DFV-KlinikSchutz
Eine Krankenhauszusatzversicherung ist der perfekte Schutz für alle, die im Ernstfall mehr als nur das Standardprogramm erwarten.
© fizkesAntibiotika sind Arzneimittel, die zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten eingesetzt werden. Je nach Art des spezifischen Erregers werden unterschiedliche Substanzen verabreicht. Es gibt aber auch sogenannte Breitband-Antibiotika (oder Breitspektrum-Antibiotika), die gegen viele verschiedene Bakterien wirken.
Die ersten Antibiotika, die man in der Medizin einsetzte, waren Stoffwechselprodukte unterschiedlicher Bakterien und Pilze, unter anderem das Penicillin. Inzwischen werden die Medikamente zudem teil- oder vollsynthetisch hergestellt. Auch gentechnisch produzierte antimikrobielle Chemotherapeutika werden als Antibiotika bezeichnet.
Der Begriff Antibiotikum setzt sich zusammen aus griechisch „anti“ = „gegen“ und „bios“ = „Leben“. Im Plural heißt es dann „Antibiotika“.
Eine Krankenhauszusatzversicherung ist der perfekte Schutz für alle, die im Ernstfall mehr als nur das Standardprogramm erwarten.
In der Regel werden Antibiotika bei leichten Infektionen in Tablettenform verabreicht. Bei der Behandlung schwerer Erkrankungen erhält ein Patient im Krankenhaus häufig zuerst Infusionen, bevor anschließend auf Tabletten umgestellt wird. In einigen Fällen ist es nötig, mehrere Antibiotika in Kombination zu nehmen. Entsprechend ihrer chemischen Struktur lassen sich Antibiotika in Gruppen einteilen.
Dies sind die wichtigsten Antibiotikagruppen:
Penizilline (Penicilline): Sie hemmen den Aufbau der bakteriellen Zellwand. Innerhalb dieser Gruppe werden Engspektrumpenizilline von Breitspektrumpenizillinen unterschieden. Penizilline gehören zu den am besten verträglichen Antibiotika (besonders Engspektrumpenizilline) und können wegen ihrer geringen Nebenwirkungen meist auch während einer Schwangerschaft eingenommen werden.
Zu den Engspektrumpenizillinen zählt zum Beispiel das Penizillin V (u.a. Isocillin®, Megacillin®). Penizillin V wird in der Regel gegen Streptokokken, Meningokokken und Pneumokokken eingesetzt. Streptokokken verursachen eitrige Angina oder auch Wund- und Gesichtsrose. Meningokokken sind häufige Erreger einer eitrigen Hirnhautentzündung und Pneumokokken lösen Hirnhaut- und Lungenentzündungen aus.
Zu den Breitspektrumpenizillinen zählen Ampicillin (u.a. Ampicillin ratiopharm®) oder Amoxicillin (u.a. Amoxypen®). Sie werden häufig bei Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen verordnet. Ebenso bei eitriger Bronchitis oder Harnwegsinfekten.
Cefalosporine (Cephalosporine): Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Penizilline und werden in der Regel gut vertragen. Dazu zählen zum Beispiel Cefaclor (u.a. Panoral®) sowie Cefixim(u.a. Cephoral®). Meist wird eines dieser Antibiotika dann verordnet, wenn Breitspektrumpenizilline wegen einer Allergie nicht eingenommen werden können.
Makrolide: Sie greifen in den bakteriellen Eiweißstoffwechsel ein. Im Fall einer Penizillinallergie, insbesondere als Ersatz für Engspektrumpenizilline, ist beispielsweise Erythromycin (u.a. Erythromycin-Wolff®)ein relevantes Ersatzmittel. Zu den Makroliden zählen auch Azithromycin (u.a. Zithromax®) sowie Roxithromycin (u.a. Roxibeta®). Gegen Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre durch Helicobacter-Bakterien wird auch Clarithromycin (u.a. Klacid®) eingesetzt.
Gyrasehemmer oder Chinolone: Sie greifen die Erbsubstanz der Bakterien an und stören so deren Stoffwechsel. Gyrasehemmer, wie beispielsweise Chinolone, verfügen über ein breites Wirkspektrum. In erster Linie werden sie bei Atem- und Harnwegsinfekten verordnet.
Tetrazycline: Sie greifen in den bakteriellen Eiweißstoffwechsel ein. Vor allem bei Atemwegsinfektionen, aber auch bei Akne, wird beispielsweise Doxycyclin (u.a. Doxycyclin Abz®) verschrieben.
Sulfonamide: Sie stören die Nucleinsäuresynthese indem sie in den Folsäurezyklus eingreifen. Dabei wirken sie bakteriostatisch. Bei einfachen Blasenentzündungen oder Salmonelleninfektionen ist zum Beispiel Cotrimoxazol, eine Kombination aus Sulfonamid und Trimethoprim, ein wirksames Arzneimittel.
Aminoglykoside (Gentamycin), Carbapeneme (Imipenem) oder Glycopeptide (Vancomycin oder Teicoplanin) setzt man bei schwersten Infektionen ein.
Tuberkolostatika: Die Antibiotika helfen bei Tuberkulose.
Sind Bakterien in den Organismus gelangt und vermehren sich, können sie Entzündungen auslösen und Organe schädigen. Antibiotika unterstützen das körpereigene Immunsystem dabei, diese krankheitsverursachenden Erreger zu bekämpfen. Einige Antibiotika verhindern, dass sich die Bakterien vermehren, andere töten sie ab.
In der Wirkungsweise unterteilt man Antibiotika in zwei grundsätzliche Gruppen:
Antibiotika wirken nur bei Infektionen, die durch Bakterien hervorgerufen wurden. Dazu zählen Erkrankungen wie Angina, Blasenentzündungen, Hirnhaut- und Lungenentzündungen. Bei Infektionen, die durch Viren ausgelöst wurden, sind Antibiotika wirkungslos. Dazu gehören die meisten Erkältungskrankheiten und auch Grippe.
Antibiotika sollten in Deutschland immer nur nach ärztlicher Rücksprache und mit einer gültigen Verordnung eingenommen werden. Welches Antibiotikum bei einer bakteriellen Infektion geeignet ist, hängt vom jeweiligen Erreger ab. Nur ein Arzt kann bestimmen, welches Präparat für Ihre Infektion sinnvoll und sicher ist.
Vor Beginn der Antibiotika-Therapie sollte man sich über mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten informieren. Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn:
Sie schwanger sind oder stillen, damit ein für Sie und Ihr Kind geeignetes Antibiotikum gewählt werden kann.
Sie bekannte Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Medikamente haben.
Ebenso wichtig ist es, die genaue Einnahmedauer, Dosierung und Tageszeiten zu beachten. Manche Antibiotika müssen auf nüchternen Magen eingenommen werden, andere lassen sich besser mit etwas Abstand zu den Mahlzeiten vertragen.
Kein Alkohol während der Therapie, um Komplikationen zu vermeiden.
Mit ausreichend Wasser einnehmen, um die Wirkung zu unterstützen.
Verhütung beachten: Antibiotika können die Wirkung der Anti-Baby-Pille reduzieren, daher zusätzlich schützen (z. B. Kondome).
Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark können die Aufnahme einiger Antibiotika verringern. Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker.
Sonnenschutz: Einige Antibiotika machen die Haut lichtempfindlicher; ausgedehnte Sonnenbäder vermeiden.
Körperliche Schonung: Sport sollte während der Einnahme vermieden werden, damit sich der Körper auf die Heilung konzentrieren kann.
Auch in Deutschland werden Kindern oft zu häufig Antibiotika verschrieben. Laut einem aktuellen Report der DAK zur Kinder- und Jugendgesundheit erhielt jedes vierte Kind im vergangenen Jahr Antibiotika. Zu häufige Einnahme kann die Bildung von antibiotikaresistenten Keimen fördern.
Die meisten Infektionen bei Kindern sind Virusinfektionen, gegen die Antibiotika nicht wirken. Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen werden in der Regel durch Viren verursacht und müssen vom Immunsystem selbst bekämpft werden.
Nur bakterielle Infektionen lassen sich erfolgreich mit Antibiotika behandeln. Dazu zählen beispielsweise:
Lungenentzündung
Hirnhaut- oder Gehirnentzündung
Harnwegsinfektion
Eitrige Mandelentzündung
Mittelohrentzündung bei Babys und Kleinkindern
Kinder erhalten Antibiotika häufig in Pulverform, das mit Wasser oder Saft gemischt wird. Die Dosierung muss sehr sorgfältig erfolgen – bei Unsicherheiten kann der Apotheker helfen. Die fertige Lösung sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Antibiotika-Behandlung muss genau so lange durchgeführt werden, wie der Arzt sie verordnet hat. Übrig gebliebene Flüssigkeit sollte nicht über die Toilette entsorgt, sondern über den Hausmüll entsorgt werden, da Antibiotikareste sonst das Trinkwasser belasten können.
Antibiotika bekämpfen nicht nur krankheitserregende Bakterien, sondern greifen auch die nützlichen Bakterien an, die Haut, Schleimhäute und den Darm natürlich besiedeln. Dies kann negative Folgen haben: Während oder nach einer Antibiotika-Therapie treten häufig Störungen der Darmflora auf, die Verdauungsprobleme verursachen können. Auch Pilzerkrankungen auf Haut oder Schleimhäuten, wie Scheidenpilz, sind nicht selten. In solchen Fällen sollte ein Gynäkologe oder Facharzt aufgesucht werden.
Fluorchinolone wie Ciprofloxacin, Levofloxacin oder Ofloxacin gehören zu den Antibiotika mit potenziell schweren Nebenwirkungen. Laut dem WIdO wurden 2018 in Deutschland mehr als drei Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten mit Fluorchinolonen behandelt. Hochgerechnet könnten rund 40.000 Patienten unter Nebenwirkungen wie Sehnenrissen, Nervenschädigungen oder Schäden an der Hauptschlagader leiden.
Trotz der bekannten Risiken werden Fluorchinolone weiterhin verordnet. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat daher im April einen Rote-Hand-Brief veröffentlicht, der Ärzte auf die besonderen Risiken hinweist. Empfohlen wird, Fluorchinolone nur noch im Einzelfall und nach sorgfältiger Abwägung einzusetzen.
Auch Pharmahersteller in Deutschland informieren aktuell über die Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe und raten zu einer vorsichtigen Verschreibung, um Patientenrisiken zu minimieren.
Auch nach Beendigung der Antibiotika-Therapie braucht der Körper Zeit zur Erholung. Sport und intensive körperliche Aktivitäten sollten mindestens drei bis sieben Tage nach Ende der Therapie wieder aufgenommen werden.
Antibiotika wirken nicht nur gegen schädliche Bakterien, sondern beeinflussen auch die gesunde Darmflora. Eine gestörte Darmflora kann langfristig das Mikrobiom beeinträchtigen. Die Regeneration erfolgt meist innerhalb von sechs Monaten, manchmal jedoch langsamer.
Tipps zur Unterstützung der Darmflora:
Eine ausgewogene Ernährung mit probiotischen Lebensmitteln, z. B. Joghurt, kann die Rückkehr nützlicher Bakterien fördern.
Gezielte Probiotika aus der Apotheke können helfen, die Darmflora wieder aufzubauen, idealerweise eine Kombination aus Lactobazillen für den Dünndarm und Bifidobakterien für den Dickdarm.
Eine intakte Darmflora unterstützt das Immunsystem, verhindert die Ansiedlung krankheitserregender Keime und sorgt für die Produktion wichtiger Vitamine. Etwa 80 % der Immunzellen des Körpers befinden sich in der Darmschleimhaut.
Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte sich vor einer Therapie mit einem Antibiotikum informieren, ob es möglicherweise zu ungewünschten Wechselwirkungen kommen kann. Am besten bespricht man dies vor der Verordnung des spezifischen Wirkstoffs mit seinem behandelnden Arzt. Aber auch die Kombination mit einigen Genussmitteln kann Wechselwirkungen hervorrufen: So können beispielsweise Gyrasehemmer den Abbau von Coffein in der Leber behindern. Ein hoher Coffeinspiegel kann zu Kopfschmerzen, Herzklopfen und Schwindel führen.
Milch und Milchprodukte wie Käse, Quark und Joghurt können die Wirkung einiger Antibiotika der Tetracyclin-Gruppe herabsetzen. Deshalb sollte man vorübergehend auf diese Lebensmittel verzichten oder sie nur nach Rücksprache mit dem Arzt konsumieren.
Makrolid-Antibiotika, wie Erythromycin, können die Wirkung von Statin, einem Cholesterinsenker, verstärken. Dies kann zu Muskelschmerzen führen.
Wer die Pille einnimmt, sollte während der Antibiotika-Einnahme zusätzlich verhüten, da die Wirkung der Pille herabgesetzt werden kann.
Einige Antibiotika können auch Zuckerschwankungen bei Diabetikern auslösen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Phenprocoumon die Blutungsneigung erhöhen.
Entwickeln Bakterien einen Schutz gegenüber antibiotischen Wirkstoffen, bezeichnet man dies als Antibiotika-Resistenz. Dazu kann es kommen, wenn das Mittel zu häufig oder in zu geringen Dosen genommen wird. Die Bakterien werden so in die Lage versetzt, Überlebensstrategien gegen das Antibiotikum zu entwickeln und wirken dann nicht mehr. Daher ist es wichtig, Antibiotika nur dann einzunehmen, wenn der Arzt dies verordnet. Angebrochene Packungen gehören nicht in die Hausapotheke und dürfen beim nächsten Infekt nicht eigenmächtig genommen werden. Einerseits ist es unwahrscheinlich, dass das Mittel gegen den neuen Krankheitserreger wirkt, andererseits werden so Resistenzen provoziert.
Antibiotika sollten nicht unspezifisch verschrieben werden, da sie nur bei Krankheiten wirken, die durch Bakterien verursacht werden. Bei durch Viren ausgelösten Erkrankungen, wie viele Entzündungen der oberen Atemwege oder Grippe, sind die Medikamente wirkungslos. Da die bakterielle Resistenzentwicklung weltweit steigt und damit die gesundheitlichen Risiken für Mensch und Umwelt, wird ein verantwortungsvollerer Umgang mit Antibiotika gefordert.
Antibiotika sollten nur dann eingesetzt werden, wenn eine bakterielle Infektion vorliegt, zum Beispiel bei Lungenentzündung, Harnwegsinfektion oder einer bakteriellen Mandelentzündung. Bei viralen Infektionen wie Erkältung oder Grippe sind sie hingegen wirkungslos.
Ein vorzeitig abgebrochener Behandlungsverlauf kann dazu führen, dass Bakterien überleben und sich weiter vermehren. Das erhöht das Risiko für Rückfälle und die Bildung von Antibiotikaresistenzen. Darum ist es wichtig, das Antibiotikum genau nach ärztlicher Vorgabe bis zum Ende einzunehmen.
Da Antibiotika nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Bakterien abtöten, kann die natürliche Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten. Probiotika, also Präparate mit lebensfähigen Bakterien, oder probiotisch wirkende Nahrungsmittel wie Joghurt und Kefir können dabei helfen, das mikrobielle Gleichgewicht wiederherzustellen.
Bei einigen Antibiotika (z. B. Tetracycline oder Fluorchinolone) sollte zwischen Einnahme und Milch mindestens 2 Stunden Abstand liegen. Nach Abschluss der Therapie kann Milch wieder normal getrunken werden.
Bei der Einnahme von Antibiotika sollte man bestimmte Lebensmittel und Getränke meiden, da sie die Wirkung abschwächen oder Nebenwirkungen verstärken können. Dazu zählen vor allem Alkohol sowie manche Fruchtsäfte oder eisenreiche Lebensmittel. Milchprodukte können bei einigen Antibiotika die Aufnahme beeinflussen, sollten aber wie bereits beschrieben zeitlich getrennt eingenommen werden. Grundsätzlich gilt: Beipackzettel beachten und bei Unsicherheiten Arzt oder Apotheker fragen.
Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte sie so bald wie möglich nachgeholt werden. Liegt die nächste Einnahme jedoch kurz bevor, sollte keine doppelte Dosis genommen werden. Mehrere vergessene Dosen können die Wirksamkeit reduzieren und die Entstehung von Resistenzen fördern. Im Zweifel Arzt oder Apotheker informieren.
Antibiotika wirken gezielt gegen bakterielle Entzündungen und werden nach Art und Ort der Infektion ausgewählt. Bei Atemwegsinfektionen kommen häufig Penicilline oder Makrolide zum Einsatz, bei Harnwegsinfektionen Cotrimoxazol oder Fluorchinolone, und bei Haut- oder Halsentzündungen meist Penicilline oder Cephalosporine. Wichtig: Antibiotika wirken nicht gegen Viren wie bei Erkältungen oder Grippe.
Antibiotika sind wirkungsvolle Substanzen zur Behandlung bakterieller Infektionen – entweder bakteriozid oder bakteriostatisch wirkend –, die gezielt nach ärztlicher Diagnose zur Anwendung gebracht werden. Die richtige Auswahl, Dosierung und Einnahme sind entscheidend, denn ein falscher oder übermäßiger Gebrauch fördert Resistenzenbildung. Beeinträchtigte Darmflora kann durch Probiotika und eine auswogene Ernährung unterstützt werden. Ein verantwortungsvoller Umgang unter ärztlicher Begleitung ist wichtig, um Nutzeffekte zu maximieren und Resiszenzrisiken zu minimieren.
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Gesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
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