Krankenhauskosten senken

Bestmögliche Versorgung im Krankenhaus

Wenn es um die eigene Gesundheit geht, möchte man keine Kompromisse eingehen. Als gesetzlich Krankenversicherter gibt es jedoch einige Einschränkungen. So kann die Krankenkasse, aus Kostengründen, bei der Wahl des Krankenhauses mitreden. In der Regel muss das nächstgelegene, günstige, geeignete Krankenhaus genommen werden. Der behandelnde Arzt ist in der Regel der diensthabende Stations- oder Assistenzarzt. Auch die Unterbringung ist weitgehend Glückssache, meistens erfolgt die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer.


Wenig erholsame Unterbringung im Mehrbettzimmer

Im internationalen Vergleich bewegt sich die medizinische Versorgung in Deutschland auf einem hohen Niveau. Trotzdem ist ein Krankenhausaufenthalt nicht immer eine erholsame Angelegenheit: Wer erschöpft und mit Schmerzen in einem stickigen und lauten Mehrbettzimmer liegt, der empfindet es zumeist als unangenehm, wenn dann auch noch große Besuchergruppen der Mitpatienten stundenlang das Krankenzimmer.

Mehrkosten im Krankenhaus trägt der Kassenpatient

Bei einer ernsten Erkrankung möchte man natürlich auch von den besten, spezialisierten Ärzten behandelt werden. Was für einen Privatpatienten eine Selbstverständlichkeit ist, kann sich ein Kassenpatient nicht so einfach aussuchen. Natürlich kann ein gesetzlich Krankenversicherter im Krankenhaus eine Wahlleistung – wie eine Einbettzimmerunterbringung wählen, oder eine Behandlung durch den Chefarzt verlangen, doch diese „Mehrleistungen“ muss er dann aus der eigenen Tasche leisten. Die Zuzahlungen für ein dreitägiger Krankenhausaufenthalt in Folge von Herzrhythmusstörungen mit einer Chefarztbehandlung und Einbettzimmerunterbringung können dann ohne weiteres den Betrag von 3.000 Euro für den Kassenpatienten übersteigen.

Leistungsübernahme durch Krankenhauszusatzversicherung

Um sich vor so hohen Kosten zu schützen, gibt es für den gesetzlich Krankenversicherten  eine einfache Lösung: Mit einer privaten Krankenhauszusatzversicherung können zusätzliche Kosten im Krankenhaus abgedeckt werden. Die stationäre Krankenzusatzversicherung übernimmt z. B. die Mehrkosten für ein Ein- oder Zweibettzimmer, gesetzliche Krankenhauszuzahlungen und  Kosten für Krankentransporte. Besonders vorteilhaft sind zudem zwei Leistungen – die freie Wahl des Krankenhauses und des behandelnden Arztes. Im Klartext: Mit einer solchen Police kann die Wunschklinik und der spezialisierte Arzt ausgesucht werden, der z. B. vom Hausarzt oder von Bekannten empfohlen wurde. Das kann auch beispielsweise auch der Chefarzt sein. An diesem Leistungsbaustein sieht man schon, dass man mit der privaten Krankenhauszusatzversicherung quasi zum Privatpatienten wird.

Klinikschutz rechtzeitig abschließen

Mit dem Abschluss einer privaten Krankenhauszusatzversicherung sollte nicht zu lange gewartet werden. Die Beiträge sind in jungen Jahren oftmals günstiger und die Gesundheitsfragen stellen zumeist noch keine Hürde dar.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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