Viele Börsengänge in Europa werden abgesagt

Trotz der schlechten und nervösen Stimmung am Aktienmarkt wagen sich gerade jetzt noch neue Unternehmen Richtung Börse vor. Sie müssen allerdings Abstriche an ihren Preisvorstellungen machen. Auch mussten viele geplante Börsengänge seit dem Sommer aufgeschoben werden. „Etwa die Hälfte der geplanten Börsengänge in Europa im zweiten Halbjahr wurden nicht erfolgreich abgeschlossen“, erzählt Georg Hansel, der das deutsche Aktienemissionsgeschäft der Bank of America leitet. Das liege vor allem an den schwierigen Marktbedingungen.


Hohe Kursschwankungen an den Börsen treffen auch noch nicht börsennotierte Unternehmen heftig. Denn bevor sie an die Börse gehen, legen sie etwa zwei Wochen vor dem geplanten Debüt eine Preisspanne fest, in der die neuen Aktien von Anlegern vorbörslich geordert („gezeichnet“) werden können. Diese Anleger bewerten die Börsenkandidaten mit Hilfe von schon börsennotierten Konkurrenten. Falls die Kurse an den Börsen stark fallen wie in den letzten Wochen werden die Börsenneulinge im Vergleich schnell zu teuer und stoßen auf nur geringes Kaufinteresse.

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