Der passende Unfallschutz für Hobbygärtner

Wenn im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, zieht es Naturfreunde und Hobbygärtner in Ihren Garten. Bei den Gartenarbeiten kommt es jedoch immer wieder zu Unfällen durch den unachtsamen Umgang mit Gartengeräten, Stürze von Bäumen oder Leitern. Auch Vergiftungen – durch Pflanzen oder Pflanzenschutzmittel, sollten nicht unterschätzt werden. Der richtige Unfallschutz im Grünen ist daher das A und O für Hobbygärtner.


Sicher arbeiten im Garten

Rasenmähen kann eigentlich jeder. Auch wer ansonsten nicht mit Gartenarbeit vertraut ist, kann in der Regel zumindest seinen Rasen in die richtige Form bringen. Doch selbst beim Rasentrimmen sollte man unbedingt auf einige Dinge achten. Suchen Sie den Rasen vorher nach Gegenständen ab – hoch geschleuderte Steine können z. B. ins Gesicht prallen und schwere Verletzungen verursachen. Auch bei schönsten Sonnenschein: Niemals Rasenmähen mit blanken Füßen! Festes Schuhwerk ist Pflicht. Schalten Sie immer den Rasenmäher aus, wenn Sie sich entfernen und achten Sie darauf nicht über das Kabel zu fahren. Apropos Strom: Benutzen Sie den Elektromäher niemals bei Gewitter oder Nässe.

Unterschätzte Unfallgefahren

Fast noch gefährlicher wie der Rasenmäher ist – wenn man sich die Unfallursachen anschaut – die Heckenschere. Am sichersten ist es, die Heckenschere mit beiden Händen zu führen. Das Scherblatt dabei vom Körper weg nach oben halten. Bei hohen Hecken oder Bäumen nicht auf Eimer, Gartengeräte oder wackeligen Leitern steigen. Besser ist – bei besonders hohen Hecken – ein gut gesichertes Gerüst. Auch umfliegende Äste und die Scherblätter sind nicht zu unterschätzen – deshalb immer Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille tragen! Im Garten sollte man natürlich nicht nur sich selber schützen, sondern besonders auch auf Verletzungsgefahren für Kinder und Tiere achten. So sollten Regentonnen, Brunnen immer sicher abgedeckt sein. Selbst niedrige Gartenteiche können zu einer gefährlichen Falle für Kleinkinder werden. Deshalb Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen, wenn diese in der Nähe von Teichen oder Planschbecken spielen.

Versicherungen bieten optimalen Schutz

Für den Fall, dass trotz aller Vorsicht bei der Gartenarbeit doch ein Unfall passiert, sollte man mit einer privaten Unfallversicherung vorgesorgt haben. Denn wer in der Freizeit verunglückt, ist nicht über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt! Auch eine private Haftpflichtversicherung kann bei Gartenarbeit nicht schaden. Kippt man z. B. mit der Gartenleiter um und verletzt den Nachbarn, springt die Haftpflichtversicherung bei entsprechenden Haftpflichtschäden ein.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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