Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass ihr Einkommen bei Krankheit automatisch vollständig abgesichert ist. Das stimmt jedoch nur eingeschränkt: In den ersten 6 Wochen (42 Tage) einer Erkrankung besteht zwar eine Lohnfortzahlung, danach sinkt das Einkommen häufig spürbar.
Das Problem dabei ist weniger die kurzfristige Erkrankung – sondern die Situation, wenn eine Arbeitsunfähigkeit mehrere Monate dauert. Dann läuft das Leben finanziell weiter wie bisher: Miete, Kreditraten, Versicherungen, Rücklagen oder Familienkosten bleiben bestehen, während das verfügbare Einkommen sinkt.
Ein Vergleich von Krankentagegeldversicherungen hilft deshalb vor allem dabei, die Versorgungslücke realistisch einzuschätzen und einen Tarif zu finden, der zu den eigenen finanziellen Verpflichtungen passt.