Zahnartzbesuch

Zahnzusatzversicherungen Testsieger 2026 im Überblick

Zahnersatz, Implantate und hochwertige Zahnbehandlungen können schnell mehrere Tausend Euro kosten. Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung reduziert diesen Eigenanteil. Doch welche Zahnzusatzversicherung ist 2026 die beste? Der aktuelle Vergleich von Stiftung Warentest gibt eine klare Orientierung: 278 Tarife wurden untersucht, 14 Tarifangebote erreichen die Bestnote SEHR GUT (0,5). Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gehört erneut zu dieser Spitzengruppe - und erreicht die Bestnote damit zum elften Mal in Folge. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Stiftung Warentest hat im August 2026 insgesamt 278 Zahnzusatzversicherungs-Tarife verglichen.
  • 14 Tarifangebote erreichen im aktuellen Test die Bestnote SEHR GUT (0,5). Es gibt deshalb 2026 keinen alleinigen Testsieger.
  • Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 erhält erneut die Bestnote 0,5 - zum elften Mal in Folge seit 2014.
  • Stiftung Warentest unterscheidet verschiedene Bedarfsprofile; beim Typ "Rundum sorglos" stehen besonders leistungsstarke Tarife im Fokus.
  • Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 kombiniert bis zu 100 % Erstattung mit keiner Wartezeit und einem Abschluss ohne Gesundheitsfragen; bereits angeratene oder laufende Behandlungen sind nicht versichert.

Welche Zahnzusatzversicherung ist 2026 die beste?


IIm August 2026 hat die Zeit­schrift Fi­nanz­test ihre ak­tu­el­le Be­wer­tung für Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen ver­öf­fent­licht. Ge­tes­tet wur­den aus­schließ­lich Ta­ri­fe, die grund­sätz­lich al­len ge­setz­lich Kran­ken­ver­sicher­ten zu­gäng­lich sind. Fi­nanz­test emp­fiehlt sie für al­le, die sich ein „Run­dum-sorg­los“-Pa­ket  wün­schen. Im Test wur­den, wie be­reits in den Jah­ren zu­vor, so­wohl Ta­ri­fe mit Al­te­rungs­rück­stel­lun­gen (Bei­trä­ge stei­gen nicht al­ters­be­dingt) als auch Ta­ri­fe oh­ne Al­te­rungs­rück­stel­lun­gen (Bei­trä­ge stei­gen al­ters­be­dingt) ge­mein­sam un­ter­sucht.

Im Test wur­de der ge­run­de­te al­ters­ab­hän­gi­ge Bei­trag an­ge­ge­ben, den Ver­sicher­te mit 43 und den sie bis 73 Jah­re höchs­tens zah­len müs­sen. (Um ei­ne Ver­gleich­bar­keit mit Ta­ri­fen oh­ne al­ters­ab­hän­gi­ger Bei­trags­an­pas­sung zu er­mög­li­chen, wur­den die Bei­trags­span­ne und der Durch­schnitt für den Zeit­raum zwi­schen 43 und 73 Jah­re ge­bil­det.) Mit zu­neh­men­dem Al­ter steigt der Bei­trag bei al­len Test­sie­ger­ta­ri­fen.

Mit der Best­no­te „sehr gut“ (0,5) wur­de der DFV-Zahn­schutz Ex­klu­siv zum 11. Mal in Fol­ge Test­sie­ger un­ter 278 Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen. Ge­rin­ger Preis für bes­te Leis­tun­gen! Mit dem Rekordtest­sie­ger un­ter den
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Testsieger Stiftung Warentest 09/2026 mit Note SEHR GUT (0,5) im Vergleich mit 278 Zahnzusatzversicherungen

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Zur Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2014–2026

Stif­tung Wa­ren­test kommt bei dem ak­tu­el­len Test zu dem Er­geb­nis, dass ein Pa­ti­ent zur Re­du­zie­rung seines Ei­ge­n­an­teils, ins­be­son­de­re bei sehr hoch­wer­ti­gem Zah­n­er­satzeinen leis­tungs­star­ken Tarif ab­schlie­ßen sollte. Wer be­reits im Besitz einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ist, sollte prüfen, ob er sich nicht ver­bes­sern kann. Ein Ver­gleich der ver­gan­ge­nen Tests zeigt, dass sich die An­ge­bo­te noch­mal ver­bes­sert haben.

Bei den Test­kri­te­ri­en gab es im Ver­gleich von 2020 zu 2021 eine we­sent­li­che Än­de­rung: Im Test wurden die so­ge­nann­ten „Ab­wer­tun­gen“ ein­ge­führt. Ab­wer­tun­gen führen dazu, dass sich Mängel der Tarife ne­ga­tiv auf das Qua­li­täts­ur­teil aus­wir­ken. Maß­geb­lich ist hier das Ta­rif­merk­mal „War­te­zeit“. Sofern ein Tarif eine War­te­zeit auf­weist, wird das Qua­li­täts­ur­teil um 0,1 in der Note ab­ge­wer­tet. Diese Ab­wer­tun­gen wurden auch im Test 2026 an­ge­wen­det sowie alle wei­te­ren Test­kri­te­ri­en, die auch im Jahr zuvor re­le­vant waren. Die An­ge­bo­te der Ver­si­che­rer sind aber Jahr für Jahr leis­tungs­mä­ßig auf einem sehr hohen Niveau im Ver­gleich zu den ersten Tests der Stif­tung Wa­ren­test im Be­reich Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung. Be­son­ders her­vor­zu­he­ben ist der DF­V­-­Zahn­Schutz Ex­klu­siv, der seit 2014 kon­stant als Test­sie­ger ab­schnei­det und mitt­ler­wei­le elfmal in Folge die Spit­zen­po­si­ti­on er­reicht hat. Damit ist der DF­V­-­Zahn­Schutz seit 12 Jahren Test­sie­ger und hält somit den Rekord.

Ranking 2014Note 2014
DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
DFV AG: DFV-Zahnschutztarif Premiumsehr gut (1,0)
Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBBsehr gut (1,0)
Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBB+ZBEsehr gut (1,0)
Münchener Verein: 571+572+573+574sehr gut (1,0)
Münchener Verein: 571+572+575sehr gut (1,0)
Neckermann: ZAB+ZAE+ZBBsehr gut (1,0)
Neckermann: ZAB+ZAE+ZBB+ZBEsehr gut (1,0)
Stuttgarter: Zahn Premiumsehr gut (1,1)
AXA: Dent Premium-Usehr gut (1,2)

2014

Im Jahr 2014 wurden ins­ge­samt 189 Tarife ge­tes­tet, von denen 55 An­ge­bo­te mit „sehr gut“ be­wer­tet wurden. Die beste Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung als al­lei­ni­ger Test­sie­ger (sehr gut 0,5) war der DF­V­-­Zahn­Schutz Ex­klu­siv. Schon damals be­sag­te das Ge­samt­te­s­t­ur­teil, dass die Zahl der sehr guten Tarife stark ge­wach­sen sei.

Ranking 2016Note 2016
DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
DKV: KDTP100sehr gut (0,6)
DKV: KDTP100+KDBEsehr gut (0,6)
Hallesche: DentZE.100sehr gut (0,8)
Hallesche: DentZE.100+DentPro.80sehr gut (0,8)
Hallesche: DentZE.100+DentZB.100sehr gut (0,8)
Hallesche: Giga.Dentsehr gut (0,8)
Bayer.Beamten-KK/UKV: ZPPsehr gut (1,0)
Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBBsehr gut (1,0)
Ergo Direkt: ZAB+ZAE+ZBB+ZBEsehr gut (1,0)

2016

Im No­vem­ber 2016 er­hiel­ten von ins­ge­samt 209 Zu­satz­ver­si­che­run­gen 66 ein „sehr gut“ und 59 ein „gut“. Mit den No­ten „be­frie­di­gen­d“ wur­den 58 Ta­ri­fe be­wer­tet und mit „aus­rei­chen­d“ 26. Am bes­ten schnit­ten die Ta­ri­fe der DFV (Deut­sche Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung) und der DKV (Deut­sche Kran­ken­ver­si­che­rung) ab. Al­lei­ni­ger Test­sie­ger mit der Best­no­te „sehr gut“ (0,5) wur­de der DF­V-­Zahn­Schutz Ex­klu­si­v.

Ranking 2018Note 2018
DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestigesehr gut (0,5)
Hanse Merkur: EZLsehr gut (0,5)
DKV: KDTP100sehr gut (0,6)
DKV: KDTP100+KDBEsehr gut (0,6)
Arag: Dent100sehr gut (0,8)
Hallesche: DentZE.100sehr gut (0,8)
Hallesche: DentZE.100+DentPro.80sehr gut (0,8)
Hallesche: DentZE.100+DentZB.100sehr gut (0,8)
Hallesche: Giga.Dentsehr gut (0,8)

2018

Mit der Best­no­te sehr gut (0,5) wur­de der DF­V-­Zahn­schutz Ex­klu­siv 100 im Test 2018 zum drit­ten Mal in Fol­ge Test­sie­ger un­ter 220 An­ge­bo­ten. Mit die­ser Be­wer­tung wur­den gleich­zei­tig zwei wei­te­re Ta­ri­fe un­ter den Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen aus­ge­zeich­net: Zahn Pres­ti­ge der Baye­ri­schen so­wie EZL der Han­se­Mer­kur. Im Ver­gleich zum Test von 2016 sind die An­tei­le der „sehr gut“ be­wer­te­ten Zahn­zu­satz­an­ge­bo­te leicht auf je­weils ein knap­pes Drit­tel an­ge­stie­gen. Ein „be­frie­di­gen­d“ wur­de nur noch an je­den sechs­ten Ta­rif ver­ge­ben, ein „aus­rei­chen­d“ nur noch an je­den 14. Ta­rif.

Ranking 2019Note 2019
DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestigesehr gut (0,5)
Hanse Merkur: EZLsehr gut (0,5)
Ottonova: Zahn 100sehr gut (0,5)
DKV: KDTP100sehr gut (0,6)
DKV: KDTP100+KDBEsehr gut (0,6)
DKV: KDTP100+KDBSsehr gut (0,6)
LVM: Zahnpremiumsehr gut (0,6)
Arag: Dent100sehr gut (0,8)
Hallesche: DentZE.100sehr gut (0,8)

2019

Im Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung Ver­gleich 2019 wur­de der DF­V-­Zahn­Schutz Ex­klu­siv zum vier­ten Mal in Fol­ge Test­sie­ger. Die An­zahl der Test­sie­ger un­ter 234 An­ge­bo­ten ist noch ein­mal von drei auf vier ge­stie­gen. Mit der Best­no­te „sehr gut“ (0,5) wur­de, ne­ben den drei Vor­jahres­sie­gern, der Ta­rif Zahn 100 des Ver­si­che­rers Ot­to­no­va eben­falls aus­ge­zeich­net.

Ranking 2020Note 2020
DFV AG: DFV-Zahnschutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100sehr gut (0,5)
WGV: Plussehr gut (0,5)
Huk-Coburg: ZZ Pro 100sehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestigesehr gut (0,5)
Hanse Merkur: EZLsehr gut (0,5)
VRK: ZZ Exclusivesehr gut (0,5)
Ottonova: Zahn 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr ...sehr gut (0,5)
Nürnberger: Z100 (Komfort 100)sehr gut (0,5)
DA Direkt: Zahnschutz Premium Plussehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestige Plussehr gut (0,5)

2020

Im Test 2020 wur­den 15 Zahn­zu­satz­ver­sicher­ungen mehr un­ter die Lupe ge­nom­men als im Test des Vor­jah­res. 12 Pro­duk­te wur­den zu Test­sie­gern er­nannt. Ne­ben den Vor­jah­res­sie­gern Baye­ri­sche, DFV Deut­sche Fa­mi­lien­ver­sicher­ung, Ot­to­no­va und Han­se­Mer­kur konn­ten auch die An­bie­ter Bar­me­nia, DA Di­rekt, Huk-Co­burg, Nürn­ber­ger, VRK und WGV mit der Best­note „sehr gut“ (0,5) über­zeu­gen. Ins­gesamt be­wer­tete Fi­nanz­test je­den drit­ten Zahn­zu­satz­ta­rif mit „sehr gut“, wo­bei die Span­ne von 0,5 bis 1,1 reicht.

Ranking 2021Note 2021
DFV AG: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100sehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestigesehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestige Plussehr gut (0,5)
Berlin Direkt: DZLsehr gut (0,5)
DA Direkt: Zahnschutz Premium Plussehr gut (0,5)
Huk-Coburg: ZZ Pro100sehr gut (0,5)
Münchener Verein: ZahnGesund 100sehr gut (0,5)
Nürnberger: Z100 (Komfort 100)sehr gut (0,5)
SDK: Zahn 100sehr gut (0,5)

2021

Im Test 2021 wur­den fünf Ta­ri­fe we­ni­ger als im Jahr zu­vor un­ter­sucht. In­sgesamt konn­ten 13 Ta­ri­fe mit der Best­note „sehr gut“ (0,5) über­zeu­gen. Ne­ben den Test­sie­gern aus dem Jahr 2020 (DFV Deut­sche Fa­mi­lien­ver­sicher­ung, Bar­me­nia, Mün­che­ner Ver­ein, WGV, Huk-Co­burg, SDK, Baye­ri­sche, Ot­to­no­va, VRK, Nürn­ber­ger und DA Di­rekt), konn­ten auch die An­bie­ter SDK so­wie Ber­lin Di­rekt mit der Best­note „sehr gut“ (0,5) über­zeu­gen. Han­se­Mer­kur konn­te das Vor­jah­res­ur­teil nicht hal­ten und be­fin­det sich mit der ak­tu­el­len Note von 0,6 nicht mehr un­ter den Test­sie­gern. Ins­gesamt be­wer­tete Fi­nanz­test auch im ak­tu­el­len Test je­den drit­ten Zahn­zu­satz­ta­rif mit „sehr gut“, wo­bei die Span­ne von 0,5 bis 1,5 reicht.

Ranking 2022Note 2022
DFV AG: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Advigon: Dental Luxussehr gut (0,5)
Astra: Zahn Siegersehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100sehr gut (0,5)
Berlin Direkt: DZLsehr gut (0,5)
Continentale: CEZEsehr gut (0,5)
DA Direkt: Zahnschutz Premium Plussehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestigesehr gut (0,5)
Bayerische: Zahn Prestige Plussehr gut (0,5)
Europa: E-ZPsehr gut (0,5)

2022

Im Test 2022 wur­den 23 Ta­ri­fe mehr als im Jahr zu­vor un­ter­sucht. In­sgesamt konn­ten 26 Ta­ri­fe mit der Best­note „sehr gut“ (0,5) über­zeu­gen. Ne­ben den Test­sie­gern aus dem Jahr 2021 (DFV Deut­sche Fa­mi­lien­ver­sicher­ung, Bar­me­nia, Mün­che­ner Ver­ein, WGV, Huk-Co­burg, SDK, Baye­ri­sche, Ot­to­no­va, VRK, Nürn­ber­ger, DA Di­rekt und Ber­lin Di­rekt), konn­ten auch die An­bie­ter Ad­vi­gon, As­tra, Con­ti­nen­tale, Eu­ro­pa, Go­thae­r, Mün­che­ner Ver­ein, Nürn­ber­ger, Si­gnal Idu­na und Würt­tem­ber­gi­sche der Best­note „sehr gut“ (0,5) über­zeu­gen. In­sgesamt be­wer­tete Fi­nanz­test im ak­tu­el­len Test 111 Ta­ri­fe mit „sehr gut“, wo­bei die Span­ne von 0,5 bis 1,5 reicht.

Ranking 2023Note 2023
DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Advigon: Dental Luxus (AZL)sehr gut (0,5)
Allianz: MeinZahnschutz 100sehr gut (0,5)
Astra: Zahn Siegersehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100sehr gut (0,5)
Berlin Direkt: DZLsehr gut (0,5)
Concordia: Zahn Sorglos (ZT+ZB+ZahnPlus)sehr gut (0,5)
Continentale: CEZEsehr gut (0,5)
DA Direkt: Zahnschutz Premium Plussehr gut (0,5)
Die Bayerische: ZAHN Prestigesehr gut (0,5)

2023

Im Juni 2023 hat Stif­tung Wa­ren­test ins­ge­samt 289 Tarife untersucht. Von den un­ter­such­ten Ta­ri­fen er­hiel­ten 131 ein „sehr gut“ und 35 davon wurden mit der Best­no­te 0,5 bewertet. Die Zahn­zu­satz­an­ge­bo­te der Ver­si­che­rer sind leis­tungs­sei­tig deut­lich besser geworden. Beim ersten Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung Ver­gleich im Jahr 2008 gab es nur drei „sehr gute“ Tarife unter den ins­ge­samt 83 un­ter­such­ten Angeboten. Bei ge­nau­er Be­trach­tung der besten Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen zeigt sich, dass sich der DFV-ZahnSchutz Ex­klu­siv in den Tests seit 2014 als ein­zi­ge Kon­stan­te und acht­ma­li­ger Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung Test­sie­ger in Folge durch­set­zen konnte. Der DFV-ZahnSchutz ist damit die beste Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung mit den meis­ten Testsiegen.

Ranking 2024Note 2024
DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Allianz: MeinZahnschutz 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonussehr gut (0,5)
Continentale: CEZEsehr gut (0,5)
Die Bayerische: ZAHN Prestigesehr gut (0,5)
Gothaer: MediZ Duo 100sehr gut (0,5)
HanseMerkur: EZLsehr gut (0,5)
Münchener Verein: ZahnGesund 100sehr gut (0,5)
SDK: Zahn 100sehr gut (0,5)
UKV: ZahnPrivat 100sehr gut (0,5)

2024

Im großen Zahnzusatzversicherungstest 2024 hat Stiftung Warentest in der Finanztest-Ausgabe 08/2024 insgesamt 287 Tarife untersucht. Das Ergebnis: Auch unter 30 Euro monatlich lassen sich leistungsstarke Policen für bezahlbaren Zahnersatz finden. 123 Tarife erhielten ein „Sehr Gut“. Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv erhielt auch in diesem Jahr wieder die Bestnote SEHR GUT (0,5). 

Ranking 2025Note 2025
DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Astra: Zahn Siegersehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonussehr gut (0,5)
Continentale: CEZEsehr gut (0,5)
DA Direkt: Zahnschutz Premium Plussehr gut (0,5)
Die Bayerische: ZAHN Prestigesehr gut (0,5)
Europa: E-ZPsehr gut (0,5)
Europa: E-ZP + E-ZBsehr gut (0,5)
Janitos: JA dental 100plussehr gut (0,5)
Münchener Verein: ZahnGesund 100sehr gut (0,5)
Württembergische: Zahnersatz 100sehr gut (0,5)
Württembergische: Zahnersatz 100 + Zahnbehandlungsehr gut (0,5)
Württembergische: ZahnSchutz Premiumsehr gut (0,5)

2025

Im Juli 2025 wurde unsere Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 von Stiftung Warentest zum zehnten Mal in Folge als Testsieger mit Bestnote „SEHR GUT" (0,5) ausgezeichnet. Keine andere Zahnzusatzversicherung wurde so oft zum Testsieger gekürt.

Und das aus gutem Grund: Der DFV-ZahnSchutz bietet die höchste Leistung am Markt – mit besonders hohen Erstattungen schon ab dem ersten Versicherungsjahr. Im Vergleich zu anderen Anbietern werden von Anfang an deutlich mehr Kosten bei allen Zahnbehandlungen übernommen.

Ranking 2026Note 2026
DFV: DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100sehr gut (0,5)
Barmenia: Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonus Dsehr gut (0,5)
Continentale: CEZEsehr gut (0,5)
DA Direkt: Zahnschutz Premium Plussehr gut (0,5)
Die Bayerische: ZAHN Prestigesehr gut (0,5)
Europa: E-ZPsehr gut (0,5)
Europa: E-ZP + E-ZBsehr gut (0,5)
Janitos: JA dental 100plussehr gut (0,5)
Münchener Verein: ZahnGesund 100sehr gut (0,5)
Universa: uni-dent Top 100sehr gut (0,5)
Württembergische: Zahnersatz 100sehr gut (0,5)
Württembergische: Zahnersatz 100 + Zahnbehandlungsehr gut (0,5)
Württembergische: ZahnSchutz Premiumsehr gut (0,5)

2026

Im August 2026 wurde unsere Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 von Stiftung Warentest zum 11. Mal in Folge als Testsieger mit Bestnote „SEHR GUT" (0,5) ausgezeichnet. Damit hat die Deutsche Familienversicherung ihren eigenen Rekord als am häufigsten ausgezeichnete Zahnzusatzversicherung weiter ausgebaut.

Insgesamt untersuchte Finanztest in der Ausgabe 9/2026 278 Tarife. Der DFV-ZahnSchutz überzeugt weiterhin mit der höchsten Leistung am Markt: Für 43-Jährige liegt der Monatsbeitrag bei 44 Euro und steigt bis zum 73. Lebensjahr auf höchstens 68 Euro – bei bis zu 100 % Kostenerstattung für alle zahnärztlichen und kieferorthopädischen Behandlungen.

Zahnzusatzversicherung Test 19 / 20 / 21 / 23 / 24 / 25/ 2026 - Das hat sich geändert

Wäh­rend es beim ersten Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung Test im Jahr 2008 nur drei „sehr gute“ Tarife gab, ist die Anzahl der am besten be­wer­te­ten Tarife kon­stant ge­stie­gen. Im Jahr 2014 wurden 55 An­ge­bo­te mit „sehr gut“ aus­ge­zeich­net, im No­vem­ber 2016 lag die Zahl bei 66. Im Ver­gleich 2018 er­hiel­ten be­reits 70 Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen die Aus­zeich­nung „sehr gut“ und 2019 wurden 76 Tarife damit be­wer­tet. Im Test der Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen aus dem Jahr 2020 er­hiel­ten 88 Tarife die Be­wer­tung „sehr gut“, wäh­rend es 2021 be­reits 91 Tarife waren. Im Test 2022 werden ins­ge­samt 111 Tarife mit „sehr gut“ be­wer­tet und im Test von 2023 sind es 131 Tarife unter den besten An­bie­tern. Im Test im Jahr 2024 wurden ins­ge­samt 287 Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen ge­tes­tet und 123 Tarife er­hiel­ten ein „Sehr Gut“. Im Test 2025 wurden insgesamt 285 Zahnzusatzversicherungen getestet. Der Markt of­fe­riert dem Ver­brau­cher laut Fi­nanz­test somit viele sehr gute Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen. Im aktuellen Test 2026 wurden insgesamt 278 Zahnzusatzversicherungen untersucht, von denen 117 Tarife die Bewertung „Sehr Gut" erhielten.

Zahnzusatzversicherung Test 2026 - So hat Stiftung Warentest getestet

Die Stiftung Warentest (Finanztest 09/2026) hat insgesamt 278 Zahnzusatzversicherungstarife untersucht. Bewertet wurden ausschließlich Tarife, die sich ohne weitere Bausteine abschließen lassen und Leistungen rund um Zahnersatz abdecken. Die Angebote stehen allen gesetzlich Versicherten offen.

Tarifarten

  • 208 Tarife sind nach Art der Schadenversicherung kalkuliert, bei denen der Beitrag mit steigendem Alter zunimmt.
  • 70 Tarife sind nach Art der Lebensversicherung kalkuliert – sie haben keine altersbedingte Beitragsanpassung. Der Beitrag richtet sich hier nach dem Eintrittsalter und bleibt dann stabil.

Drei Tarifgruppen zur besseren Orientierung

Damit sich Versicherte im großen Angebot leichter zurechtfinden, hat Stiftung Warentest die Testergebnisse zusätzlich in drei Bedarfsgruppen sortiert – von Hochleistungstarifen bis hin zu günstigen Basisabsicherungen. Welche Gruppe für wen die richtige Wahl ist, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

In der Spitzengruppe der leistungsstärksten Tarife erreichten mehrere Angebote die Bestnote SEHR GUT (0,5) – darunter erneut der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100. Einen einzelnen alleinigen Testsieger gibt es im aktuellen Test also nicht, vielmehr teilen sich diese Tarife gemeinsam die Spitzenposition.

Bewertungsmethode

Die Bewertung basierte auf einem Modellkunden und berücksichtigte drei Bonusstufen (abhängig von regelmäßigen Zahnarztbesuchen). Die Ergebnisse wurden zu einem gewichteten Durchschnitt zusammengeführt. Grundlage der Bewertung waren fünf Kriterien:

  • Regelversorgung (10 %): Erstattung im Rahmen der gesetzlichen Kassenversorgung (inkl. Höhe der Zuzahlung).
  • Privatversorgung ohne Inlays und Implantate (40 %): Berücksichtigung privater Zahnarzthonorare und Materialkosten für Kronen etc.
  • Inlayversorgung (10 %): Erstattung hochwertiger Inlays inklusive Honorar- und Materialkosten.
  • Implantatversorgung (30 %): Leistungen für Zahnersatz auf Implantaten inklusive Knochenaufbau.
  • Jährliche Summenbegrenzung (10 %): Begrenzung der Erstattungssumme pro Jahr, insbesondere in den ersten vier bis sechs Vertragsjahren.

Wartezeiten

In vielen Tarifen besteht eine Wartezeit (meist mehrere Monate), bevor Leistungen für Zahnersatz in Anspruch genommen werden können. Für bestimmte Leistungen wie professionelle Zahnreinigung entfällt die Wartezeit oder fällt kürzer aus.

Beiträge

Die monatlichen Beiträge wurden für einen 43-jährigen Modellkunden ermittelt. Bei Tarifen mit altersabhängiger Beitragsanpassung wurden sowohl der aktuelle Beitrag, der Maximalbeitrag bis zum 73. Lebensjahr als auch der Durchschnittsbeitrag über diesen Zeitraum angegeben.

Leistungsbeispiele

Beispielrechnungen (z. B. für Kronen, Inlays, Implantate) wurden dargestellt, hatten aber keinen Einfluss auf das Qualitätsurteil.

Nicht bewertete Zusatzleistungen

Leistungen wie z. B. Hypnose, Akupunktur, Narkose oder Schienen gegen Zähneknirschen (Funktionsanalytik) sowie Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen und Parodontalbehandlungen wurden zwar in den Tarifübersichten aufgeführt, flossen aber nicht in die Bewertung ein, sofern sie nicht explizit Zahnersatz betreffen.

Abwertungen

Einige Tarife wurden abgewertet, zum Beispiel bei:

  • schlechter Leistung in Teilbereichen (z. B. Inlays oder Implantate),
  • zu niedrigen Summenbegrenzungen,
  • Wartezeiten – hier wird das Qualitätsurteil um 0,1 Notenpunkte abgewertet,
  • der Anwendung eines Preis-Leistungs-Verzeichnisses (PLV) – dieses legt fest, bis zu welchem Höchstbetrag der Versicherer eine Leistung übernimmt. Verspricht der Tarif dabei eine volle Übernahme des Eigenanteils, führt das zu einer Abwertung um 0,5 Notenpunkte, sonst um 0,3 Notenpunkte,
  • fehlender Teilnahme an Schlichtungsverfahren.

Welche Zahnzusatzversicherung ist die beste?

Der Testsieger mit der höchsten Leistung ist nicht automatisch für jeden Versicherten die beste Wahl. Stiftung Warentest teilt die untersuchten Angebote deshalb in drei unterschiedliche Bedarfsgruppen ein.

1. „Rundum sorglos": höchste Leistungen

Diese Tarife richten sich an Versicherte, die auch bei hochwertigem Zahnersatz möglichst wenig selbst bezahlen möchten. Dazu zählen insbesondere umfangreiche Leistungen für:

  • Implantate
  • hochwertige Kronen
  • Inlays
  • privaten Zahnersatz

Die besten Tarife dieser Kategorie erhalten im aktuellen Test die Note SEHR GUT (0,5). Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gehört zu diesen Tarifen und übernimmt bis zu 100 % der Kosten für zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen.

2. „Gut und günstig": hohe Leistung bei moderatem Beitrag

Nicht jeder benötigt eine nahezu vollständige Kostenübernahme. Stiftung Warentest hebt deshalb auch Tarife hervor, die über die reine Regelversorgung hinausgehen, aber günstiger als die leistungsstärksten Premiumtarife sind. Für viele Versicherte kann diese Kategorie einen sinnvollen Kompromiss zwischen Beitrag und Leistung darstellen.

Im aktuellen Test hebt Stiftung Warentest beispielsweise den Tarif CEZP-U der Continentale hervor. Er wird mit SEHR GUT (1,4) bewertet und kostet für den dort verwendeten Modellkunden 29 Euro monatlich.

3. „Kasse genügt": Absicherung der Regelversorgung

Wer vor allem verhindern möchte, bei der gesetzlichen Regelversorgung einen Eigenanteil zahlen zu müssen, benötigt nicht unbedingt einen Hochleistungstarif. Dafür gibt es deutlich günstigere Zahnzusatzversicherungen. Sie decken jedoch hochwertige Behandlungen wie Implantate oder keramischen Zahnersatz nicht im gleichen Umfang ab.

Welche Gruppe passt zu wem?

Die passende Kategorie hängt vor allem davon ab, welchen Zahnersatz Sie sich wünschen und wie viel Eigenanteil Sie bereit sind zu zahlen. Wer langfristig planen und auch bei teuren Behandlungen abgesichert sein möchte, ist mit einem „Rundum sorglos"-Tarif wie dem DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gut beraten. Wer einen guten Mittelweg sucht, findet in der Kategorie „Gut und günstig" passende Angebote. Und wer lediglich den Eigenanteil bei der Regelversorgung absichern möchte, kommt mit einem Basistarif der Kategorie „Kasse genügt" günstig zum Ziel.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2026 - So sichert man sich laut Stiftung Warentest richtig ab

Zahnersatz kann teuer werden: Wer gesetzlich versichert ist, muss bei hochwertigen Behandlungen wie Implantaten, Keramikkronen oder Inlays oft tief in die Tasche greifen. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt nur einen festgelegten Zuschuss für die sogenannte Regelversorgung – unabhängig davon, ob Patienten sich für eine Standardlösung oder hochwertigen Zahnersatz entscheiden.

Die Folge: Große Eigenanteile.

Ein einzelnes Implantat kann laut dem aktuellen Stiftung-Warentest-Test (Finanzen 09/2026) bis zu 5.057 € kosten – der Kassenanteil liegt bei rund 691 €. Für Kronen oder Inlays entstehen schnell zusätzliche Kosten von mehreren hundert Euro. Wer gleich mehrere Zähne sanieren muss, zahlt entsprechend mehr.

Ab 2027 wird es für Kassenpatienten noch teurer.

Grund ist die im Juli 2026 beschlossene Gesundheitsreform: Der Zuschuss, den die Krankenkassen für regelmäßig nachgewiesene Vorsorgeuntersuchungen zahlen, sinkt. Bis Ende 2026 übernehmen die Kassen nach fünf Jahren nachgewiesener Vorsorge 70 Prozent der Regelversorgungskosten, nach zehn Jahren 75 Prozent. Ab 2027 sind es nur noch 60 beziehungsweise 65 Prozent. Wer keine regelmäßigen Kontrollen nachweisen kann, erhält künftig sogar nur noch 50 statt bisher 60 Prozent Festzuschuss. Eine Zahnzusatzversicherung kann diese Lücke schließen und übernimmt oft auch Kosten für Wurzelkanalbehandlungen, Füllungen oder Prophylaxe.

Frühzeitig absichern lohnt sich.

Stiftung Warentest empfiehlt, spätestens ab dem 40. Lebensjahr über eine private Zahnzusatzversicherung nachzudenken – besser noch früher, wenn eine problematische Zahnsubstanz vorliegt. Denn: Wer erst abschließt, wenn bereits eine Behandlung angeraten wurde, bekommt dafür in der Regel keine Leistung mehr. Zudem gelten meist Leistungsstaffeln in den ersten Jahren.

Wie stark die Versicherung den Eigenanteil reduziert, hängt vom gewählten Tarif ab.

Einige leistungsstarke Tarife übernehmen die Kosten für hochwertigen Zahnersatz fast vollständig, andere reduzieren lediglich den Eigenanteil bei der Regelversorgung. Daher lohnt sich ein Vergleich – denn die Unterschiede bei Beitrag und Leistung sind groß.

Gro­ße Aus­wahl im viel­fäl­ti­gen Ta­rif­an­ge­bot

Stif­tung Wa­ren­test kommt zu dem Er­geb­nis, dass ein Pa­ti­ent zur Re­du­zie­rung sei­nes Ei­gen­an­teils, ins­be­son­de­re bei sehr hoch­wer­ti­ger Ver­sor­gung mit Zahn­er­satz, einen leis­tungs­star­ken Ta­rif ab­schlie­ßen soll­te. Es wird dar­auf ver­wie­sen, dass die An­ge­bo­te der ein­zel­nen Kran­ken­ver­si­che­rer nicht zwangs­läu­fig für jeden die bes­te Lö­sung dar­stel­len. Jeder soll­te ge­nau für sich prü­fen, wel­che Leis­tun­gen tat­säch­lich be­nö­tigt wer­den und wel­che nicht. Po­ten­ti­el­le Kun­den, die le­dig­lich ih­ren Ei­gen­an­teil bei der Re­gel­ver­sor­gung re­du­zie­ren möch­ten, wäh­len da­bei ei­nen an­de­ren Ta­rif als die­je­ni­gen, die Wert auf mög­lichst um­fang­rei­che Kos­ten­er­stat­tung le­gen. Auch hier hat Fi­nanz­test ver­gli­chen.

Wer nur ei­nen güns­ti­gen Ba­sis­schutz möch­te und kei­nen Wert auf be­son­ders teu­ren Zahn­er­satz oder Im­plan­ta­te legt – der ist mit der Re­gel­ver­sor­gung beim Zahn­arzt gut auf­ge­ho­ben. In die­sem Fall ist nur der pri­va­te Ei­gen­an­teil (40 %) der Kos­ten ab­zu­si­chern. Für ma­xi­mal 13 Euro im Mo­nat bie­ten meh­re­re Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen die­se Leis­tun­gen für die Re­gel­ver­sor­gung. Der Ei­gen­an­teil wird hier voll­stän­dig ge­deckt.

Op­ti­ma­les Al­ter und War­te­zeit bei Ver­trags­be­ginn

Fi­nanz­test emp­fiehlt, eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ab­zu­schlie­ßen, be­vor die ers­ten grö­ße­ren Zahn­be­hand­lun­gen auf­tre­ten könn­ten, also mit Mit­te 30 bis An­fang 40, denn fast al­le Ver­si­che­rer li­mi­tie­ren ih­re Leis­tun­gen in den ers­ten Jah­ren auf be­stimm­te Sum­men. Da­her emp­fiehlt es sich, ei­ne Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung be­reits früh­zei­tig ab­zu­schlie­ßen. Erst ab dem fünf­ten Ver­si­che­rungs­jahr ha­ben Kun­den vol­len Leis­tungs­an­spruch.
Wer ei­nen neu­en Ver­trag für ei­ne Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ab­schließt, muss bei man­chen An­bie­tern acht Mo­na­te War­te­zeit ein­kal­ku­lie­ren, be­vor die Ver­si­che­rung über­haupt Kos­ten über­nimmt. Bei vie­len Ver­si­che­rern ent­fällt die War­te­zeit kom­plett, wie beim Zahn­Schutz Ex­klu­siv der Deutschen Familienversicherung.

Be­hand­lungs­be­ginn

Auch bei Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen oh­ne War­te­zeit er­hal­ten Ver­si­cher­te un­ter Um­stän­den kei­ne Leis­tung, wenn die Be­hand­lung kurz nach Ver­trags­ab­schluss be­ginnt. Lau­fen­de Be­hand­lun­gen und feh­len­de Zäh­ne sind vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen. For­dert der Ver­si­che­rer die Pa­ti­en­ten­ak­te beim Zahn­arzt an und ist dort ver­merkt, dass die Be­hand­lung dem Be­trof­fe­nen be­reits zahn­ärzt­lich an­ge­ra­ten wur­de, wird die­ser Zeit­punkt als Be­hand­lungs­be­ginn an­ge­se­hen. Ent­spre­chen­de Ge­sund­heits­fra­gen vor Ver­trags­be­ginn falsch zu be­ant­wor­ten, macht kei­nen Sinn, denn mit dem Ver­si­che­rungs­an­trag er­hal­ten Ver­si­che­rer die Er­laub­nis, die Pa­ti­en­ten­ak­te beim Zahn­arzt ein­zu­ho­len. Kom­men dann Falsch­an­ga­ben zum Vor­schein, kön­nen Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten vom Ver­trag zu­rück­tre­ten, der Ver­si­che­rungs­schutz er­lischt und im schlimms­ten Fall for­dert die Ver­si­che­rung so­gar Leis­tun­gen vom Kun­den zu­rück.

Wann ein Wech­sel lohnt

Wer be­reits im Be­sitz ei­ner pri­va­ten Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ist, soll­te prü­fen, ob er sich nicht ver­bes­sern kann. Als „op­ti­mal“ wird ein mög­li­cher Wech­sel in­ner­halb der ei­ge­nen Ver­si­che­rung be­zeich­net. Vor­aus­ge­setzt, man ver­bes­sert sich da­bei. Bei ei­nem neu­en Ver­trags­part­ner ist mit er­neu­ten War­te­zei­ten so­wie Sum­men­be­gren­zun­gen zu rech­nen, be­reits emp­foh­le­ne Be­hand­lun­gen sind aus­ge­schlos­sen. Kun­den, die ei­nen mehr als zehn Jah­re al­ten Ver­trag ha­ben, der oh­ne­hin nur die Kas­sen-Fest­zu­schüs­se um ei­nen be­stimm­ten Pro­zent­satz er­höht, der ver­liert bei ei­nem Wech­sel zu ei­nem an­de­ren Ver­si­che­rer kaum et­was. Wer sei­ne Leis­tun­gen ver­bes­sern will, dem sei an­ge­ra­ten beim ak­tu­el­len Ver­si­che­rer zu blei­ben und in ei­nen bes­se­ren Ta­rif zu wech­seln. So be­treffen er­neu­te Gren­zen und War­te­zei­ten nur den Teil, der die Leis­tun­gen des bis­he­ri­gen Ta­rifs über­steigt. Auch Ver­si­cher­te, die Ih­re Bei­trä­ge sen­ken wol­len, soll­ten laut Fi­nanz­test beim ak­tu­el­len Ver­si­che­rer blei­ben und ggf. ver­zicht­ba­re Teil­ver­trä­ge kün­di­gen, wenn der Ver­si­che­rer die Ta­ri­fe im Bau­kas­ten-Sys­tem an­bie­tet.

Warum sollte man bei einem Zahnzusatzversicherung-Testsieger nicht nur auf die Note achten?

Eine Bestnote verrät viel über die Leistungsstärke eines Tarifs – aber nicht, ob er auch zu Ihrer persönlichen Situation passt. Wer die passende Zahnzusatzversicherung finden möchte, sollte deshalb genauer hinschauen und neben dem Qualitätsurteil noch weitere Kriterien im Blick behalten:

Wie hoch ist der monatliche Beitrag, und wie entwickelt er sich mit steigendem Alter? Welche Leistungen übernimmt der Tarif konkret bei Implantaten, Zahnersatz und laufenden Zahnbehandlungen? Und gibt es Einschränkungen, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden – etwa Leistungsstaffeln in den ersten Vertragsjahren, Wartezeiten oder tarifliche Höchstgrenzen?

Besonders entscheidend ist ein Punkt, der gerne übersehen wird: der richtige Zeitpunkt für den Abschluss. Eine Zahnzusatzversicherung sollte immer abgeschlossen werden, bevor eine umfangreiche Behandlung bereits begonnen oder vom Zahnarzt angeraten wurde. Wer hier zu spät kommt, riskiert, im entscheidenden Moment leer auszugehen – selbst beim besten Testsieger. Nur mit dem richtigen Timing zahlt sich die Absicherung im Ernstfall auch wirklich aus.

Was bedeutet „kein Preis-Leistungs-Verzeichnis"?

Wer die Angebote im Test vergleicht, stößt immer wieder auf den Begriff „Preis-Leistungs-Verzeichnis", kurz PLV. Dahinter verbirgt sich eine Klausel, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, in der Praxis aber teuer werden kann: Ein PLV legt fest, bis zu welcher Höhe der Versicherer bestimmte Behandlungskosten überhaupt anerkennt.

Das Tückische daran: Selbst wenn ein Tarif mit einer hohen prozentualen Erstattung wirbt – etwa 90 oder 100 Prozent – greift diese Zusage nur bis zur festgelegten Preisgrenze. Liegen die tatsächlichen Kosten beim Zahnarzt darüber, bleibt der Differenzbetrag am Versicherten hängen. Aus der vermeintlich vollständigen Kostenübernahme wird so schnell ein spürbarer Eigenanteil.

Stiftung Warentest hat diesen Punkt deshalb konsequent mitgeprüft und für jeden Tarif ausgewiesen, ob ein Preis-Leistungs-Verzeichnis zur Anwendung kommt. Für Versicherte lohnt sich der Blick auf dieses Detail besonders dann, wenn hochwertiger Zahnersatz wie Implantate oder Keramikkronen geplant ist – hier fallen die Unterschiede zwischen beworbener und tatsächlicher Erstattung am stärksten ins Gewicht.

Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 kommt beim aktuellen Test ohne ein solches Preis-Leistungs-Verzeichnis aus. Versicherte können sich hier also auf die vereinbarte Erstattung verlassen, ohne von versteckten Preisobergrenzen überrascht zu werden.

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Vie­le Ta­ri­fe ent­hal­ten Leis­tun­gen, die nichts mit Zahn­er­satz zu tun ha­ben – so z. B. die Er­stat­tung ei­ner pro­fes­sio­nel­len Zahn­rei­ni­gung. Die­se Leis­tun­gen wur­den im Test zwar auf­ge­führt aber nicht be­wer­tet, denn Stif­tung Wa­ren­test emp­fiehlt, Ver­si­che­run­gen vor al­lem ge­gen gro­ße fi­nan­zi­el­le Ri­si­ken ab­zu­schlie­ßen. Ei­ne pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung kos­tet in al­ler Re­gel 70 bis 150 Eu­ro und ist für die meis­ten Pa­ti­en­ten auch pri­vat er­schwing­lich, selbst wenn die Be­hand­lung zwei Mal jähr­lich durch­ge­führt wird. Zu­dem gibt die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se oft ei­nen Zu­schuss zur pro­fes­sio­nel­len Zahn­rei­ni­gung. Zahn­be­hand­lun­gen wie Fül­lun­gen und Wur­zel­be­hand­lun­gen be­zahlt die ge­setz­li­che Kran­ken­kas­se. Zu­sätz­li­che Kos­ten fal­len nur für Leis­tun­gen an, die die GKV nicht über­nimmt wie z. B. die Wur­zel­be­hand­lung ei­nes Zahns, der als „nicht er­hal­tungs­wür­dig“ gilt, für Kunst­stoff­fül­lun­gen in Sei­ten­zäh­nen und für Ver­fah­ren, die den ge­setz­li­chen Stan­dard über­stei­gen. Auch die Nach­sor­ge nach ei­ner Pa­ro­don­ti­tis­be­hand­lung (Un­ter­stüt­zen­de Pa­ro­don­ti­tis­the­ra­pie) müs­sen Pa­ti­en­ten selbst be­zah­len. Für Pa­ti­en­ten mit solch ei­ner Er­kran­kung kann sich ei­ne Po­li­ce, die die­se Kos­ten trägt, al­so durch­aus loh­nen.

Wer ger­ne für al­le E­ven­tua­li­tä­ten ab­ge­si­chert sein möch­te, dem emp­fiehlt Fi­nanz­test, bei der Ent­schei­dung zwi­schen meh­re­ren Ta­ri­fen mit glei­chem Qua­li­täts­ur­teil, die Po­li­ce mit den ge­wünsch­ten Zu­satz­leis­tun­gen zu wäh­len. Da­bei ist zu be­den­ken, dass sich Zu­satz­leis­tun­gen auch im­mer im Ver­si­che­rungs­bei­trag be­merk­bar ma­chen.

Zahnzusatzversicherung Testsieger 2026: Fazit

Der aktuelle Stiftung-Warentest-Test zeigt: Verbraucher können heute aus zahlreichen leistungsstarken Zahnzusatzversicherungen wählen. Von 278 untersuchten Tarifen erreichten mehrere Angebote die Bestnote SEHR GUT (0,5) – der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 gehört erneut zu dieser Spitzengruppe und bestätigt damit seine langjährige Spitzenposition im Markt.

Doch welche Zahnzusatzversicherung im Einzelfall wirklich die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten – das hängt vor allem vom gewünschten Schutzumfang ab. Wer möglichst umfassend gegen hohe Kosten für Implantate, Kronen und anderen hochwertigen Zahnersatz abgesichert sein möchte, fährt mit einem leistungsstarken „Rundum-sorglos"-Tarif am besten. Wer dagegen Wert auf einen niedrigeren Beitrag legt und dafür einen gewissen Eigenanteil in Kauf nimmt, ist mit einem „Gut-und-günstig"-Tarif oft besser beraten.

Am Ende zählt deshalb nicht allein das Etikett „Testsieger", sondern das persönliche Verhältnis aus Leistung, Beitrag und individuellem Absicherungsbedarf. Wer sich hier Zeit für einen genauen Vergleich nimmt, findet die Zahnzusatzversicherung, die wirklich zu den eigenen Ansprüchen passt.

Häufige Fragen zu Zahnzusatzversicherung Testsiegern

  • Im Zahnzusatzversicherung-Test 9/2026 gibt es nicht nur einen, sondern gleich mehrere Testsieger: Alle Tarife mit der höchsten vergebenen Note SEHR GUT (0,5) zählen dazu. Zu dieser Spitzengruppe gehört auch der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100.

  • Insgesamt hat Stiftung Warentest 278 Zahnzusatzversicherungstarife unter die Lupe genommen.

  • Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 erreicht im aktuellen Test die Bestnote SEHR GUT (0,5) – und zählt damit erneut zu den leistungsstärksten Tarifen am Markt.

  • Für einen 43-jährigen Modellkunden liegt der Monatsbeitrag laut Stiftung Warentest bei 44 Euro. Da der Beitrag altersabhängig kalkuliert ist, steigt er im Laufe der Zeit an – mit 63 Jahren zahlen Versicherte im Test 68 Euro monatlich.

  • Nein, im aktuellen Stiftung-Warentest-Test wird für Zahnersatz keine Wartezeit ausgewiesen. Versicherte können also direkt nach Vertragsbeginn von den vereinbarten Leistungen profitieren. Maßgeblich für die konkreten Leistungen sind dennoch immer die jeweiligen Tarifbedingungen.

  • Nicht unbedingt. Eine Bestnote zeigt vor allem, wie leistungsstark ein Tarif im Test abgeschnitten hat – sie sagt aber nichts darüber aus, ob dieser Umfang für jeden Versicherten auch sinnvoll ist. Wer einen geringeren Leistungsbedarf hat, fährt mit einem günstigeren Tarif oft besser. Genau deshalb unterscheidet Stiftung Warentest zwischen den drei Kategorien „Rundum sorglos", „Gut und günstig" und „Kasse genügt" – so findet jeder die Absicherung, die zu den eigenen Ansprüchen passt.

    • Stiftung Warentest. (2026). Zahnzusatzversicherungen: Ergebnisse Übersichtstabelle – Deutsche Familienversicherung (Stand: 08. 09. 2026). https://www.test.de/zahnzusatzversicherungen

    • Stiftung Warentest. (2026). Zahnzusatzversicherungen: Ergebnisse Übersichtstabelle – Individuelle Auswahl (Stand: 08. 09. 2026). https://www.test.de/zahnzusatzversicherungen

    • Stiftung Warentest. (2026). Zähne günstig schützen. Finanztest, (9), 80–85. (Stand: 08. 09. 2026).

      Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Zahngesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.

    Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus zahnmedizinischen Fachpersonal und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.

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