Festzuschuss

Seit Anfang 2005 zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen für Zahnersatz einen Festzuschuss, der sich am zahnmedizinischen Befund des Patienten orientiert.


Welche kosten werden vom Festzuschuss abgedeckt?

Der Festzuschuss deckt etwa fünfzig Prozent der Durchschnittskosten für eine Regelversorgung – also die Standardtherapie ab. D.h. egal, ob es sich um eine günstige Standardkrone oder um eine hochwertige Keramikkrone handelt – der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse bleibt immer derselbe.

Wer regelmäßig Vorsorgetermine beim Zahnarzt wahrnimmt, der kann die Höhe seines Zuschusses positiv beeinflussen. Außerdem gibt es bestimmte „Härtefälle“ bei denen ein höherer Zuschuss als üblich von der Krankenkasse gezahlt wird. Um eigene Zuzahlungen zu senken ist der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung ratsam. Gute Zahnzusatzversicherungen verdoppeln den Festzuschuss oder übernehmen z. B. bis zu 90 % der Eigenanteils.

Durch Zahnvorsorge höheren Festzuschuss sichern

Mit einer regelmäßigen Vorsorge können gesetzlich Krankenversicherte ihren Kassenzuschuss für Zahnbehandlungen und Zahnersatz zusätzlich steigern. Einen um 20 % höheren Festzuschuss erhalten Erwachsene, wenn sie innerhalb der letzten fünf Kalenderjahre vor Beginn der Behandlung bei der zahnärztlichen Kontrolluntersuchung waren.

Bei zehn Kalenderjahren steigt der Festzuschuss um 30 %. Doch selbst, wer sein Bonusheft in den letzten Jahren ordentlich gepflegt hat, zahlt für Zahnersatz oftmals eine hohe Rechnung, wenn er keine Zahnzusatzversicherung hat. Der Eigenanteil für Zahnersatz kann trotz Kassenzuschuss bei einer Regelversorgung schon bis zu 500 Euro betragen. Bei Leistungen für Kieferorthopädie oder hochwertigem Zahnersatz auch weit über 1.000 Euro.

Leider wird selbst die Prophylaxe – also eine Vorsorgemaßnahme, um die Notwendigkeit von Zahnersatz zu vermeiden – oft nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Eine Zahnzusatzversicherung der DFV Deutsche Familienversicherung AG ist die Prophylaxe gegen hohe Zuzahlungen beim Zahnarzt. Die Finanzierungslücke kann damit weitgehend geschlossen werden.