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Stomatitis (Mundfäule): Ursachen, Symptome, Behandlung

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Text fachlich geprüft von Rumen StanchevZahnarzt mit Behandlungs­schwerpunkte Alters­zahnmedizin, Kiefer­orthopädie, Implantologie, Prothetik

Stomatitis, umgangssprachlich auch Mundfäule genannt, bezeichnet eine Entzündung der Mundschleimhaut und zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Mundraum. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von viralen und bakteriellen Infektionen über Pilzbefall bis hin zu Reizfaktoren wie schlechter Mundhygiene, Stress oder einem geschwächten Immunsystem. Typische Symptome sind schmerzhafte Bläschen, Rötungen und Schluckbeschwerden. Eine frühzeitige Diagnose sowie konsequente Behandlung und Mundhygiene sind entscheidend, um Beschwerden zu lindern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Stomatitis: Entzündung der Mundschleimhaut, die im gesamten Mund auftreten kann.

  • Ursachen: Häufig Infektionen, Reizungen der Schleimhaut oder ein geschwächtes Immunsystem.

  • Symptome: Rötungen, Schwellungen, Schmerzen sowie Probleme beim Essen oder Sprechen.

  • Formen: Je nach Ursache gibt es verschiedene Arten, z. B. infektiöse oder aphthöse Stomatitis.

  • Behandlung: Medikamente, Mundspülungen und gute Mundhygiene können die Beschwerden lindern.

  • Vorbeugung: Regelmäßige Zahnpflege und das Vermeiden von Reizstoffen unterstützen die Mundgesundheit.

Mundschleimhaut- Aufbau und Funktion

Die Mundschleimhaut ist die Auskleidung der Mundhöhle. Sie besteht aus einem mehrschichtigen, teilweise verhornten Plattenepithel und hat normalerweise eine rosafarbene, feuchte Oberfläche. Die Mundschleimhaut bildet zudem eine wichtige Schutzbarriere gegen Krankheitserreger und trägt zur Abwehr von Bakterien, Viren und Pilzen im Mundraum bei.

Die Mundschleimhaut lässt sich in drei Bereiche aufteilen, die strukturelle und funktionelle Unterschiede aufweisen:

Auskleidende Mundschleimhaut

Diese besteht aus unverhorntem Plattenepithel und bildet den größten Anteil der Mundschleim­haut. Sie ist zwischen 0,1 und 0,5 Millimeter dick, elastisch und kleidet den weichen Gaumen, die Zungenunterseite, die Fortsätze der Zahnfächer sowie den Mundboden und -vorhof aus.

Mastikatorische Mundschleimhaut

Sie besteht aus verhorntem Plattenepithel. Sie ist etwa 0,25 Millimeter dick und findet sich am harten Gaumen und am Zahnfleisch.  Dieser Anteil der Mundschleimhaut ist am dicksten und sehr verhornt, da er während des Kauvorgangs starken Belastungen ausgesetzt wird.

Spezialisierte Mundschleimhaut

Diese besteht ebenfalls aus verhorntem Plattenepithel, das zusätzlich spezielle Strukturen aufweist, die als Papillen bezeichnet werden. Die spezialisierte Mundschleimhaut kleidet den Zungenrücken aus und ist für die Geschmackswahrnehmung verantwortlich.

Zudem ist die gesamte Mundschleimhaut an der Speichelproduktion und –absonderung beteiligt sowie für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich.

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Was ist Stomatitis/ Mundfäule/ Mundschleimhautentzündung?

Stomatitis bezeichnet eine Entzündung der Mundschleimhaut. Sie kann unterschiedliche Bereiche im Mund betreffen, darunter auch das Zahnfleisch. Häufig wird der Begriff im Alltag mit Mundfäule gleichgesetzt. Medizinisch bezeichnet Mundfäule jedoch eine spezielle Form der Stomatitis, die durch das Herpes-simplex-Virus verursacht wird.

Die häufigsten Formen der Stomatitis

Der Begriff Stomatitis umfasst verschiedene Entzündungen der Mundschleimhaut, die unterschiedliche Ursachen haben können. Einige Formen treten deutlich häufiger auf als andere. Zu den wichtigsten gehören:

  • Aphthöse Stomatitis: Diese Form äußert sich durch schmerzhafte kleine Geschwüre (Aphthen) auf der Mundschleimhaut. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, häufig spielen jedoch Stress, ein geschwächtes Immunsystem oder kleine Verletzungen der Schleimhaut eine Rolle.

  • Herpetische Stomatitis (Mundfäule): Sie wird durch das Herpes simplex-Virus verursacht und tritt besonders häufig bei Kindern auf. Typisch sind Fieber, geschwollene Lymphknoten sowie zahlreiche schmerzhafte Bläschen und Geschwüre im Mund.

  • Soor-Stomatitis (Candida-Infektion): Diese Form wird durch Hefepilze der Gattung Candida ausgelöst. Charakteristisch sind weißliche, abwischbare Beläge auf der Mundschleimhaut sowie Rötungen und Brennen im Mund.

  • Allergische Stomatitis: Hier reagiert die Mundschleimhaut empfindlich auf bestimmte Stoffe, etwa Lebensmittel, Medikamente, Zahnpflegeprodukte oder Materialien von Zahnprothesen.

  • Medikamentös bedingte Stomatitis: Bestimmte Medikamente können die Mundschleimhaut reizen oder Entzündungen begünstigen, insbesondere wenn sie die Schleimhäute austrocknen oder das Immunsystem beeinflussen.

Diese Formen unterscheiden sich in Ursache, Verlauf und Behandlung, haben jedoch gemeinsam, dass sie zu Entzündungen und Beschwerden im Mundraum führen können.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen der Mundschleimhaut-Erkrankung sind sehr vielfältig. Meistens ist eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Hefepilzen verant­wortlich. Häufig lässt sich der Hefepilz "Candida albicans" als Ursache bestimmen. Charakteristisch ist dabei ein weißlicher Belag auf der Mundschleimhaut. In vielen Fällen besteht eine Grunderkrankung, die das Immunsystem schwächt und damit eine Infektion erst möglich macht. Ist die Schleimhaut im Mund vorgeschädigt oder der allgemeine Gesundheitszustand geschwächt, siedeln sich Bakterien besonders gerne an.

Als Ursachen kommen auch viele nicht-infektiöse Auslöser in Frage:

  • mangelnde Mundhygiene (Plaque, Zahnstein, Karies)
  • Allergien und Unverträglichkeiten (gegen Lebensmittel, Prothesenmaterial, Mundpflegemittel, Medikamente, Antibiotika-Therapie, usw.)
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Bestrahlung im Rahmen einer Strahlentherapie
  • schlechter Allgemeinzustand bei Mangelzuständen (z. B.Vitamin- oder Eisenmangel)
  • Reizungen (zu harte Zahnbürste, falsche Putztechnik, scharfe oder saure Speisen usw.)
  • Verätzungen
  • Verletzungen (z. B. Bisswunden)
  • Verbrennungen (durch zu heiße Speisen und Getränke)
  • Vergiftung
  • Systemische Erkrankungen (z. B. Glutenunverträglichkeit, entzündliche Darmerkrankungen, Leukämie, Diabetes, Blutgerinnungsstörungen, Steven-Jonson Syndrom etc.)
  • Sexuell übertragbare Krankheiten (Syphilis, Gonorrhoe, AIDS)
  • Psychosomatische Gründe, Stress
  • Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Trockene Mundschleimhaut
  • Schlecht sitzende Zahnprothesen oder -spangen
  • Zahnfleischentzündung (Gingivitis), aus der sich eine Stomatitis entwickelt

Symptome

  • Schwellungen und/oder Rötungen am Zahnfleisch und/oder an der Mundschleim­haut, die bei Kontakt oder Bewegung schmerzen
  • Aphthen (Geschwüre an der gesamten Mundschleimhaut, die einen weißlichen Belag haben und von einem roten Saum umgeben sind)
  • Mundgeruch
  • wunde Stellen am Gaumen, an der Innenseite der Lippen, innerhalb der Wangen oder auf der Zunge
  • Beeinträchtigung der Nahrungs- sowie Flüssigkeitsaufnahme
  • unangenehmes Brennen und Kribbeln
  • Zahnfleischbluten
  • Erosionen (Substanzverlust der obersten Schleimhautschicht)
  • Ulzerationen (Geschwüre)
  • Nekroseherde (Absterben von Schleimhautgebieten)
  • Mundtrockenheit
  • Schleimhautblutungen
  • lokal begrenzter oder großflächiger Belag
  • Schmerzen im Kopfbereich z. B. Wangen-, Zahn-  oder Ohrenschmerzen
  • Taubheitsgefühl
  • Geschmacksverlust
  • Verschleimung
  • Hohe Empfindlichkeit gegenüber kalten, heißen, sauren oder scharfen Lebensmitteln
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Fieber
  • Schluckbeschwerden

Verlauf

Eine Mundschleimhautentzündung kann sich aus einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) entwickeln. Sie kann lokal begrenzt und mild verlaufen, aber auch großflächig auftreten und mit starken Schmerzen verbunden sein.

Die sogenannte Mundfäule (herpetische Stomatitis) beginnt häufig mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Typisch sind Fieber, das mehrere Tage anhalten kann, sowie geschwollene Lymphknoten im Halsbereich. Anschließend entzündet sich das Zahnfleisch, bevor sich im Mundraum – etwa auf Gaumen, Zunge oder Zahnfleisch – schmerzhafte Bläschen bilden. Diese können aufplatzen und kleine Geschwüre hinterlassen, die das Essen und Trinken erschweren. Häufig treten zudem Mundgeruch, vermehrter Speichelfluss und Zahnfleischbluten auf.

Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung meist milder als bei Kindern. In der Regel heilt eine Infektion innerhalb von zwei bis drei Wochen ab. Nach der Erstinfektion verbleibt das Herpes-simplex-Virus jedoch dauerhaft im Körper. Es kann später wieder aktiv werden, zum Beispiel bei geschwächtem Immunsystem, und dann erneut Symptome wie Lippenherpes verursachen.

Behandlung

Die Behandlung einer Stomatitis ist von der jeweiligen Ursache abhängig. In jedem Fall sollten Sie heiße, scharfe, harte oder kantige Lebensmittel vermeiden sowie auf Alkohol und Nikotin verzichten. In der Apotheke finden Sie zahlreiche Präparate mit chemischen oder pflanzlichen Wirkstoffen, die einer Behandlung förderlich sein können. Tritt trotz Behandlung nach zwei Wochen keine Besserung ein oder kehrt die Entzündung wiederholt zurück, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann nach einer Laboranalyse eine sichere Diagnose stellen. Wird Mundfäule nicht rechtzeitig behandelt, kann sie sich in seltenen Fällen bis zu den Augen ausbreiten und sogar eine Hirnentzündung auslösen.

Die Behandlung konzentriert sich im Normalfall vor allem auf die Symptom- und Schmerzlinderung mit Hilfe von Paracetamol und Ibuprofen, die gleichzeitig fiebersenkend wirken. Zur Schmerzbekämpfung empfehlen sich zusätzlich lokale Anästhetika z. B. als Spülung, Munddusche oder als Gel. Zusätzlich können Spülungen und Sprays mit Chlorhexidin antiseptisch wirken.Virushemmende Medikamente werden nur bei schwerem Verlauf verordnet.

Infektion mit Mundfäule richtig vorbeugen

  • Gründliche Mundhygiene schützt vor allen Erkrankungen der Zähne und des Mundraums.

    • Tägliches Zähneputzen
    • Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
    • Verwendung von Mundspülungen
    • Reinigung der Zunge z. B. mit Zungenschaber, damit sich kein Belag bildet, auf dem sich Mikroorganismen festsetzen
    • Beim Verzehr vieler kleiner Zwischenmahlzeiten können sich Bakterien, bedingt durch die ständigen Essensreste, leicht vermehren. In solchen Fällen sollten Sie die Zahnpflege mehrmals täglich durchführen
    • Zahnpflegekaugummis verwenden, um den Speichelfluss anzuregen und die Remineralisierung sowie Neutralisation der Zähne zu unterstützen.
    • zahnärztliche Vorsorgetermine wahrnehmen
    • bei akuten Schmerzen oder Beschwerden umgehend einen Zahnarzt aufsuchen
  • Ein starkes Immunsystem kann Bakterien, Viren und Pilze abwehren.

    • Eine ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen, Vitaminen und Spurenelementen gibt dem Körper alles, was er für die Erhaltung der Organtätigkeiten sowie für die Immunabwehr braucht.
    • Bei Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen, empfiehlt sich der regelmäßige Verzehr nitrathaltiger Rohkost (z. B. Blattsalate, Rucola, roher Spinat).
    • Bewegung an der frischen Luft
    • Sport
    • Wechselduschen
    • Saunagänge
  • Stress und psychische Belastung können die Abwehrkräfte und den allgemeinen Gesundheitszustand schwer beeinträchtigen, was die Entstehung von Erkrankungen und Infektionen begünstigt.

    • Nehmen Sie sich Auszeiten und legen Sie täglich Entspannungsphasen ein.
    • Ausreichender Schlaf wirkt sich positiv auf Körper, Geist und Immunsystem aus.
  • Befinden sich Personen in Ihrem Umfeld, die an einer Infektion leiden, gilt es eine Ansteckung unbedingt zu vermeiden.

    • gründliches Händewaschen
    • Desinfektion der Gegenstände, zu denen die Person Kontakt hatte
    • Verwendung von unterschiedlichem Besteck
    • Direkter Körperkontakt (v. a. an infizierten Stellen) erhöht das Risiko einer Übertragung, daher sind Küsse unbedingt zu vermeiden
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Hausmittel und Naturheilmittel bei Stomatitis

Bei einem weniger starken Krankheitsverlauf können Hausmittel eine Genesung herbeiführen. Dazu bieten sich homöopathische Globuli, traditionelle chinesische Medizin und Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) an. Einige pflanzliche Mundspülungen können unterstützend wirken: Salbei, Thymian, Pfefferminze, Malve, Ringelblume, Kamille, Sanddorn oder Myrrhe in Apothekerqualität eignen sich als Tee für eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Mundspülung. Gurgeln mit verdünntem Teebaumöl wirkt antiseptisch. 

Noch einmal kurz erklärt

FAQ zum Thema Stomatitis

  • An den Schleimhäuten im Mundraum und manchmal auch an den Lippen entstehen viele kleine Bläschen. Diese platzen auf und es entwickeln sich stecknadelkopf- bis linsengroße Schleimhautschäden mit weißlichem Belag und einem rötlichen Rand (Aphthen).

  • Mundfäule ist hochgradig ansteckend, solange Bläschen im Mund vorhanden sind. Die Erkrankung wird durch Tröpfchen übertragen und die Heilung kann bis zu 14 Tagen andauern, je nachdem wie schlimm der Ausbruch ist. Erst wenn alle Bläschen trocken sind, ist die Gefahr einer Ansteckung vorüber.

  • Normalerweise dauert eine Stomatitis bei Kindern etwa eine Woche. Sobald die Bläschen ausgetrocknet sind, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Da das Immunsystem von Babys noch nicht vollständig ausgereift ist, kann es in seltenen Fällen zu einem schweren Krankheitsverlauf kommen.

  • Bezüglich einer medikamentösen Behandlung sollten Sie Ihren Arzt und Apotheker zu Rate ziehen. Geben Sie Ihrem Kind kalte Getränke und Speisen (z.B. Eis, Pudding etc.). Bei kleinen Kindern kann es ebenfalls hinlfreich sein, den Schnuller in den Kühlschank zu legen. Außerhalb des Mundes kann Zinksalbe das Austrocknen der Bläschen unterstützten.

  • Mediziner bezeichnen die Mundfäule auch als Stomatitis aphtosa (andere Schreibweise: Stomatitis aphthosa). Weitere Namen sind Herpes-Gingivostomatitis, Gingivostomatitis herpetica, Stomatitis herpetica oder aphthöse Stomatitis.

  • Die Stomatitis papulosa ist eine häufige, weltweit vorkommende, gutartige virale Infektionskrankheit bei Rindern. Sie äußert sich in Form von Papeln der Maulschleimhaut, die geschwürig zerfallen und nach ein bis zwei Wochen spontan abheilen. Die Erkrankung kann bei Kontakt mit infizierten Rindern auf den Menschen übertragen werden. In Deutschland ist die Stomatitis papulosa meldepflichtig.

  • Bei Stomatitis sollte man desinfizierend wirkende Mundspülungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin nutzen. Bestimmte Hausmittel können die Beschwerden ebenfalls lindern und als Mundspülung verwendet werden. Kamille, Salbei oder Ringelblume wirken gegen Schmerzen, Brennen sowie Juckreiz und bremsen die Stomatitis. Bei Mundspüllösungen, die Alkohol enthalten, ist Vorsicht geboten. Sie wirken austrocknend und reizen die Schleimhäute.

  • Jede wunde Stelle, die länger als zehn Tage im Mundraum besteht, sollte von einem Arzt untersucht werden.

  • Geht die Erkrankung mit Fieber einher, können Paracetamol und Ibuprofen helfen. Gegen Schmerzen, Brennen und Jucken gibt es spezielle Gele, Mundspülungen, Salben und Sprays, die den Wirkstoff Lidocain und Hyaloronsäure beinhalten. Lösungen mit Dexpanthenol oder physiologische Kochsalzlösungen können der veränderten Mundschleimhaut ebenfalls Linderung verschaffen.

  • Eine Entzündung der Mundhöhle kann durch Kombination von Mercurius solubilis C5 und Borax C5 behandelt werden. Üblicherweise drei Mal täglich je 3 Globuli. Für eine Grundbehandlung kann man das Homöopathikum Borax C9 wählen. In diesem Fall wird alle zwei Stunden zu je 5 Globuli gegriffen.

  • Bei Verdacht auf Stomatitis können Sie sich an einen Allgemeinmediziner, Zahn- oder HNO-Arzt wenden.

Zahn Darstellung Fazit

Fazit

Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, die durch verschiedene Ursachen wie Infektionen, Reizfaktoren oder ein geschwächtes Immunsystem ausgelöst werden kann. Typische Symptome sind schmerzhafte Bläschen, Rötungen oder Schluckbeschwerden. Eine gute Mundhygiene, gezielte Behandlung und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen können helfen, Beschwerden zu lindern und Entzündungen vorzubeugen.

  • Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Zahngesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.

    Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus Fachärzten und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.

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