Ausgezeichnete private Unfallversicherung
DFV-UnfallSchutz Exklusiv wurde mit "GUT" (1,8) bewertet – damit gehört er zu den besten privaten Unfallversicherungen.
© bymuratdenizEine Verbrennung entsteht, wenn Haut oder tieferliegendes Gewebe durch Hitze geschädigt wird. Entscheidend ist, die Situation ruhig zu beurteilen und schnell einzuschätzen, wie schwer die Verletzung ist. Je früher richtig reagiert wird, desto besser sind die Heilungschancen und desto geringer ist das Risiko für Folgeschäden.
So gehen Sie Schritt für Schritt vor:
Je nach Tiefe und Größe der Verletzung unterscheidet sich das weitere Vorgehen deutlich.
Verbrennungen entstehen meist durch offene Flammen, heiße Gegenstände oder Explosionen. Typisch sind klar abgegrenzte Verletzungen an den Kontaktstellen, beispielsweise an Händen oder Unterarmen.
Verbrühungen werden durch heiße Flüssigkeiten oder Dampf verursacht – etwa durch kochendes Wasser, heißen Kaffee oder Wasserdampf. Hier verteilt sich die Hitze oft großflächiger über die Haut. Besonders bei Kindern sind Verbrühungen häufig, weil Flüssigkeiten über Kleidung laufen und mehrere Körperbereiche betreffen können.
Beide Verletzungsarten können gleich schwer sein. Der Unterschied liegt vor allem im Verletzungsmuster und in der Ausdehnung.
Die Schwere einer Verbrennung wird in Grade eingeteilt. Folgende Anzeichen helfen bei der Einschätzung:
Leichte Verbrennung (Grad 1)
Mittlere Verbrennung (Grad 2)
Schwere Verbrennung (Grad 3 und höher)
Je tiefer die Verbrennung reicht, desto größer ist das Risiko für Komplikationen wie Infektionen oder Kreislaufprobleme.
Nicht jede Verbrennung muss ärztlich behandelt werden. Entscheidend sind Größe, Tiefe und betroffene Körperregion.
Ärztliche Hilfe ist dringend erforderlich, wenn:
Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu viel ärztlich abklären lassen als zu spät reagieren. Bei schweren Verbrennungen oder lebensbedrohlichen Symptomen sollte umgehend der Notruf gewählt werden.

DFV-UnfallSchutz Exklusiv wurde mit "GUT" (1,8) bewertet – damit gehört er zu den besten privaten Unfallversicherungen.
Nach einer Verbrennung kommt es auf besonnenes und gezieltes Handeln an. Richtig angewendete Sofortmaßnahmen können Schmerzen lindern, die Ausbreitung der Gewebeschädigung begrenzen und Komplikationen verhindern. Gleichzeitig gibt es typische Fehler, die die Verletzung verschlimmern können.
Das sollten Sie tun:
Das sollten Sie vermeiden:
Bei kleineren, oberflächlichen Verbrennungen sollte die betroffene Stelle möglichst rasch mit handwarmem bis leicht kühlem, fließendem Leitungswasser gekühlt werden. Die Kühlzeit beträgt etwa 10 bis 20 Minuten.
Wichtig:
Von alten Hausmitteln ist grundsätzlich abzuraten. Sie bieten keinen medizinischen Nutzen und erhöhen das Risiko für Infektionen.
Nach dem Kühlen sollte Kleidung im Bereich der Verletzung vorsichtig entfernt werden – sofern sie nicht an der Haut haftet.
Darauf ist zu achten:
Unsachgemäßes Entfernen kann die Wunde vergrößern oder zusätzliche Schmerzen verursachen.
Viele gut gemeinte Maßnahmen sind medizinisch nicht sinnvoll oder sogar schädlich. Dazu gehören:
Diese Methoden können die Wundheilung verzögern, Infektionen begünstigen oder die ärztliche Behandlung erschweren.
Nach dem Kühlen sollte die Verbrennung mit einer sterilen, nicht haftenden Wundauflage locker abgedeckt werden. Alternativ kann im Notfall auch ein sauberes, fusselfreies Tuch verwendet werden.
Weitere Maßnahmen:
Je nach Schwere der Verletzung ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll oder zwingend erforderlich. Besonders bei großflächigen, tiefen oder empfindlichen Körperregionen betroffenen Verbrennungen sollte keine Zeit verloren werden.
Nicht jede Verbrennung verläuft bei allen Menschen gleich. Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen reagieren oft empfindlicher auf Hitzeeinwirkung. Hautstruktur, Körpergröße und Kreislaufstabilität spielen dabei eine entscheidende Rolle. Deshalb müssen Sofortmaßnahmen und weitere Schritte an Alter und Gesundheitszustand angepasst werden.
Grundsätzlich gilt: Je jünger oder je gebrechlicher eine Person ist, desto schneller sollte ärztlich abgeklärt werden – auch bei vermeintlich kleineren Verletzungen.
Kinderhaut ist dünner als die von Erwachsenen. Hitze dringt schneller in tiefere Hautschichten ein. Zudem kann schon eine relativ kleine verbrannte Fläche für den kindlichen Organismus belastend sein.
Worauf besonders zu achten ist:
Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte im Zweifel immer ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bei Kindern:
Bei älteren Menschen:
Besonders schnell gehandelt werden sollte, wenn:
Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen, eingeschränkter Mobilität oder geschwächtem Immunsystem benötigen häufig eine frühzeitige ärztliche Betreuung.
Im Zweifel gilt auch hier: Lieber einmal zu viel ärztlich abklären lassen als eine schwerwiegende Entwicklung zu übersehen.
Nach den ersten Sofortmaßnahmen stellt sich die entscheidende Frage: Reicht eine Beobachtung zu Hause aus oder ist eine ärztliche Untersuchung notwendig? Diese Einschätzung sollte nicht nur von der sichtbaren Wunde, sondern auch vom Allgemeinzustand der betroffenen Person abhängen.
Grundsätzlich gilt: Tiefe, Ausdehnung, betroffene Körperregion und Begleitsymptome bestimmen das weitere Vorgehen.
Eine Selbstbehandlung sollte beendet und medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden, wenn folgende Symptome auftreten:
Eitrige Absonderung oder unangenehmer Geruch
Eine Beobachtung zu Hause ist meist nur dann vertretbar, wenn es sich um eine kleine, oberflächliche Rötung ohne Blasen handelt, die kleiner ist als die Handfläche der betroffenen Person.
Eine ärztliche Untersuchung ist empfehlenswert oder dringend erforderlich, wenn:
Bei schweren Symptomen oder Unsicherheit sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Wird eine Verbrennung medizinisch versorgt, richtet sich die weitere Behandlung nach Schwere und Tiefe der Verletzung.
Typische Maßnahmen können sein:
Für die weitere Pflege zu Hause gilt:
Schwere Verbrennungen können langfristige Folgen haben. Eine konsequente Nachsorge unterstützt die Heilung und reduziert das Risiko von Narbenbildung oder Bewegungseinschränkungen.

Vollkommen flexibel oder vollkommener Schutz
Nach der Erstversorgung stellen sich viele die Frage, wie eine leichte Verbrennung zu Hause weiterbehandelt werden kann. Wichtig ist: Unterstützende Maßnahmen sind nur bei oberflächlichen, kleinen Brandwunden ohne Blasen oder mit sehr kleinen, intakten Blasen sinnvoll. Bei tieferen oder größeren Verletzungen gehört die Behandlung in ärztliche Hände.
Ziel der häuslichen Versorgung ist es, die Wunde sauber zu halten, Schmerzen zu lindern und die natürliche Heilung zu unterstützen.
Nicht jede Salbe ist bei Verbrennungen sinnvoll. Achten Sie auf folgende Kriterien:
Wichtig:
Eine saubere Umgebung ist entscheidend für eine komplikationsfreie Heilung.
Offene Wunden sollten nicht unnötig berührt oder mechanisch gereizt werden.
Rund um Verbrennungen kursieren zahlreiche Hausmittel. Nicht alle sind sinnvoll – manche können sogar schaden.
Nicht empfehlenswert sind:
Diese Mittel können Keime in die Wunde bringen, die Haut zusätzlich reizen oder die ärztliche Beurteilung erschweren.
Was im Alltag hilfreich sein kann:
Entscheidend ist eine sachliche Abwägung: Bei kleinen, oberflächlichen Verletzungen reichen einfache, hygienische Maßnahmen oft aus. Sobald jedoch Unsicherheit besteht, Schmerzen zunehmen oder sich Anzeichen einer Infektion zeigen, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Viele Brandverletzungen passieren im Alltag – in der Küche, im Bad oder beim Umgang mit offenen Flammen. Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich zahlreiche Unfälle vermeiden. Ziel ist es, typische Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen und bewusst zu entschärfen.
Heiße Getränke und kochendes Wasser zählen zu den häufigsten Ursachen für Verbrühungen.
Schon kurze Unachtsamkeit kann hier zu großflächigen Verletzungen führen.
Offene Flammen, heiße Oberflächen und elektrische Geräte bergen Risiken.
Auch scheinbar harmlose Alltagsgeräte können hohe Temperaturen erreichen.
Kinder erkunden ihre Umgebung neugierig und können Gefahren oft nicht einschätzen.
Je jünger das Kind, desto wichtiger sind klare Sicherheitsroutinen im Alltag.
Auch außerhalb der Wohnung bestehen Brandrisiken.
Prävention bedeutet nicht, auf Aktivitäten zu verzichten, sondern bewusst und vorausschauend zu handeln. Wer typische Gefahren kennt und einfache Sicherheitsregeln beachtet, kann das Risiko für Brandverletzungen deutlich reduzieren.
So wichtig Vorsicht und Sicherheitsregeln sind: Ein Restrisiko bleibt. Ein Moment der Ablenkung, ein unvorhersehbarer Zwischenfall – und es kommt trotz aller Sorgfalt zu einer schweren Verbrennung.
Solche Unfälle können nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch langfristige Folgen haben. Narben, Bewegungseinschränkungen oder dauerhafte Beeinträchtigungen sind möglich – insbesondere bei tiefen oder großflächigen Brandverletzungen.
Neben der Vermeidung von Risiken gehört deshalb auch die finanzielle Absicherung zum verantwortungsvollen Umgang mit Unfallgefahren. Eine private Unfallversicherung kann greifen, wenn eine dauerhafte Beeinträchtigung zurückbleibt, und bietet je nach Tarif Unterstützung durch:
Prävention reduziert Risiken – Absicherung schützt vor den finanziellen Folgen. Beide Bausteine ergänzen sich sinnvoll, um im Alltag möglichst gut vorbereitet zu sein.
Bei kleineren, oberflächlichen Verbrennungen empfiehlt sich eine Kühlung mit handwarmem bis leicht kühlem Leitungswasser für etwa 10 bis 20 Minuten. Das Wasser sollte nicht eiskalt sein, da extreme Kälte das Gewebe zusätzlich schädigen kann. Großflächige Verbrennungen dürfen nicht intensiv gekühlt werden, um eine Unterkühlung – insbesondere bei Kindern – zu vermeiden.
Eine ärztliche Untersuchung ist erforderlich, wenn die betroffene Fläche größer als die Handfläche der verletzten Person ist, Blasen auftreten, Gesicht oder Gelenke betroffen sind oder die Haut weiß, grau oder schwarz erscheint. Auch bei Kindern, älteren Menschen, starken Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Anzeichen eines Schocks sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Im Zweifel ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Nein. Brandblasen sollten nicht eigenständig geöffnet werden. Die Blasenhaut schützt das darunterliegende Gewebe vor Keimen und unterstützt die natürliche Wundheilung. Das eigenständige Aufstechen erhöht das Infektionsrisiko und kann die Heilung verzögern.
Hausmittel wie Butter, Öl, Mehl oder Zahnpasta sind medizinisch nicht empfehlenswert. Sie können Keime in die Wunde einbringen, die Haut zusätzlich reizen und die spätere ärztliche Behandlung erschweren. Zur Erstversorgung eignet sich ausschließlich sauberes Leitungswasser zur Kühlung sowie eine sterile, nicht haftende Wundauflage.
Verbrennungen gehören zu den häufigsten Unfallverletzungen im Alltag – doch wer die typischen Anzeichen kennt, kann schnell und besonnen reagieren. Entscheidend ist, die Situation richtig einzuschätzen: Wie tief ist die Verletzung? Wie groß ist die betroffene Fläche? Gibt es Warnzeichen, die auf Komplikationen hindeuten?
Konkretes Handeln bedeutet:
Ebenso wichtig ist es, typische Risiken im Haushalt zu reduzieren und sich bewusst zu machen, dass trotz aller Vorsicht Unfälle passieren können. Prävention, richtig umgesetzte Erste Hilfe und eine durchdachte Absicherung greifen ineinander.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Gesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
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Dieser Ratgeberartikel wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt und von Fachexperten geprüft sowie überarbeitet. Eine detaillierte Beschreibung, wie wir KI im Unternehmen einsetzen, finden Sie in unseren KI-Prinzipien.
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