Schulterschmerzen

Schulterschmerzen - Ursachen, Symptome, Therapie

Schulterschmerzen können vielerlei Ursachen haben und die Bewegungsfreiheit Betroffener stark einschränken. Die Häufigkeit chronischer Schulterschmerzen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Welche Auslöser in Frage kommen und was gegen die Beschwerden zu tun ist, erfahren Sie hier.


SOS: Erste-Hilfe-Tipps bei Schulterschmerzen

Kühlen: Wickeln Sie ein gefrorenes Gel-Kühlpack in ein dünnes Tuch und legen Sie es solange auf die schmerzende Schulter bis das Tuch Körpertemperatur angenommen hat. Das Kühlen können Sie 5-8 Mal am Tag (auch nachts) wiederholen.

Wärme: Wärmepflaster finden Sie in der Apotheke. Allerdings sollten Sie keinesfalls Wärme anwenden, wenn eine Entzündung die Ursache für den Schulterschmerz ist. Wärme hilft bei muskulären Ursachen wie z.B. Sportverletzungen und trägt dazu bei, die Muskulatur zu entkrampfen.

Einseitige Lasten vermeiden: Leichte Schulterschmerzen können ein Signal für einseitige Belastung der Schulter sein und zu höherem Verschleiß führen. Ursache kann die Schulter- oder auch Handtasche sein. Wechseln Sie daher öfter die Schulter beim Tragen, vor allem wenn bereits Schmerzen aufgetreten sind. In der Schmerzphase sollten Sie die betroffene Schulter ganz entlasten. Langfristig verteilt ein Rucksack die Lasten gleichmäßiger über zwei Tragegurte.

Heilpflanzen: Sind die Schulterschmerzen auf Arthrose zurückzuführen, können Heilpflanzen den Schmerzen entgegenwirken. Bei akuten schmerzhaften Gelenksentzündungen eignen sich Umschläge mit Arnikablüten oder Einreibungen mit Arnika-Salbe oder -Gel. Durchblutungsfördernde Bäder mit Heublumen oder Rosmarinöl in Kombination mit Eukalyptusöl können in Zeiten geringerer Beschwerden als wohltuende Wärmetherapie angewendet werden. Bei arthrosebedingten Schulterschmerzen empfiehlt sich zudem ein entzündungshemmender Tee aus Teufelskrallenwurzel.

Medikamente: Vor der Anwendung von rezeptfreien Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen. Er berät Sie hinsichtlich Auswahl, Dosierung und Anwendungsdauer eines geeigneten Präparates.

Was sind Schulterschmerzen?

Das Kugelgelenk der Schulter ist das beweglichste Gelenk unseres Körpers, da es zum größten Teil von Sehen und Muskeln stabilisiert wird und somit einen großen Bewegungsspielraum ermöglicht. Dies hat aber gleichzeitig zur Folge, dass die Schulter sehr anfällig für Verschleißerkrankungen und Verletzungen ist, die sich durch Schulterschmerzen äußern.

Diese treten bei jedem Geschlecht und jeder Altersgruppe auf. Dabei kommt es nicht selten vor, dass die Schmerzen in Schulter, Nacken und den gesamten Arm bis hin zu den Fingern ausstrahlen. Sie können beim Sport oder beim Heben von schweren Gegenständen plötzlich auftreten. Durch Liegen auf dem Arm während der Nacht werden häufig akute Beschwerden ausgelöst.

Dabei rühren 85 Prozent der Schulterschmerzen nicht vom Schultergelenk selbst her. Sie können durch krankheits- oder verletzungsbedingte Schäden an Sehnen, Muskeln, Gelenkkapsel und durch Gelenkverschleiß verursacht sein. Aber auch Erkrankungen der Leber, Galle oder ein Herzinfarkt können Schulterschmerzen hervorrufen.

Schulterschmerzen: Formen/Arten

Man unterscheidet bei Schulterschmerzen zwischen akuten und chronischen Schmerzen.

Akute Schulterschmerzen: Treten nach einem Sturz oder Unfall plötzlich Schmerzen auf, können diese von einer ausgekugelten Schulter herrühren. Die Beschwerden werden als akuter Schulterschmerz bezeichnet.

Chronische Schulterschmerzen: Diese Art der Beschwerden entwickelt sich über einen längeren Zeitraum und ist meistens sehr hartnäckig. In vielen Fällen ist Gelenkverschleiß oder Arthrose ursächlich.

Schulterschmerzen: Ursachen

Akute oder chronische Schulterschmerzen können auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein:

Muskelverspannungen:  Muskelverspannungen der Nacken- und Schulterpartie führen häufig zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule und des Schultergelenks. Sie treten meistens bei Menschen auf, die beruflich einer sitzenden Tätigkeit nachgehen und sich in ihrer Freizeit zu wenig bewegen. Zudem können auch Probleme im Kauapparat zu Muskelverspannungen führen. Diese werden als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammengefasst, wozu bspw. Presser (Bruxismus) und Knirscher gehören.

Schultergelenkarthrose/ Gelenkabnutzung: Bei Gelenkabnutzung, der sogenannten Schultergelenkarthrose, nimmt die Knorpelschicht an den Gelenkflächen stetig ab. In der Folge entstehen Schulterschmerzen und die Bewegungseinschränkung der Schulter nimmt zu.

Impingement-Syndrom/ Engpass-Syndrom: Im Falle eines abfallenden Schulterdaches besteht grundsätzlich wenig Platz zwischen Schulterdach und –kugel. Verkalkungen sowie Veränderungen des Schultereck-Gelenkes und degenerative Schäden der Rotatorenmanschette können zu dauerhaften entzündlichen Veränderungen führen. Der Gleitmittler zwischen Kappenmuskel und Rotatorenmanschette, die Bursa subacromialis, wird beim Impingement-Syndrom dauerhaft gereizt und kann chronische Gelenkschmerzen auslösen.

Riss: Reißt die Rotatorenmanschette als muskulärer Halteapparat der Schulterkugel akut, treten plötzliche Schulterschmerzen auf. Reißt die Bicepssehne, spricht man von einer Bicepssehnenruptur.

Schleimbeutelentzündung: Der subacromiale Schleimbeutel zwischen dem Oberamkopf, unter dem Schulterdach, ist der größte Schleimbeutel im menschlichen Körper.Bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis subacromialis) äußern sich die Schmerzen akut. In den meisten Fällen geht eine mechanische Überbelastung voraus z. B. durch Überkopfarbeiten. In der Folge kommt es zur Bildung von Mikroverletzungen und Ausfallen von Kristallen, die dann eine aseptische (bakterienfreie) Entzündung auslösen.

Unfallfolgen/ Verletzung: Ein ausgekugeltes Schultergelenk (Schulterluxation) oder ein Oberarm-Bruch nah des Schulterbereiches oder des Schlüsselbeines gehen mit Schulterschmerzen einher. Oft sind Stürze oder Instabilität der Schultergelenke dafür verantwortlich. Im höheren Lebensalter genügen banale Traumen für eine Oberarmfraktur. Treten die Beschwerden infolge eines Sturzes oder Schlages auf, kann es sich um eine Gelenkeinblutung handeln. Menschen mit Blutgerinnungsstörung sind dabei besonders gefährdet.

Kalkschulter: Man spricht von einer Kalkschulter, wenn sich Kalkkristalle an den Sehnenansätzen festsetzen. Es resultieren Schulterschmerzen.

Karpaltunnelsyndrom: Ist der mittlere Armnerv im Karpaltunnelbereich geschädigt, spricht man von einem Karpaltunnelsyndrom. Dieses löst Schmerzen im Unterarm und in der Schulter aus.

Frozen Shoulder Syndrom: Bei der sogenannten Frozen Shoulder ist die Schultergelenkkapsel erkrankt. Betroffene haben zunächst starke Schulterschmerzen, die dann allmählich nachlassen, während die Schulter gleichzeitig immer steifer wird.

Mausarm-Syndrom: Beim sogenannten Mausarm (RSI-Syndrom) sind überweigend die Hand und der Arm, aber auch Schulter und Nacken betroffen. Die Ursache des Syndroms ist eine chronische Über- und Fehlbelastung. Typisch für einen Mausarm sind Missempfindungen, Muskelschwäche und vor allem Schmerzen.

Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule: Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule kann zu Nackenschmerzen, ausstrahlenden Schmerzen im Arm, Schulterschmerzen und Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Arm oder Hand führen.

Weitere Erkrankungen: Die Borreliose, die von Zecken auf den Menschen übertragen wird, sowie die schmerzhafte Gürtelrose können Schmerzen in der Schulter verursachen. Ein Herzinfarkt oder auch eine Gallenkolik können von plötzlichen Schulterschmerzen angekündigt werden, ebenso wie ein Pancoast-Tumor (Lungentumor).

Schulterschmerzen: Symptome

  • Bewegungseinschränkungen
  • Überkopftätigkeiten sind kaum möglich
  • Instabilitätsgefühle in der Schulter
  • Reibegeräusche im Schultergelenk
  • Kraftverlust im Arm
  • Kältegefühle, Kribbeln und Taubheitsgefühle in der Schulter
  • Schwellungen, Prellungen und Verformungen im Schulterbereich
  • Ausstrahlende Schmerzen im gesamten Oberarm, Unterarm und in der Hals- und Brustwirbelsäulenregion
  • Schmerzen auch nachts im Schlaf

Schulterschmerzen: Diagnose

Die Diagnose bei Schulterschmerzen stellt in den meisten Fällen der Orthopäde.

Anamnese: Der Arzt erfragt die Krankengeschichte und die medizinische Familiengeschichte des Patienten. Die Dauer der Schmerzen, das erste Auftreten, der Verlauf und der genaue Schmerzort sind wesentlich für die Einschätzung. Die Antworten können erste Hinweise auf mögliche Ursachen oder vererbte Krankheiten wie die Arthrose geben.

Orthopädische Untersuchung: Der Orthopäde lokalisiert den genauen Punkt des Schmerzes und ermittelt, wie beweglich die Schulter ist. Er führt zudem eine optische Diagnose durch. Die Funktion der Muskeln des Schultergelenkes prüft er mittels spezieller Untersuchungsmethoden und -griffe.

Neurologische Untersuchung: Funktions- und Leitungszustand der Nervenbahnen werden geprüft, wenn ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule als Ursache in Frage kommt.

Bluttests: Die Blutprobe des Patienten wird auf Antikörper gegen Krankheitserreger untersucht, wenn eine Neuroborreliose oder Gürtelrose hinter den Schulterschmerzen stecken könnte. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt werden in der Blutprobe die Herzenzyme bestimmt. Gerinnungsstörungen als mögliche Ursache einer Gelenkeinblutung lassen sich ebenfalls über eine Blutanalyse feststellen.

Ultraschall: Die Ultraschalluntersuchung funktioniert ohne Strahlenbelastung und erlaubt die dynamische Untersuchung von Sehnen und Weichteilen unter Bewegung. Auch Flüssigkeitseinlagerungen (etwa bei Bursitis) können mit Ultraschall gut beobachtet werden. So lassen sich bspw. Schultersteife, Bizepssehnenriss, Gallenblasenentzündung und Gallensteine schnell als Ursache von Schulterschmerzen identifizieren.

Röntgen: In der Röntgenaufnahme lassen sich knöcherne Strukturen, Gelenkverschleiß, Verkalkungen oder tumoröse Veränderungen beobachten. Röntgenbilder werden angefertigt, wenn eine Kalkschulter oder Polymyalgia rheumatica vermutet wird.

Computertomografie (CT): Das CT stellt Röntgenbilder einzelner Schichten dar, so dass Knochen, Sehnen und Weichteile abgebildet werden. Zusätzlich kann die Verabreichung eines Kontrastmittels die Aussagekraft der CT-Bilder erhöhen. Auf diese Weise können Teilbereiche innerhalb der Knochen dargestellt werden. Eine CT-Untersuchung geht allerdings auch immer mit einer hohen Strahlenbelastung einher. Diese Untersuchungsmethode kommt zum Einsatz, wenn ein Lungentumor (Pancoast-Tumor), eine Lungenembolie, ein Schulter-Arm-Syndrom oder ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule mögliche Ursache der Schulterschmerzen darstellt.

Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie): Die MRT-Untersuchung (Kernspintomografie) zeigt schichtweise feingewebliche Zustände wie Flüssigkeitseinlagerung, Ödeme sowie die Beschaffenheit von Sehnen und Bändern. Damit können vor allem Weichteilveränderungen, Entzündungen und Wassereinlagerungen als Ursache der Schulterschmerzen abgebildet werden. Auch diese Untersuchungsmethode geht mit Strahlenbelastung einher.

Gelenkpunktion: Bei dieser Untersuchung wird mithilfe einer Nadel Gewebsflüssigkeit aus Schleimbeuteln oder dem Gelenk selbst gezogen und untersucht. Farbe und Konsistenz der Flüssigkeit geben Hinweise auf Krankheitsprozesse. Die Flüssigkeit kann auch mikroskopisch auf Keime und Entzündungen geprüft werden. So können Ursachen wie z.B. Entzündungen, Synovitis und bakterielle Infektionen ermittelt werden.

Lumbalpunktion: Bei dieser Untersuchungsmethode wird mit einer dünnen Nadel, im Bereich der Lendenwirbelsäule, eine Probe der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) entnommen.  Kommt eine Neuroborreliose als Ursache von Schulterschmerzen in Betracht, wird die Probe auf Borrelien untersucht.

Elektrokardiogramm (EKG): Eine Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität gibt Aufschluss darüber, ob ein Herzinfarkt die Schmerzen in der Schulter verursacht hat.

Herzkatheteruntersuchung: Auch dieser Untersuchung geht der Verdacht auf einen Herzinfarkt voraus.  

Lungenspiegelung (Bronchoskopie): Eine kleine Kamera wird an der Spitze eines dünnen Schlauches oder eines Metallrohrs befestigt und über Mund oder Nase in die Luftröhre und ihre Hauptabzweigungen (Hauptbronchien) eingeführt. So kann der Arzt die Luftwege, bei Verdacht auf einen Lungentumor, von innen begutachten.

Schulterschmerzen: Verlauf

Der Verlauf von Schmerzen in der Schulter ist von der jeweiligen Ursache abhängig. Dauerhafte Überlastung der Gelenke führt zu irreversiblem Verschleiß und chronischen Schulterschmerzen. Anhaltende Verspannungen können ebenfalls zu chronische Schmerzen führen. Bei mäßiger Gelenkführung treten im höheren Lebensalter nahezu immer degenerative, schmerzhafte Veränderungen am Schultergelenk auf.

Schulterschmerzen: Therapie

Was kann der Arzt machen?

Medikamente

Für die medikamentöse Behandlung von Schulterschmerzen werden vor allem entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente, sogenannte nichsteroidalen Antirheumatika (NSAR), verabreicht. Dazu gehören bspw. Diclofenac oder Ibuprofen. Bei höherer Dosierung oder langfristiger Anwendung sind allerdings Nebenwirkungen im Magen- Darmbereich möglich. Um den Nebenwirkungen zu entgehen, ist auch eine Anwendung als Sportsalbe direkt auf der erkrankten Schulter möglich.

Die Injektion von Kortison bei entzündlichen Veränderungen der Schultersehnen oder der Gleitgewebe (Bursitis) ist weit verbreitet. Bei Dauertherapie können allerdings Nebenwirkungen in Weichteilgewebe, Sehnen und Bänder entstehen.

Konservative Therapie

Physiotherapie und zellbiologische Regulationstherapie

Die Beweglichkeit des Schultergelenks sowie die Position des Oberarmkopfes unter dem Schulterdach sind vom Gleichgewicht der Muskeln und Sehnen rund um das Schultergelenk abhängig. Schulterschmerzen oder Stoffwechselprobleme der Weichteilgewebe lassen sich daher besonders gut mit Physiotherapie behandeln. Die Physiotherapie des Schultergelenks hat folgende Ziele:

  • Verkrampfung der Muskulatur lösen
  • Fehlhaltungen korrigieren
  • Muskelgleichgewicht herstellen
  • Balance der Muskeln in der Rotatorenmanschette herstellen
  • Verbesserung des Stoffwechsels zur Beseitigung von Entzündungen (Frozen Shoulder) oder Verkalkung (Kalkschulter)
  • Optimierung von Heilungsvorgängen nach Schulterverletzungen oder bei der Degeneration von Sehnen
Stoßwellentherapie

Bei der Stoßwellentherapie sollen präzise ausgerichtete Druckwellen schmerzhafte Ablagerungen an den Gelenken zerstören, indem sie gezielt in das erkrankte Gewebe geleitet werden. Die Körperflüssigkeit überträgt die Energie der Stoßwellen. Eine der am weitesten verbreiteten Anwendungen für die Stoßwellentherapie in der Orthopädie ist die Behandlung der Kalkschulter. Die Stoßwellen tragen gezielt zum Auflösen von schmerzhaften Kalkdepots in der Supraspinatussehne bei. Auch bei entzündlichen Veränderungen der Schulter wie Frozen Shoulder oder adhäsive Kapsulitis kann die Stoßwellentherapie helfen.

Weitere physikalische Therapien

Neben der Stoßwellentherapie, können weitere Verfahren aus der physikalischen Therapie eingesetzt werden. Dabei sollen physikalische Kräfte wie Wärme, Kälte, Mechanik oder Strom auf Muskeln, Sehnen und andere Gewebe wirken und so Schmerzen lindern. Zu den physikalischen Behandlungsverfahren zählen:

  • Kältetherapie (Kryotherapie)
  • Wärmeanwendungen
  • Stoßwellentherapie
  • Ultraschalltherapie
  • Elektrotherapie
  • Massagen
  • Manuelle Therapie und Chirotherapie

OP

Bei Schulterschmerzen lässt sich in den meisten Fällen mit konservativer Therapie eine dauerhafte Besserung erreichen. Führt diese innerhalb von drei bis sechs Monaten nicht zu Schmerzfreiheit oder zu einer Verbesserung der Beweglichkeit, kommt möglicherweise eine OP in Frage, wenn ein eindeutiger Strukturschaden im Schultergelenk vorliegt. Ein Strukturschaden ist z. B. ein komplizierter Knochenbruch, ein Sehnenriss oder eine starke Arthrose im Schultergelenk oder im AC-Gelenk.

Schulterarthroskopie: Minimalinvasive Operation von Schulterschmerzen

Schulteroperationen werden in den meisten Fällen minimalinvasiv als Schulterarthroskopie durchgeführt. Durch zwei bis vier kleine Schnitte von etwa 0,5–1 cm Länge führt der Operateur dünne Schläuche mit Sichtgeräten und operativen Instrumenten in das Schultergelenk ein. Er operiert dann unter arthroskopischer Sicht über die eingeführte Kamera mithilfe kleinster Instrumente.

Folgende Schulter-OPs können arthroskopisch durchgeführt:

  • Sehnennaht oder Sehnenrefixation (Supraspinatussehne, Bizepssehne)
  • Knochen abfräsen (Osteophyten entfernen, Akromioplastik)
  • Entfernung entzündeter Schleimbeutel (Bursektomie)
  • Entfernung entzündeter Gelenkschleimhaut und –flüssigkeit (Synovektomie)
  • Mobilisierung des Gelenks unter Narkose bei Schultersteife
  • Knorpeltherapie (Knorpeltransplantation, Pridie-Bohrung)
  • Refixation der Gelenklippe (Labrum) des Schultergelenks
  • Sehnentransplantation z.B. bei Verletzung des AC-Gelenks
  • Therapie der Gelenkflächen bei Schulterarthrose
  • Entfernung freier Gelenkkörper
Offene Schulteroperation

Lässt sich das Schultergelenk bei bestimmten Erkrankungen nicht arthroskopisch operieren, wird eine offene Schulteroperation durchgeführt. Dabei setzt der Chirurg einen längeren Schnitt, so dass er das Operationsgebiet vollständig einsehen kann. Alle Indikationen für eine arthroskopische Schulteroperation können prinzipiell auch offen operiert werden. In manchen Fällen entscheidet der Spezialist während des Eingriffs, je nach vorliegender Situation, ob er vom arthroskopischen Eingriff zur offenen Operation wechseln muss.

Schulterprothesen

Schultertotalendoprothese: Wenn die Beweglichkeit und die Schmerzfreiheit des Schultergelenks bei Arthrose über längere Zeit konservativ nicht wiederherstellbar sind, empfiehlt sich ein künstliches Schultergelenk. Bei der Schultertotalendoprothese werden beide Gelenkflächen endoprothetisch, also durch eine Prothese innerhalb der Schulter, ersetzt. Der Oberarmkopf wird ersetzt und der Prothesenstiel im Markraum des Oberarmknochens verankert. Auf der Seite des Schulterblattes wird eine künstliche Gleitfläche aus Kunststoff (Polyethylen) angebracht.

Teilprothese: Bei leichter Schulterarthrose ist eine Teilprothese möglich, wenn eine Gelenkfläche, z. B. das Schulterblatt, noch eine intakte Knorpelschicht aufweist. In diesem Fall wird der Oberarmkopf überkront und die Gelenkfläche des Schulterblatts bleibt erhalten.

Was kann man selbst machen bei Schulterschmerzen?

Ergonomischer Arbeitsplatz: Sind die Schulterschmerzen auf Muskelverspannungen durch häufige Schreibtischarbeit zurückzuführen, sollten Sie sich einen ergonomischen Arbeitsplatz einrichten. So beugen Sie einer ungleichmäßigen Belastung der Muskeln in Schulter, Nacken und Rücken und damit einhergehenden Verspannungen vor. Achten Sie auf die richtige Höhe bei Tisch und Stuhl, den richtigen Abstand zur Tastatur sowie Handballenauflagen vor der Tastatur. Zudem ist ein Steh-Sitz-Schreibtisch, dessen Höhe Sie an Ihre Körpergröße anpassen können, empfehlenswert.

Gezieltes Training: Als Sportler sollten Sie einer komplexen chronischen Überlastung vorbeugen, indem Sie die Schultermuskulatur gezielt und gleichmäßig aufbauen und die Muskeln und Bänder im hinteren Schulterbereich regelmäßig dehnen. Auch wenn Sie bereits an einer Sportlerschulter leiden, sind Dehnungsübungen in Kombination mit Krankengymnastik ratsam. Mäßig ausgeprägte Schulterschmerzen lassen sich damit oft lindern.

Bei chronischen Schulterschmerzen z. B. aufgrund von Arthrose oder Kalkschulter gewöhnen sich Betroffene oft eine Schonhaltung an, wodurch sich die Schultermuskeln mit der Zeit verkürzen. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Muskeln ebenfalls regelmäßig gedehnt werden.

Entspannungstechniken: Stress, Anspannung und Alltagssorgen sind oft (mit-)verantwortlich für Schulterschmerzen. Entspannungstechniken können dabei helfen, Muskeln, Sehnen, Bänder und Seele zu entlasten. Dafür eignen sich Übungen wie z. B. Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Yoga.

Ernährung: Sie sollten möglichst basenreich (Obst, Salat, Gemüse) essen und säurelastige Kost (Zucker, Alkohol, Fleisch) meiden.

Homöopathie bei Schulterschmerzen

Homöopathische Behandlungen können die Genesung bei Schulterschmerzen unterstützen. Wichtig ist, dass die jeweiligen Maßnahmen stets individuell ausgewählt, kombiniert und dosiert werden. So muss ein besonders sensibler oder älterer Mensch deutlich sanfter behandelt werden als ein robuster Patient, der nur auf stärkere Reize reagiert. Auf diese Weise können schulmedizinische Maßnahmen geschickt mit Naturheilkunde, Energiemedizin, Ernährungstherapie und Psychosomatik kombiniert werden.

Typische homöopathische Einzelmittel, die bei Schulterschmerzen zum Einsatz kommen, sind z. B. Bryonia (Zaunrübe), Rhus toxicodendron (Giftsumach) und Ruta (Weinraute). Die Einzelmittel werden individuell, je nach Beschwerden und charakteristischen Besonderheiten des jeweiligen Patienten, ausgewählt.

Akupunktur bei Schulterschmerzen

Bei chronischen Schulterschmerzen kann Akupunktur die Beschwerden deutlich reduzieren. Sie dient dazu, gestörte Regelmechanismen im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei ist der Therapieerfolg vollwertiger Akupunkturbehandlung deutlich besser als im Vergleich zur Minimal-Akupunktur. Die relevantesten Punkte bei der Akupunktur von Schulterschmerzen sind die Zone für Schulter, Halswirbelsäule und obere Brustwirbelsäule, ein Punkt für die allgemeine Muskelentspannung, ein Schmerzpunkt zur allgemeinen Schmerzbehandlung und ein Punkt, über den die Schmerzverarbeitung im Gehirn beeinflusst werden soll. 

Übungen bei Schulterschmerzen

Arm nach unten strecken: Das Strecken des Armes nach unten kann Druck vom Schulterdach nehmen. Für diese Übung können Sie einen Alltagsgegenstand, wie z.B. einen Eimer Wasser oder eine Tasche mit ein paar Büchern verwenden. Nehmen Sie den Gegenstand in die Hand und lassen sie ihn am Körper gerade herunterhängen. Je schwerer der Gegenstand, umso stärker der Effekt. Stehen Sie dabei gerade, neigen Sie sich nicht zur anderen Seite und ziehen Sie die betroffene Schulter nicht hoch. Diese Übung trainiert die Schulteradduktoren.

Arm pendeln: Lassen Sie den betroffenen Arm locker nach unten hängen und schwingen ihn leicht. Der Oberkörper ist dabei leicht nach vorn gebeugt. Diese Übung entlastet die Schulter und regt die Bildung von Gelenkschmiere an. Der Effekt lässt sich durch ein Gewicht in der pendelnden Hand verstärken. Am Ende der Übung sollten Sie erst den Oberkörper wieder aufrichten und dann den Arm nach oben bewegen.

Schulter nach hinten rotieren: Um die Schulterblätter zu zentrieren und Spannung abzubauen, kann es helfen, die Schulter zu entspannen und die Arme nach unten hängen zu lassen. Dann die Schultern langsam hoch und nach hinten ziehen, in einer kreisförmigen Bewegung. Der Effekt der Übung kann durch Hanteln oder z.B. kleine Wasserflaschen verstärkt werden.

Schulterschmerzen: ICD-Code

In der Medizin ist jeder Krankheit ein bestimmter ICD-Code zugeordnet. Die Abkürzung ICD (englisch) steht für “International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems”. Das Klassifizierungssystem ist weltweit anerkannt und eines der wichtigsten für medizinische Diagnosen. So werden beispielsweise eine Reihe von Gelenkkrankheiten unter den Codes M20-M25 erfasst. Für Gelenkkrankheiten in der Schulterregion steht der ICD-Code: M25.01. Häufig hilft die Eingabe dieses Codes auch bei der Recherche im Internet weiter.

Schulterschmerzen: Wie finde ich das richtige Krankenhaus?

Auf der Suche nach einem passenden Krankenhaus, das sich mit der Behandlung von Schulterschmerzen gut auskennt, erhält man über die Webseite www.aerzteblatt.de einige hilfreiche Verlinkungen. Unter anderem zu www.weisse-liste.de, www.kliniken.de und www.krankenhaus.de. Eine besonders umfassende Übersicht bietet die Seite www.kliniken.de. Hier sind aktuell 3.846 Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelistet. Zusätzlich gibt es detaillierte Informationen zu Fachabteilungen der Kliniken sowie Qualitätsberichte.

Auf die Startseite von www.kliniken.de gehen: Unter dem Menüpunkt „Top-10“ kann man speziell nach Krankheiten und Diagnosen suchen. Am besten gibt man hier „Gelenkkrankheiten“ ein. Anschließend auf das darunterliegende Feld „XIII Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes“ klicken. Darunter öffnet sich wiederrum ein Feld mit der Bezeichnung „M20-M25 Sonstige Gelenkkrankheiten“. Nach Klicken auf das Feld erscheinen rechts davon die gesuchten Krankenhäuser, sortiert nach dem Ranking ihrer Fallzahlen. Auf Platz 1 findet sich das Benedictus Krankenhaus in Feldafing, auf Platz 2 die Park-Klinik Manhagen in Großhansdorf, Platz 3 belegt die ARCUS Klinik in Pforzheim usw.

Schulterschmerzen Therapie: Welche Kosten übernimmt die GKV und was muss man selbst bezahlen?

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten einer Schoßwellentherapie nicht. Eine Sitzung kostet ca. 50 €, wobei mindestens drei Sitzungen durchgeführt werden sollten.

Zudem stehen Betroffene vor dem Problem, dass gesetzliche Krankenkassen eine langfristige physiotherapeutische Behandlung nicht finanzieren.

Die Kosten einer Akupunkturbehandlung liegen, je nach Behandlungsdauer und - aufwand, bei etwa 30 bis 70 € pro Sitzung. In einigen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten teilweise. Sinnvoll sind 6-10 Akupunktursitzungen.

Schulterschmerzen Therapie/OP: Was übernimmt die DFV?

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Schulterschmerzen vorbeugen

Die größten Feinde der Schulter sind eine schlechte Haltung und wenig Bewegung. Folgende Maßnahmen können im Alltag Linderung verschaffen bzw. Schulterschmerzen vorbeugen:

  • regelmäßige, nicht belastende Bewegung der Schultern z. B. durch Schwimmen
  • lange Überkopfarbeiten vermeiden
  • bei schweren Lasten ist das Gewicht nahe am Körper zu tragen, damit es sich gleichmäßig auf beide Seiten verteilen kann
  • bei dauerhaft sitzenden Tätigkeiten regelmäßig Pausen einlegen, Schultern und Nacken mit Entspannungsübungen lockern und auch mal stehen

Schulterschmerzen bei älteren Menschen

Plötzlich einschießende, starke Schmerzen in der Schulter sowie im Nacken und Oberarm können vor allem bei älteren Menschen darauf hindeuten, dass ein Bandscheibenvorfall in der unteren Halswirbelsäule vorliegt. Die Bandscheiben verlieren mit zunehmendem Alter ihre Elastizität und Flexibilität. Die Schmerzen strahlen oft auch in den Kopf, die Arme und einzelne Finger aus. Die häufigsten Ursachen sind ungünstige Bewegungen, dauerhafte Fehlhaltungen, große Belastungen, Überbeanspruchung oder Verletzungen.

Schulterschmerzen bei Kindern

Wenn Kinder über schmerzende Gelenke klagen, kann es sich um Wachstumsschmerzen handeln. Treten die Schmerzen über einen längeren Zeitraum auf, sollte ein Arzt untersuchen, ob es sich um harmlosen Schmerzen handelt oder eine ernsthafte Krankheit des Skelettsystems vorliegt.

30 % aller Vorschul- und Schulkinder sind von Wachstumsschmerzen betroffen und befinden sich zum Zeitpunkt des Auftretens in Wachstumsphasen, d. h. zwischen dem 4. bis 6. und dem 10. bis 16. Lebensjahr. Die Schmerzen treten oft zwei- bis dreimal im Jahr über einige Wochen auf.

Schulterschmerzen in der Schwangerschaft

Fast jede werdende Mutter leidet im Laufe der Schwangerschaft unter schmerzhaften Verspannungen, denn das Baby wächst, mit ihm der Bauch und der Rücken der Frau verfällt reflexartig ins Hohlkreuz. Zwei Drittel aller schwangeren Frauen klagen vor allem während der zweiten Schwangerschaftshälfte über schmerzhafte Verspannungen im Schulter- und Lendenwirbelbereich.

FAQs zum Thema Schulterschmerzen

Wie liegen bei Schulterschmerzen?

Schlafen Sie nicht auf der Seite der schmerzenden Schulter. Die beste Schlafposition bei Schulterschmerzen ist die Rückenlage. Wenn Sie auf der Seite der nicht schmerzenden Schulter liegen wollen, platzieren Sie ein großes Kissen auf Hüfthöhe und legen Sie Ihren Arm darauf ab. Ein Seitenschläferkissen kann auch hilfreich sein.

Welcher Arzt bei Schulterschmerzen?

Bei gesundheitlichen Beschwerden ist zunächst der Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann Sie dann ggf. zu einem Spezialisten überweisen. Die Überweisung kann sich an einen Orthopäden, Chirurgen oder Sportmediziner richten.

Wann zum Arzt bei starken Schulterschmerzen?

In folgenden Fällen von Schulterschmerzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen:

  • sehr starke Schulterschmerzen
  • anhaltende Schulterschmerzen
  • ständig wiederkehrende Schulterschmerzen
  • Schulterschmerzen nach einem Sturz auf Schulter oder Arm oder nach einem Unfall
  • Bewegungseinschränkung von Schulter und Arm
  • ausstrahlende Schmerzen in andere Körperregionen wie Nacken oder Arm
  • Begleitsymptome wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln

Welche Schmerzmittel bei Schulterschmerzen?

Bei akuten Schulterschmerzen empfiehlt sich die vorübergehende Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac als Tabletten. Sie wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend, sollten allerdings nur über wenige Tage angewendet werden. In höheren Dosierungen sind diese Schmerzmittel verschreibungspflichtig.

Welche Globuli bei Schulterschmerzen?

Bei Schulterschmerzen hilft die Blutwurz Sanguinaria canadensis D 6: dreimal täglich fünf Globuli.

Ist die linke Schulter-Arm-Partie von reißenden, stechenden Schmerzen, die sich bei langsamen Bewegungen bessern, betroffen, kann Eisen in Form von Ferrum metallicum D 6 helfen. Davon ist dreimal täglich eine Tablette einzunehmen.

Welche Salbe bei Schulterschmerzen?

Zur Schmerzstillung eignen sich Schmerzgels mit Ibuprofen oder Diclofenac, sie wirken zusätzlich angenehm kühlend. Die Arnica-Salbe mindert Muskelkater und Verspannungen. Ebenso können Trauma-Plant, einer Salbe auf Beinwell-Grundlage, oder die Kytta-Salbe helfen. Sie wirken sich positiv auf den gesamten Bewegungsapparat aus.

Welche Matratze bei Schulterschmerzen?

Im Schulterbereich sollte die Matratze sehr weich sein, damit die Schulter unter weniger Druck einsinken kann. Eine durchgehend weiche Matratze ist allerdings nicht zu empfehlen, denn damit wird die Körpermitte nicht ausreichend gestützt und Sie hängen mittig durch, es entsteht ein horizontaler Zug ausgehend von der Körpermitte. Eine orthopädische Matratze kann gesundheitlichen Problemen entgegenwirken.

Welcher Sport bei Schulterschmerzen?

Wählen Sie eine schulterfreundliche Sportart. Zu diesen zählen bspw. Joggen, Laufen und Fahrradfahren. Tennis ist aufgrund der Überkopfbewegung schlecht für die Schulter. Ungünstig sind auch Sportarten mit Gewalteinwirkung auf die Schulter, z. B. beim Werfen im Judo.

Welcher BH bei Schulterschmerzen?

Falsch gewählte BHs können Druckstellen und Hautabschürfungen hinterlassen. Haben sich bereits Furchen in den Schultern gebildet, ist es sehr wahrscheinlich, dass die BH-Träger dort eingeschnitten haben. Wenn an dieser Stelle Muskeln und Nerven abgeklemmt werden, kann das zu Kopf-, Nacken-, Arm- und Schulterschmerzen führen. Greifen Sie lieber zu breiten BH-Trägern, die nicht zu weit außen auf den Schultern liegen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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