Stiftung-Warentest Testsieger: das DFV-KrankenGeld
Das DFV-KrankenGeld bietet Ihnen finanzielle Sicherheit, wenn Sie für längere Zeit nicht arbeiten können.
© Charday Penn Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass ihr Einkommen bei Krankheit automatisch vollständig abgesichert ist. Das stimmt jedoch nur eingeschränkt: In den ersten 6 Wochen (42 Tage) einer Erkrankung besteht zwar eine Lohnfortzahlung, danach sinkt das Einkommen häufig spürbar.
Das Problem dabei ist weniger die kurzfristige Erkrankung – sondern die Situation, wenn eine Arbeitsunfähigkeit mehrere Monate dauert. Dann läuft das Leben finanziell weiter wie bisher: Miete, Kreditraten, Versicherungen, Rücklagen oder Familienkosten bleiben bestehen, während das verfügbare Einkommen sinkt.
Ein Vergleich von Krankentagegeldversicherungen hilft deshalb vor allem dabei, die Versorgungslücke realistisch einzuschätzen und einen Tarif zu finden, der zu den eigenen finanziellen Verpflichtungen passt.
Das DFV-KrankenGeld bietet Ihnen finanzielle Sicherheit, wenn Sie für längere Zeit nicht arbeiten können.
Für Arbeitnehmer gilt in der Regel: Der Arbeitgeber zahlt bei Krankheit das Gehalt für eine begrenzte Zeit weiter. Danach übernimmt die gesetzliche Krankenkasse (GKV) mit dem Krankengeld.
Das Krankengeld liegt allerdings häufig deutlich unter dem gewohnten Nettoeinkommen. Dadurch entsteht in vielen Fällen eine Lücke, die je nach Einkommen und persönlicher Situation bei bis zu 30% netto liegen kann.
Gerade bei höheren Einkommen kann diese Differenz besonders deutlich ausfallen, weil das Krankengeld durch die Beitragsbemessungsgrenze der GKV gedeckelt ist. Wer sich hier nicht vorbereitet, muss im Ernstfall entweder Rücklagen aufbrauchen oder laufende Ausgaben reduzieren.
Ein Vergleich lohnt sich grundsätzlich für alle, die ihren Lebensstandard auch bei längerer Krankheit stabil halten möchten. Besonders wichtig ist das Thema häufig für:
Entscheidend ist dabei nicht, ob jemand häufig krank ist, sondern ob ein längerer Ausfall zum finanziellen Problem werden würde.
Beim Vergleich geht es nicht nur darum, wie hoch der monatliche Beitrag ist – sondern vor allem darum, wie verlässlich und nachvollziehbar der Tarif im Leistungsfall funktioniert.
Viele Tarife unterscheiden sich im Detail deutlich: Manche wirken günstig, enthalten aber Einschränkungen, die erst sichtbar werden, wenn man die Versicherungsbedingungen genauer liest. Andere Tarife sind teurer, bieten dafür klarere Regeln oder bessere Absicherung in typischen Problemfällen wie Wiedereingliederung oder längeren Erkrankungsverläufen.
Damit Sie Tarife sinnvoll vergleichen können, sollten Sie sich an klaren Prüfpunkten orientieren.
Vergleichstabelle: Die wichtigsten Kriterien im Überblick
Vergleichsbereich | Worauf Sie achten sollten | Warum das wichtig ist |
Karenzzeit / Leistungsbeginn | Ab wann wird gezahlt (z. B. ab Tag 43)? Gibt es unterschiedliche Karenzzeiten je Ursache (Krankheit/Unfall/Psyche)? | Wenn der Start nicht passt, entsteht trotz Versicherung eine finanzielle Lücke. |
Kündigungsrechte des Versicherers | Gibt es ein ordentliches Kündigungsrecht? Wenn ja: unter welchen Bedingungen? | Kündigungsklauseln können den Schutz langfristig unsicher machen – besonders nach Leistungsfällen. |
Höhe des Krankentagegeldes | Passt die Absicherung zur tatsächlichen Netto-Lücke? Welche Regeln gelten, wenn die Leistung das Nettoeinkommen übersteigt? | Zu niedrig = Versorgungslücke, zu hoch = Kürzungen oder Konflikte im Leistungsfall möglich. |
Definition von Arbeitsunfähigkeit | Wie wird Arbeitsunfähigkeit definiert? Welche Nachweise sind erforderlich? Was gilt bei Unterbrechungen? | Entscheidend dafür, ob im Ernstfall überhaupt gezahlt wird. |
Anpassung bei Einkommensänderung | Kann das Tagegeld später erhöht werden? Mit oder ohne Gesundheitsprüfung? Gibt es Fristen? | Ohne Anpassungsmöglichkeit kann die Absicherung bei steigendem Einkommen schnell unzureichend werden. |
Leistung bei Wiedereingliederung | Wird bei stufenweiser Rückkehr zur Arbeit weitergezahlt? Wie lange? Unter welchen Voraussetzungen? | Gerade diese Phase ist finanziell kritisch und wird je nach Tarif sehr unterschiedlich geregelt. |
Leistung bei Reha / Kur / Krankenhaus | Wird auch während stationärer Reha, Kur oder Krankenhausaufenthalt gezahlt? | Lange Krankheitsverläufe beinhalten häufig Reha oder Klinikaufenthalte – hier darf keine Leistungslücke entstehen. |
Psychische Erkrankungen | Gibt es Wartezeiten, Einschränkungen oder besondere Nachweispflichten? | Psychische Erkrankungen sind ein häufiger Grund für lange Ausfälle – Tarifunterschiede sind hier besonders relevant. |
Auslandsschutz | Gilt der Tarif weltweit , nur innerhalb Europas oder ausschließlich in Deutschland? Gibt es zeitliche Begrenzungen oder sontige Bedingungen? | Wer viel reist oder im Ausland arbeitet, sollte keine Einschränkungen beim Leistungsanspruch riskieren. |
Gesundheitsprüfung & Anzeigepflichten | Wie umfangreich sind die Gesundheitsfragen? Welche Folgen haben falsche Angaben? | Fehler bei der Antragstellung gehören zu den häufigsten Ursachen für spätere Leistungsprobleme. Achten Sie besonders auf den Umgang mit angeratenen Behandlungen. |
Preis-Leistungs-Verhältnis | Beitrag nur im Verhältnis zu Bedingungen bewerten – nicht isoliert. | Ein günstiger Tarif kann bei wichtigen Merkmalen deutlich schwächer sein als ein etwas teurerer. |
Die Höhe des Krankentagegeldes sollte sich an der realen Versorgungslücke orientieren. Ein Krankentagegeld ist nicht dazu da, um einen finanzieller Überschuss zu erzielen, sondern eine möglichst stabile Absicherung des bisherigen Lebensstandards zu leisten.
In vielen Fällen liegt die Lücke bei Arbeitnehmern im Bereich von bis zu 30 % des Nettoeinkommens, kann aber je nach individueller Situation auch abweichen. Deshalb ist es sinnvoll, das eigene Einkommen und die zu erwartenden Leistungen aus Krankengeld realistisch zu berechnen.
Ein Vergleich lohnt sich hier besonders, weil Anbieter unterschiedlich regeln können, welche Nachweise für die Berechnung gelten und welche Grenzen berücksichtigt werden müssen.
Die Kosten hängen typischerweise ab von:
Wichtig für den Vergleich: Beiträge sind nur dann wirklich vergleichbar, wenn die Tarife ähnliche Bedingungen haben. Ein günstiger Beitrag ist wenig wert, wenn wichtige Leistungen eingeschränkt sind oder der Schutz im Ernstfall unsicher ist.
Viele Interessenten vergleichen Tarife zu oberflächlich. Typische Fehler sind:
Gerade bei Versicherungen ist es entscheidend, dass der Schutz nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern auch in realistischen Alltagssituationen sauber geregelt ist. Je konkreter die Versicherungsbedingungen definiert sind und je weniger Interpretationsspielraum diese lassen, umso vertrauenswürdiger ist der Tarif. Nehmen Sie bei Unklarheiten am besten immer direkt Kontakt mit dem Kundenservice des Versicherers auf.
Überzeugen Sie sich vom Stiftung Warentest Testsieger. Mit dem DFV-KrankenGeld schließen Sie Ihre Einkommenslücke zuverlässig – ab dem 43. Tag der Krankheit.

In der Regel sind psychische Erkrankungen nicht pauschal ausgeschlossen. Einschränkungen können sich jedoch aus individuellen Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder vorvertraglichen Anzeigepflichten ergeben. Beim Vergleich sollten Sie prüfen, ob und wie umfassend Leistungen für Depressionen oder Angststörungen enthalten sind, da diese oft längere Ausfallzeiten verursachen. Überprüfen Sie vor Abschluss die Bedingungen genau oder lassen Sie sich vom Versicherer direkt beraten.
Bei Eintritt der Arbeitslosigkeit entfällt in der Regel der Anspruch auf Krankentagegeld. Viele Tarife sehen jedoch Umwandlungs-, Ruhens- oder Anpassungsmöglichkeiten vor. Es ist deshalb wichtig, Ihre Krankentagegeldversicherung umgehend zu informieren, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlieren. Nur so können Sie Missverständnisse oder Nachforderungen vermeiden. Sind Sie unsicher, ob Ihr Versicherer besondere Fristen setzt oder eine Beitragsrückerstattung möglich ist, empfiehlt sich ein Blick in die Versicherungsbedingungen oder eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Anbieter.
Viele leistungsstarke Tarife verzichten ganz oder teilweise auf das ordentliche Kündigungsrecht des Versicherers. Die konkrete Ausgestaltung ist jedoch tarifabhängig und sollte im Vergleich genau geprüft werden. Tarife mit ordentlichem Kündigungsrecht können dem Versicherer ermöglichen, den Vertrag unter Einhaltung der Fristen zu beenden. Ob und unter welchen Voraussetzungen dies zulässig ist, regeln die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Die Krankentagegeldversicherung überbrückt finanzielle Ausfälle bei längerer Krankheit. Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt, wenn Sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können. Beide Versicherungen erfüllen unterschiedliche Zwecke und bieten gemeinsam optimalen Schutz vor Einnahmeverlust und existenziellen Risiken.
Ob und wann eine Arbeitsunfähigkeit gemeldet werden muss, ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen. Viele Tarife verlangen eine unverzügliche Anzeige der Arbeitsunfähigkeit – unabhängig von der Karenzzeit. Es empfiehlt sich, Erkrankungen oder Beschwerden frühzeitig mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, um die voraussichtliche Dauer realistisch einschätzen zu können. Dies ist besonders wichtig, da verspätete oder nicht gemeldete Krankheiten zu Problemen bei der Leistungsbeantragung führen können. Klären Sie im Zweifel mit Ihrer Versicherung ab, welche Meldefristen einzuhalten sind und ob bestimmte Nachweise bereits während der Karenzzeit eingereicht werden müssen.
Besonders bei variablem Einkommen ist eine Krankentagegeldversicherung sinnvoll, da gesetzliches Krankengeld oft Sonderzahlungen wie Boni nicht vollständig abdeckt. Bei längerer Krankheit können so finanzielle Lücken entstehen. Eine individuell angepasste Versicherung schützt gezielt vor Einkommensverlusten und sichert laufende Zahlungen wie Miete oder Kredite ab. Wichtig sind transparente Verträge und regelmäßige Anpassungen der Versicherungssumme an Einkommensänderungen.
Ein Vergleich von Krankentagegeldversicherungen ist vor allem dann sinnvoll, wenn er nicht nur Preise gegenüberstellt, sondern die Tarifbedingungen systematisch prüft. Denn im Leistungsfall zählt nicht, wie günstig der Vertrag war – sondern ob die Regelungen klar, fair und langfristig stabil sind.
Wer die wichtigsten Kriterien strukturiert vergleicht (z. B. Karenzzeit, Kündigungsrechte, Anpassbarkeit und Leistung bei Wiedereingliederung), findet deutlich zuverlässiger einen Tarif, der im Ernstfall tatsächlich hilft.
Finanztip. Krankentagegeldversicherung: Ist Krankentagegeld sinnvoll? (Stand: 03.02.2026).
Test. Krankentagegeld für gesetzlich Versicherte: Von sehr gut bis mangelhaft | Stiftung Warentest (Stand: 03.02.2026).
Transparent beraten. Krankentagegeldversicherung | Kosten, Infos und Vergleich (Stand: 03.02.2026).
Verivox. Krankentagegeldversicherung: Verdienstausfall absichern | VERIVOX (Stand: 03.02.2026).
Versicherung Online. Krankentagegeldversicherung Vergleich / Tarifvergleich (Stand: 03.02.2026).
Versicherungscheck. Krankentagegeldversicherung » VersicherungsCheck24 (Stand: 03.02.2026).
Versicherungsrechner. Krankentagegeld – Versicherungsrechner alle Sparten – von A bis Zahn (Stand: 03.02.2026).
Versicherungswelt. Krankentagegeldversicherung Vergleich, Rechner, Test (Stand: 03.02.2026).
Versicherungs-Vergleich. Krankentagegeldversicherung: Einkommen bei Krankheit im Vergleich | ACIO (Stand: 03.02.026).
Wirtschaftswoche. Krankentagegeld: Das sind die besten Versicherungen im Vergleich (Stand: 03.02.2026).
Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen Ihnen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Gesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren.
Unsere Inhalte werden auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Studien verfasst, von einem Team aus Fachärzten und Redakteuren erstellt, dauerhaft geprüft und optimiert.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Sie benutzen einen veralteten Browser.
Dieser wird von uns nicht mehr unterstützt.
Browser-Alternativen finden Sie unter anderem hier: