Zahnpasta

Die richtige Zahnpasta finden: Tests, Testsieger und Empfehlungen

Etwa 5 Tuben Zahnpasta verbraucht jeder Deutsche pro Jahr. Welche ist die richtige und was ist zu beachten? Hier bekommen Sie alle Informationen und Tipps!


Zahnpasta: Inhaltsstoffe

In den meisten Zahnpasten sind folgende Inhaltsstoffe zu finden:

Putzkörper: Diese kommen in Form von Silikatverbindungen, Schlämmkreide oder Marmorpulver vor. Sie sind für die mechanische Reinigung der Zähne zuständig. In Verbindung mit der Zahnbürste schleifen sie Plaque und Bakterien von der Zahnoberfläche. Die Konzentration des Abrieb-Mittels wird mit dem RDA-Wert angegeben.

Schaumbildner (z.B. Natriumlaurylsulfat): Inhaltsstoffe dieser Art sorgen für eine gleichmäßige Verteilung im Mundraum und lockern Essensreste sowie Zahnbelag auf. Zusätzliche Netzmittel binden die abgetragenen Plaquereste und erleichtern so das Ausspülen am Ende der Mundhygiene. Diese Wirkstoffe haben also eine antibakterielle und antivirale Wirkung. Sie können allerdings auch zu Reizungen der Mundschleimhaut führen sowie Allergien oder auch Aphten auslösen.

Feuchthaltemittel: Als Feuchthaltemittel wird meist Sorbitol beigemischt, um ein Austrocknen der Zahnpasta zu verhindern. Der Zuckeraustauschstoff sollte bei Fructose- oder Sorbitintoleranz nicht konsumiert werden. Sorbitol hat eine minimale kariogene Wirkung, da es durch Kariesbakterien verstoffwechselt wird. Gesundheitlich ist Sorbitol unbedenklich, da es auch zum Süßen von Speisen benutzt wird. Übermäßiger Verzehr kann allerdings abführend wirken.

Geschmacksstoffe (Aromastoffe): Diese bewirken einen angenehmen Geschmack, vermitteln nachträglich ein Frischegefühl und sollen zum Zähneputzen animieren.

Konservierungsmittel (z. B. Hydroxybenzoesäureester, Parabene): Diese verhindern eine vorzeitige Qualitätsminderung der Zahncreme. Hochwertige Konservierungsstoffe wie Grapefruitkernextrakt oder Vitamin E sind den meisten Herstellern allerdings zu teuer und so bieten sie hier die billigen Parabene an.Farbstoffe

Optionale Inhaltsstoffe:

Fluoride: Sie härten den Zahnschmelz und verhindern somit langfristig Kariesbefall. Für Erwachsene sind sie in geringen Mengen unbedenklich. Sollten keine Probleme mit Karies bestehen, können alternative Produkte ohne Fluorid genutzt werden. Junge Kinder neigen dazu, Zahnpasta zu verschlucken und sollten deshalb ein fluoridfreies Produkt verwenden oder auf eins zurückgreifen, das speziell für Kinder hergestellt wurde. Die Fluorid-Dosierung in Produkten für Erwachsene kann sich bei Kindern giftig auswirken.

Triclosan: Hierbei handelt es sich um einen antibakteriellen Wirkstoff, der Zahnfleischentzündungen vorbeugen soll bzw. eine Neuenstehung verhindern kann. Dieser Wirkstoff ist umstritten, denn er steht im Verdacht, krebserregend zu sein und die Resistenzbildung von Bakterien auszulösen. In Zahn-Produkten wird er wegen seiner bakterienhemmenden Wirkung zum Schutz vor Parodontitis verwendet. In den USA ist der Stoff inzwischen verboten. In Europa kann er noch in Seife, Deo, Duschgel und Zahncreme vorkommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät jedoch davon ab, Triclosan zu verwenden. 

Pyrophosphat: Pyrophosphat ist eine energiereiche Phosphorverbindung, die die Mineralisierung von Plaque verhindern soll und sich positiv auf die Zahnsteinprophylaxe auswirkt. Zudem beugen enthaltene Zinksalze ebenfalls eine Zahnsteinbildung vor.

Kaliumverbindungen, Aminfluorid: Diese sollen die feinen Dentinkanäle von freiliegenden Zahnhälsen verschließen und zugleich einen Schutzfilm darüberlegen, um Wärme- bzw. Kälteempfindlichkeit entgegenzuwirken.

Welche Inhaltsstoffe sollte meine Zahnpasta haben? 

Fluoride: Mineralsalze wie Amin-, Zinn- und   Natriumfluorid sind wichtigster Bestandteil der Zahnpasta. Sie schützen den Zahnschmelz vor Säuren und Bakterien und beugen somit Karies vor. Die Zähne werden insgesamt widerstandsfähiger.

Panthenol, Kamille, Salbei: Diese Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und antibakteriell.

Tenside: Die Schäumer lockern Zahnbelag sowie Essensreste auf und sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der Paste im Mund.

Zink: Das Spurenelement wirkt gegen Zahnstein, Bakterien und Plaque.

Putzkörper: Die Schleifpartikel entfernen Verfärbungen und Beläge, bergen aber auch gleichzietig die Gefahr, schützenden Zahnschmelz und Zahnsubstanz abzutragen. Der Schmirgeleffekt (angegeben als RDA-Wert) sollte zwischen 30 und 50 liegen, so dass die Zahnpasta noch als zahnschonend gilt.

Welche Zahnpasta bei empfindlichen Zähnen?

Bei sensiblen Zähnen sollten Sie auf Zahncremes mit wenigen Schleifpartikeln zurückgreifen. Um die Überempfindlichkeit einzudämmen, gibt es spezielle Zahnpasten, die Kaliumverbindungen oder Aminfluorid enthalten. Diese Inhaltsstoffe bilden eine Schutzschicht auf der Zahnoberfläche oder dringen in offene Poren (Dentinkanäle) ein. Sie verhindern so die Schmerzweiterleitung. Bevor sich eine spürbare Besserung der Schmerzempfindlichkeit einstellen kann, sollte eine solches Produkt mindestens drei bis vier Wochen täglich angewendet werden.  

Welche Zahnpasta bei Zahnverfärbungen?

Dank des Wirkstoffs Titandioxid hellen Weißmacher-Zahncremes die Zahnoberfläche auf und beseitigen Spuren von Tabak, Rotwein, Kaffee und Tee. Manche Produkte reiben den Zahnschmelz jedoch stark ab und sollten nicht tagtäglich angewendet werden. Halten Sie am besten vorher Rücksprache mit Ihrem Zahnarzt.

Sind Ihre Zähne von Natur aus gelblich, wirken Weißmacher-Zahncremes in den meisten Fällen nicht effektiv und wer unter freiliegenden Zahnhälsen leidet, sollte sie auf keinen Fall verwenden.

Die „neuen“, schwarzen Zahncremes versprechen, die Zähne mittels Aktivkohle ohne Schmirgeln deutlich aufzuhellen. Ob sich durch die Aufnahmefähigkeit der Kohlenstoffteilchen Schmutzpartikel und Ablagerungen tatsächlich gründlich entfernen lassen, bezweifeln viele Experten. Bisher fehlen wissenschaftlich fundierte Studien.

Welche Zahnpasta bei Mundgeruch?

Zink- oder fluoridhaltige Zahncreme wirkt antibakteriell und schützt somit auch vor Plaque und Zahnstein. Diese Produkte sind jedoch nicht für Kinder und Jugendliche geeignet. Bei gründlicher Mundhygiene lässt sich Mundgeruch aber auch ohne spezielle Zahncreme eindämmen: zweimal täglich Zähneputzen inklusive Zahnseide und Zungenreinigung sollte für frischen Atem sorgen.

Welche Zahnpasta bei Parodontose?

Bei Parodontose sollten Sie eine Zahncreme mit geringem bis mittlerem Abrieb verwenden. Der RDA-Wert muss also zwischen 30 – 60 liegen. Diese Zahnpasten enthalten anorganische Salze als Schmirgelpartikel. Der Fluorid-Gehalt sollte 1000-1500 ppm betragen. Dadurch wird der Zahnschmelz gehärtet und Keime reduziert. Xylit und Chlorhexetidin sind zusätzlich effektiv gegen Bakterien. Ätherische Öle und Kräuterextrakte wie Salbei, Kamille und Minze sind antientzündlich und somit auch sehr förderlich.

Wer unter empfindlichem Zahnfleisch leidet, sollte Zahnpasten ohne das Tensid Natriumlaurylsulfat (Sodiumlaurylsulfate, SDS, Natriumdodecylsulfat) verwenden, denn es gilt als hautreizend und allergieauslösend.

Welche Zahnpasta in der Schwangerschaft?

Hormonelle Veränderungen führen bei vielen Frauen zu Zahnproblemen. Abgesehen von Zahnfleischbluten ist bei schwangeren Frauen auch der Zahnschmelz anfälliger für Karies. Fluorid härtet diesen und schützt so vor Angriffen der Kariesbakterien. Zusätzlich zur fluoridhaltigen Zahnpasta kann auch eine fluoridhaltige Spüllösung oder ein Gel verwendet werden. Die enthaltenen Mengen sind unbedenklich für die Gesundheit des Babys. Schwangere, die während des Zähneputzens einen Würgereflex verspüren, sollten ohne Zahnpasta putzen und danach ein fluoridhaltiges Mundwasser benutzen.

Welche Zahnpasta für Kinder?

Es gibt sowohl Produkte für Milchzähne als auch solche für die ersten bleibenden Zähne. Um Karies vorzubeugen, sollte Fluorid enthalten sein. Allerdings muss die Menge geringer sein als bei Zahncreme für Erwachsene. Aus diesem Grund ist eine Zahnpasta für Erwachsene nicht automatisch für Kinder zu empfehlen. Der hohe Fluorid-Gehalt kann bei Kindern zu braunen oder weißen Flecken auf dem Zahnschmelz oder sogar zur Fluoridvergiftung führen. Als Obergrenze für die Fluorid-Aufnahme gilt: 0,05 - 0,07 Milligramm Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Wiegt ein Kind beispielsweise 12 kg, sollte es maximal 12 x 0,05 mg = 0,6 mg davon pro Tag aufnehmen.

Auf Zink ist in Kinder-Zahnpasta gänzlich zu verzichten. Das Spurenelement bekämpft zwar Bakterien, Plaque und Zahnstein, kann bei Überdosierung allerdings das Immunsystem schwächen. Kinder nehmen über ihre tägliche Nahrung in der Regel genug Zink auf.

Welche Zahnpasta gegen Risse?

Ein Wirkstoffkomplex auf  Hydroxylapatit-Basis ermöglicht die Herstellung von Zahnpasta, mit der sich Risse im Zahnschmelz reparieren lassen. Hydroxylapatit wird im menschlichen Körper gebildet und ist Hauptbestandteil unserer Zähne und Knochen. Das im Labor hergestellte Hydroxylapatit weist ähnliche Eigenschaften wie natürlicher Zahnschmelz (die härteste Substanz im menschlichen Körper) auf. Er schützt die äußere Hülle der Zahnkronen vor Karies und Reizungen. Allerdings ist der Wirkstoff noch nicht vollumfänglich erforscht und entsprechende Zahnpasten enthalten kein kariespräventives Fluorid, weshalb viele Zahnmediziner die Verwendung kritisch sehen.

Welche Zahnpasta bei Chemotherapie?

Während einer Chemotherapie empfehlen Fachleute eine saubere, weiche Zahnbürste und eine milde Zahncreme ohne Menthol und ätherische Öle. Ein alkoholfreies Mundwasser oder Mundspülungen mit Salbei können unterstützend wirken. Von einer Kamillelösung raten Fachleute allerdings ab, denn sie verstärkt Mundtrockenheit.

Zahnpasta: Testsieger bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest zeigt: Gute Zahncreme muss nicht teuer sein.

Zahnpasta Test

Die Stiftung Warentest führte den Test in drei Kategorien durch:

Universal-Zahnpasten

Sie sollen Karies vorbeugen und versprechen einen Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch. Einige Produkte enthalten jedoch kein Fluorid, wie z. B. "Biorepair" oder "Weleda Pflanzen Zahngel". Diese Pasten wurden mit mangelhaft bewertet, da sie keinen nachgewiesenen Karies-Schutz bieten.

Sensitiv-Zahnpasten

Sie richten sich an Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen, die häufig unter freiliegenden Zahnhälsen leiden. Ein solches Produkt sollte sanft zu den Zähnen sein und einen möglichst nied­rigen Abrieb haben. Das trifft jedoch nicht auf jede getestete Sensitiv-Zahnpasta zu. Fluoridfreie Produkte wie z. B. "Biorepair sensitive" und "Logodent Zahn Creme sensitiv" erhielten das Urteil „mangelhaft“, da ihnen ein nachgewiesener Karies­schutz fehlt.

Zahnpasten mit Weiß-Auslobung

Sie versprechen besonders weiße Zähne. Produkte, die mit „extra“, „glänzend“ oder “strahlend“ weißen Zähnen werben, sollten Verfärbungen mindestens „gut“ entfernen. Tatsäch­lich schaffen das alle getesteten Produkte der Kategorie Weißmacher-Zahnpasta.

Zahnpasta ohne Fluorid, was ist zu beachten?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fluoride vor Karies schützen. Dennoch gibt es Kritiker, die Zahncremes ohne diesen Wirkstoff empfehlen. Skeptikern ist allerdings nicht bewusst, dass es sich bei dem in Zahnpasten eingesetztem Fluorid nicht um das giftige und gasförmige Fluor handelt, das sich aggressiv durch diverse Materialien fressen kann. Das zahnschützende Fluorid ist ein Salz der Flusssäure und kommt in natürlichen Mineralien vor. Es ist beispielsweise in Tabletten, Milch, Trinkwasser und fluoridiertem Speisesalz zu finden. Von einer körperlichen Gefährdung ist nur auszugehen, wenn das Mineral in massiven Mengen über Jahre hinweg konsumiert wird. So müssten über einen Zeitraum von zehn Jahren 10 bis 25mg pro Tag aufgenommen werden. Eine handelsübliche Zahncreme enthält allerdings maximal 0,15 %, während eine für Kinder sogar nur 0,05 % enthält. Zudem wird die Zahncreme nach dem Putzen ohnehin ausgespuckt, so dass keine Gefährdung besteht. Für die kariesschützende Wirksamkeit von Zahncreme ohne Fluorid fehlen wissenschaftlich fundierte Studien. Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde (DGZMK) empfiehlt daher die Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten, um sich vor Karies zu schützen.

Rezept: Zahnpasta selbst machen

Zutaten:

  • 4-5 EL Bio-Kokosfett
  • 2-3 EL Natron
  • einige Tropfen Pfefferminzöl
  • optional: etwas Steviapulver
  • optional: wenige Tropfen Myrrhe-Extrakt

So wird´s gemacht:

  1. Fett schmelzen und alles mischen
  2. Beim Erhärten immer wieder umrühren, damit die Masse sich nicht auftrennt
  3. Bei Zimmertemperatur lagern, so dass die Masse weich bleibt
  4. Mit einem Teelöffel oder Spatel die Kokoszahnpasta hygienisch auf die Zahnbürste auftragen (nicht reindippen)

Vorteile:

  • Keine künstlichen, schädlichen Inhaltsstoffe
  • Frei von Plastik
  • Besonders geeignet für Kinder
  • kostengünstig

Zahnpasta als Hausmittel :Tipps und Tricks

Sie macht nicht nur die Zähne sauber, sondern beweist sich auch als verlässlicher Haushaltshelfer!

Zerkratzte CDs retten: CD mit Zahnpasta einreiben und die Paste mit einem weichen Tuch wieder entfernen. Und schon müsste die CD wieder laufen.

Zwiebel-, Fisch- u. Knoblauchgeruch von Händen entfernen: Wenn die Hände nach dem Bearbeiten von Lebensmitteln unangenehm riechen, hilft es die Hände mit Zahnpasta zu waschen. Die feuchten Hände gründlich damit einreiben und abspülen. Bei empfindlicher oder trockener Haut hinterher unbedingt eincremen.

Mückenstiche verschwinden lassen: Sollte keine Salbe parat sein, einfach Zahnpasta auf den Stich geben und das Jucken hört auf.

Kalk entfernen: Hartnäckige Kalkablagerungen an Armaturen lassen sich einfach mit einer alten Zahnbürste und Zahnpasta (egal welche) abbürsten.

Flecken in der Badewanne entfernen: Manchmal bleiben von Badezusätzen, Haartönungen etc. Farbreste in der Badewanne – weiße Zahnpasta auftragen, mit einem Frotteetuch einreiben und mit der Brause abduschen.

Getrocknete Kaffeeränder auf dem Tisch entfernen: Einfach etwas Zahnpasta auftragen und auf den Kaffeefleck reiben. Ein wenig einwirken lassen und wieder wegwischen.

Anti-Pickel-Creme herstellen: Eine Tasse erkalteter Kamillentee + 1 EL Honig + ½ EL Zahnpasta – umrühren, fertig! Alle paar Tage abends betroffene Stelle einreiben und morgens abwaschen.

Silber reinigen: Einfach eine kleine Menge der Paste auf das Silber auftragen, kurz einwirken lassen, dann mit kaltem Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch abreiben.

FAQ - Zahnpasta

Ist meine Zahnpasta glutenfrei?

Sollten Sie unter einer Gluten-Intoleranz leiden, sind Produkte mit folgenden Wirkstoffen zu vermeiden: Triticum (Weizen, z.B. Triticum aestivum, Triticum vulgare), Hordeum (Gerste) oder Avena (Hafer).

Wie viel Zahnpasta sollte man benutzen?

Erwachsene sollten mehr verwenden als Kinder. Für Kinder gilt: eine erbsengroße Menge. Erwachsene benötigen einen Streifen von ungefähr einem Zentimeter Länge. So können die enthaltenen Wirkstoffe ihre Reinigungs- und Schutzwirkung voll entfalten.

Wer hat die Zahnpasta erfunden?

Im Jahr 1907 verkaufte der Dresdner Apotheker Dr. Ottomar Heinsius eine eigens zusammengemischte Zahnpasta als Weltneuheit. Die amerikanische Firma Colgate war schon zehn Jahre zuvor auf diese Idee gekommen, dennoch hatte der Apotheker damit erstmals Erfolg. Aus seiner ursprünglichen Marke „Chlorodent“ entwickelten sich die „Leo-Werke“ zum größten europäischen Hersteller von Zahncreme.

Welche Zahnpasta ist für Babys geeignet?

Zahnärzte empfehlen, Baby-Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahncreme zu putzen. Babys verschlucken diese allerdings noch sehr oft. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Fluorid-Zufuhr, die gemeinsam mit einer oralen Gabe schnell überdosiert wäre. Das hätte Schmelzstörung an den Zähnen zur Folge.

Ab wann sollten Baby-Zähne mit Zahnpasta  gereinigt  werden?

Baby-Zähne sollten gereinigt werden, sobald die ersten Zähne da sind.

Welche Zahnpasta ist für die Reinigung mit Schallzahnbürsten geeignet?

Bei der Verwendung einer Schallzahnbürste ist kein spezielles Produkt nötig. Sie sollten lediglich darauf achten, dass nur eine geringe Abriebstufe vorliegt. Enthält sie grobe Partikel, werden die Zähne durch die Leistung der Schallzahnbürste stark abgeschmirgelt, was den Zahnschmelz und die Zahnoberfläche schädigt.

Welche Zahnpasta sollte man nach einem Bleaching benutzen?

Verzichten Sie nach einem Bleaching zunächst auf Mundwasser und Zahnpasta mit Streifen, da diese Produkte abfärben könnten. Verwenden Sie Fluoridgel, um die Remineralisierung zu unterstützen und die Schmerzempfindlichkeit ihrer Zähne zu reduzieren.

Hilft Zahnpasta gegen Pickel?

Durch ihre antiseptische Wirkung kann sie gegen Pickel helfen. Keime können sich so nur schwer vermehren und die Paste entzieht der Entzündung Flüssigkeit und trocknet sie aus.

Aber Vorsicht: Sie beinhaltet auch Zutaten, die nicht gut für die Haut sind. Aromastoffe wie Menthol irritieren die äußere Schutzhülle und können die Entzündung verstärken. Durch die enstehende Kruste wird der Pickel außerdem abgedichtet und kann sich nicht entleeren.

Warum Zahnpasta nicht schlucken?

Bedenken vor dem Verschlucken der Paste, sind im enthaltenen Fluorid begründet. Da es sich dabei allerdings nicht um das giftige Fluor handelt und die Dosierung in fluoridhaltiger Zahnpasta unbedenklich ist, schadet das Verschlucken in normalen Mengen Erwachsenen auch nicht.

In welcher Zahnpasta ist triclosan?

Trisclosan ist ein Desinfektionsmittel, das ursprünglich in Krankenhäusern verwendet wurde, um gefährliche Keime abzutöten. Wegen der antibakteriellen Wirkung ist Triclosan auch in vielen Kosmetika enthalten. Der Stoff gilt allerdings als giftig und ist in vielen Anwendungen inzwischen verboten, beispielsweise in Cremes. Einige Hersteller von Zahnpasta und Deo verwenden Triclosan dennoch weiterhin in niedriger Konzentration - ohne Warnhinweise. So ist Triclosan z. B. in "Colgate Total" enthalten.

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