Eigenbeteiligung

Ein Zahnarztbesuch kann schnell teuer werden. Denn die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt längst nicht alle Kosten, die beim Zahnarztbesuch anfallen. Oft müssen Patienten für eine kostenintensive Eigenbeteiligung aufkommen.


Regelversorgung deckt nur einen geringen Anteil der Kosten ab

Stehen größere Behandlungen an, kann es für den Patienten sehr teuer werden,  vor allem, wenn es sich um eine qualitativ hochwertigere Krone handeln soll. Die Kasse übernimmt lediglich die Kosten der medizinisch notwendigen Basisversorgung. Sollte der Patient ein Loch im Backenzahn haben, bekommt dieser von der Kasse nur die Kosten für eine Amalgam-  und Kompositfüllung im sichtbaren Zahnbereich ersetzt. Für eine hochwertige Kunsstofffüllung müsste der Patient drauf zahlen. Den Zuschuss von der Kasse erhält der Patient zwar, jedoch müssen die Mehrkosten vom Patienten in Form der Eigenbeteiligung übernommen werden.

Eigenbeteiligung ganz einfach reduzieren

Eine Möglichkeit, die Eigenbeteiligung zu senken, ist der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung. Auch das Bonusheft senkt die Eigenbeteiligung. Wer 5 Jahre lang mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung geht, erhält jeweils einen Stempel in seinem Bonusheft.  Nach den 5 Jahren Mindestlaufzeit erhält der Patient von der gesetzlichen Krankenkasse eine höhere Leistung erstattet. Statt der üblichen 50 %, erhält der Patient 60 % der Zahnarztkosten erstattet. Es sollte beachtet werden, dass es essentiell ist, einmal jährlich einen solchen Stempel zu erhalten, denn sollte nur ein einziger fehlen, fängt das Sammeln der Stempel im Bonusheft wieder von vorne an.