich dieser noch leichter wie gewünscht verformen.
Immer mehr Erwachsene lassen ihre Zahn- und Kieferfehlstellungen mit einer Zahnspange begradigen. Neben dem Wunsch, ein ästhetisches Lächeln zu haben, können auch gesundheitliche Gründe, wie z.B. eine Zahnfehlstellung durch einen vorherigen Zahnverlust, für eine Zahnspange sprechen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Therapien jedoch oftmals sehr teuer. In der Regel wird bei erwachsenen Patienten die kieferorthopädische Behandlung mit einer Zahnspange nicht von der Krankenkasse bezahlt. Es sei denn, es ist medizinisch notwendig, beispielsweise bei einer starken Kieferanomalie.
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Zahnspangentyp | Kostenbereich | Kostenübernahme durch Krankenkasse | Besonderheiten |
Feste Zahnspange | 1.500 - 15.000 Euro | Teilweise für Kinder, selten für Erwachsene | Edelstahl-Brackets und Metalldrähte sind die günstigsten Optionen |
Durchsichtige Zahnspange | 3.500 - 6.000 Euro | In Ausnahmefällen | Mehr Komfort, höhere Kosten |
Innenliegende feste Zahnspange | 6.500 - 10.000 Euro | In Ausnahmefällen | Unsichtbar von außen, höhere Kosten |
Lose Zahnspange | ab 600 Euro | Teilweise für Kinder | Flexibel einsetzbar |
Retainer | ab 300 Euro | Selten | Zur Erhaltung der Behandlungsergebnisse |
Die Kosten für eine Zahnspange variieren je nach Art der Fehlstellung, Behandlungsdauer, verwendeten Materialien und gewünschten Zusatzleistungen. Es ist schwer, pauschale monatliche Kosten vorherzusagen, da diese stark schwanken können. Die angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach individuellem Behandlungsfall variieren.
Damit Sie die bestmögliche Zahnspangenbehandlung erhalten, ist es bei der Vielzahl an Zahnspangenarten wichtig, das passende Modell zu wählen. Hier sehen Sie alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Arten einer Zahnspange auf einen Blick.
Vorteile | Nachteile |
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Vorteile | Nachteile |
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Die Art der Zahnregulierung richtet sich danach, wie stark eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung ausgeprägt ist. Ein Facharzt entscheidet darüber, ob die Zahnregulierung durch eine lockere oder feste Zahnspange erfolgt.
Brackets sind essenzielle Komponenten fester Zahnspangen und dienen bei starken Zahnfehlstellungen als Ankerpunkte für die Zahnbewegung. Sie werden in Metall- oder Keramikvarianten angeboten und entweder an der Außen- oder Innenseite der Zähne befestigt. Einmal angebracht, können Brackets vom Patienten nicht selbst entfernt werden.
Eine lockere Zahnspange ist eine der beliebtesten Formen und kommt häufig während des Zahnwachstums zum Einsatz. Sie besteht aus einem Kunststoff-Mittelstück, in welches Klammern eingearbeitet sind. Die Zahnspange liegt dicht an der Innenseite der Zähne an und der Kiefer wird so sanft gedehnt. Bei der Gestaltung der Zahnspangenplatte gibt es eine große Auswahl an Motiven und Farben, sodass Kinder aktiv mitwirken können. Erwachsene verzichten oft auf Farbe und greifen eher auf die "unsichtbare Zahnspange" zurück.
Der Behandlungsablauf und die Dauer einer Zahnspangenkorrektur sind individuell und hängen von der spezifischen Zahn- und Kieferfehlstellung ab. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick darüber, wie Behandlungspläne basierend auf persönlichen Diagnosen erstellt werden und warum die Behandlungszeit von Patient zu Patient variiert.
Es gibt vielerlei Arten von Zahn- und Kieferfehlstellungen, die sowohl unschön aussehen als auch gesundheitliche Probleme mit sich bringen können. Bevor die Zahnspange eingesetzt wird, erfolgt im ersten Schritt eine Erstberatung und Diagnose durch einen Experten. Zu diesem Zweck werden Kiefer, Zähne sowie die Kaufunktion gründlich untersucht. So kann der behandelnde Arzt feststellen, ob eine kieferorthopädische Versorgung notwendig ist. Daraufhin erstellt er einen Behandlungsplan, der sich an den individuellen Bedürfnissen des Patienten orientiert und dessen Erwartungen beinhaltet.
Persönliches Gespräch: Bieten sich mehrere Optionen der Regulierung, klärt der Arzt im persönlichen Gespräch über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode auf und informiert über Kosten. Ist die Entscheidung auf eine bestimmte Zahnspange gefallen, folgt ein Termin für individuelle Abdrücke: Mithilfe von Alginat-Abdrücken entsteht ein Modell aus Gips, das den Ober- und Unterkiefer abbildet. Dafür wird dem Patienten eine spezielle Form auf die Zähne gedrückt, in die vorher eine weiche Masse gefüllt wurde, das sogenannte Alginat. Für junge Patienten sind mehrere Geschmacksrichtungen der Masse vorhanden, so dass Ihnen der Vorgang nicht allzu unangenehm ist.
Planung und Einsetzen: Auf Basis des Abdrucks, der Röntgenbilder oder Fotografien folgt die Planung der nächsten Behandlungsschritte und die Anfertigung der individuellen Zahnspange im Meisterlabor. Ist die Zahnspange fertiggestellt, folgt das Einsetzen.
Anders als lose Zahnspangen sind feste Zahnspangen, die mit Brackets an den Zähnen befestigt werden, vorgefertigt. Die individuelle Anpassung folgt am Tag des Einsetzens.
Die Dauer der gesamten Behandlung ist bei jedem Patienten individuell und kann bei einer festen Zahnspange bis zu 4 Jahren in Anspruch nehmen. Es kommt zum einen auf die Art der Zahn- und Kieferfehlstellungen an und zum anderen auch auf den Patienten selbst. Bei einer festen Zahnspange müssen die Metalldrähte regelmäßig neu gespannt werden. Einige Patienten präferieren einen längeren Abstand zwischen der neuen Einstellung ihrer Zahnspange, da es zu Schmerzen führen kann. Die Behandlungsdauer kann sich hier zwar ein wenig verlängern, ist aber unter Umständen für den Patienten angenehmer, da er nicht so häufig zum Spannen der Drähte erscheinen muss.
Genau wie bei der festen Zahnspange variiert die Dauer der Behandlung mit einer losen Zahnspange. Zwischen einigen Monaten und 3 Jahren kann die Behandlung dauern, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Um die Behandlungsdauer zu beschleunigen empfehlen Experten bei Kindern eine Tragedauer von 16 Stunden täglich. Bei einer Schienentherapie für Erwachsene sollte die Zahnspange die ganze Zeit getragen und nur zur Nahrungsaufnahme herausgenommen werden, um schnellstmöglich die Behandlung abschließen zu können.
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Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) helfen dabei, einzustufen, welche Behandlung beim Kieferorthopäden notwendig ist. Die Zahn- und Kieferfehlstellungen werden in fünf Schweregrade unterteilt.
• Leichte Zahnfehlstellungen
• Behandlung meist aus ästhetischen Gründen gewünscht
• GKV übernimmt keine Kosten
• Gering ausgeprägte Zahnfehlstellungen
• Behandlung ist medizinisch notwendig
• GKV übernimmt keine Kosten
• Zahnfehlstellungen sind ausgeprägt
• Behandlung ist medizinisch erforderlich
• GKV übernimmt die Kosten teilweise bis einschließlich des 17. Lebensjahre
• Zahnfehlstellungen sind stark ausgeprägt
• Behandlung ist medizinisch unbedingt notwendig
• GKV übernimmt die Kosten teilweise bis einschließlich des 17. Lebensjahres
• Zahnfehlstellungen extrem stark ausgeprägt
• Behandlung ist medizinisch zwingend notwendig
• GKV übernimmt die Kosten bis einschließlich des 17. Lebensjahres
Die Zahnzusatzversicherung DFV- ZahnSchutz kommt für bis zu 100% der Kosten für die Korrektur in allen KIGs auf.
Um das Risiko für Komplikationen gering zu halten lohnt es sich, während der ersten Tage harte Nahrung vom Speiseplan zu streichen, um festes Beißen zu vermeiden. Während eine lose Zahnspange immer herausgenommen werden kann, geben wir Ihnen hier Tipps, um auch mit festsitzenden Apparaturen die Gesundheit und Hygiene der Zähne zu erhalten.
Vermeiden Sie beim Tragen einer festen Spange Klebriges wie Lakritz, Karamellbonbons oder Kaugummi, da sie sich sehr schwer von der Zahnspange entfernen lassen.
Die Kosten für eine Zahnspange können zwischen mehreren hundert und 9.000 Euro schwanken. Es kommt darauf an, ob Sie eine lockere oder feste Zahnspange benötigen und wie stark die Fehlstellung Ihrer Zähne ausgeprägt ist. Die GKV übernimmt Kosten nur bis einschließlich des 17. Lebensjahres.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Zahnspange bei Erwachsenen nur in extremen Ausnahmefällen, wie bei schweren Kieferanomalien oder angeborenen Missbildungen.
Bei Kindern bis 18 Jahre übernehmen Krankenkassen die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen teilweise oder ganz, wobei bei geringeren Fehlstellungen (KIG 1 und 2) die Kosten privat getragen werden müssen.
Die monatlichen Kosten für eine Zahnspange können stark variieren und sind abhängig von der Art der Zahnspange, der Dauer der Behandlung sowie individuellen Vereinbarungen über Ratenzahlungen. Startpreise können bei kleinen Korrekturen ab 55 Euro pro Monat liegen.
Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Zahnspangen vollständig, sofern eine erhebliche Zahn- oder Kieferfehlstellung vorliegt (KIG 3-5). Bei erfolgreicher Behandlung wird ein Eigenanteil (10 % oder 20 %) erstattet.
Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv deckt bis zu 100 % der Kosten für zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen ab, einschließlich Leistungen über die Standardversorgung hinaus. Dies umfasst auch höherwertige oder ästhetischere Lösungen, die über die Basisversorgung hinausgehen.
Meist müssen Zähne verschoben werden. Jede kieferorthopädische Behandlung mit Hilfe einer Zahnspange ist individuell auf den Patienten zugeschnitten. Nachdem sich ihr Kieferorthopäde oder Zahnarzt ein Bild über Ihre Zahnfehlstellungen gemacht hat, kann er eine Auskunft darüber geben, wie lange Sie die Zahnspange ca. tragen müssen. Die Dauer kann zwischen ein paar Monaten und 3 Jahren liegen.
Eine feste Zahnspange wird benötigt, um ausgeprägte Zahnfehlstellungen, Überbisse, Unterbisse, Kreuzbisse oder Zahnlücken zu korrigieren. Sie ist besonders wirksam bei komplexen Fällen, bei denen eine präzise Bewegung und Ausrichtung der Zähne erforderlich ist.
Bei Kindern macht eine feste Zahnspange nach Verlust aller Milchzähne Sinn (ab ca. 12 Jahren). Eine lockere Zahnspange wird oftmals schon früher eingesetzt, um auf die spätere Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange vorzubereiten.
Eine lockere Zahnspange sollte mit einer separaten Zahnbürste und Zahnpasta unter fließendem Wasser gereinigt werden. Reinigungstabletten helfen ebenfalls die Zahnspange zu säubern.
Gegen Zahnspangenschmerzen helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, das Kühlen der Wangen, weiche Nahrung zur Entlastung des Kiefers und Wachs oder Silikonschutz auf den Brackets, um Reibung und Druckstellen zu vermeiden. Gurgeln mit Salzwasser kann zudem Entzündungen und Irritationen im Mundraum lindern.
Zahnspangen gibt es in verschiedenen Ausführungen – von klassischen festen Modellen über nahezu unsichtbare Aligner bis hin zu innenliegenden Systemen. Die Kosten variieren stark und reichen von einigen hundert Euro für lose Spangen bis zu mehreren tausend Euro für aufwendige, ästhetische Varianten. Während die gesetzliche Krankenkasse bei Kindern und Jugendlichen unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der Behandlung übernimmt, müssen Erwachsene in der Regel selbst zahlen. Eine Zahnzusatzversicherung kann helfen, hohe Eigenanteile zu vermeiden und bietet besonders bei modernen, ästhetisch unauffälligen Lösungen einen wichtigen finanziellen Schutz.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Zahngesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus Fachärzten und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
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