Der beste Schutz für deinen Vierbeiner
Ihre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz
© allybally4b - PixabayBarfen ist eine Abkürzung für „biologisch artgerechtes rohes Futter“. Demnach werden bei dieser Futtermethode rohes Fleisch, Knochen, Innereien, Gemüse und Obst für den Hund oder die Katze zubereitet und gefüttert. Wenn Sie Barfen, sollten Sie auf eine gesunde Ernährung achten, damit Ihr Haustier alle wichtigen Nährstoffe erhält. Am besten lassen Sie sich vor Beginn umfangreich von einem Tierarzt beraten, damit Ihr Haustier die bestmögliche Ernährung bekommt.
Oftmals ist es schwierig, beim Barfen abzuschätzen, ob alle wichtigen Nährstoffe im Futter enthalten sind und die Futterportion ausreicht. Um die richtige Menge an Barf für Ihr Haustier zu berechnen, sollten Sie folgenden Faktoren berücksichtigen:
BARF-Berechnungstabellen können helfen, die richtige Futtermenge herauszufinden. Als grobe Richtlinie können Sie sich an 2-4% des aktuellen Körpergewichts des Tieres orientieren. In den Mahlzeiten sollten ungefähr 70-80% Fleisch, 10-15% Knochen und 10-15% Gemüse enthalten sein. Jedoch ist die optimale Futterportion bei jeder Katze und jedem Hund individuell und von den oben genannten Faktoren abhängig. Deshalb ist es hilfreich, einen Tierarzt nach Rat zu fragen, um die bestmögliche Menge an Futter für Ihr Haustier herauszufinden.
Wie bereits erwähnt, gehören zu den wichtigsten Zutaten beim Barfen rohes Fleisch, Knochen, Innereien und Gemüse. Bevor Sie ans Schnippeln gehen, achten Sie darauf, dass das Fleisch frisch und qualitativ hochwertig ist. Zudem sollten Sie keine splitternden Knochen verwenden und das Gemüse möglichst pürieren. So unterstützen Sie die Verdauung des Tieres und es gehen keine wichtigen Nährstoffe verloren. Je nachdem ob Sie eine Katze, einen ausgewachsenen Hund oder einen Welpen haben, gibt es kleine Unterschiede bezüglich der Ernährungsmethode BARF.
BARF kann für Hunde sehr gesund sein, da es der natürlichen Ernährungsform als Fleischfresser entspricht. Damit Sie sich sicher sind, dass es Ihrem Liebling auch schmeckt, können Sie unsere BARF-Rezepte nachkochen:
Hühnerflügel mit Karotten: Hühnerflügel liefern viel Fleisch und sind in Kombination mit gekochten Karotten sehr schmackhaft und gut verdaulich.
Rinderhackfleisch mit Spinat und Ei: Rinderhack ist eine optimale Proteinquelle und sorgt mit der Kombination aus Spinat und Ei für eine ausgewogene Ernährung.
Die Menge an den jeweiligen Zutaten hängt vom Gewicht und Aktivitätslevel des Hundes hab (2-4% des Körpergewichts in Gramm umrechnen).
Welpen benötigen reichhaltige und ausgewogene Mahlzeiten, die das Wachstum der kleinen Hunde unterstützen. Sie benötigen daher auch größere Portionen als ausgewachsene Hunde. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass das Calcium-Phosphor-Verhältnis passt, da sich zu viel Calcium negativ auf das Knochenwachstum der Kleinen auswirken kann.
BARF kann für Katzen und Hunde eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise sein. Jedoch eignet Sie sich nicht für alle Haustiere und kann auch einige Risiken bergen:
© EvaIhre Vorteile mit dem DFV-Tierkrankenschutz
Während Sie beim Barfen eher die Hauptmahlzeiten für Ihr Haustier zubereiten, können Sie mit selbsthergestellten Leckerlies den kleinen Hunger zwischendurch stillen. Hierfür haben wir einige gesunde Snack-Rezepte für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Liebling auf vier Beinen beeindrucken können.
Grundsätzlich gilt: Bei gesunden Hunden sind der Snackfantasie keine Grenzen gesetzt! Bei der Auswahl der Zutaten sind nur ein paar Kriterien zu beachten:
Bei diesen Zutaten bellt kein Vierbeiner Nein:
Achtung!
Zutaten, die Sie auf keinen Fall einsetzen sollten, sind z. B.: Avocados, Kakao, Rosinen, Trauben, Süßstoff, Zucker und auch Zwiebeln. Diese Stoffe vertragen Hunde nur schlecht. Manche haben in hoher Dosierung sogar eine toxische Wirkung.
Soll es mal ein schneller Snack ohne große Zubereitung sein, stehen in jedem Haushalt ein paar geeignete Sachen zur Verfügung.
Hunde lieben Käse und lassen sich gerne damit ködern. Erlaubt ist, was der Kühlschrank hergibt.
Schneiden Sie kleine Würfel von gekochtem Puten- oder Hähnchenfleisch. Ab und an darf es auch Fleischwurst sein. Für einen proteinreichen Snack aus Trockenfleisch schneiden Sie das Fleisch in kleine Stücke und backen es bei 140 Grad im Ofen. Lassen Sie die Backofentür danach leicht geöffnet, damit die Restfeuchtigkeit entweichen kann. Das Fleisch muss ca. 20 Stunden aushärten.
Die meisten Snacks brauchen nur wenige Hilfsmittel wie Mixer, Schüssel und Backofen. Mit diesen 10 Rezepten lässt sich im Handumdrehen ein ganzes Backbleck voller Hunde-Freude zubereiten.
Zutaten:
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Tierärzte, die Barfen befürworten, halten die Methode für eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise, da es den natürlichen Bedürfnissen eines Hundes und einer Katze entspricht sowie zum Wohlbefinden des Tieres beiträgt. Andere Tiermediziner warnen davor, dass eine unausgewogene und unsachgemäße BARF-Ernährung, zu Mangelerscheinungen und gesundheitlichen Problemen des Tieres führen kann. Es ist deshalb ratsam, sich verschiedene Meinungen von Tierärzten einzuholen und die individuellen Bedürfnisse seines Haustiers zu beachten.
Beim Barfen sollte immer auf qualitativ hochwertige Lebensmittel geachtet werden, die eine Vielzahl an Nährstoffen bieten und gut verdaulich sind. Hochwertige Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Fettsäuren machen eine gesund BARF-Mahlzeit aus. Wenn Sie Ihren Hund unausgewogen barfen, kann es zu Mangelerscheinungen kommen.
Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die BARF-Methode besser oder schlechter ist als fertige Futtersorten. Wenn Ihr Tier allergisch auf Trockenfutter reagiert, kann Barfen eine gute Alternative darstellen. Wir empfehlen Ihnen, sich vorab immer Rat bei einem Tiermediziner einzuholen und sich umfangreich über die Vor-und Nachteile der verschiedenen Futtermethoden zu informieren.
Vorteile von Barfen:
Nachteile von Barfen:
Wie oft Sie beim Barfen füttern sollten, hängt von Alter, Gewicht, Aktivitätsniveau und Gesundheitszustand Ihres Haustieres ab. Im Allgemeinen empfehlen Tierärzte, das Futter auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag aufzuteilen, um die Verdauung Ihres Hundes oder Ihrer Katze zu unterstützen.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Tiergesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Tiermediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus tiermedizinischen Fachpersonal und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
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