Beste Altersvorsorge

Der beste Weg zum verdienten Ruhestand

Wie spare ich für das Alter? Es gibt wohl kaum eine Frage, die den Bundesbürgern mehr Kopfzerbrechen bereitet. Man kann die Frage vor sich herschieben, komplett ignorieren oder natürlich auch den Versuch unternehmen, eine passende Antwort zu finden. Fest steht, dass das Thema Altersvorsorge so gut wie jeden Arbeitnehmer in Deutschland betrifft.


Renten auf Sozialhilfeniveau

Der heutige Rentenbetrag liegt bei knapp 48 % des letzten Nettolohns, 2030 werden es vermutlich nur noch 43 % sein. Der durchschnittliche Zahlbetrag für alle Rentner liegt gerade noch bei 805 Euro. Während Männer im Schnitt 1.037 Euro erhalten, bekommen Frauen nur 618 Euro überwiesen.  Experten prognostizieren, dass die Durchschnittsrente eines heute 45 Jährigen auf etwa 600 Euro sinken wird – also noch unter dem Sozialhilfeniveau.

Private Vorsorgequote noch zu gering

Angesichts der alarmierend niedrigen Rentenhöhe  müsste man meinen, dass die Bundesbürger einen Großteil Ihres verfügbaren Einkommens in die private Altersvorsorge stecken. Doch die Wirklichkeit sieht anderes aus: Viele Arbeitnehmer denken immer noch, dass die Rente am Ende irgendwie reichen wird. Ein fahrlässiger Trugschluss. Andere Arbeitnehmer haben die Gefahr erkannt und wollen vorsorgen, kapitulieren allerdings vor den verwirrend vielfältigen Angeboten. Wer in eine geförderte Riesterrente oder betriebliche Rente einzahlt, hat zumindest schon mal eine gute Basis geschaffen. Einige Anlageexperten raten, möglichst breitgefächert anzulegen, z. B. in einen Mix aus Riesterrente, betrieblicher Altersvorsorge und Investmentfonds – oder gleich in „Betongold“ zu investieren. Wer allerdings in den stark wachsenden Ballungsräumen eine Eigentumswohnung kaufen möchte, der steht vor einem leergefegten Immobilienmarkt und muss für eine Immobilie ein Vermögen auf den Tisch blättern.

Pflegezusatzversicherung als Baustein für die Altersvorsorge

Doch selbst wer sich eine kleine Immobilie leisten kann, oder seine Altersvorsorge strategisch optimal aufgefächert hat, kann sich im Alter nicht unbedingt beruhigt zurücklegen. Der Grund: Niemand kann ausschließen, dass er im Alter einmal zum Pflegefall werden wird und dann Kosten hat, die er nicht mehr bewältigen kann. Bereits heute sind, Tendenz steigend, über 2,6 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig.

Die staatliche Pflegeversicherung zahlt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Bei einer Pflegeheimunterbringung muss der Pflegebedürftige – für fünf Jahre Pflege – etwa 100.000 Euro aufbringen. Die angesparte Altersvorsorge ist da schnell aufgebraucht. Wer sich wirklich vor Altersarmut schützen möchte, der muss eine private Pflegezusatzversicherung unbedingt in seinem Vorsorgeplan mit aufnehmen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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