Gut geschützt – heute und morgen
Der Testsieger DFV-ZahnSchutz gibt Ihnen Sicherheit in jeder Lebensphase.

IIm August 2026 hat die Zeitschrift Finanztest ihre aktuelle Bewertung für Zahnzusatzversicherungen veröffentlicht. Getestet wurden ausschließlich Tarife, die grundsätzlich allen gesetzlich Krankenversicherten zugänglich sind. Finanztest empfiehlt sie für alle, die sich ein „Rundum-sorglos“-Paket wünschen. Im Test wurden, wie bereits in den Jahren zuvor, sowohl Tarife mit Alterungsrückstellungen (Beiträge steigen nicht altersbedingt) als auch Tarife ohne Alterungsrückstellungen (Beiträge steigen altersbedingt) gemeinsam untersucht.
Im Test wurde der gerundete altersabhängige Beitrag angegeben, den Versicherte mit 43 und den sie bis 73 Jahre höchstens zahlen müssen. (Um eine Vergleichbarkeit mit Tarifen ohne altersabhängiger Beitragsanpassung zu ermöglichen, wurden die Beitragsspanne und der Durchschnitt für den Zeitraum zwischen 43 und 73 Jahre gebildet.) Mit zunehmendem Alter steigt der Beitrag bei allen Testsiegertarifen.
Mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) wurde der DFV-Zahnschutz Exklusiv zum 11. Mal in Folge Testsieger unter 278 Zahnzusatzversicherungen. Geringer Preis für beste Leistungen! Mit dem Rekordtestsieger unter den Zahnzusatzversicherungen profitieren Sie von bis zu 100 % Kostenerstattung für alle zahnärztlichen und kieferorthopädischen Behandlungen.
Der Testsieger DFV-ZahnSchutz gibt Ihnen Sicherheit in jeder Lebensphase.
Stiftung Warentest kommt bei dem aktuellen Test zu dem Ergebnis, dass ein Patient zur Reduzierung seines Eigenanteils, insbesondere bei sehr hochwertigem Zahnersatz, einen leistungsstarken Tarif abschließen sollte. Wer bereits im Besitz einer Zahnzusatzversicherung ist, sollte prüfen, ob er sich nicht verbessern kann. Ein Vergleich der vergangenen Tests zeigt, dass sich die Angebote nochmal verbessert haben.
Bei den Testkriterien gab es im Vergleich von 2020 zu 2021 eine wesentliche Änderung: Im Test wurden die sogenannten „Abwertungen“ eingeführt. Abwertungen führen dazu, dass sich Mängel der Tarife negativ auf das Qualitätsurteil auswirken. Maßgeblich ist hier das Tarifmerkmal „Wartezeit“. Sofern ein Tarif eine Wartezeit aufweist, wird das Qualitätsurteil um 0,1 in der Note abgewertet. Diese Abwertungen wurden auch im Test 2026 angewendet sowie alle weiteren Testkriterien, die auch im Jahr zuvor relevant waren. Die Angebote der Versicherer sind aber Jahr für Jahr leistungsmäßig auf einem sehr hohen Niveau im Vergleich zu den ersten Tests der Stiftung Warentest im Bereich Zahnzusatzversicherung. Besonders hervorzuheben ist der DFV-ZahnSchutz Exklusiv, der seit 2014 konstant als Testsieger abschneidet und mittlerweile elfmal in Folge die Spitzenposition erreicht hat. Damit ist der DFV-ZahnSchutz seit 12 Jahren Testsieger und hält somit den Rekord.
| Ranking 2014 | Note 2014 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| DFV AG: DFV-Zahnschutztarif Premium | sehr gut (1,0) |
| Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBB | sehr gut (1,0) |
| Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBB+ZBE | sehr gut (1,0) |
| Münchener Verein: 571+572+573+574 | sehr gut (1,0) |
| Münchener Verein: 571+572+575 | sehr gut (1,0) |
| Neckermann: ZAB+ZAE+ZBB | sehr gut (1,0) |
| Neckermann: ZAB+ZAE+ZBB+ZBE | sehr gut (1,0) |
| Stuttgarter: Zahn Premium | sehr gut (1,1) |
| AXA: Dent Premium-U | sehr gut (1,2) |
2014
Im Jahr 2014 wurden insgesamt 189 Tarife getestet, von denen 55 Angebote mit „sehr gut“ bewertet wurden. Die beste Zahnzusatzversicherung als alleiniger Testsieger (sehr gut 0,5) war der DFV-ZahnSchutz Exklusiv. Schon damals besagte das Gesamttesturteil, dass die Zahl der sehr guten Tarife stark gewachsen sei.
| Ranking 2016 | Note 2016 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| DKV: KDTP100 | sehr gut (0,6) |
| DKV: KDTP100+KDBE | sehr gut (0,6) |
| Hallesche: DentZE.100 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: DentZE.100+DentPro.80 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: DentZE.100+DentZB.100 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: Giga.Dent | sehr gut (0,8) |
| Bayer.Beamten-KK/UKV: ZPP | sehr gut (1,0) |
| Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBB | sehr gut (1,0) |
| Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBB+ZBE | sehr gut (1,0) |
2016
Im November 2016 erhielten von insgesamt 209 Zusatzversicherungen 66 ein „sehr gut“ und 59 ein „gut“. Mit den Noten „befriedigend“ wurden 58 Tarife bewertet und mit „ausreichend“ 26. Am besten schnitten die Tarife der DFV (Deutsche Familienversicherung) und der DKV (Deutsche Krankenversicherung) ab. Alleiniger Testsieger mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) wurde der DFV-ZahnSchutz Exklusiv.
| Ranking 2018 | Note 2018 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige | sehr gut (0,5) |
| Hanse Merkur: EZL | sehr gut (0,5) |
| DKV: KDTP100 | sehr gut (0,6) |
| DKV: KDTP100+KDBE | sehr gut (0,6) |
| Arag: Dent100 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: DentZE.100 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: DentZE.100+DentPro.80 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: DentZE.100+DentZB.100 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: Giga.Dent | sehr gut (0,8) |
2018
Mit der Bestnote sehr gut (0,5) wurde der DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 im Test 2018 zum dritten Mal in Folge Testsieger unter 220 Angeboten. Mit dieser Bewertung wurden gleichzeitig zwei weitere Tarife unter den Zahnzusatzversicherungen ausgezeichnet: Zahn Prestige der Bayerischen sowie EZL der HanseMerkur. Im Vergleich zum Test von 2016 sind die Anteile der „sehr gut“ bewerteten Zahnzusatzangebote leicht auf jeweils ein knappes Drittel angestiegen. Ein „befriedigend“ wurde nur noch an jeden sechsten Tarif vergeben, ein „ausreichend“ nur noch an jeden 14. Tarif.
| Ranking 2019 | Note 2019 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige | sehr gut (0,5) |
| Hanse Merkur: EZL | sehr gut (0,5) |
| Ottonova: Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| DKV: KDTP100 | sehr gut (0,6) |
| DKV: KDTP100+KDBE | sehr gut (0,6) |
| DKV: KDTP100+KDBS | sehr gut (0,6) |
| LVM: Zahnpremium | sehr gut (0,6) |
| Arag: Dent100 | sehr gut (0,8) |
| Hallesche: DentZE.100 | sehr gut (0,8) |
2019
Im Zahnzusatzversicherung Vergleich 2019 wurde der DFV-ZahnSchutz Exklusiv zum vierten Mal in Folge Testsieger. Die Anzahl der Testsieger unter 234 Angeboten ist noch einmal von drei auf vier gestiegen. Mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) wurde, neben den drei Vorjahressiegern, der Tarif Zahn 100 des Versicherers Ottonova ebenfalls ausgezeichnet.
| Ranking 2020 | Note 2020 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| WGV: Plus | sehr gut (0,5) |
| Huk-Coburg: ZZ Pro 100 | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige | sehr gut (0,5) |
| Hanse Merkur: EZL | sehr gut (0,5) |
| VRK: ZZ Exclusive | sehr gut (0,5) |
| Ottonova: Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr ... | sehr gut (0,5) |
| Nürnberger: Z100 (Komfort 100) | sehr gut (0,5) |
| DA Direkt: Zahnschutz Premium Plus | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige Plus | sehr gut (0,5) |
2020
Im Test 2020 wurden 15 Zahnzusatzversicherungen mehr unter die Lupe genommen als im Test des Vorjahres. 12 Produkte wurden zu Testsiegern ernannt. Neben den Vorjahressiegern Bayerische, DFV Deutsche Familienversicherung, Ottonova und HanseMerkur konnten auch die Anbieter Barmenia, DA Direkt, Huk-Coburg, Nürnberger, VRK und WGV mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) überzeugen. Insgesamt bewertete Finanztest jeden dritten Zahnzusatztarif mit „sehr gut“, wobei die Spanne von 0,5 bis 1,1 reicht.
| Ranking 2021 | Note 2021 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige Plus | sehr gut (0,5) |
| Berlin Direkt: DZL | sehr gut (0,5) |
| DA Direkt: Zahnschutz Premium Plus | sehr gut (0,5) |
| Huk-Coburg: ZZ Pro100 | sehr gut (0,5) |
| Münchener Verein: ZahnGesund 100 | sehr gut (0,5) |
| Nürnberger: Z100 (Komfort 100) | sehr gut (0,5) |
| SDK: Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
2021
Im Test 2021 wurden fünf Tarife weniger als im Jahr zuvor untersucht. Insgesamt konnten 13 Tarife mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) überzeugen. Neben den Testsiegern aus dem Jahr 2020 (DFV Deutsche Familienversicherung, Barmenia, Münchener Verein, WGV, Huk-Coburg, SDK, Bayerische, Ottonova, VRK, Nürnberger und DA Direkt), konnten auch die Anbieter SDK sowie Berlin Direkt mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) überzeugen. HanseMerkur konnte das Vorjahresurteil nicht halten und befindet sich mit der aktuellen Note von 0,6 nicht mehr unter den Testsiegern. Insgesamt bewertete Finanztest auch im aktuellen Test jeden dritten Zahnzusatztarif mit „sehr gut“, wobei die Spanne von 0,5 bis 1,5 reicht.
| Ranking 2022 | Note 2022 |
|---|---|
| DFV AG: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Advigon: Dental Luxus | sehr gut (0,5) |
| Astra: Zahn Sieger | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| Berlin Direkt: DZL | sehr gut (0,5) |
| Continentale: CEZE | sehr gut (0,5) |
| DA Direkt: Zahnschutz Premium Plus | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige | sehr gut (0,5) |
| Bayerische: Zahn Prestige Plus | sehr gut (0,5) |
| Europa: E-ZP | sehr gut (0,5) |
2022
Im Test 2022 wurden 23 Tarife mehr als im Jahr zuvor untersucht. Insgesamt konnten 26 Tarife mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) überzeugen. Neben den Testsiegern aus dem Jahr 2021 (DFV Deutsche Familienversicherung, Barmenia, Münchener Verein, WGV, Huk-Coburg, SDK, Bayerische, Ottonova, VRK, Nürnberger, DA Direkt und Berlin Direkt), konnten auch die Anbieter Advigon, Astra, Continentale, Europa, Gothaer, Münchener Verein, Nürnberger, Signal Iduna und Württembergische der Bestnote „sehr gut“ (0,5) überzeugen. Insgesamt bewertete Finanztest im aktuellen Test 111 Tarife mit „sehr gut“, wobei die Spanne von 0,5 bis 1,5 reicht.
| Ranking 2023 | Note 2023 |
|---|---|
| DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Advigon: Dental Luxus (AZL) | sehr gut (0,5) |
| Allianz: MeinZahnschutz 100 | sehr gut (0,5) |
| Astra: Zahn Sieger | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| Berlin Direkt: DZL | sehr gut (0,5) |
| Concordia: Zahn Sorglos (ZT+ZB+ZahnPlus) | sehr gut (0,5) |
| Continentale: CEZE | sehr gut (0,5) |
| DA Direkt: Zahnschutz Premium Plus | sehr gut (0,5) |
| Die Bayerische: ZAHN Prestige | sehr gut (0,5) |
2023
Im Juni 2023 hat Stiftung Warentest insgesamt 289 Tarife untersucht. Von den untersuchten Tarifen erhielten 131 ein „sehr gut“ und 35 davon wurden mit der Bestnote 0,5 bewertet. Die Zahnzusatzangebote der Versicherer sind leistungsseitig deutlich besser geworden. Beim ersten Zahnzusatzversicherung Vergleich im Jahr 2008 gab es nur drei „sehr gute“ Tarife unter den insgesamt 83 untersuchten Angeboten. Bei genauer Betrachtung der besten Zahnzusatzversicherungen zeigt sich, dass sich der DFV-ZahnSchutz Exklusiv in den Tests seit 2014 als einzige Konstante und achtmaliger Zahnzusatzversicherung Testsieger in Folge durchsetzen konnte. Der DFV-ZahnSchutz ist damit die beste Zahnzusatzversicherung mit den meisten Testsiegen.
| Ranking 2024 | Note 2024 |
|---|---|
| DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Allianz: MeinZahnschutz 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonus | sehr gut (0,5) |
| Continentale: CEZE | sehr gut (0,5) |
| Die Bayerische: ZAHN Prestige | sehr gut (0,5) |
| Gothaer: MediZ Duo 100 | sehr gut (0,5) |
| HanseMerkur: EZL | sehr gut (0,5) |
| Münchener Verein: ZahnGesund 100 | sehr gut (0,5) |
| SDK: Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| UKV: ZahnPrivat 100 | sehr gut (0,5) |
2024
Im großen Zahnzusatzversicherungstest 2024 hat Stiftung Warentest in der Finanztest-Ausgabe 08/2024 insgesamt 287 Tarife untersucht. Das Ergebnis: Auch unter 30 Euro monatlich lassen sich leistungsstarke Policen für bezahlbaren Zahnersatz finden. 123 Tarife erhielten ein „Sehr Gut“. Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv erhielt auch in diesem Jahr wieder die Bestnote SEHR GUT (0,5).
| Ranking 2025 | Note 2025 |
|---|---|
| DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Astra: Zahn Sieger | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonus | sehr gut (0,5) |
| Continentale: CEZE | sehr gut (0,5) |
| DA Direkt: Zahnschutz Premium Plus | sehr gut (0,5) |
| Die Bayerische: ZAHN Prestige | sehr gut (0,5) |
| Europa: E-ZP | sehr gut (0,5) |
| Europa: E-ZP + E-ZB | sehr gut (0,5) |
| Janitos: JA dental 100plus | sehr gut (0,5) |
| Münchener Verein: ZahnGesund 100 | sehr gut (0,5) |
| Württembergische: Zahnersatz 100 | sehr gut (0,5) |
| Württembergische: Zahnersatz 100 + Zahnbehandlung | sehr gut (0,5) |
| Württembergische: ZahnSchutz Premium | sehr gut (0,5) |
Im Juli 2025 wurde unsere Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 von Stiftung Warentest zum zehnten Mal in Folge als Testsieger mit Bestnote „SEHR GUT" (0,5) ausgezeichnet. Keine andere Zahnzusatzversicherung wurde so oft zum Testsieger gekürt.
Und das aus gutem Grund: Der DFV-ZahnSchutz bietet die höchste Leistung am Markt – mit besonders hohen Erstattungen schon ab dem ersten Versicherungsjahr. Im Vergleich zu anderen Anbietern werden von Anfang an deutlich mehr Kosten bei allen Zahnbehandlungen übernommen.
| Ranking 2026 | Note 2026 |
|---|---|
| DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 | sehr gut (0,5) |
| Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonus D | sehr gut (0,5) |
| Continentale: CEZE | sehr gut (0,5) |
| DA Direkt: Zahnschutz Premium Plus | sehr gut (0,5) |
| Die Bayerische: ZAHN Prestige | sehr gut (0,5) |
| Europa: E-ZP | sehr gut (0,5) |
| Europa: E-ZP + E-ZB | sehr gut (0,5) |
| Janitos: JA dental 100plus | sehr gut (0,5) |
| Münchener Verein: ZahnGesund 100 | sehr gut (0,5) |
| Universa: uni-dent Top 100 | sehr gut (0,5) |
| Württembergische: Zahnersatz 100 | sehr gut (0,5) |
| Württembergische: Zahnersatz 100 + Zahnbehandlung | sehr gut (0,5) |
| Württembergische: ZahnSchutz Premium | sehr gut (0,5) |
Im August 2026 wurde unsere Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 von Stiftung Warentest zum 11. Mal in Folge als Testsieger mit Bestnote „SEHR GUT" (0,5) ausgezeichnet. Damit hat die Deutsche Familienversicherung ihren eigenen Rekord als am häufigsten ausgezeichnete Zahnzusatzversicherung weiter ausgebaut.
Insgesamt untersuchte Finanztest in der Ausgabe 9/2026 278 Tarife. Der DFV-ZahnSchutz überzeugt weiterhin mit der höchsten Leistung am Markt: Für 43-Jährige liegt der Monatsbeitrag bei 44 Euro und steigt bis zum 73. Lebensjahr auf höchstens 68 Euro – bei bis zu 100 % Kostenerstattung für alle zahnärztlichen und kieferorthopädischen Behandlungen.
Während es beim ersten Zahnzusatzversicherung Test im Jahr 2008 nur drei „sehr gute“ Tarife gab, ist die Anzahl der am besten bewerteten Tarife konstant gestiegen. Im Jahr 2014 wurden 55 Angebote mit „sehr gut“ ausgezeichnet, im November 2016 lag die Zahl bei 66. Im Vergleich 2018 erhielten bereits 70 Zahnzusatzversicherungen die Auszeichnung „sehr gut“ und 2019 wurden 76 Tarife damit bewertet. Im Test der Zahnzusatzversicherungen aus dem Jahr 2020 erhielten 88 Tarife die Bewertung „sehr gut“, während es 2021 bereits 91 Tarife waren. Im Test 2022 werden insgesamt 111 Tarife mit „sehr gut“ bewertet und im Test von 2023 sind es 131 Tarife unter den besten Anbietern. Im Test im Jahr 2024 wurden insgesamt 287 Zahnzusatzversicherungen getestet und 123 Tarife erhielten ein „Sehr Gut“. Im Test 2025 wurden insgesamt 285 Zahnzusatzversicherungen getestet. Der Markt offeriert dem Verbraucher laut Finanztest somit viele sehr gute Zahnzusatzversicherungen. Im aktuellen Test 2026 wurden insgesamt 278 Zahnzusatzversicherungen untersucht, von denen 117 Tarife die Bewertung „Sehr Gut" erhielten.
Die Stiftung Warentest (Finanztest 09/2026) hat insgesamt 278 Zahnzusatzversicherungstarife untersucht. Bewertet wurden ausschließlich Tarife, die sich ohne weitere Bausteine abschließen lassen und Leistungen rund um Zahnersatz abdecken. Die Angebote stehen allen gesetzlich Versicherten offen.
Damit sich Versicherte im großen Angebot leichter zurechtfinden, hat Stiftung Warentest die Testergebnisse zusätzlich in drei Bedarfsgruppen sortiert – von Hochleistungstarifen bis hin zu günstigen Basisabsicherungen. Welche Gruppe für wen die richtige Wahl ist, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
In der Spitzengruppe der leistungsstärksten Tarife erreichten mehrere Angebote die Bestnote SEHR GUT (0,5) – darunter erneut der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100. Einen einzelnen alleinigen Testsieger gibt es im aktuellen Test also nicht, vielmehr teilen sich diese Tarife gemeinsam die Spitzenposition.
Die Bewertung basierte auf einem Modellkunden und berücksichtigte drei Bonusstufen (abhängig von regelmäßigen Zahnarztbesuchen). Die Ergebnisse wurden zu einem gewichteten Durchschnitt zusammengeführt. Grundlage der Bewertung waren fünf Kriterien:
In vielen Tarifen besteht eine Wartezeit (meist mehrere Monate), bevor Leistungen für Zahnersatz in Anspruch genommen werden können. Für bestimmte Leistungen wie professionelle Zahnreinigung entfällt die Wartezeit oder fällt kürzer aus.
Die monatlichen Beiträge wurden für einen 43-jährigen Modellkunden ermittelt. Bei Tarifen mit altersabhängiger Beitragsanpassung wurden sowohl der aktuelle Beitrag, der Maximalbeitrag bis zum 73. Lebensjahr als auch der Durchschnittsbeitrag über diesen Zeitraum angegeben.
Beispielrechnungen (z. B. für Kronen, Inlays, Implantate) wurden dargestellt, hatten aber keinen Einfluss auf das Qualitätsurteil.
Leistungen wie z. B. Hypnose, Akupunktur, Narkose oder Schienen gegen Zähneknirschen (Funktionsanalytik) sowie Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen und Parodontalbehandlungen wurden zwar in den Tarifübersichten aufgeführt, flossen aber nicht in die Bewertung ein, sofern sie nicht explizit Zahnersatz betreffen.
Einige Tarife wurden abgewertet, zum Beispiel bei:
Der Testsieger mit der höchsten Leistung ist nicht automatisch für jeden Versicherten die beste Wahl. Stiftung Warentest teilt die untersuchten Angebote deshalb in drei unterschiedliche Bedarfsgruppen ein.
1. „Rundum sorglos": höchste Leistungen
Diese Tarife richten sich an Versicherte, die auch bei hochwertigem Zahnersatz möglichst wenig selbst bezahlen möchten. Dazu zählen insbesondere umfangreiche Leistungen für:
Die besten Tarife dieser Kategorie erhalten im aktuellen Test die Note SEHR GUT (0,5). Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gehört zu diesen Tarifen und übernimmt bis zu 100 % der Kosten für zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen.
2. „Gut und günstig": hohe Leistung bei moderatem Beitrag
Nicht jeder benötigt eine nahezu vollständige Kostenübernahme. Stiftung Warentest hebt deshalb auch Tarife hervor, die über die reine Regelversorgung hinausgehen, aber günstiger als die leistungsstärksten Premiumtarife sind. Für viele Versicherte kann diese Kategorie einen sinnvollen Kompromiss zwischen Beitrag und Leistung darstellen.
Im aktuellen Test hebt Stiftung Warentest beispielsweise den Tarif CEZP-U der Continentale hervor. Er wird mit SEHR GUT (1,4) bewertet und kostet für den dort verwendeten Modellkunden 29 Euro monatlich.
3. „Kasse genügt": Absicherung der Regelversorgung
Wer vor allem verhindern möchte, bei der gesetzlichen Regelversorgung einen Eigenanteil zahlen zu müssen, benötigt nicht unbedingt einen Hochleistungstarif. Dafür gibt es deutlich günstigere Zahnzusatzversicherungen. Sie decken jedoch hochwertige Behandlungen wie Implantate oder keramischen Zahnersatz nicht im gleichen Umfang ab.
Welche Gruppe passt zu wem?
Die passende Kategorie hängt vor allem davon ab, welchen Zahnersatz Sie sich wünschen und wie viel Eigenanteil Sie bereit sind zu zahlen. Wer langfristig planen und auch bei teuren Behandlungen abgesichert sein möchte, ist mit einem „Rundum sorglos"-Tarif wie dem DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gut beraten. Wer einen guten Mittelweg sucht, findet in der Kategorie „Gut und günstig" passende Angebote. Und wer lediglich den Eigenanteil bei der Regelversorgung absichern möchte, kommt mit einem Basistarif der Kategorie „Kasse genügt" günstig zum Ziel.
Zahnersatz kann teuer werden: Wer gesetzlich versichert ist, muss bei hochwertigen Behandlungen wie Implantaten, Keramikkronen oder Inlays oft tief in die Tasche greifen. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt nur einen festgelegten Zuschuss für die sogenannte Regelversorgung – unabhängig davon, ob Patienten sich für eine Standardlösung oder hochwertigen Zahnersatz entscheiden.
Die Folge: Große Eigenanteile.
Ein einzelnes Implantat kann laut dem aktuellen Stiftung-Warentest-Test (Finanzen 09/2026) bis zu 5.057 € kosten – der Kassenanteil liegt bei rund 691 €. Für Kronen oder Inlays entstehen schnell zusätzliche Kosten von mehreren hundert Euro. Wer gleich mehrere Zähne sanieren muss, zahlt entsprechend mehr.
Ab 2027 wird es für Kassenpatienten noch teurer.
Grund ist die im Juli 2026 beschlossene Gesundheitsreform: Der Zuschuss, den die Krankenkassen für regelmäßig nachgewiesene Vorsorgeuntersuchungen zahlen, sinkt. Bis Ende 2026 übernehmen die Kassen nach fünf Jahren nachgewiesener Vorsorge 70 Prozent der Regelversorgungskosten, nach zehn Jahren 75 Prozent. Ab 2027 sind es nur noch 60 beziehungsweise 65 Prozent. Wer keine regelmäßigen Kontrollen nachweisen kann, erhält künftig sogar nur noch 50 statt bisher 60 Prozent Festzuschuss. Eine Zahnzusatzversicherung kann diese Lücke schließen und übernimmt oft auch Kosten für Wurzelkanalbehandlungen, Füllungen oder Prophylaxe.
Frühzeitig absichern lohnt sich.
Stiftung Warentest empfiehlt, spätestens ab dem 40. Lebensjahr über eine private Zahnzusatzversicherung nachzudenken – besser noch früher, wenn eine problematische Zahnsubstanz vorliegt. Denn: Wer erst abschließt, wenn bereits eine Behandlung angeraten wurde, bekommt dafür in der Regel keine Leistung mehr. Zudem gelten meist Leistungsstaffeln in den ersten Jahren.
Wie stark die Versicherung den Eigenanteil reduziert, hängt vom gewählten Tarif ab.
Einige leistungsstarke Tarife übernehmen die Kosten für hochwertigen Zahnersatz fast vollständig, andere reduzieren lediglich den Eigenanteil bei der Regelversorgung. Daher lohnt sich ein Vergleich – denn die Unterschiede bei Beitrag und Leistung sind groß.
Große Auswahl im vielfältigen Tarifangebot
Stiftung Warentest kommt zu dem Ergebnis, dass ein Patient zur Reduzierung seines Eigenanteils, insbesondere bei sehr hochwertiger Versorgung mit Zahnersatz, einen leistungsstarken Tarif abschließen sollte. Es wird darauf verwiesen, dass die Angebote der einzelnen Krankenversicherer nicht zwangsläufig für jeden die beste Lösung darstellen. Jeder sollte genau für sich prüfen, welche Leistungen tatsächlich benötigt werden und welche nicht. Potentielle Kunden, die lediglich ihren Eigenanteil bei der Regelversorgung reduzieren möchten, wählen dabei einen anderen Tarif als diejenigen, die Wert auf möglichst umfangreiche Kostenerstattung legen. Auch hier hat Finanztest verglichen.
Wer nur einen günstigen Basisschutz möchte und keinen Wert auf besonders teuren Zahnersatz oder Implantate legt – der ist mit der Regelversorgung beim Zahnarzt gut aufgehoben. In diesem Fall ist nur der private Eigenanteil (40 %) der Kosten abzusichern. Für maximal 13 Euro im Monat bieten mehrere Zahnzusatzversicherungen diese Leistungen für die Regelversorgung. Der Eigenanteil wird hier vollständig gedeckt.
Optimales Alter und Wartezeit bei Vertragsbeginn
Finanztest empfiehlt, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, bevor die ersten größeren Zahnbehandlungen auftreten könnten, also mit Mitte 30 bis Anfang 40, denn fast alle Versicherer limitieren ihre Leistungen in den ersten Jahren auf bestimmte Summen. Daher empfiehlt es sich, eine Zahnzusatzversicherung bereits frühzeitig abzuschließen. Erst ab dem fünften Versicherungsjahr haben Kunden vollen Leistungsanspruch.
Wer einen neuen Vertrag für eine Zahnzusatzversicherung abschließt, muss bei manchen Anbietern acht Monate Wartezeit einkalkulieren, bevor die Versicherung überhaupt Kosten übernimmt. Bei vielen Versicherern entfällt die Wartezeit komplett, wie beim ZahnSchutz Exklusiv der Deutschen Familienversicherung.
Behandlungsbeginn
Auch bei Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit erhalten Versicherte unter Umständen keine Leistung, wenn die Behandlung kurz nach Vertragsabschluss beginnt. Laufende Behandlungen und fehlende Zähne sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Fordert der Versicherer die Patientenakte beim Zahnarzt an und ist dort vermerkt, dass die Behandlung dem Betroffenen bereits zahnärztlich angeraten wurde, wird dieser Zeitpunkt als Behandlungsbeginn angesehen. Entsprechende Gesundheitsfragen vor Vertragsbeginn falsch zu beantworten, macht keinen Sinn, denn mit dem Versicherungsantrag erhalten Versicherer die Erlaubnis, die Patientenakte beim Zahnarzt einzuholen. Kommen dann Falschangaben zum Vorschein, können Versicherungsgesellschaften vom Vertrag zurücktreten, der Versicherungsschutz erlischt und im schlimmsten Fall fordert die Versicherung sogar Leistungen vom Kunden zurück.
Wann ein Wechsel lohnt
Wer bereits im Besitz einer privaten Zahnzusatzversicherung ist, sollte prüfen, ob er sich nicht verbessern kann. Als „optimal“ wird ein möglicher Wechsel innerhalb der eigenen Versicherung bezeichnet. Vorausgesetzt, man verbessert sich dabei. Bei einem neuen Vertragspartner ist mit erneuten Wartezeiten sowie Summenbegrenzungen zu rechnen, bereits empfohlene Behandlungen sind ausgeschlossen. Kunden, die einen mehr als zehn Jahre alten Vertrag haben, der ohnehin nur die Kassen-Festzuschüsse um einen bestimmten Prozentsatz erhöht, der verliert bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer kaum etwas. Wer seine Leistungen verbessern will, dem sei angeraten beim aktuellen Versicherer zu bleiben und in einen besseren Tarif zu wechseln. So betreffen erneute Grenzen und Wartezeiten nur den Teil, der die Leistungen des bisherigen Tarifs übersteigt. Auch Versicherte, die Ihre Beiträge senken wollen, sollten laut Finanztest beim aktuellen Versicherer bleiben und ggf. verzichtbare Teilverträge kündigen, wenn der Versicherer die Tarife im Baukasten-System anbietet.
Warum sollte man bei einem Zahnzusatzversicherung-Testsieger nicht nur auf die Note achten?
Eine Bestnote verrät viel über die Leistungsstärke eines Tarifs – aber nicht, ob er auch zu Ihrer persönlichen Situation passt. Wer die passende Zahnzusatzversicherung finden möchte, sollte deshalb genauer hinschauen und neben dem Qualitätsurteil noch weitere Kriterien im Blick behalten:
Wie hoch ist der monatliche Beitrag, und wie entwickelt er sich mit steigendem Alter? Welche Leistungen übernimmt der Tarif konkret bei Implantaten, Zahnersatz und laufenden Zahnbehandlungen? Und gibt es Einschränkungen, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden – etwa Leistungsstaffeln in den ersten Vertragsjahren, Wartezeiten oder tarifliche Höchstgrenzen?
Besonders entscheidend ist ein Punkt, der gerne übersehen wird: der richtige Zeitpunkt für den Abschluss. Eine Zahnzusatzversicherung sollte immer abgeschlossen werden, bevor eine umfangreiche Behandlung bereits begonnen oder vom Zahnarzt angeraten wurde. Wer hier zu spät kommt, riskiert, im entscheidenden Moment leer auszugehen – selbst beim besten Testsieger. Nur mit dem richtigen Timing zahlt sich die Absicherung im Ernstfall auch wirklich aus.
Was bedeutet „kein Preis-Leistungs-Verzeichnis"?
Wer die Angebote im Test vergleicht, stößt immer wieder auf den Begriff „Preis-Leistungs-Verzeichnis", kurz PLV. Dahinter verbirgt sich eine Klausel, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, in der Praxis aber teuer werden kann: Ein PLV legt fest, bis zu welcher Höhe der Versicherer bestimmte Behandlungskosten überhaupt anerkennt.
Das Tückische daran: Selbst wenn ein Tarif mit einer hohen prozentualen Erstattung wirbt – etwa 90 oder 100 Prozent – greift diese Zusage nur bis zur festgelegten Preisgrenze. Liegen die tatsächlichen Kosten beim Zahnarzt darüber, bleibt der Differenzbetrag am Versicherten hängen. Aus der vermeintlich vollständigen Kostenübernahme wird so schnell ein spürbarer Eigenanteil.
Stiftung Warentest hat diesen Punkt deshalb konsequent mitgeprüft und für jeden Tarif ausgewiesen, ob ein Preis-Leistungs-Verzeichnis zur Anwendung kommt. Für Versicherte lohnt sich der Blick auf dieses Detail besonders dann, wenn hochwertiger Zahnersatz wie Implantate oder Keramikkronen geplant ist – hier fallen die Unterschiede zwischen beworbener und tatsächlicher Erstattung am stärksten ins Gewicht.
Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 kommt beim aktuellen Test ohne ein solches Preis-Leistungs-Verzeichnis aus. Versicherte können sich hier also auf die vereinbarte Erstattung verlassen, ohne von versteckten Preisobergrenzen überrascht zu werden.

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Viele Tarife enthalten Leistungen, die nichts mit Zahnersatz zu tun haben – so z. B. die Erstattung einer professionellen Zahnreinigung. Diese Leistungen wurden im Test zwar aufgeführt aber nicht bewertet, denn Stiftung Warentest empfiehlt, Versicherungen vor allem gegen große finanzielle Risiken abzuschließen. Eine professionelle Zahnreinigung kostet in aller Regel 70 bis 150 Euro und ist für die meisten Patienten auch privat erschwinglich, selbst wenn die Behandlung zwei Mal jährlich durchgeführt wird. Zudem gibt die gesetzliche Krankenkasse oft einen Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung. Zahnbehandlungen wie Füllungen und Wurzelbehandlungen bezahlt die gesetzliche Krankenkasse. Zusätzliche Kosten fallen nur für Leistungen an, die die GKV nicht übernimmt wie z. B. die Wurzelbehandlung eines Zahns, der als „nicht erhaltungswürdig“ gilt, für Kunststofffüllungen in Seitenzähnen und für Verfahren, die den gesetzlichen Standard übersteigen. Auch die Nachsorge nach einer Parodontitisbehandlung (Unterstützende Parodontitistherapie) müssen Patienten selbst bezahlen. Für Patienten mit solch einer Erkrankung kann sich eine Police, die diese Kosten trägt, also durchaus lohnen.
Wer gerne für alle Eventualitäten abgesichert sein möchte, dem empfiehlt Finanztest, bei der Entscheidung zwischen mehreren Tarifen mit gleichem Qualitätsurteil, die Police mit den gewünschten Zusatzleistungen zu wählen. Dabei ist zu bedenken, dass sich Zusatzleistungen auch immer im Versicherungsbeitrag bemerkbar machen.
Zahnzusatzversicherung Testsieger 2026: Fazit
Der aktuelle Stiftung-Warentest-Test zeigt: Verbraucher können heute aus zahlreichen leistungsstarken Zahnzusatzversicherungen wählen. Von 278 untersuchten Tarifen erreichten mehrere Angebote die Bestnote SEHR GUT (0,5) – der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gehört erneut zu dieser Spitzengruppe und bestätigt damit seine langjährige Spitzenposition im Markt.
Doch welche Zahnzusatzversicherung im Einzelfall wirklich die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten – das hängt vor allem vom gewünschten Schutzumfang ab. Wer möglichst umfassend gegen hohe Kosten für Implantate, Kronen und anderen hochwertigen Zahnersatz abgesichert sein möchte, fährt mit einem leistungsstarken „Rundum-sorglos"-Tarif am besten. Wer dagegen Wert auf einen niedrigeren Beitrag legt und dafür einen gewissen Eigenanteil in Kauf nimmt, ist mit einem „Gut-und-günstig"-Tarif oft besser beraten.
Am Ende zählt deshalb nicht allein das Etikett „Testsieger", sondern das persönliche Verhältnis aus Leistung, Beitrag und individuellem Absicherungsbedarf. Wer sich hier Zeit für einen genauen Vergleich nimmt, findet die Zahnzusatzversicherung, die wirklich zu den eigenen Ansprüchen passt.
Im Zahnzusatzversicherung-Test 9/2026 gibt es nicht nur einen, sondern gleich mehrere Testsieger: Alle Tarife mit der höchsten vergebenen Note SEHR GUT (0,5) zählen dazu. Zu dieser Spitzengruppe gehört auch der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100.
Insgesamt hat Stiftung Warentest 278 Zahnzusatzversicherungstarife unter die Lupe genommen.
Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 erreicht im aktuellen Test die Bestnote SEHR GUT (0,5) – und zählt damit erneut zu den leistungsstärksten Tarifen am Markt.
Für einen 43-jährigen Modellkunden liegt der Monatsbeitrag laut Stiftung Warentest bei 44 Euro. Da der Beitrag altersabhängig kalkuliert ist, steigt er im Laufe der Zeit an – mit 63 Jahren zahlen Versicherte im Test 68 Euro monatlich.
Nein, im aktuellen Stiftung-Warentest-Test wird für Zahnersatz keine Wartezeit ausgewiesen. Versicherte können also direkt nach Vertragsbeginn von den vereinbarten Leistungen profitieren. Maßgeblich für die konkreten Leistungen sind dennoch immer die jeweiligen Tarifbedingungen.
Nicht unbedingt. Eine Bestnote zeigt vor allem, wie leistungsstark ein Tarif im Test abgeschnitten hat – sie sagt aber nichts darüber aus, ob dieser Umfang für jeden Versicherten auch sinnvoll ist. Wer einen geringeren Leistungsbedarf hat, fährt mit einem günstigeren Tarif oft besser. Genau deshalb unterscheidet Stiftung Warentest zwischen den drei Kategorien „Rundum sorglos", „Gut und günstig" und „Kasse genügt" – so findet jeder die Absicherung, die zu den eigenen Ansprüchen passt.
Stiftung Warentest. (2026). Zahnzusatzversicherungen: Ergebnisse Übersichtstabelle – Deutsche Familienversicherung (Stand: 08. 09. 2026). https://www.test.de/zahnzusatzversicherungen
Stiftung Warentest. (2026). Zahnzusatzversicherungen: Ergebnisse Übersichtstabelle – Individuelle Auswahl (Stand: 08. 09. 2026). https://www.test.de/zahnzusatzversicherungen
Stiftung Warentest. (2026). Zähne günstig schützen. Finanztest, (9), 80–85. (Stand: 08. 09. 2026).
Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Zahngesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
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