Fehlende Pflegevorsorge

Hohe Risiken wegen fehlender Pflegevorsorge

Das Risiko im Laufe des Lebens einmal selbst pflegebedürftig zu werden ist hoch. Doch viele Bundesbürger verschließen die Augen und vertrauen auf Staat und Familie. Eine gefährliche Einstellung, denn im schlimmsten Fall drohen Pflegenotstand und Altersarmut.


Bundesbürger unterschätzen Pflegekosten

Das Thema Pflege ist in aller Munde. Nahezu in jeder Familie gab es schon ein Pflegefall. Zuerst betrifft es zumeist die Großeltern und dann die eigenen Eltern. Die Erfahrungen beim Thema Pflege sind dabei zumeist deckungsgleich: Neben der hohen emotionalen Belastung gibt es bürokratische und finanzielle Hürden zu überspringen, die kaum zu bewältigen sind. Trotz dieses breiten Hintergrundwissens machen viele Deutsche weiter einen großen Bogen um die Frage der Pflege. Besonders bedenklich: Die meisten Bundesbürger haben noch nicht einmal mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorgesorgt und denken, dass im Pflegefall irgendeine Lösung schon kommen wird.

Derzeit sind über fünf Prozent der Bevölkerung über 80 Jahre alt, 2030 werden es voraussichtlich 7,7 Prozent und 2050 bereits 13 Prozent sein. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird von heute 2,8 Millionen wohl auf etwa 3,3 Millionen im Jahr 2030 und 4,4 Millionen im Jahr 2050 ansteigen. Je älter die Menschen werden, umso mehr steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Pflegebedürftigkeit an. Die staatliche Pflegeversicherung ist bereits heute lediglich eine Teilkostenabsicherung. Für die meisten Menschen ist bereits heute ein Pflegeheimplatz zu teuer. Viele Kinder würden ihre Eltern gerne zu Hause pflegen, wohnen aber zu weit weg von ihrem Elternhaus.

Kinder müssen Unterhalt für die Eltern zahlen

Viele Bundesbürger, die pflegebedürftig werden, geraten in die Altersarmut. Da die Rente zu niedrig ist, geht es im Pflegefall schnell an die Ersparnisse. Sind diese auch aufgebraucht, muss das Sozialamt einspringen. Doch das Sozialamt holt sich das Geld von den Angehörigen zurück. So müssen am Ende die Kinder für ihre Eltern Unterhalt zahlen. Dieser Umstand ist für die Elterngeneration besonders bitter, denn man möchte den Kindern etwas mitgeben und vererben und nicht, dass die Kinder einmal die Pflege finanzieren.

Um sich vor den finanziellen Härten im Pflegefall zu schützen, bietet sich eine private Pflegezusatzversicherung an. Die Pflegezusatzversicherung der Deutschen Familienversicherung verdoppelt, verdreifacht, vervierfacht oder verfünffacht sogar – je nach gewählter Tarifvariante – die staatlichen Leistungen für die ambulante (häusliche Pflege). So kann die Finanzierungslücke im Pflegefall deutlich verringert, oder sogar geschlossen werden.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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