Zahngesundheit im Griff
Zähne optimal absichern – mit dem Testsieger der Stiftung Warentest.
© VanoVasaioEntfernt entzündetes Gewebe an der Zahnwurzel, wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht genügt.
Zahnfleisch wird geöffnet, Wurzelspitze gekürzt und der Kanal anschließend gefüllt.
Heilung des Weichgewebes dauert etwa 7–10 Tage, der Knochen regeneriert sich in einigen Monaten.
Der Zahn bleibt erhalten, und das Risiko einer erneuten Entzündung sinkt deutlich.
Mögliche Komplikationen sind Schwellungen, Infektionen oder Nervenverletzungen.
Gesetzliche Krankenkassen zahlen meist im Front- und Seitenzahnbereich, je nach Erhaltungswürdigkeit.
Entzündungen an der Zahnwurzel entstehen häufig durch Schäden im Zahnschmelz durch Unfall oder Karies. Über die beschädigten Stellen können Bakterien in das Zahnmark im Innern gelangen und von dort aus über den Zahnnerv sowie dessen Blutgefäße bis in die Zahnwurzel vordringen. Durch die Entzündung dehnen sich die Gefäße aus und drücken auf den Nerv – heftige Schmerzen können die Folge sein. Bleibt die Entzündung unbehandelt, kann sich die Entzündung über den Kieferknochen bis in das Weichgewebe ausdehnen und einen Abszeß („dicke Backe“) verursachen. Bei weiterer Ausbreitung können die Bakterien über die Blutbahn bis in Herz oder Hirn vordringen und schwere Erkrankungen auslösen. Die Wurzelspitzenresektion (WSR) gilt als Standardoperationsverfahren für die Zahnerhaltung, bei dem entzündetes Gewebe an der Wurzelspitze chirurgisch entfernt wird.
Der Unterschied zur Wurzelkanalbehandlung ist, dass bei der Wurzelkanalbehandlung die Entzündung durch die Wurzelkanäle von innen her behandelt wird. Bei der Resektion der Wurzelspitze muss dagegen von außen das Zahnfleisch bis zur Wurzelspitze geöffnet werden. Beide Verfahren sind Maßnahmen aus dem Bereich der Endodontrie und werden oft parallel durchgeführt. Anschließend wird der Wurzelkanal mit einer Wurzelfüllung verschlossen, um ein weiteres Eindringen von Bakterien zu verhindern. Beide Verfahren werden jedoch nur dann durchgeführt, wenn der betroffene Zahn erhaltungswürdig ist. Er muss nach der Operation mit einer Zahnfüllung oder Krone abschließend behandelbar sein, damit die Wundfläche und die behandelte Wurzelspitze ohne Eindringen weiterer Bakterien ausheilen kann.
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Ist eine Entzündung an der Wurzelspitze so weit fortgeschritten, dass eine Wurzelkanalbehandlung nicht ausreicht oder wegen der Krümmung des Wurzelkanals nicht möglich ist, dann bleibt nur eine Wurzelspitzenresektion oder das Entfernen des Zahnes. Ferner ist die Wurzelspitzenresektion eine Möglichkeit zum Zahnerhalt unter anderem bei einer Wurzelfraktur, bei Zysten oder Tumorverdacht.
Weitere Gründe für eine Wurzelspitzenresektion nach einer Wurzelbehandlung sind unter anderem: Die Entzündung bleibt trotz Wurzelkanalbehandlung bestehen, es steckt ein abgebrochenes Wurzelbehandlungsinstrument fest oder der Wurzelkanal verfügt neben der Wurzelspitze über Seitenkanäle, die mit den Instrumenten nicht erreicht werden können.
Gegen eine WSR spricht zum Beispiel, wenn ein operativer Eingriff wegen des allgemeinen Gesundheitszustandes des Patienten nicht zumutbar ist. Gleiches gilt, wenn der Zahnhalteapparat oder die Wurzel bereits zu sehr zerstört sind. Dann hilft nur noch die Entfernung des Zahnes. Damit es so weit erst gar nicht kommt, sind regelmäßige Kontrollen und eine professionelle Zahnreinigung wichtig. Denn je eher ein Problem an den Zähnen erkannt wird, desto einfacher kann es behoben werden.
Eine Wurzelspitzenresektion kann helfen, einen entzündeten oder geschädigten Zahn doch noch zu erhalten – statt ihn zu ziehen. Wie jeder operative Eingriff hat sie jedoch sowohl Vorteile als auch Nachteile.
Vorteile
Entzündetes Gewebe wird gezielt entfernt:
Zahnerhalt statt Zahnentfernung:
Geringes Risiko einer erneuten Entzündung:
Nachteile
Operativer Eingriff am Kieferknochen:
Längere Heilungszeit:
Allgemeine Operationsrisiken:
Ob die Vorteile im individuellen Fall überwiegen, hängt vom Zustand des Zahns, der bisherigen Behandlung und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Dies sollte immer gemeinsam mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt bzw. einer Kieferchirurgie-Praxis besprochen werden.
Am Beginn des Eingriffs steht die Diagnose der Entzündung im Bereich der Wurzelspitze. Erst wenn feststeht, dass die Entzündung nicht mit einer regulären Wurzelkanalbehandlung therapiert werden kann, wird eine Wurzelresektion unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Die gesamte Behandlung dauert ca. eine halbe Stunde, kann aber je nach Fall auch in kürzerer Zeit erfolgen.
Anders als bei einer Wurzelkanalbehandlung wird die Wurzelspitze des Zahns nicht durch die Zahnkrone zugänglich gemacht. Stattdessen wird die Zahnwurzel durch den Kieferknochen von außen erreicht. Zahnfleisch sowie die Knochenhaut des geschädigten Zahns werden durchtrennt. Auf diese Weise ist es dem Arzt möglich, das Gewebe zu erreichen und der Kieferknochen, unter welchem die Wurzelspitze liegt, abzutragen bis die Wurzelspitze im Inneren des Zahns zu sehen ist.
Die Wurzelspitze wird um etwa drei Millimeter gekürzt. Liegt eine erhebliche Krümmung der Wurzel vor oder ist in einer früheren Wurzelkanalbehandlung ein hauchfeines Instrument abgebrochen und im Wurzelkanal verblieben, ist in manchen Fällen auch eine stärkere Kürzung notwendig.
Daraufhin wird der Bereich gründlich desinfizieren und der Wurzelkanal mit einer speziellen Füllung versehen, so dass der Zahn gründlich versiegelt ist.
Gewebe, das zuvor freigelegt wurde, wird zurückgeklappt und die Wunde vernäht. Am Schluss erfolgt anhand neuer Röntgenaufnahmen die Kontrolle der Wurzelspitzenresektion sowie die Füllung der Wurzelkanäle.
Etwa sieben bis zehn Tage nach der Wurzelresektion ist die Wunde im Weichgewebe des Zahninnern in den meisten Fällen ausgeheilt und die Nähte können entfernt werden. Um die Heilung im Bereich des Knochens zu kontrollieren, werden nach etwa drei bis sechs Monaten neue Röntgenbilder angefertigt. Nach Ablauf dieser Heilungsphase kann der Behandlungs-Erfolg zuverlässig überprüft werden.
Bei einer Wurzelspitzenresektion handelt es sich um einen operativen Eingriff. Somit bestehen auch hier Risiken wie bei jeder anderen OP. Zu diesen gehören beispielsweise Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Schmerzen sowie Schwellungen und Gefühlsstörungen an Zunge, Kinn und/oder Unterlippe, die schlimmstenfalls bleibend sind.
Verletzung der Kieferhöhle: Wird die Kieferhöhle im Rahmen einer Wurzelspitzenresektion gereizt oder verletzt, kann es zu einer Entzündung kommen. Wird im Oberkiefer zusätzlich eine Kieferhöhle eröffnet, muss die Wunde dicht vernäht werden und der Betroffene darf etwa 4 Wochen nicht durch die Nase schnäuzen.
Ebenso können an Mundboden und Nasenhöhle Wunden entstehen.
Nervenverletzungen: Vor allem im Bereich des Unterkiefers besteht die Gefahr, dass nach einer Wurzelspitzenresektion Gefühlsstörungen zurückbleiben. Wird der Eingriff an den Vorbackenzähnen und Backenzähnen durchgeführt, kommt es unter Umständen zur Taubheit der Unterlippe. Grund dafür ist der sogenannte 3. Trigeminusast. Dieser Nerv verläuft an den unteren Zahnwurzeln und ist für das Gefühl in Unterlippe und der unteren Zahnpartie zuständig. Wird dieser Nerv während der OP durch mechanische Reizung oder durch eine darauffolgende Entzündung geschädigt, kann es zu Beschwerden kommen. Bei den meisten Patienten klingen diese wieder ab, in seltenen Fällen bleiben sie jedoch dauerhaft bestehen.
Beschädigung umliegender Zahnwurzeln: Wenn die Zahnwurzeln des Patienten sehr eng beieinanderliegen, besteht die Gefahr, dass gesunde, umliegende Wurzeln während des Eingriffs verletzt werden.
Wie bei allen chirurgischen Eingriffen sollten große körperliche Anstrengungen vermieden werden. Die schlechte Nachricht für Koffein- und Nikotin-Junkies ist, dass bis 24 Stunden nach dem Eingriff nicht geraucht oder Kaffee und Tee getrunken werden darf. Nahrung darf man nach dem Abklingen der örtlichen Betäubung wieder zu sich nehmen.
Um sich Linderung direkt nach der Operation zu verschaffen, hilft Kühlung. Gleichzeitig ist die Kühlung eine Prävention gegen Hämatome und Schwellungen. Für den weiteren Heilungsverlauf ist eine gute Mundhygiene wichtig. Die Nähte werden etwa nach ein bis anderthalb Wochen entfernt und nach ein paar Monaten erfolgt eine Kontrolle des behandelten Zahnes mitels Röntgenaufnahme.
Die richtige Nachsorge ist wichtig, damit die Wunde nach einer Wurzelspitzenresektion gut abheilt und Komplikationen vermieden werden. Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt oder die Kieferchirurgie geben Ihnen individuelle Anweisungen – die folgenden Hinweise dienen als Orientierung.
Kühlen:
Schonung:
Nicht rauchen und keinen Alkohol:
Essen und Trinken:
Erste Kontrolle:
Nahtentfernung:
Röntgenkontrolle:
Melden Sie sich umgehend bei Ihrer Zahnärztin/Ihrem Zahnarzt oder in der Kieferchirurgie, wenn:

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Nicht für alle Menschen verläuft eine Wurzelspitzenresektion gleich. Bestimmte Vorerkrankungen oder Lebenssituationen erfordern eine besonders sorgfältige Planung und Abstimmung zwischen Zahnärztin/Zahnarzt, Kieferchirurgie und Haus- oder Fachärztin/Facharzt.
Bei Diabetes ist vor allem die Wundheilung wichtig.
Vor der Behandlung sollten Sie Ihren Zahnarzt über den Diabetes und die aktuelle Einstellung (z. B. HbA1c-Wert, Medikamente) informieren.
Wer Gerinnungsstörungen hat oder Blutverdünner einnimmt (z. B. Marcumar, neue orale Antikoagulanzien, ASS in höheren Dosierungen), hat ein erhöhtes Risiko für Nachblutungen.
Wichtig: Blutverdünner niemals eigenmächtig absetzen – immer zuerst mit dem behandelnden Arzt sprechen.
Bei bestimmten Osteoporose- oder Krebsmedikamenten besteht ein (seltenes) Risiko für eine medikamentenassoziierte Kiefernekrose.
Auch hier gilt: Medikamente niemals ohne ärztliche Rücksprache verändern oder pausieren.
In der Schwangerschaft sollen operative Eingriffe möglichst gut abgewogen werden.
Schwangere sollten Zahnarzt und Kieferchirurg immer über die Schwangerschaft informieren – auch im frühen Stadium.
Dazu zählen zum Beispiel Menschen
Bei ihnen ist das Risiko für Infektionen und Wundheilungsstörungen erhöht.
Bei Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzschwäche oder Herzklappenerkrankungen kann eine Wurzelspitzenresektion meist durchgeführt werden – aber mit angepasster Planung:
Mit zunehmendem Alter kommen oft mehrere Faktoren zusammen: Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Medikamente usw.
Ziel einer Wurzelspitzenresektion ist es, einen bereits behandelten, aber weiterhin entzündeten Zahn doch noch zu erhalten. Die Erfolgsaussichten sind in vielen Fällen gut – eine Garantie gibt es jedoch nicht.
Grundsätzlich gilt:
Wie gut die Chancen im Einzelfall sind, hängt von mehreren Faktoren ab:
1. Ausgangszustand des Zahns
Je stabiler die verbleibende Zahnwurzel und der Knochen, desto besser sind in der Regel die Aussichten.
2. Ausmaß und Art der Entzündung
3. Durchführung des Eingriffs
4. Heilungsverlauf und Mitarbeit des Patienten
5. Allgemeine Gesundheit und Medikamente
Trotz sorgfältiger Durchführung kann es vorkommen, dass die Entzündung nicht vollständig ausheilt oder nach einiger Zeit zurückkehrt. In solchen Fällen muss erneut beurteilt werden, ob ein weiterer Eingriff sinnvoll ist oder der Zahn doch entfernt werden sollte.
Der Zahnarzt oder Kieferchirurg kann anhand von Röntgenbildern, dem Zustand des Zahns und der Vorgeschichte am besten einschätzen, wie die Erfolgsaussichten im individuellen Fall sind – und dies vor dem Eingriff mit dem Patienten besprechen.
Eine Wurzelspitzenresektion ist nicht die einzige Möglichkeit, einen entzündeten Zahn zu behandeln. Je nach Situation kommen verschiedene Alternativen infrage. Welche Behandlung am geeignetsten ist, hängt immer vom individuellen Befund ab und sollte mit dem Zahnarzt oder Kieferchirurgen besprochen werden.
Wenn ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung weiterhin Beschwerden macht oder sich an der Wurzelspitze eine Entzündung zeigt, kann zunächst eine Revision sinnvoll sein.
Dabei wird
Vorteile:
Grenzen:
In vielen Fällen wird zunächst geprüft, ob eine Revision Erfolg verspricht, bevor eine Wurzelspitzenresektion geplant wird.
Wenn weder Wurzelbehandlung noch Wurzelspitzenresektion eine sinnvolle oder erfolgversprechende Option sind, bleibt als Alternative oft nur die Entfernung des Zahns.
Der verlorene Zahn kann anschließend ersetzt werden, zum Beispiel durch:
Vorteile:
Nachteile:
In manchen Fällen wird zunächst beobachtet, bevor ein Eingriff geplant wird – etwa wenn:
Dabei werden in bestimmten Abständen Kontrolluntersuchungen und Röntgenaufnahmen durchgeführt.
Wichtig: Treten Schmerzen, Schwellungen oder andere Beschwerden auf, sollte die Situation neu bewertet werden. Abwarten ersetzt keine Behandlung, wenn sich der Befund verschlechtert.
Wenn ein Zahn langfristig keine gute Prognose mehr hat oder ein größerer Eingriff aus gesundheitlichen Gründen nicht sinnvoll ist, können palliative Maßnahmen helfen, Beschwerden zu lindern, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Dazu gehören zum Beispiel:
Diese Maßnahmen sind keine Dauerlösung, können aber in bestimmten Situationen Zeit überbrücken – etwa bis andere Erkrankungen besser eingestellt sind oder eine größere Behandlung planbar ist.
Bei den Kosten und der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung gibt es ein paar Dinge zu beachten und zu unterscheiden. Die Kosten für Wurzelkanalbehandlungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur, wenn der Zahn als erhaltenswert eingestuft wird. Bei der Wurzelspitzenresektion übernimmt die Kasse meist die Kosten nur bei Zähnen des Front- und Seitenbereichs. Auch dabei muss der betreffende Zahn vom behandelnden Zahnarzt als erhaltungswürdig eingestuft sein.
Weitere Fälle, in denen die Krankenversicherung die Kosten übernimmt, sind:
Das bedeutet für Versicherte, dass die Kostenübernahme der Oralchirurgie schon in sehr vielen Fällen abgedeckt ist. Lehnt die Kasse die Kostenübernahme jedoch ab, bleiben eigentlich nur zwei letzte Möglichkeiten: Entweder bezahlt man die Behandlung als private Leistung selbst oder der Zahn muss entfernt werden. Verlässliche Zahlen für die Höhe der Kosten bei einer privaten Leistung zu nennen, ist sehr schwierig, da sich die Kosten nach dem Aufwand richten und der Aufwand ist wiederum von Fall zu Fall unterschiedlich.
Während der Behandlung in der Praxis sollte der Eingriff nicht wehtun, da der Bereich in der Regel mit einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) ruhiggestellt wird. Man spürt meist nur Druck oder Vibrationen, aber keinen starken Schmerz.
Nach dem Nachlassen der Betäubung sind leichte bis mäßige Schmerzen, ein Spannungsgefühl oder Pulsieren im Bereich der Operation normal. Diese Beschwerden lassen sich in der Regel gut mit den empfohlenen Schmerzmitteln behandeln und werden nach ein bis zwei Tagen deutlich besser.
In den ersten Tagen nach der OP sind folgende Reaktionen ganz typisch:
Mit Kühlen, Schonung, weicher Kost und den verordneten Schmerzmitteln bessern sich diese Beschwerden meist deutlich innerhalb weniger Tage. Nach etwa einer Woche fühlen sich die meisten Patienten wieder weitgehend normal, auch wenn der Knochen im Inneren noch länger zur vollständigen Heilung braucht.
Ja, das ist möglich – auch wenn die Chancen gut stehen, dass der Zahn nach einer gelungenen Wurzelspitzenresektion langfristig beschwerdefrei bleibt.
Die Entzündung kann zum Beispiel zurückkommen, wenn
Deshalb sind Kontrollröntgenbilder und regelmäßige Zahnarztbesuche wichtig. Zeigen sich wieder Beschwerden wie Schmerzen, Schwellung oder eine erneute Aufhellung im Röntgenbild, muss neu beurteilt werden, ob weitere Maßnahmen nötig sind.
Grundsätzlich ist Fliegen nach einer Wurzelspitzenresektion meistens möglich, sollte aber idealerweise nicht direkt am gleichen oder am nächsten Tag stattfinden.
Wer kurz nach der OP eine Flugreise geplant hat, sollte dies vorher mit der Praxis besprechen. Je nach Umfang des Eingriffs und individuellem Heilungsverlauf kann der Zahnarzt eine Empfehlung geben, ab wann ein Flug unbedenklich ist.
Kaffee:
Rauchen:
Im Zweifel gilt: Im Aufklärungsgespräch und bei der Nachkontrolle nachfragen – die Praxis kann je nach Operationsumfang und Heilungsverlauf eine konkrete Empfehlung geben.
Die Dicke der Zahnseide variiert. Je nach Gebiss sind die Zahnzwischenräume unterschiedlich groß sein. Dementsprechend gibt es Zahnseide in dünnerer und dickerer Stärke.

Die Wurzelspitzenresektion ist eine bewährte Methode, um entzündete Zähne zu erhalten, wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht ausreicht. Trotz möglicher Risiken überwiegt oft der Nutzen, da der Zahn langfristig funktionsfähig bleibt. Regelmäßige Zahnarztkontrollen und frühzeitige Behandlung sind entscheidend, um schwerwiegende Eingriffe möglichst zu vermeiden.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Zahngesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus Fachärzten und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
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